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  1. User Info Menu

    AW: Wer sitzt am längeren Hebel ?

    Ich frage mich momentan auch was und wann beim melden ok ist. Oder ob ich warten muss bis er sich meldet. Ach was wäre ich erleichtert, wenn es allgemein gültige Regeln gäbe! So frage ich mich ob es einen Hebel gibt und wenn ja wer ihn hält. Leider gab es in meinem aktuellem Kennenlernen schon mehrere Missverständnisse darüber, was der jeweils andere überhaupt will. Wir haben einen gemeinsamen Freundeskreis und uns im echten Leben kennen gelernt. Manchmal ist das auch nicht leichter als übers Internet

  2. Inaktiver User

    AW: Wer sitzt am längeren Hebel ?

    Dass ich mich in Singlebörsen herumgetrieben habe, ist schon sehr, sehr lange her. Auf die Art habe ich jemand kennengelernt, mit dem ich nach über 12 Jahren immer noch gut befreundet bin.
    Mein jetziger Partner - das war über einen damaligen gemeinsamen Bekannten. Echt ein Zufall. Weiß nur, dass da keiner von uns lang überlegt hat und sich gefragt hat, ob er sich jetzt schon melden dürfe, das ging ziemlich unkompliziert vonstatten, dass wir ein Paar wurden.

    Wäre ich aus irgendwelchen Gründen momentan länger wieder Single, könnte ich mir schon vorstellen, mich wieder an einer Singlebörse anzumelden. Warum nicht? Wäre für mich aber nicht die einzige Option. Würde halt mehr mit Freundinnen ausgehen und generell mehr die Augen offenhalten.

    Kann mir aber auch vorstellen - und das kenne ich noch von damals - dass man irgendwann nach dem zigsten einsamen Sonntag - totalen Frust schiebt und gerne das "Glück beschleunigen" möchte, ungeduldig auf Antworten wartet oder hektisch in den Profilen blättert mit so einem: "Das gibt's doch nicht!" - Gefühl.

    In meiner damaligen Partnerbörsen-Zeit ist mir öfter ein bestimmter Typ Mann begegnet: äußerlich schon etwas aus der Form geraten, Bauch- und hoher Haaransatz, der mir begeistert erzählte, wie gut ich doch aussähe und mit was für Nachteulen er sich schon getroffen hätte: Frauen mit "Mutti"-Frisur und zuviel auf den Rippen...
    Nun - wenn ich mir die Männer ansah, dachte ich mir: "Weißt was, optisch würden die gut zu dir passen...".
    Dachte. Gesagt hab ich das freilich nicht.
    Ich wusste von den Fotos ja schon, was mich da so in etwa erwartet, aber ich habe mich immer mehr an der Schreibe orientiert als am Erscheinungsbild.

    Gibt wohl schon Männer, die beim anderen sehr auf Äußerlichkeiten achten, sich selbst aber nicht bewusst sind, dass sie da auch nicht mehr zu bieten haben. Und ein entsprechender Typ Frau für sie dann von vornherein durch's Raster fällt.
    Da hab ich mich schon auch gefragt - wenn ich selbst nur halblange Haare tragen würde und 10 Kilo mehr wiegen würde, ob ich ihn mit meiner Art, wie ich bin, genauso hätte begeistern können oder er mich von vornherein schon ausgeklammert hätte.

