Antworten
Ergebnis 531 bis 540 von 2242
-
26.11.2014, 14:37Inaktiver User
AW: Ist er geizig? Date möchte abwechselnd zahlen...
-
26.11.2014, 14:52
AW: Ist er geizig? Date möchte abwechselnd zahlen...
Man kann (und sollte) auch als Hausfrau für die Rente vorsorgen, ferner soll es Ehen geben, in welchen das vom Mann erwirtschaftete Einkommen als gemeinsames betrachtet wird, da auch die Frau ihren Beitrag leistet (Haushalt und Kindererziehung).
Das mag stimmen - allerdings ist das nicht die Art und Weise, in welcher alle Männer und Väter, die sich trennen, verfahren. Ich bezweifle nicht, dass es schlimme Fälle gibt (und schon immer gegeben hat) - allerdings sind und waren diese keine Regel.Doch, leider schon, nur war es nicht so offensichtlich und tauchte in jeder Statistik auf. Bis 1977 war die Frau dem Mann rechtlich nicht gleichgestellt und hat bei einer Trennung, die von ihr ausging, fast immer die Kinder verloren.
Sich arm zu rechnen oder "dauerhaft arbeitslos" zu sein, ist heute einfacher für Männer als für Frauen.
Doch, und ich würde es schätzen, wenn du mir zugestehen würdest, das für mich selbst durchaus einschätzen zu können. Ich habe nicht auf alles Einfluss, aber ich habe durchaus Einfluss darauf, wie eine Beziehung sich gestaltet (und im Trennungsfall verläuft).Nein, diesen Einfluss hast du nicht.
Oder du manipulierst ihn. Wenn er nicht nach deinen Vorstellungen tanzt, bekommt er Ärger oder er fliegt aus deinem Leben.
Wie ich bereits schrieb - ich kenne wunderbare und glückliche Hausfrauen und Mütter. Du magst, und das schreibst du auch, "wenige" kennen, die sich dem Hausfrauen- und Mutterdasein mit Leidenschaft zugewandt haben - es impliziert allerdings nicht, dass das auf jede Hausfrau und Mutter zutreffen muss.Fast alle diese "Nur-Hausfrauen und Mütter", denen ich im Laufe der Jahre begegnet bin, haben vormittags ihre Kinder in den Kindergarten gebracht, um sich anschließend mit ihren Freundinnen auf ein vormittägliches Kaffeepläuschchen zu treffen. Hausarbeit war in einer Stunde erledigt, Kochen auch.
Von gemeinnütziger Arbeit sprachen diese nie, keine von ihnen hat einen Angehörigen gepflegt, einen großen Garten bewirtschaftet oder gar die Kleidung selbst genäht. Nachmittags wurden die Kinder im Kinderzimmer alleine gelassen oder im Garten. Die Mütter spielten nicht mit ihnen, sondern kümmerten sich um ihre Erholung. Abends wurden die Kinder dann vor dem Fernseher platziert.
Frühkindliche Förderung? Fehlanzeige.
Urlaube? Ja, der Mann hat ja genug verdient.
Nur ganz wenige von diesen Frauen, insgesamt drei, haben sich gemeinnütziger Arbeit verschrieben.
Ja, das sind deine Erfahrungswerte, und ich kann nachempfinden, dass wenn eine Frau fühlt, auf etwas verzichten zu müssen, oder das erwirtschaftete Geld des Mannes nicht als ihr Gemeinsames betrachtet, obwohl sie ebenso ihren arbeitstechnischen Beitrag leistet, nicht lange Gefallen am Hausfrauen und Muttersein finden wird.Ich habe eine Zeit lang in der klassischen Hausfrauenehe gelebt und fühlte mich unterfordert. Dafür habe ich meine Ausbildung nicht gemacht. Zudem hatte ich das schale Gefühl, nicht mein Geld auszugeben.
Ich persönlich finde, solche Erfahrungen können vermieden werden, wenn man sich im Vorfeld intensiver mit der Thematik befasst und auch, wenn man sich selbst ein wenig besser kennengelernt hat (Lebenserfahrung, Reife).
