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  1. Inaktiver User

    AW: Die Kunst der Geduld....

    Ich hätte es gerne klassisch-altmodisch, also dass er auf mich zukommt. Aber anscheinend muss ich da wohl den Rollentausch durchführen und den ersten Schritt machen.

    Und genau davor habe ich ein wenig Angst - ob der erste Schritt nicht zu früh kommt *seufz*
    Wenns der Richtige ist kannst du nichts falsch machen. Er kann dir doch sagen, was er sich vorstellt und in welchem Zeitfeld er es als angemessen sieht, wann ihr zusammen zieht.

    Ich würde es auf jeden Fall persönlich sagen, es beschäftigt doch schließlich sehr und abzuwarten bis er kommt, hm, wer weiß wann das sein wird,

    wie lange seid ihr zusammen?

    Karla

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    AW: Die Kunst der Geduld....

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wenns der Richtige ist kannst du nichts falsch machen. Er kann dir doch sagen, was er sich vorstellt und in welchem Zeitfeld er es als angemessen sieht, wann ihr zusammen zieht.

    Ich würde es auf jeden Fall persönlich sagen, es beschäftigt doch schließlich sehr und abzuwarten bis er kommt, hm, wer weiß wann das sein wird,

    wie lange seid ihr zusammen?

    Karla
    Ja klar beschäftigt er mich, sonst wäre es mir doch panne, ob es was wird oder nicht ;) Da würde ich mein Ding durchziehen nach dem Motto "Leb damit oder eben nicht".

    Seit knapp einem halben Jahr.

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    AW: Die Kunst der Geduld....

    Zitat Zitat von Bae Beitrag anzeigen
    Dann mach's noch mehr. Tritt einem neuen Verein bei, versteckt das Telefon irgendwo im Estrich, geh rennen, schreib eine Doktorarbeit, mach irgendwas, ausser den Liebsten zu bedrängen.

    Ich hab mir selbst in einer solchen Situation auch Regeln auferlegt, zB dass ich nicht zwei Mal hintereinander anrufe, sondern wenn ich mal angerufen habe, warte ich das nächste Mal, bis er sich meldet. In seiner Zeit. und ja das dauerte manchmal SEHR lang für meinen Geschmack.

    Ich finde, es lohnt sich :-)

    nicht auch zuletzt wegen all der Aktivitäten, die ich dadurch entdeckte.

    Aber es ist schwierig, ich weiss...

    gruss, barbara
    Genau DAS meine ich - danke

    Nicht bedrängen wollen, und ihm sein Tempo gehen lassen (zumindest in dieser Phase) aber gleichzeitig nicht die Wände hochgehen wollen (naja, am liebsten würde ich ihn durchschütteln, bis es in seinem Hirn "klack" macht).

    Ich habe schon angefangen, eine Art Tagebuch zu schreiben, um einiges kanalisieren zu können, ohne den Drang haben, ihn einzubeziehen.

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    AW: Die Kunst der Geduld....

    Zitat Zitat von NoWayHome Beitrag anzeigen
    Ja, ich wünsche mir mehr als derzeit ist.
    was konkret sind denn deine Wünsche? Gehts dir darum, dass ihr einfach näher beieinander seid, also das ganze eher vage? Oder hast du konkrete Wünsche, also dass du zu ihm oder er zu dir zieht? In einen Haushalt? Ich meine, zwischen diesem Zusammenziehen, bei dem nur einer seinen bisherigen Lebensmittelpunkt wechselt, und einer Fernbeziehung gibt es ja viele denkbare Konstellationen.
    Grüße
    A.

    Wenn man bedenkt,wie oft ich in diesem Leben schon falsch abgebogen bin, ist es ein Wunder, dass ich mich überhaupt noch auf diesem Planeten befinde.

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    AW: Die Kunst der Geduld....

