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    AW: Ü 40 im Internet auf Partnersuche

    Zitat Zitat von Cygnus Beitrag anzeigen
    Das Problem wird sein, dass die SB nicht mehr nur Early Adopters anziehen (falls überhaupt noch), also auf Menschen mit einer (auf durchaus verschiedene Weise) offeneren, selbstsichereren, mutigeren Persönlichkeit, sondern längst in der "extrem breiten Mitte des Volkes" angekommen sind.

    Man "trifft" dort also Menschen, denen man im realen Leben nie begegnet oder direkt aus dem Weg gegangen wäre. Alle normalen oder meinetwegen archaischen Mechanismen der Kontaktaufnahme bzw. -vermeidung sind ausgehebelt, Faken fällt erst einmal nicht auf. Die paar Ausscheidungskriterien, die man bewusst einsetzen kann, kann man auch bewusst fälschen. Die, die bestimmten Kreisen selbst als Fälschungen nicht zugänglich sind, garantieren noch lange keinen sozial fähigen Menschen, bestimmte sogar eher einen Soziopathen.

    Bleibt also nur das Sieben und das ist ob der Masse halt zeit- und kräftezehrend. Insofern kann ich ja durchaus verstehen, wenn manche überfordert für sich wieder auf "Rules" zurückfallen. Aber das kann's doch auch nicht sein. Neue Ideen braucht das Land...
    Stimmt. Ergänzend dazu denke ich mal, dass die breite Masse der Männer das Online-Dating als gute Gelegenheit entdeckt hat, günstig, regelmäßig und ohne großen Aufwand (Massen-Emails) an Sex zu kommen. Gibt ja mittlerweile auch schon genug Bücher zum Online-Aufreißen (wie auch schon zum Aufreißen per SMS, Whats-App oder Tinter, so nach dem Motto "Wie bekomme ich eine Frau durch Textnachrichten ins Bett". Schaut mal bei Amazon). Dazu trägt natürlich bei, dass Frau (der sexuellen Revolution sei dank - jedenfalls aus Männersicht) heutzutage nichts mehr dabei findet, gleich beim ersten Date in die Kiste zu springen (nach dem Motto "mit dem Sex kommt die Liebe" während es ja früher eher umgekehrt war). Lest doch nur mal im Kennenlern-Forum die Storys "Date meldet sich nicht mehr". In meiner Jugendzeit war da noch mehr Vorarbeit (mehrmals Ausführen ins Kino, zum Essen) und eine längere Zeit erforderlich.

    Das Online-Dating hat ja seine eigene Dynamik. Der Soziologe Jean-Claude Kaufmann hat es in seinem Buch "Sex@amour" untersucht. Er meint, es kann z.B.passieren, dass Mann/Frau sich online ineinander verliebt haben, und beim ersten Treffen aufeinmal das ganze Gefühl und die Online-Vertrautheit wieder weg ist. Als wenn man sich vorher nie gekannt hätte. Die ganze Internet-Phase war nur eine Scheinwelt. Möglicherweise geht das ganze aber auch offline genauso weiter wie online. Kann durchaus auch passieren. Er meint halt, das erste Treffen ist immer eine kritische Phase, mit der alles aus sein kann. Und man sollte diese Phase möglichst bald durchlaufen. Darum sein Tipp: nicht wochen- oder monatelang chatten, telefonieren etc., sondern möglichst bald persönlich treffen (also im Grunde wie früher ohne Internet auch).

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    AW: Ü 40 im Internet auf Partnersuche

    Zitat Zitat von Sojourner Beitrag anzeigen
    Das ist mir bewusst. In diesem Alter sind die meisten tatsächlich schon vergeben. Allerdings, wie du schon richtig schreibst, auch im Real Life.
    Es lassen sich doch angeblich so viele wieder scheiden bzw. trennen sich von ihrem Partner. Nur die dann gerade in den drei Wochen zu treffen, in denen sie ueber ihre alte Beziehung schon hinweg sind und noch keine neue Partnerin haben, ist so aehnlich wie Lotto, was die Wahrscheinlichkeit angeht.