Ich kenne Hausfrauen und Mütter, die hierbei und bei anderen dekorativen Tätigkeiten regelrecht aufblühen. Wie gesagt, hierfür sollte man natürlich - wie auch für einen bestimmten Beruf- "gemacht" sein. Und unter traditioneller Ehe verstehe ich auch nicht, eine zeitlang in der "klassischen Hausfrauenehe" gelebt zu haben - sondern von Anbeginn mit dem Vorsatz in die Ehe und Familiengründung zu gehen, nach dieser Tradition zu leben und sie auch weiterführen zu wollen.Und mir gab es nichts, Muster in den Teppich zu saugen oder in den Rasen zu schneiden.
Das sehe ich nicht so - es gibt Männer, die ihre Arbeit auch einfach dort lassen, wo sie ist und nach Feierabend auch einfach entspannen wollen. Sie berichten, wie der Tag war, möchten aber keine intensiven Gespräche über ihren Berufsalltag führen, sondern sich Frau und Kindern widmen. Es soll auch Frauen geben, die das tun. Das bedeutet nicht, dass der Partner für Sorgen kein offenes Ohr hat und nicht unterstütztend zur Seite steht - aber nicht alle Männer empfinden ihre Frau als uninteressant(er) als die Arbeitskollegin, weil diese nichts "interessantes" zu berichten hat bzw. nicht in selbem Umfang mitreden kann.1. Wenn der Mann nicht mehr von seiner Arbeit redet, dann schließt er seine Frau aus diesem großen Teil seines Lebens bewusst aus. Das ist ein Schritt hin zum Ungleichgewicht.
Amüsant, dass ausgerechnet mir solches unterstellt wird.2. Was zu Hause passiert, ist keine Banalität. Vor allem nicht für die Hausfrau. Du wertest ihre Arbeit hier gewaltig ab. Das führt auch zum Ungleichgewicht.
Ich schrieb nirgends, dass das, was zu Hause geschieht, Banalitäten sind, ferner verbinde ich mit Banalitäten nichts Negatives. Ich empfinde allerdings durchaus, dass vieles im Haushalt im Vergleich zum Berufsleben, durchaus banal(er) ist und sein kann - hierbei werte ich keineswegs ab, sondern erkenne einfach, dass die Arbeit des Mannes durchaus komplexer und herausfordernder sein kann.
Ein solches "Ungleichgewicht" sehe ich hierbei gar nicht - da ich nicht empfinde, dass überhaupt die Notwendigkeit herrscht, den Beitrag beider Partner gegeneinander aufzuwerten.
Ich glaube dir dass du weisst, wovon du schreibst, aber ich kenne eben auch Mütter (darunter auch meine eigene) die mit viel Freude über jene Jahre berichten, und es trotz der sicher schwierigen Phasen nicht eine Sekunde lang bereuten und es schafften, ihre Kinder zu wohlerzogenen, selbstbewussten, starken und vertrauensvollen Menschen zu erziehen. Ich bin meiner Mutter jedenfalls vom Herzen unendlich dankbar, dass sie bei uns war und uns solche Priorität beigemessen hatEine gezielte Förderung ist für die meisten Mütter aber zu viel verlangt, weil ihnen der pädagogische Hintergrund fehlt. Den Väter übrigens auch. Zudem erfordert gezielt Förderung auch einen ziemlichen "Fuhrpark" an Material und Räumen. Drittens ist die durchgehende Betreuung der eigenen kleinen Kinder eine gewaltige Belastung für die Mutter. Sie hat kaum Ruhepausen, um selber aufzutanken und Abstand zu gewinnen
Du lebst noch in der Theorie. Ich habe mein Kind bereits durch die ersten drei Jahre gebracht und weiß, wovon ich schreibe. Es ist ein pflegeleichtes Kind gewesen. Trotzdem hat es mich an meine körperlichen und seelischen Grenzen gebracht.
-
26.11.2014, 14:52Inaktiver User
AW: Ist er geizig? Date möchte abwechselnd zahlen...
Nach meinem Empfinden ist es kein „Abgeben“, denn ich engagiere ja eine Fachkraft, die nach den Vorstellungen meiner und meines Partners unsere Kinder betreut. Die ist nur für uns da, nur für unsere Kinder. In Kindertagesstätten müssten wir uns ja dem beugen, was dort Usus ist. Zudem träfen die Kids dann mit anderen Kindern aus Schichten zusammen, die uns definitiv nicht genehm wären. Würden wir eine private Einrichtung auswählen, würden die Kosten fast ebenso hoch wie die sein, die eine ausgesuchte Nanny verursacht.