    Zitat Zitat von Amelie63 Beitrag anzeigen
    was konkret sind denn deine Wünsche? Gehts dir darum, dass ihr einfach näher beieinander seid, also das ganze eher vage? Oder hast du konkrete Wünsche, also dass du zu ihm oder er zu dir zieht? In einen Haushalt? Ich meine, zwischen diesem Zusammenziehen, bei dem nur einer seinen bisherigen Lebensmittelpunkt wechselt, und einer Fernbeziehung gibt es ja viele denkbare Konstellationen.
    Ich wünsche mir ihn als Partner mit einem Haushalt. Zu einem Umzug wäre ich sofort bereit, er kann sowas nicht durchführen wegen seiner Arbeit. In der er im Moment auch sehr involviert ist, von daher ist Geduld dringend vonnöten meinerseits.

    Ich halte nichts von Fernbeziehungen, und ja, hatte ich bereits in meinem Leben. Im Moment nehme ich es hin, denn wie heisst es so schön: Die Hoffnung stirbt zuletzt. ;-)

  6. gesperrt

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    AW: Die Kunst der Geduld....

    Zitat Zitat von NoWayHome Beitrag anzeigen
    Er ist vorsichtiger, da er ein stark gebranntes Kind ist.
    Wenn ich das schon immer lese. Wer von uns ab einem bestimmten Alter ist denn bitte KEIN gebranntes Kind?!
    Ich halte gar nichts von therapeutischen Beziehungen. Persönlich möchte ich keinen Mann mehr, der seine Vergangenheit nicht verarbeitet hat. Ich bin nicht dazu da, ihn zu therapieren oder ihm den Glauben in die holde Weiblichkeit zurück zu geben.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Puuuh, hier würde ich schon fast raten ruhig das Gespräch zu suchen. Ggf. wirst Du stark ernüchtert sein, wie seine Lebensplanung aussieht, warum er das mag, dass man sich so wenig sieht, keine Ansprüche stellt und nicht in sein Leben eingreift.

    Meiner Meinung nach, kläre es ruhig. Frag doch mal nach, wie er sich seine Zukunft so vorstellt und dann frag ruhig weiter? Wirst ja sehen, ob Du darin überhaupt vorkommst oder wie stark er ein gebranntes Kind ist. Ein Partner wird im Übrigen nur ändern, was er selbst will. Du kannst niemanden ändern auch nicht mit vorgetäuschter Geduld und auch Dich nicht, wenn Du sie im Grunde nicht hast, wirst Du eh unzufrieden werden.

    Ja, im Grunde ist es sogar für Dich, meine ich, entscheidend zu wissen, ob dieses gebrannte Kind gar Panik bekommt, wenn Du mehr willst. Du investierst Zeit, Geld und Gefühle in diese Beziehung, dann solltest Du auch nicht nur als nette Spielerei behandelt werden, die nicht mal nachfragen darf oder? Tu Dir das selbst nicht an, frag nach.

    Dem schließe ich mich vollumfänglich an. Deine Verstellerei, schon jetzt, nach nur einem halben Jahr - schrecklich. Das tut der Mann doch auch nicht (dir zuliebe), also sich verstellen.
    Steh zu dir und deinen Bedürfnissen!

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    AW: Die Kunst der Geduld....

    Zitat Zitat von NoWayHome Beitrag anzeigen
    Ich wünsche mir ihn als Partner mit einem Haushalt. Zu einem Umzug wäre ich sofort bereit
    Weiß er das denn? Dass du so klar und so fest und so bereit bist, zu ihm zu ziehen? Oder wünscht du dir das nur? Dass er es spürt und dich darum bittet?
    see you on be friends online!

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    AW: Die Kunst der Geduld....

    Zitat Zitat von NoWayHome Beitrag anzeigen
    Ich wünsche mir ihn als Partner mit einem Haushalt.
    naja, jeder jeck ist bekanntlich anders, aber nach einem halben Jahr würde ich an seiner Stelle da wohl auch eher zurückschrecken, und zwar auch ganz ohne kindliche Brandmale

    Als mein Freund vor ein paar Jahren zu mir gezogen ist (nach einem Jahr Fernbeziehung, war auch ungefähr diese Distanz, ), da war es klar, dass er auch noch andere gute Argumente hatte, die Gegend zu wechseln, und dies nicht nur wegen mir tat (gab mir ein wesentlich besseres Gefühl) und es war auch klar, dass er einen eigenen Haushalt haben wird.

