Ich hasse das viel gebrauchte Wort in der Bri "Marktwert" in Zusammenhang mit einer Frau/Mann.
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14.03.2015, 13:54
AW: Warum machen "wir" soviel mit?
Los lassen ist einer der besten Geschenke die man sich geben kann.
Mckenzie
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14.03.2015, 14:33
AW: Warum machen "wir" soviel mit?
Das ist so eine Redewendung, mit der konnte ich noch nie viel anfangen. Ich finde es schön, wenn ein Mann etwas größer ist als ich, stimmt (wobei das aber kein ausschlaggebendes Kriterium meiner Partnerwahl ist) aber ich will grad nur so viel raufgucken, damit ich keinen Nackenkrampf kriege.
Ansonsten - zu was soll ich denn sonst noch hochgucken wollen? Dass er mehr verdient als ich? Wäre ich eine dieser berüchtigten "Karrierefrauen", dann würde mir daran wohl eher nix liegen, schließlich habe ich das alles selber. Dann würde ich einen ebenbürtigen Mann haben wollen, der meinen Lebensstil mit mir teilen kann. Ja das vielleicht.
Das entspricht auch dem, was im - ich glaube Spiegel wars- kürzlich stand, dass nicht mehr von unten nach oben geheiratet wird, sondern sich die Leute eher auf gleichem Stand suchen und finden. Logisch, das Bildungsniveau zwischen den Geschlechtern ist hierzulande ausgeglichen, die Leute lernen sich heute auf den Unis oder sonstigen Ausbildungsstätten kennen und lieben. Die Männer sind in diesen Instituten nicht mehr unter sich und müssen sich daher auch keine Frauen mehr aus den "niederen Gefilden" holen, weil es keine anderen geben würde. In den Köpfen scheinen von dieser "guten alten Zeit" jedoch noch einige Relikte da zu sein, gut, diese Zeit ist ja auch erst ein paar Jahrzehnte her.
das hat aber was mit den Ansprüchen der Männer zu tun und nicht die der Frauen, wenn die Männer damit ein Problem haben, wenn sie nicht im Mittelpunkt des Weltgeschehens stehen. Wenn Frauen ein Problem kriegen, und dann z.b. in solchen Beziehungen verharren, in denen sie sich zuviel gefallen lassen, dann deshalb, weil sie, im Gegensatz zu ihm, ihre Ansprüche weit hinten anstellen bzw nicht mal kennen. Das hat nichts mit Kompromissen im gesunden Sinne zu tun, sondern diese Art von Kompromissen stinken wie faule Eier... stellt dann schon mal die Karriere vor die Beziehung, was vielen Männern eben nicht passt. Und manche fragen sich dann auch schnell, welchen Stellenwert sie haben für solch eine Frau und wenn dann noch wenig Zeit da ist, aber auch das kann man realistisch sehen und dann ist es eben normal, dass es nicht so klappt mit einer Partnerschaft.
Und warum das ganze: niederer Selbstwert (Ursache und Folge im Wechsel), Bequemlichkeit, Besitzstandswahrung, (Lebens-)Sinn bzw (Lebens-)Aufgabe gebend. Der Spruch fiel hier ja schon: lieber das bekannte Elend als das Elend des Unbekannten.Grüße
A.
Wenn man bedenkt,wie oft ich in diesem Leben schon falsch abgebogen bin, ist es ein Wunder, dass ich mich überhaupt noch auf diesem Planeten befinde.
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14.03.2015, 14:37
AW: Warum machen "wir" soviel mit?
Aus dem gleichen Grund, aus dem Männer es mitmachen, von ihren Frauen schlecht behandelt zu werden. Es dauert lange, bis das Gefühl, alleine besser dran zu sein, als mit einer Partnerin, die nervt, nörgelt, betrügt, usw. die Oberhand gewinnt.
Severus
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14.03.2015, 14:39
AW: Warum machen "wir" soviel mit?
Also ehrlich, wenn 'man' schlechte erfahrungen so dringend braucht, um sich selber kennenzulernen, hat 'man' ein gehöriges Problem.
Missgriffe und Fehlentscheidungen gehören zum Leben, keine Frage. Aber als Erklärversuch warum man so viel mitmacht finde ich das schon strange. Durch Leiden lerne ich, mein kleine Glück zu schätzen
Das ist Hedwig Courths - Mahlers (ich hoffe ich habe die Dame jetzt richtig geschrieben)
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14.03.2015, 14:39Inaktiver User
AW: Warum machen "wir" soviel mit?