  3. gesperrt

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    AW: Wer sitzt am längeren Hebel ?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Du hast genaue Vorstellungen von der Frau; davon, wie die Partnersuche laufen soll etc. Du agierst sehr zielorientiert. Dein Ziel ist es, eine Partnershaft einzugehen, und darauf arbeitest Du hin. Und das alles mache ich nicht. Ich lasse mich treiben, bin planlos. Ich habe auch überhaupt kein "Beuteschema". Die Liebe überfällt mich hinterrücks, und bisher war sie immer gut. Wir sind sehr unterschiedlich in der Hinsicht.
    Wolkenschein, genau das hat man dir schon im Nachbar-Strang versucht, klarzumachen. Aber du willst es einfach nicht hören.
    Weniger zielgerichtet und verbissen suchen, stattdessen einfach mal absichtslos auf Menschen offen zugehen. Dazu hast du auch drüben schon Tipps bekommen, wie man in "freier Wildbahn" einfach mal locker Kontakte knüpfen kann. Aber du willst unbedingt über die SB. Weil, es hat ja auch schon mal vor 10 Jahren geklappt. Ok, dann ist das so.

    Im Endeffekt lese ich dich aber auch hier im Strang wieder sehr verbissen. Du willst einfach mit aller Macht, dass es nun endlich mit der SB klappt und magst nicht hören, dass SB heute und SB vor 10-15 Jahren einfach komplett unterschiedlich und gar nicht mehr vergleichbar sind.
    Damals war das was Cooles und Neues, da haben sich dort viele gute Leute angemeldet, die wirklich auf Partnersuche waren. Dass das heute nicht mehr so ist und man 90 Prozent der Leute dort in die sprichwörtliche Tonne kloppen kann (egal ob m oder w), das ist doch mittlerweile kein Geheimnis mehr. Wo früher vielleicht noch 10 Dates gereicht haben, sind es heute 100 oder mehr.

    Aber ganz abgesehen von meiner eigenen Meinung zu SBs, denke ich, dass dein größtes Problem nach wie vor deine Verbissenheit ist.
    Trotzdem wünsche ich dir natürlich alles Gute und endlich den erhofften Erfolg bei der SB-Suche.

  4. Inaktiver User

    AW: Wer sitzt am längeren Hebel ?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich lasse mich treiben, bin planlos. Ich habe auch überhaupt kein "Beuteschema".
    Das würde ich auch von mir behaupten.
    Kann mir allerdings nicht vorstellen daß mich die Liebe überfällt während ich zu Hause sitze und lese oder Gitarre spiele oder alleine mit dem Mountainbike durch den Wald fahre.

    Deshalb die Versuche in irgend einer Weise zielgerichtet zu suchen.

    Eine Freizeitaktivität bei der ich viel mit Frauen zu tun habe ist das Tanzen, da ergibt sich allerdings seit mittlerweile mehr als 2 Jahren nichts außer ein wenig Smalltalk.

    Und außerdem zeigt mir meine Lebenserfahrung daß zufällig nichts passiert, ich war in meinen 20s nach meiner ersten Freundin jahrelang Single, dabei drei bis viermal pro Woche unterwegs, in Lokalen, bei Konzerten, bei Kunstevents, in Yoga Kursen, Kochkursen, wasweißichwas noch alles, und hab dabei niemanden kennengelernt, fast 10 Jahre lang.
    Für derart exzessives Unterwegs sein hab ich jetzt neben meinem Beruf keine Zeit und Energie mehr, ich kann Abends nur im Ausnahmefall ausgehen, ich hatte es eine Zeit lang versucht, aber aufgehört als ich deshalb meinen Schlaf, Haushalt, Ernährung vernachlässigt habe, das geht nicht. Deshalb seitdem wieder in der SB.
    Geändert von Inaktiver User (23.02.2015 um 07:10 Uhr)

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    AW: Wer sitzt am längeren Hebel ?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    .... dabei drei bis viermal pro Woche unterwegs, in Lokalen, bei Konzerten, bei Kunstevents, in Yoga Kursen, Kochkursen, wasweißichwas noch alles, und hab dabei niemanden kennengelernt, fast 10 Jahre lang.
    Puh, entschuldige, aber, da ist deutlich irgend etwas faul, wenn du 10 Jahre lang! niemanden! kennengelernt hast. Ich kenne dich auch nicht, wohl keine Kunst bei deiner Kennenlernquote (Scherz, kannste gleich wieder vergessen), weshalb es keinen Tau davon gibt, was das Problem ist.

