Guten Morgen!
Hier, und auch in den anderen Unterforen, lese ich oft davon, dass Frauen unzufrieden oder unglücklich mit ihrem Partner, oder potentiellen Partner sind.
Oder eher damit, wie sie von diesen behandelt werden.
Da gibt es Hinhalten, Unzuverlässigkeit, kaltes Benehmen, Abtauchen, mehrgleisig fahren,...
Und dennoch wird kein eindeutiger Schlussstrich gezogen.
Man macht immer wieder mit, beschwert sich, diskutiert, versucht nochmal.
Und ich kenne das ja auch von mir (deshalb das "wir" im Titel).
Ziehen wir keine eindeutigen Grenzen? Oder haben wir keine? Vertrauen wir in unsere Wunschvorstellung?
Ich kann es langsam wirklich nicht mehr verstehen!
Antworten
Ergebnis 1 bis 10 von 111
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13.03.2015, 07:08
Warum machen "wir" soviel mit?
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13.03.2015, 07:38
AW: Warum machen "wir" soviel mit?
Wir hoffen wohl auf Veränderung und halten daran fest.....ich versteh es aber auch nicht....
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13.03.2015, 07:42Inaktiver User
AW: Warum machen "wir" soviel mit?
Ich habe den Worten zu viel Bedeutung beigemessen, statt auf die Taten zu schauen.
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13.03.2015, 07:58Inaktiver User
AW: Warum machen "wir" soviel mit?
Die meisten ändern sich nicht und wenns drauf ankommt und die Frau abspringen will, sagen sie ihr was sie hören will und lachen sich schon innerlich eins, weil sie inkonsequent ist.
Ich glaube, dass das sogar schon beim Kennenlernen anfängt. Da wird viel zu bedürftig agiert anstatt sich auf die eigenen Ziele zu konzentrieren und dafür einzustehen. Da muss schon klar sein, was man möchte und was nicht. Gut ist auch sich einmal zu vergegenwärtigen woran die vorhergehenden Beziehungen gescheitert sind und natürlich was man da gut fand. Dann darf man sich noch überlegen, wo man Kompromisse eingehen kann und wo definitiv nicht. Es muss Zielklarheit herrschen und Konsequenz, da kann er so viel säuseln und die Karotte vor die Nase halten, wie er will. Dazu gehört aber auch, dass man als Frau auch sonst im Leben die eignen Ziele verfolgt.Geändert von Inaktiver User (13.03.2015 um 08:04 Uhr)
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13.03.2015, 08:02
AW: Warum machen "wir" soviel mit?
Tja, sehr gute Frage. Die stelle ich mir auch oft.
Ja, zu einem Teil denke ich, 'vertraue ich in meine Wunschvorstellung'. Ich rede mir selbst ein, dass die Beziehung 'schon irgendwie gut' ist und konzentriere mich auf die kleinen Anzeichen dafür.
Zum anderen ist es leider einfach so, dass man wirklich denkt: "Finde ich noch jdm. besseren?" Die Angst, sich zu trennen und dann nicht mehr rechtzeitig (wenn man Kinder möchte) den Richtigen zu finden, ist einfach groß. V.a. wenn man Single-Freundinnen hat, die schon jahrelang suchen und immer nur Nulpen finden.
Zum Dritten muss ich sagen: Wenn ich hier im Forum lese, wie andere Frauen behandelt werden (ich werde nicht schlecht behandelt, habe nur oft das Gefühl, in meiner Beziehung fehlt das Gefühl, die Hingabe, die Zuneigung), wie wenig Bestätigung sie vom Partner erhalten, wie sehr sie sich um den Partner bemühen und wie lieblos sie oft behandelt werden, dann denke ich: Eigentlich geht es mir doch gut.
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13.03.2015, 08:05Inaktiver User
AW: Warum machen "wir" soviel mit?
Jeder hat wohl eine andere Leidensgrenze und sobald diese erreicht ist wird die abhängigste Frau sogar handeln.
Ich denke mit Liebe hat dieses Leiden nichts zu tun sondern eher mit emotionaler Abhängigkeit, woher immer die sich entwickelt, wahrscheinlich schon durch die Erlebnisse in der Kindheit.
Jeder ist letztendlich selbst für sich und seine Gefühle verantwortlich und entscheidet selbst, wie er sich behandeln lässt - das sollte einem bewusst sein, bevor man zu jammern beginnt,
Karla
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13.03.2015, 09:55
AW: Warum machen "wir" soviel mit?
** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
** ansonsten niemand besonderes **
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13.03.2015, 10:13
AW: Warum machen "wir" soviel mit?
Nein, die Fabel kenne ich nicht - geht es darum dass der Frosch nicht aus dem Topf springt?
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13.03.2015, 10:26
AW: Warum machen "wir" soviel mit?
Ich denke, dass viele einfach harmoniebeduerftig sind, und versuchen wollen, Angelegeheiten zu klaeren, Neuversuche zu starten, die dinge ins Lot zu bringen.
Das ist bestimmt auch eine Erziehungssache, denn wie oft wurden wir gelehrt, dass uber alles geredet werden kann, dass wir versuchen sollen, Loesungen zu finden, Streit zu vermeiden, Kompromisse einzugehen....
Irgendwie steckt das drin, und wenn wir dann auch noch an das Gute im Menschen glauben, und denken, oh, er will sich aendern, er liebt mich doch... ja dann sitzen wir in der Harmoniefalle, und hinterher fallen wir um so tiefer.Liebe Gruesse aus dem sonnigen Sueden
Youtas
Das Schönste an mir bin ich.
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13.03.2015, 10:33Inaktiver User
AW: Warum machen "wir" soviel mit?
Ich kenne solche Frauen gar nicht. Meine waren immer ruckzuck weg wenn etwas nicht passt, und jetzt in meiner dating Odyssee wird ohnehin beinhart aussortiert was nicht genau zu den Vorstellungen passt. Kompromissbereit und (harmonie) bedürftig bin nur ich als Mann.


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