    Ich habe keine Erfahrung mit solchen Plattformen, aber ich vermute mal dass bei jenen, die kostenpflichtig sind und einen etwas seriöseren Eindruck machen, vielleicht eher Männer vertreten sind, die etwas ernsthaftere Absichten verfolgen.
    Kann sein oder auch nicht.

    Ich habe gelernt, dass Maenner ohne Bindungsabsichten sich besonders gern an Frauen heranmachen, die schon oft Enttaeuschungen erlebt haben und besonders betonen, dass sie darauf keine Lust mehr haben. Die maennliche Logik sagt dann: Oh, mit der kann man es machen, da stelle ich mich gleich mal hinten an. Ueberhaupt sollte man keinerlei Schwaeche zeigen, die wird sofort ausgenutzt.

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    AW: Ü 40 im Internet auf Partnersuche

    Zitat Zitat von Letho Beitrag anzeigen
    Es lassen sich doch angeblich so viele wieder scheiden bzw. trennen sich von ihrem Partner.
    So viele sind es auch wieder nicht, ich glaube, maximal die Hälfte. Und dann wäre ja die Frage, wieviele dieser Männer wirklich noch Lust auf eine weitere ernsthafte Beziehung haben.

    Nur die dann gerade in den drei Wochen zu treffen, in denen sie ueber ihre alte Beziehung schon hinweg sind und noch keine neue Partnerin haben, ist so aehnlich wie Lotto, was die Wahrscheinlichkeit angeht.
    Womöglich, und nicht selten trennen sich Ehepaare, weil sie jemanden Neues kennengelernt haben - sprich: sie kommen gar nicht erst in die Verlegenheit, sich dem "Beziehungsmarkt" aussetzen zu müssen, sondern sind oftmals bereits vor der Scheidung wieder "vergeben".

    Ich habe gelernt, dass Maenner ohne Bindungsabsichten sich besonders gern an Frauen heranmachen, die schon oft Enttaeuschungen erlebt haben und besonders betonen, dass sie darauf keine Lust mehr haben.
    Ich weiss nicht, ob dem so ist - ich würde ja eher vermuten, dass Männer ohne Bindungsabsichten (du meinst wahrscheinlich jene, die eher nur sexuelle Abenteuer suchen) vielleicht eher auf das Aussehen achten (generell oberflächliche Kriterien). Wobei diese Frauen (sofern sehr attraktiv) meist entsprechende Ansprüche haben - du könntest somit durchaus recht haben.

    Die maennliche Logik sagt dann: Oh, mit der kann man es machen, da stelle ich mich gleich mal hinten an. Ueberhaupt sollte man keinerlei Schwaeche zeigen, die wird sofort ausgenutzt.
    Meinst du nicht, dass aus rein "menschlicher" Logik ein jeder vermuten dürfte, dass eine Single-Frau gewissen Alters auch eher deshalb Single ist, weil die letzte Beziehung (oder Ehe) nicht sehr "gut" gelaufen ist, sprich, sie enttäuscht wurde?

    Persönlich denke ich, dass eine sehr negative Grundhaltung (z.B. keine Schwäche zeigen zu dürfen) sehr hinderlich sein könnte. Vielleicht bin ich in der Hinsicht sehr naiv (und habe zudem, auch keine online- Erfahrung) aber ich vermute einfach mal, dass es auch wenig zielführend ist, sich verstellen zu müssen.

    Nicht alle Männer nutzen Schwäche aus.

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    AW: Ü 40 im Internet auf Partnersuche

    Zu #41

    "Sex@mour" und "Warum Liebe weh tut" (von Eva Illouz) gehören für mich zu den Missing Manuals wenigstens des Online-Datings, eher des Datings überhaupt, um wenigstens eine vage Vorstellung davon zu bekommen, was da so läuft.