Naja, das ist eben das krasse Gegenteil, die Karrierefrau langweilt sich ggf. schnell mit manch einem Mann und eine andere ist mehr als froh, dass sie einen hat und stellt sich hinten an. Logisch auch, dass sich in letztere Konstellation die Männer eher selten trennen, weil die Partnerin für sie recht bequem ist. Sowas hält und durch eigene Lebensvernachlässigung ist da natürlich mit der Zeit auch Abhängigkeit da, die nach Lösungen sucht sich die ganze Geschichte schönzureden ohne dass sich zu sehr was ändert. Manche sind dazu nicht in der Lage. Manche Singles schließen daraus, dass sie sich den perfekten Partner suchen müssen, da sie nachher nichts mehr ändern können.... Klappt aber meist auch nicht. Nach erster Verliebtheit sollte das auch vorbei sein in der Regel.
Ich sehe eben bei mir auch das Problem, dass manch ein Mann von mir zu wenig angehimmelt wird und ich sein Leben tendenziell als zu langweilig empfinde. Da bin ich ganz realistisch und andererseits will der mehr Ruhe in selbigen und mehr Zeit als ich bieten kann und auch ist eher bei mir nicht so im Vordergrund des Bestrebens. Deswegen sage ich ja, dass man selbst wissen muss wo man steht und was realistisch ist. Klar ein Mann auf Augenhöhe ist auch ok.
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14.03.2015, 14:42
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14.03.2015, 15:03
AW: Warum machen "wir" soviel mit?
@shortmessage: das mit der klassischen Karrierefrau ist doch genauso ein Klischee wie die männerhassende Emanze; das sind Bilder, die dafür erfunden und benutzt wurden und werden, um die Gleichberechtigung (was was völlig anderes ist als Gleichmacherei) madig zu reden und Frauen, die selbstbestimmt leben wollen (egal, wie das für sie aussieht) zu diskreditieren. Ich finde es vor allem schlimm, dass Frauen auf diesen billigen Trick reinfallen und da auch noch mitmachen.

Das Wort "Marktwert" finde ich zwar auch furchtbar, aber leider passend. Ich schreibe sogar vom "Fleischmarkt", denn so kommt mir das oft vor in diesen Jagdgefilden im VL und RL. Das klingt zynisch, aber das ist es eben auch tatsächlich, diese Abcheckerei. Ich sehne mich nach Zeiten, wo die Leute noch den Unterschied zwischen Flirten und Abchecken kannten und miteinander kontakteten aus Spaß an der Freude, und daher auch nicht nach einem "Date" ein Ergebnis dastehen musste (womöglich aufm Wertungstäfelchen), sonst wurdeste nicht mehr mit dem A.. angeguckt.
so wie ich das beobachte, sind Männer da aber schon oft die bequemeren "Tierchen", die sich erst dann trennen, wenn sie einen Ersatz in Aussicht haben, also von einem "sicheren" Hafen in den nächsten.Was bei mir immer wieder den Eindruck erweckt, dass Männer grundsätzlich vielleicht ein größeres Versorgungsproblem haben als Frauen - nämlich die Versorgung im sozialen und emotionalen Bereich.
Zitat von SeverusSnape
Grüße
A.
Wenn man bedenkt,wie oft ich in diesem Leben schon falsch abgebogen bin, ist es ein Wunder, dass ich mich überhaupt noch auf diesem Planeten befinde.
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14.03.2015, 15:04Inaktiver User
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14.03.2015, 15:14Inaktiver User
AW: Warum machen "wir" soviel mit?
Was für eine Frage.
Mal wieder mein Mantra beten:
Weil es ein absolutes Grundbedürfnis ist einen Partner zu haben, für mich kaum weniger wichtig als Nahrung, Wasser, Luft.
Wenn ich das ausschalten könnte - wüßte ich nicht ob ich es will, käme mir ziemlich widernatürlich vor. No Way mir das irgendwie schönzureden.
Allerdings hab ich nicht vor dafür irgendetwas "mitzumachen" hab ich auch noch nicht erlebt.Geändert von Inaktiver User (14.03.2015 um 15:28 Uhr)
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14.03.2015, 16:01Inaktiver User
AW: Warum machen "wir" soviel mit?
Das einzige, was ich suche, ist Liebe, Zweisamkeit und Sex. Dass mich mal jemand umarmt, sagt "wir machen das zusammen" und mich küsst. Und mehr.
Alles andere kann und will ich alleine.


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