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  1. Inaktiver User

    AW: In welche alten Muster möchtet Ihr in neuen Beziehungen nicht mehr hinein-plumpse

    Zitat Zitat von mckenzie Beitrag anzeigen
    Man muss nicht alles ansprechen keine Frage, aber ich wollte nicht, dass der Mann das nochmal in meiner Gegenwart wiederholt - warum weil ich mich wichtig nehme.
    Und ich hätte dann wohl eher kein Interesse daran, das Ganze überhaupt zu wiederholen. Ich wäre dann eben eher passiv, inzwischen, und würde den Rückzug antreten statt, eben, einem erwachsenen Mann sagen zu müssen, was sich gehört. Ich habe eben die Erfahrung gemacht, dass das nix bringt, nicht auf Nährboden fällt. Er mag es dann vermeiden, aber nicht aus Überzeugung.

  2. Inaktiver User

    AW: In welche alten Muster möchtet Ihr in neuen Beziehungen nicht mehr hinein-plumpse

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Zerknitterte Milchtüten und Handys. Das sind für mich zwei Paar Stiefel. Das eine ist ne Kleinigkeit, worüber es sich meiner Meinung nach nicht lohnt, große Worte drüber zu verlieren. Das andere aber (Handy) ist eine Frage der sozialen Kompetenz, für mich jedenfalls.
    Ich glaube, jeder hat so sein Ding, was ihn nervt. Ich finde, beides ist eine Kleinigkeit. Aber nur dann, wenn es eine Ausnahme ist und nicht die Regel. Was mir hier in der Situation nur gefehlt hätte, wäre ein "Du, ich würde diese Mail gern kurz beantworten, ich hoffe, das ist okay" oder so.

  3. Inaktiver User

    AW: In welche alten Muster möchtet Ihr in neuen Beziehungen nicht mehr hinein-plumpse

    Zitat Zitat von Strassenkatze Beitrag anzeigen
    Könnte es sein, dass Dir der eine oder andere Behziehungspartner vorgeworfen hat, dass Du zuviel "meckerst", und Du Dich aus diesem Grunde nicht mehr traust, völlig legitim zu sagen was Dich stört?
    Lieber Meckerziege als harmoniesüchtig!

    Irgendwie finde ich denkst Du hier sehr kompliziert!
    Mich würde das genauso stören, es ist unhöflich und nicht besonders respektvoll, überhaupt in diesem Alter.

    LG Strassenkatze
    Ich denke, es ist jedem selbst überlassen, was ihn stört und was nicht. Mich würde das, wie gesagt, situationsabhängig stören oder nicht stören. Ich bin grundsätzlich jemand, der sagt, was ihn stört, aber ich überlege halt vorher, ob mich das WIRKLICH stört, oder ob ich grundsätzlich gerade unzufrieden bin und das nur ein Symptom ist. Find ich gar nicht kompliziert.

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    AW: In welche alten Muster möchtet Ihr in neuen Beziehungen nicht mehr hinein-plumpse

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Und ich hätte dann wohl eher kein Interesse daran, das Ganze überhaupt zu wiederholen. Ich wäre dann eben eher passiv, inzwischen, und würde den Rückzug antreten statt, eben, einem erwachsenen Mann sagen zu müssen, was sich gehört. Ich habe eben die Erfahrung gemacht, dass das nix bringt, nicht auf Nährboden fällt. Er mag es dann vermeiden, aber nicht aus Überzeugung.

    Das ist bestimmt die bessere Alternative - denn wenn ich es erst passend machen muss, verliere ich das Interesse.
    Los lassen ist einer der besten Geschenke die man sich geben kann.

    Mckenzie

  5. Inaktiver User

    AW: In welche alten Muster möchtet Ihr in neuen Beziehungen nicht mehr hinein-plumpse

    Zitat Zitat von Martha73 Beitrag anzeigen
    Für mich gibt es einen Unterschied zwischen "sagen was ich nicht mag" und "anderen vorschreiben was sie machen oder lassen sollen".
    Kannst du das an einem Beispiel darstellen?

    Im Handy-Fall sehe ich keinen Unterschied.

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    AW: In welche alten Muster möchtet Ihr in neuen Beziehungen nicht mehr hinein-plumpse

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich finde den Gedankengang aber durchaus legitim zu hinterfragen: Warum nervt mich an völlig verschiedenen Personen dasselbe Verhalten? IST das Verhalten tatsächlich so achtlos, oder hab ICH da eine "Macke", die ich verändern könnte?