    Online-Dating ist ja nun mal zwangsläufig auch eine Sache des Verstandes - da kann man sich nicht nur aufs "normale" Gefühl verlassen oder man geht wahrscheinlich in eine unnötig lange bzw. sehr ineffektive "Lehre". Kaufmann und Illouz haben auch noch andere erhellende Bücher geschrieben und es gibt sicher noch weitere zur Thematik von anderen qualifizierten Autoren.

    Von simplen Lebenshilfe-Büchern und Ratgebern würde ich jedoch eher Abstand halten. Die verstellen m. E. eher den Blick, als dass sie ihn erweitern - und schon werden Chancen vertan.

    Eines kapiere ich aber in den Strängen, die ich hier zum Teil mitgelesen habe, immer wieder nicht:

    Wenn man sich ganz bewusst, quasi mit Methode auf Partnersuche begibt, gehört dazu meines Erachtens doch eine spezielle Einstellung, wachsend mit Ü XX: Man muss von vorneherein mehr Arbeit ineinander investieren wollen, mehr und offener kommunizieren, es bewusster angehen, es als ein gemeinsames Projekt mit einem gemeinsamen Ziel sehen auf einem Weg, der, ebenfalls bewusst, noch reichlich mäandern darf - und es nicht einfach "normal" laufen lassen wie in den jungen Jahren, in denen man sich noch recht unfertig und unbewusst gemeinsam entwickelte (eventuell aber auch voneinander weg). Und auch nicht bloß gewohnheitsmäßig weitermachen, wie ggf. in den Jahren als Single.

    Dieser beidseitige, möglichst deutlich ge- und erklärte "gute Wille" ließe den größten Teil der verkorksten Erlebnisse, die hier geschildert werden, überhaupt nicht zu. Es ist eben etwas anderes, ob man eine vorerst kleine Hütte aus neuen Brettern zimmert oder aus zwei alten Hütten eine neue, größere machen muss (und will). Die neue Hütte wird noch recht leer sein, noch viel Wahlfreiheit oder Zufall zulassen - die alten beinhalten aber mehr Geschichte, mehr Erfahrung, mehr Abgeklärtheit und potentiell mehr Gemütlichkeit, gerichtete Kreativität und Charme. Im Negativ-Fall aber auch nur Staub und Müll in allen Ecken. Da muss man doch durchkehren wollen?!

    Man kann sich die rosarote Brille auch bewusst aufsetzen. Wer statisch bleiben will, weitermachen wie bisher, soll doch einfach alleine bleiben oder sich ein Haustier zulegen (und bei Bedarf Affairen und ONS nutzen). Statik reicht meines Erachtens nicht mal für Freundschaft plus.

    Zitat Zitat von Sojourner Beitrag anzeigen
    Nicht alle Männer nutzen Schwäche aus.
    Bei mir käme gespielte Stärke wahrscheinlich wie Verhärtung, Missmut und Missgunst an.
    Va', pensiero, sull'ali dorate... G. Verdi - Nabucco

    Es gibt kein richtiges Leben im falschen. T. Adorno - Minima Moralia

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    AW: Ü 40 im Internet auf Partnersuche

    Zitat Zitat von Cygnus Beitrag anzeigen
    Bei mir käme gespielte Stärke wahrscheinlich wie Verhärtung, Missmut und Missgunst an.
    Ja, insbesondere aber: Unsicherheit.

    Ich persönlich empfinde Ratgeber (oder sonstige Hilfen) an sich als sehr sinnvoll, zumindest dann, wenn dauerhaft Beziehungen geführt wurden, die nicht zufriedenstellend waren.