    Selbst Menschen, die keinen neuen Partner suchen oder gar brauchen können, weil sie einen haben, lernen im Schnitt zufällig häufiger jemanden kennen, als du, der sogar sucht. Finde raus, was da nicht stimmt. Nachdem es sich so grob darstellt, kann das Problem nicht allzu gut versteckt sein. Wenn du tatsächlich anders leben willst, pack das Erkannte an.
    Durchsage:

    "Achtung, es wurde eine herrenlose Damenhandtasche gefunden ..."

  6. Inaktiver User

    AW: Wer sitzt am längeren Hebel ?

    Ich habe (damals und kürzlich) versucht das mit Psychologen und Coaches herauszufinden, da kam absolut nichts heraus.
    Meine Einschätzung ist daß ich absolut unfähig bin Kontakte zu beginnen, wenn mich jemand anspricht oder der Kontakt anders zustande kommt (wie zb durch eine SB) dann läufts eh relativ normal.

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    AW: Wer sitzt am längeren Hebel ?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich habe (damals und kürzlich) versucht das mit Psychologen und Coaches herauszufinden, da kam absolut nichts heraus.
    Hast du keine Freunde?
    Ehrliche Menschen, die dich in deinem alltäglichen Leben kennen und erleben, wie du so bist?
    Solche Leute solltest du mal um Rat fragen. Psychologen und Coaches sind gut und schön (besser als nichts), aber die erleben dich doch nicht in deinem normalen Leben und kennen dich nicht wirklich. Da wäre ich auch immer etwas skeptisch, ob die ihren "Kunden" die harte Wahrheit tatsächlich so mitteilen, wie es vielleicht nötig wäre.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Meine Einschätzung ist daß ich absolut unfähig bin Kontakte zu beginnen, wenn mich jemand anspricht oder der Kontakt anders zustande kommt (wie zb durch eine SB) dann läufts eh relativ normal.
    10 Jahre Single, dann eine Beziehung und jetzt schon wieder vier Jahre Single, würde ich jetzt nicht als relativ normal bezeichnen.

    Ich war auch schon mal 10 Jahre Single. Das finde ich alles andere als normal und gut. Aber das hatte gute Gründe (also Gründe, die dieses Verhalten durchaus nachvollziehbar machen).

  8. Inaktiver User

    AW: Wer sitzt am längeren Hebel ?

    Keiner sollte an einem Hebel sitzen, wenn, dann überhaupt am selben. Ansonsten stimmt was nicht, keine Augenhöhe, einer hat vielleicht ein Machtproblemchen (Spiele) oder so. Das kann nicht gut gehen.

    Singlebörsen sind mir nur noch suspekt. Meine Erfahrungen da sind wirklich gruselig. Im echten Leben wird es auch schwieriger. Ich lerne viele Menschen kennen, entweder über den Beruf oder aber auch über private Aktivitäten. Jedoch sind viele davon vergeben oder aber (sorry!) haben richtig einen an der Waffel.

    Ich bin Mitte 40 und habe mich damit abgefunden, dass es für mich vielleicht keinen passenden Partner mehr geben wird. Diese Aussicht macht mich manchmal traurig, aber ich genüge mir einfach auch selbst. Desweiteren habe ich Freunde, mit denen ich reden kann und viele Bekannte für Unternehmungen.

    Was treibt Dich an, unbedingt eine Frau an Deiner Seite haben zu ‚müssen‘?

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    AW: Wer sitzt am längeren Hebel ?

    Hallo Wolkenschein,

    MIR erscheinst Du nicht verbissen, was diesen Threat anbetrifft (andere habe ich von Dir nicht gelesen) und ich finde es auch völlig normal, in SB nach potentiellen Partnern zu gucken.