    ...
    Ich würde aus meiner Sicht heute wohl eher den Weg der TE gehen und mich fragen, warum nervt mich das jetzt? Kann ich das "meckern" auch sein lassen?
    Sehr treffend zusammengefasst, ja-aber. An sich war die Motivation zum Schreiben hier, meine Macken endlich etwas anzupeilen, den Fokus auf mich zu richten, nicht auf den Partner...wobei ich sagen muss oder darf, dass ich in keiner Beziehung die Meckertante war (lieber Meckerziege als harmoniesüchtig finde ich sehr schön!!!)- auch umgekehrt an mir nicht herumgemekert wird. Wir sind Alles eher "Spät68iger", Toleranz, den anderen so nehmen wie er ist ist uns in Fleisch und Blut wohl nach wie vor. Und so sprechen wir dann wohl zu wenig an, sprechen über was-nervt-uns-an-Dir an sich nie. Kann dann auch etwas kompliziert wirken. Dann wird dann plötzlich ein banaler kleiner Handy-Gebrauch zum grossen Problem. Euer Tipp, einfach simpel ansprechen - wirkt da sehr befreiend.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich finde ja, es ist in diesem Kontext gar kein Meckern, sondern eine durchaus berechtigte Kritik am Verhalten des Gegenüber.

    Unter Meckern verstehe ich was anderes!
    Genau. Ich habe ja nichts gesagt in der besagten Situation. Ich würde dies auch nicht als Kritik formulieren sondern als Wunsch von mir, den er keineswegs telquel beherzigen muss....


    Meiner Meinung nach sollte man sich das Hinterfragen von eigenem Verhalten für wichtige Dinge aufheben. Manchmal mag man Dinge nicht und sollte einfach sagen das man es nicht mag.
    Das ist für mich ein Knackpunkt: Ist diese Handy-Geschichte eine Bagatelle oder könnte doch relevanter werden, mit der Zeit sich aufbauen?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich finde eben umgekehrt, man sollte sich das "sagen, dass man es nicht mag" für wichtige Dinge aufsparen.

    Ich habe das hier deutlich ausufernder geschrieben, als ich das in echt mache. Ich überlege eben kurz, muss ich jetzt sagen, dass ich das nicht mag, stört es mich so profund, oder lohnt es nicht und ich kann auch damit leben. Ich bin da eher auf mich gerichtet, ich empfinde das nämlich umgekehrt auch als nervig, wenn mir andere sagen, was ich machen oder lassen soll. Und sei es auch auf ganz nette freundliche Art.
    Ich mag diese neverending-omnipräsent-Handies nicht - das ist klar. Auch bei meinen erwachsenen Kindern z.B. nicht, wenn sie bei mir zu Hause aufjucken, fast über die Katze fliegen wenn das Teil piepst...empfinde ich fast als Diktatur-Handydiktatur. Bei meinem Partner habe ich so viel Respekt, dass ich mich frage: Schliesse ich seinen Handy-Gebrauch in diesen Respekt ein - oder sage ich das nächste Mal locker und direkt: Ich habe übrigens eine gewisse Handy-Empfindlichkeit - ist mein Problem, doch ich merke dies auch, als Du z.B. vorhin dieses Mail sofort beantwortet hast nach dem Nachtessen...als wir noch zusammen schwatzten....

    Zitat Zitat von Martha73 Beitrag anzeigen
    Für mich gibt es einen Unterschied zwischen "sagen was ich nicht mag" und "anderen vorschreiben was sie machen oder lassen sollen".
    Sehr treffend.

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    AW: In welche alten Muster möchtet Ihr in neuen Beziehungen nicht mehr hinein-plumpse

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Kannst du das an einem Beispiel darstellen?

    Im Handy-Fall sehe ich keinen Unterschied.
    Ich würde mich bemühen, anzusprechen, wieso mich diese Handy-Geschichte irritiert = hat das Plaudern unterbrochen, hat mich iiritiert, was wohl soooo wichtig sei, dass dies so dringend beantwortet werden müsse, z.B. Und ich würde mich bemühen, eine Bitte zu formulieren oder einen Wunsch, keine Kritik oder Befehl. Z.B. dass ich gerne mit ihm ungestört spreche, auch wenn das Gespräch nicht tiefschürfend war, dass ich dies sehr entspannend, erholsam finde - und diese Händies mich mit ihrer Präsenz in Stress versetzen - auch wenn nicht ich das Handy bediene....es schafft für mich sofort eine Stress-Athmosphäre...