    Dieser beidseitige, möglichst deutlich ge- und erklärte "gute Wille" ließe den größten Teil der verkorksten Erlebnisse, die hier geschildert werden, überhaupt nicht zu.
    Ich finde es wichtig, bei Frauen ü40 ganz rational und "statistisch" zu beachten, dass es sich grundsätzlich um ein eher schwieriges Alter handelt, in dem Sinne, als dass von vorn herein die Chancen, überhaupt einen Single in der gewünschten Alterskategorie zu finden, eher gering sind. Hinzu kommt eine (meist sehr hohe) Anspruchshaltung, die natürlich legitim ist - allerdings eben auch selten erfüllt werden kann.

    Einige Gründe wurden ja bereits genannt - die meisten Männer in diesem Alter sind bereits vergeben, und jene, die es nicht sind, haben entweder keine seriösen Absichten (in beziehungstechnischer Hinsicht) oder sie haben diese - für welche sie aber nicht selten eine jüngere Frau präferieren (und mit welcher sich gegebenenfalls, auch ein - sofern vorhandener - Familienwunsch realisieren liesse).

    Berücksichtigt man all diese Aspekte, macht es sicherlich Sinn, sehr strategisch vorzugehen. All diese Faktoren sind zudem völlig losgelöst von der Tatsache, dass es grundsätzlich auch immer Menschen gibt, die aus den diversesten Gründen (auch in höherem Alter) nicht wirklich beziehungsfähig sind und/oder generell dazu tendieren, den "Falschen" auszusuchen.

    Die neue Hütte wird noch recht leer sein, noch viel Wahlfreiheit oder Zufall zulassen - die alten beinhalten aber mehr Geschichte, mehr Erfahrung, mehr Abgeklärtheit und potentiell mehr Gemütlichkeit, gerichtete Kreativität und Charme.
    Ja, so könnte es im Idealfall sein. Nur ist leider Lebenserfahrung nicht gleichzusetzen mit mehr Abgeklärtheit oder mehr Gemütlichkeit - das ist immer individuell sehr divers - und eher von der Reflexionsfähigkeit sowie Bereitschaft eines Menschen abhängig, insbesondere trifft das eben auf beziehungstechnische Aspekte zu.

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    AW: Ü 40 im Internet auf Partnersuche

    Zitat Zitat von Sojourner Beitrag anzeigen
    So viele sind es auch wieder nicht, ich glaube, maximal die Hälfte.
    Die Haelfte finde ich persoenlich schon sehr viel. Wobei die Quote nur fuer die jetzt neu geschlossenen Ehen gilt. Ansonsten liegt sie bei einem Drittel. Wobei die aeltere Generation wohl gerade aufholt. Es lassen sich auch noch Paare im Rentenalter scheiden.

    Womöglich, und nicht selten trennen sich Ehepaare, weil sie jemanden Neues kennengelernt haben
    Laut Statistik ist das ein eher seltener Trennungsgrund. Maenner trennen sich auch nicht unbedingt, wenn sie jemand neues kennen gelernt haben, die fahren eher zweigleisig. Frauen sind da sicher nicht viel anders.

    Meinst du nicht, dass aus rein "menschlicher" Logik ein jeder vermuten dürfte, dass eine Single-Frau gewissen Alters auch eher deshalb Single ist, weil die letzte Beziehung (oder Ehe) nicht sehr "gut" gelaufen ist, sprich, sie enttäuscht wurde?
    Nein, ich meinte eher, dass sie von den Maennern enttaeuscht wurde. Z.B. weil sie oefter erlebt hat, dass sich der nette neue Lover bald als verheiratet, alkoholabhaengig, psychisch angekratzt oder sonstiges entpuppt und die Beziehung jeweils nach wenigen Wochen oder Monaten schon wieder vorbei ist.

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    AW: Ü 40 im Internet auf Partnersuche

    Zitat Zitat von Letho Beitrag anzeigen
    Laut Statistik ist das ein eher seltener Trennungsgrund. Maenner trennen sich auch nicht unbedingt, wenn sie jemand neues kennen gelernt haben, die fahren eher zweigleisig. Frauen sind da sicher nicht viel anders.
    Ich meine sogar gelesen zu haben, dass es vordergründig Frauen sind, die eine Scheidung einreichen - nicht selten gewiss auch, weil der Ehemann eine Affaire eingegangen ist.