    Ich kann Dir nur sagen, dass ich bei einem Internetdate eigentlich schon auf den ersten Blick beim ersten Treffen weiß, ob dieser jemand etwas für mich ist, oder eben nicht.
    Da kann man sich noch so toll vorher geschrieben oder die Optik über Fotos abgecheckt haben. Für mich ersetzt nichts die persönliche Ausstrahlung.
    Ich bringe das Date aber trotzdem noch nett über die Bühne, auch wenn mir gleich klar ist, dass das wohl nichts wird. Trotzdem kann ich lustige ein, zwei oder drei Stunden mit der jeweiligen Person haben.
    Allerdings teile ich dem Betreffenden spätestens am nächsten Tag mit (nachdem ich das Ganze habe "sacken lassen"), ob das was für mich war oder eben nicht. Manche sind dann schon sehr verwundert, weil sie dachten, die Chemie hätte gestimmt.

    Erfahrungsgemäß gibt es keinen Hebel. Wenn ich jemanden toll finde, ist es völlig in Ordnung, wenn er mir am gleichen Abend schreibt, dass es ihm ebenso ergeht.
    Wenn ich mir jemanden nicht als potentiellen Partner vorstellen kann, kann er sich verhalten, wie er möchte, ohne mich umstimmen zu können.

    Ich bin selbst Mitte 30 und finde, dass es beim Ausgehen sehr schwierig ist, jemanden kennenzulernen, der an "ernsthaften" Kontakten interessiert ist. ONS hingegen sind Massenware.
    Da finde ich es in SB doch wesentlich angenehmer, gleich im Vorfeld abchecken zu können, was man sucht.

  10. Inaktiver User

    AW: Wer sitzt am längeren Hebel ?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    . Daß er "zu-fällig" vielleicht zweimal im Jahr mal jemanden kennenlernt. Und dann nicht weiß ob der auf der Suche ist - das vermag ich nicht als Vorteil zu sehen.

    Bei einem Speed Dating lernt man 10 Partnersuchende in einer Stunde kennen, im richtigen Leben ? eine pro Jahr ?
    Heute Nachmittag hab ich zum Beispiel einen Spaziergang in der Natur gemacht, also so ein Park, habe versucht Frauen freundlich ins Gesicht zu schauen, habe dabei einen vollkommen verschreckten Blick aus einer Kaputze heraus geerntet und eine Frau die mich gesehen hat und dann drei Meter vorher interessiert in die andere Richtung geschaut - hihi - den Trick mag ich sehr, ist vor allem beim Radfahren beliebt.
    Es scheint was wichtiges uebersehen zu werden, oder vielleicht empfinde ich das nur so, weil ich halt noch Zeiten ohne Internet kenne. Ausser in Schule/Uni wo man oft von vornherein weiss, dass jemand single ist, kommt Kennenlernen doch so zustande: Man lernt jemanden kennen, wechselt ein paar Worte, evtl. sind sich beide sympathisch, man befasst sich mehr miteinander, man verabredet sich, spaetestens dann sollte man herausfinden, ob der andere auch ungebunden ist. Es viele Variaten von gebunden/ungebunden (gerade getrennt, fast geschieden, will sich trennen usw.) Dann kann man sich Gedanken machen, ob ein weiteres Kennenlernen sinnvoll ist.
    In der SB ist es halt so, dass der single status der erste ist, der erfragt wird und darauf wird aufgebaut. Scheinbar wird oft vergessen, dass es da viel Spielraum fuer falsche Angaben gibt. Man waegt sich in Sicherheit, aber die ist nicht gegeben.
    Die Faehigkeit, Ungewissheit fuer kurze Zeit auszuhalten, Enttaueschungen (am Anfang des Kennenlernens) in Kauf zu nehmen, ist scheinbar ganz abhanden gekommen. Statt dessen wird abgecheckt, versucht alles in trockene Tuecher zu bekommen, bevor man den anderen richtig kennengelernt hat und dann gibt es eine Enttaueschung nach der anderen.

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