    Mein Partner ist übrigens absolut kein Rüppel, beste Umgangsformen. Er lebt anders mit seinem Handy als ich, so empfinde ich dies.

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    AW: In welche alten Muster möchtet Ihr in neuen Beziehungen nicht mehr hinein-plumpse

    Zitat Zitat von Martha73 Beitrag anzeigen
    Für mich gibt es einen Unterschied zwischen "sagen was ich nicht mag" und "anderen vorschreiben was sie machen oder lassen sollen".
    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Kannst du das an einem Beispiel darstellen?
    Beim ersten lasse ich dem Gegenüber eine Wahl, beim zweiten nicht.
    „Das Sinnen und Gedankenmachen hat keinen Wert, und man tut ja auch nicht, wie man denkt, sondern tut jeden Schritt eigentlich ganz unüberlegt so, wie das Herz gerade will.“
    (Siddhartha)

    „Man hat nur Angst, wenn man mit sich selber nicht einig ist.“
    (Meine Erinnerung an Knulp)


    „Schritte, die man getan hat, und Tode, die man gestorben ist, soll man nicht bereuen.“
    (Heimat)

    Hermann Hesse

  9. Inaktiver User

    AW: In welche alten Muster möchtet Ihr in neuen Beziehungen nicht mehr hinein-plumpse

    Zitat Zitat von Martha73 Beitrag anzeigen
    Beim ersten lasse ich dem Gegenüber eine Wahl, beim zweiten nicht.
    Angenommen, Du möchtest Deinem Gegenüber kundtun, dass Dich sein Smartphone-Getippe stört, wie würdest Du das dann unterschiedlich sagen? Ich versteh das auch nicht so recht.

    Ich stelle mir das gerade so vor:
    a) "Mich stört es, dass Du Dein Smartphone benutzt, wenn ich danebensitze."
    b) "Mach Dein Smartphone aus, wenn Du bei mir bist."

    Das gewollte Ergebnis ist doch dasselbe.
    Bei a) könnte man sagen "okay" und es weglegen oder "okay" und es nicht weglegen.
    Bei b) könnte man "okay" oder "nö" sagen.

    Oder wie meinst Du das?

    ---

    Ich würde erst überprüfen: stört es mich wirklich, dass das Smartphone benutzt wird oder stört mich eigentlich was anderes?

    Wenn mich konkret das Smartphone stört, würde ich b) nehmen, aber als Bitte/Wunsch formulieren und mich einbeziehen: "Ich habe gemerkt, dass es mich stört, wenn uns die Smartphones im GEspräch unterbrechen, bist Du damit einverstanden, dass wir sie bei den nächsten Treffen weglegen?"

    Wenn mich stört, dass ich nicht im Fokus stehe und das Smartphone nur ein Hinweis darauf ist, dann würde ich das wohl erst mal weiter beobachten und, wenn sich das bestätigt, dass "er" immer wieder andere Dinge wichtiger findet als mich, Treffen generell in Frage stellen.

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    AW: In welche alten Muster möchtet Ihr in neuen Beziehungen nicht mehr hinein-plumpse

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich stelle mir das gerade so vor:
    a) "Mich stört es, dass Du Dein Smartphone benutzt, wenn ich danebensitze."
    b) "Mach Dein Smartphone aus, wenn Du bei mir bist."
    Wenn Du zu mir a) sagen würdest, dann würde ich über Deine Aussage nachdenken, Dich fragen was Dich genau stört, besprechen welche Kompromisse wir eingehen können.

    Bei b) würde ich fragen, was passiert, wenn ich nicht tue, was Du sagst. Oder einfach: "Leck mich am A..."
    „Das Sinnen und Gedankenmachen hat keinen Wert, und man tut ja auch nicht, wie man denkt, sondern tut jeden Schritt eigentlich ganz unüberlegt so, wie das Herz gerade will.“
    (Siddhartha)

    „Man hat nur Angst, wenn man mit sich selber nicht einig ist.“
    (Meine Erinnerung an Knulp)


    „Schritte, die man getan hat, und Tode, die man gestorben ist, soll man nicht bereuen.“
    (Heimat)

    Hermann Hesse

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