    Die Frage ist doch, wieviele jener Männer im "interessanten" Alter nun wirklich für den Beziehungsmarkt verfügbar sind, und ob sie als bevorzugte Zielgruppe auch Frauen ü40 anversieren - und falls, mit welcher Motivation.

    Nein, ich meinte eher, dass sie von den Maennern enttaeuscht wurde. Z.B. weil sie oefter erlebt hat, dass sich der nette neue Lover bald als verheiratet, alkoholabhaengig, psychisch angekratzt oder sonstiges entpuppt und die Beziehung jeweils nach wenigen Wochen oder Monaten schon wieder vorbei ist.
    Die noch "verfügbaren" Männer jenes Alters sind eben in der Tat entweder vergeben (sprich, verheiratet) oder es gibt einen guten Grund, weshalb sie noch Single sind. Allerdings: auch hier würde ich nicht pauschalisieren - es gibt ja auch jüngere Frauen, die fast ausschliesslich negative Beziehungserfahrung sammeln (die sich dann nicht selten im fortgeschrittenen Alter, fortsetzt). Solches ist oft altersunabhängig, und eher auf Muster bei der Partnersuche begründet.

    Solche Frauen sind in der Regel für Männer jeden Alters auch gut "erkennbar" - auch hier: altersunabhängig.

    Ich meinte es eher in Bezug darauf, dass genauso wie Frauen sich fragen könnten, weshalb so mancher Mann in einem gewissen Alter noch (oder wieder) Single ist, Männer selbige Gedanken an den Tag legen könnten, und dass, grundsätzlich, man eben davon ausgeht, dass dieser Zustand (Single-Dasein) nicht wirklich frei gewählt worden ist, sondern eben aus einer gescheiterten Beziehung/Ehe resultiert (welche ja, eine Enttäuschung impliziert).

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    AW: Ü 40 im Internet auf Partnersuche

    Zitat Zitat von Sojourner Beitrag anzeigen
    Ich meine sogar gelesen zu haben, dass es vordergründig Frauen sind, die eine Scheidung einreichen
    Angeblich zu 80%. Wobei ich die aktuellen Zahlen nicht kenne und sowas auch immer mit einer gewissen Skepsis betrachte. Man bedenke, wie solche Zahlen ermittelt werden.

    Die Frage ist doch, wieviele jener Männer im "interessanten" Alter nun wirklich für den Beziehungsmarkt verfügbar sind, und ob sie als bevorzugte Zielgruppe auch Frauen ü40 anversieren - und falls, mit welcher Motivation.
    Aus rein biologischer Sicht ist es natuerlich fuer einen Mann sinnvoll, nach einer jungen und fruchtbaren Frau Ausschau zu halten. Im Allgemeinen kommen Maenner aber hauptsaechlich mit Frauen in Kontakt, die ungefaehr der gleichen Generation angehoeren. Wo sollte ein Mittfuenfziger eine 25jaehrige kennen lernen. Im normalen Alltag ergibt sich das vielleicht mal zufaellig aber normalerweise verkehren die nicht unbedingt in den selben "Kreisen".

    Im Internet ist das natuerlich ausgehebelt, was dazu fuehrt, dass Frauen mit knapp ueber 40 so ueberproportional haeufig von Maennern im Greisenalter angemailt werden. Da ist die Frau noch jung genug, um attraktiv zu sein und kann ihn im Alter pflegen. (Man muss ja auch an die Zukunft denken. )

    Die noch "verfügbaren" Männer jenes Alters sind eben in der Tat entweder vergeben (sprich, verheiratet) oder es gibt einen guten Grund, weshalb sie noch Single sind.
    Je aelter man ist, desto unwahrscheinlicher ist es, einen "ungebrauchten" Mann kennen zu lernen. Und wenn er noch nie eine Beziehung hatte, ist das auch wieder verdaechtig. Was mich betrifft, so waere "geschieden nach 20 Jahren Ehe" oder "Witwer" schon akzeptabel. Nach 20 Jahren kann eine Ehe mal in die Binsen gehen. Dass zwei Menschen lebenslang zusammen bleiben ist die Ausnahme, auch wenn wir das alle anstreben. So jemand hat dann aber auf jeden Fall bewiesen, dass er sich auf ernste Beziehungen einlassen kann.