    Alles andere wäre mir zuviel gewesen. Ich muss ja auch erstmal gucken, wie das so ist, wenn man so nah zusammen wohnt und einen Alltag miteinander entwickelt. Und ich würde es auch nicht wollen, dass ein Mensch nur wegen mir seine Wohnung, seine Arbeit und seine soziale Einbindung aufgibt. Wenn das einer nur wegen mir machen würde, dann wäre er mir schon reichlich suspekt. Und das würde bei mir Ängste entfachen, dass der dann ständig an mir klebt und mir bei jeder kleinen Gelegenheit unter die Nase reibt, dass er ja extra wegen mir jetzt hier ist und ich soll jetzt doch bitte.. blablablubb.
    Grüße
    A.

    Wenn man bedenkt,wie oft ich in diesem Leben schon falsch abgebogen bin, ist es ein Wunder, dass ich mich überhaupt noch auf diesem Planeten befinde.

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    AW: Die Kunst der Geduld....

    Ich finde nicht, dass ich mich verstelle. Ich will einfach nichts überstürzen, um dann hinterher mir vorwerfen zu müssen "hättest mal nen Gang zurückgeschraubt".

    Jeder Mensch ist vorbelastet, die einen mehr, die anderen weniger. Und wenn manche halt ein wenig länger brauchen, jemanden in sein Leben zu lassen, ist das für mich sein gutes Recht und hat nichts mit einer Therapie zu tun, denke ich. Und wenn ich sowas weiß, muss ich ja nicht wie eine Dampfwalze daherkommen.

    Er kennt meine Einstellung zu einer Fernbeziehung, also dass auf Dauer sowas nichts für mich ist. Explizit ausgesprochen, dass ich eine "richtige" Beziehung will, habe ich (noch) nicht.

    Da wir uns diese Woche sehen, wollte ich in Ruhe erstmal über uns reden, den Stand der Gefühle. Dann gleich noch sowas nachzuschieben, halte ich nicht für unbedingt sinnvoll - auch wenn mir die Nägel brennen, es auszusprechen.

    Es ist ein Balanceakt, und ich will nicht auf die Nase fallen. Von daher - ich brauche Geduld. Am besten auf einer Palette.
    Geändert von NoWayHome (14.03.2015 um 19:05 Uhr) Grund: .

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    AW: Die Kunst der Geduld....

    Zitat Zitat von Amelie63 Beitrag anzeigen
    naja, jeder jeck ist bekanntlich anders, aber nach einem halben Jahr würde ich an seiner Stelle da wohl auch eher zurückschrecken, und zwar auch ganz ohne kindliche Brandmale

    Als mein Freund vor ein paar Jahren zu mir gezogen ist (nach einem Jahr Fernbeziehung, war auch ungefähr diese Distanz, ), da war es klar, dass er auch noch andere gute Argumente hatte, die Gegend zu wechseln, und dies nicht nur wegen mir tat (gab mir ein wesentlich besseres Gefühl) und es war auch klar, dass er einen eigenen Haushalt haben wird.

    Alles andere wäre mir zuviel gewesen. Ich muss ja auch erstmal gucken, wie das so ist, wenn man so nah zusammen wohnt und einen Alltag miteinander entwickelt. Und ich würde es auch nicht wollen, dass ein Mensch nur wegen mir seine Wohnung, seine Arbeit und seine soziale Einbindung aufgibt. Wenn das einer nur wegen mir machen würde, dann wäre er mir schon reichlich suspekt. Und das würde bei mir Ängste entfachen, dass der dann ständig an mir klebt und mir bei jeder kleinen Gelegenheit unter die Nase reibt, dass er ja extra wegen mir jetzt hier ist und ich soll jetzt doch bitte.. blablablubb.
    Genau diese Ängste will ich nicht wecken :)

    Ich werde auch niemals so sein, dafür ist mir meine Eigenständigkeit als Person viel zu wichtig. Ich halte nur nichts von getrennten Wohnungen, das ist etwas, womit ich mich nicht anfreunden kann. Denn ich willl den Alltag teilen, mit seinen Höhen und Tiefen, wobei natürlich jeder seinen Freiraum hat.

    Ich sag ja, ich bin altmodisch - und fühle mich gerade soooooooooooooo alt

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