Selbstverständlich kann Frau es selbst übernehmen, sofern sie kein eigenes Berufsleben und vom Ehemann abgegrenztes soziales Leben anstrengt.
Das muss jeder für sich selbst entscheiden, aber das Thema haben wir zwei doch nun durch.
-
26.11.2014, 15:01
AW: Ist er geizig? Date möchte abwechselnd zahlen...
Unverheiratete Eltern wären verheirateten Eltern in dem Augenblick "gleichgestellt", in welchem sie eine Ehe eingehen, und könnten somit in selbem Umfang von den Versorgungsprivilegien profitieren, sofern erwünscht.
Gegen eine Ehe spricht wohl meist, dass man nicht zusammen sein möchte - was für mein Empfinden keine sonderlich gute noch solide Basis für ein gemeinsames Kind ist.
-
26.11.2014, 15:10
AW: Ist er geizig? Date möchte abwechselnd zahlen...
Suchen Sie vielleicht einen Sugardaddy statt einen neuen Freund?
-
26.11.2014, 15:10
AW: Ist er geizig? Date möchte abwechselnd zahlen...
Das Idol unserer Kindheit war ein arbeitsloser Aussteiger mit hohem Bildungsgrad, der abseits gesellschaftlicher Normen im Bauwagen lebte.
-
26.11.2014, 15:16
AW: Ist er geizig? Date möchte abwechselnd zahlen...
Wenn es für dich so wichtig ist, dass deine Kinder in den richtigen Schichten verkehren, würde es sich eigentlich lohnen, in eine exklusive, private Einrichtung zu investieren, diese Kosten sind ja spätestens dann fällig, wenn sie auf eine gute Privatschule müssen. Ansonsten soll auch ein Wohnortwechsel helfen.
Kontakt mit anderen Schichten haben die Kinder allerdings mit Gewissheit durch ihre Nanny.
Ja, das muss jede für sich selbst entscheiden. Hätte es dennoch spannend gefunden zu erfahren, was du von Anne-Marie Slaughter hälst.Das muss jeder für sich selbst entscheiden, aber das Thema haben wir zwei doch nun durch.
-
26.11.2014, 15:21
-
26.11.2014, 15:22
AW: Ist er geizig? Date möchte abwechselnd zahlen...
Ich schreibe niemandem vor, dass er eine Ehe eingehen muss. Aber ich schreibe, dass wenn man sich von den durch die Ehe ergebenden Versorgungsprivilegien profitieren möchte, nunmal hierfür eine Ehe eingehen müsste.
Verheiratete Eltern sind unverheirateten Eltern nicht gleichgestellt, weil sie eben verheiratet sind (und füreinander einstehen).
Wer selbige Privilegien möchte, sollte auch selbige Pflichten eingehen. Genau das, ist das Fundament einer Ehe.
-
26.11.2014, 15:25Inaktiver User
AW: Ist er geizig? Date möchte abwechselnd zahlen...
Doch, ich habe diese traditionelle Ehe mit 3 Kindern geführt, ungefähr 10 Jahre lang.
Ich empfinde deine Art zu schreiben ebenfalls sehr herablassend, denn - ich wiederhole mich - du hast keinerlei Ahnung von der Materie. Weder von einer Ehe, noch von Kindern und schon gar nicht von der Kombination Kinder und Berufstätigkeit. Dennoch maßt du dir an, dir ein Urteil bilden zu können.
Deinen alten Thread habe ich übrigens auch gelesen. Hoffentlich bereust du deine Entscheidung nicht irgendwann. Einen Mann, mit dem alles so gut passt, wegen eines evt. Hirngespinstes zu verlassen (wer sagt dir, dass du überhaupt Kinder bekommst?), ist schon sehr mutig.
Und eine Diskussion, die auch nur ein Mindestmaß an Substanz haben soll, kann man führen, wenn beide Diskussionspartner wissen, wovon sie sprechen. Du versuchst zu belehren, ohne jegliches Fundament dafür vorweisen zu können.




Zitieren