  9. Inaktiver User

    AW: Ü 40 im Internet auf Partnersuche

    Zitat Zitat von Sojourner Beitrag anzeigen
    [...]
    Die Frage ist doch, wieviele jener Männer im "interessanten" Alter nun wirklich für den Beziehungsmarkt verfügbar sind, und ob sie als bevorzugte Zielgruppe auch Frauen ü40 anversieren - und falls, mit welcher Motivation. [...]
    Die meisten geschiedenen Männer in meinem Freundeskreis haben sich nicht nach deutlich jüngeren Frauen umgesehen. Einen leichten Altersunterschied gab es schon, war aber nie krass.

    Jedoch fiel mir auf, dass diese Männer so gut wie nie lange auf dem Markt waren. Sie suchten entweder selbst ganz gezielt eine neue Beziehung, oder wurden ganz fix im Bekannten- und Freundeskreis weitervermittelt.

    Sie haben sich vielleicht eine Auszeit von 2 oder 3 Monaten genommen, aber dann ging es weiter.

  10. User Info Menu

    AW: Ü 40 im Internet auf Partnersuche

    Zitat Zitat von Letho Beitrag anzeigen
    Aus rein biologischer Sicht ist es natuerlich fuer einen Mann sinnvoll, nach einer jungen und fruchtbaren Frau Ausschau zu halten. Im Allgemeinen kommen Maenner aber hauptsaechlich mit Frauen in Kontakt, die ungefaehr der gleichen Generation angehoeren. Wo sollte ein Mittfuenfziger eine 25jaehrige kennen lernen. Im normalen Alltag ergibt sich das vielleicht mal zufaellig aber normalerweise verkehren die nicht unbedingt in den selben "Kreisen".

    Im Internet ist das natuerlich ausgehebelt,
    Vielleicht sollte man(n) darüber nachdenken, inwieweit der Wunsch nach einer jungen Frau auch Wirklichkeit werden kann. Wünschen kann man sich natürlich viel. Ich kenne aber in meinem Umfeld keine einzige junge Frau, die einen festen Partner hat, der sehr viel älter ist.

    Natürlich berufen sich Männer gern auf ihr "biologisches Recht" nach einer jungen Frau. Für junge Frauen sind Männer über 40 in der Regel aber nur als sexuelles Lernmaterial oder als Versorger interessant. Nicht wenige enden dann im letzteren Part als Unterhaltszahler für Expartnerin mit kleinem Kind(ern) und (dem nun) gleichaltrigem neuen Freund, wenn er die 50 erst überschritten hat. Das sollte den jeweiligen Männern schon klar sein.

    Wenn ich mir vorstelle, ich hätte mit 30 einen Mann mit 45 genommen, der wäre jetzt 60. Und damit in einem Alter, wo er körperlich (fitness, sexuell) wahrscheinlich nicht mehr mit mir auf einer Höhe wäre und wir auch geistig/Interessensmäßig nichts mehr gemeinsam hätten. Spätestens jetzt würde ich dann hinterfragen, ob diese Beziehung noch befriedigend und ausreichend für mich ist.

    Wer trotzdem das Risiko eingehen will, bitte schön. Der kommt dann eben als Partner für mich nicht infrage.
    Ich gehe sowieso davon aus, dass Männer, die zwanghaft eine jüngere Partnerin suchen Probleme mit ihrem Selbstwertgefühl haben oder in der midlife crisis sind. Und Problemfälle brauche ich nun wirklich nicht.

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