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  1. Inaktiver User

    AW: Männer um die 50 als Resterampe ???

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Sie war vorher 13 Jahre verheiratet und das funktionierte auch nach ihren Vorstellungen. Leider hat die Ehe nicht gehalten. Jetzt hat sie wieder eine Beziehung, aber der Freund teilt halt nicht ihre Vorstellungen (auch ohne Alt-Verpflichtungen).

    In ihrem Freundeskreis haben die meisten Frauen Freunde, die besser verdienen und sie entsprechend auch einladen. Oder heiraten und Haus bauen, wobei die Hauptfinanzierung von ihm kommt. Das bestätigt sie in ihrer Einstellung und die Grenzen sind da ja auch wirklich fließend.

    Ich möchte nicht wissen, wieviele der Frauen in der BriCom ihr Eigenheim und ihr Leben in der Ehe mit ihrem Beruf finanzieren könnten (bzw die Hälfte selbst tragen können). Viele profitierten doch davon, dass der Mann die bessere Ausbildung hat, Berufe ausübt, die besser bezahlt sind, etc.

    Also ob da Empörung immer so angebracht ist...
    Das kenne ich von den Erst-Ehen durchaus. Aber ich habe schon häufig mit Männern gesprochen, die eine Ehe hinter sich haben. Keiner hat Lust auf die Finanzierung einer Frau. Kosten teilen - natürlich.

  2. Inaktiver User

    AW: Männer um die 50 als Resterampe ???

    iu
    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Sie gehört zu einer Person und zu ihrem Kontext.

    Die Einstellung beider Frauen ist sehr unterschiedlich. Die eine, die eine Beziehung hat, hat die Vorstellung, dass der Mann sie einlädt, finanziell ihr Leben erleichtert, Eigentum schafft aus seiner Kraft, sie absichert. Das hört sich in meinen Ohren schon bißchen schräg an, zumal sie auch keine Kinder hat und sich selbst um eine bessere Qualifikation und besser bezahltem Job kümmern könnte (sie ist 40). Sie möchte einen höheren Lebensstandard als sie sich selbst leisten könnte.


    .

    genau dieses frauenbild wird doch aber bei den promis vorgelebt.
    warum sollte also eine otto-normal-frau nicht die gleichen wünsche als lebensziel haben?

    letztendlich geht es doch nur darum, ob sich dieser wunsch auch erfüllt.
    mit anfang 50 kann der gleiche wunsch zur enormen ernüchterung führen.

  3. Inaktiver User

    AW: Männer um die 50 als Resterampe ???

    wenn ich mit dem hund unterwegs bin, gehe ich meist als abschluss in den gleichen biergarten.
    seit jahren!
    es sitzen da folglich auch immer die gleichen männer, meist an stammtischen.

    irgendwann kommt man auch ins gespräch.

    einer davon, ca. 15 jahre älter als ich, der mich geradezu anhimmelt, hat mir auch erzählt, ER wäre nur deshalb ohne frau, weil die frauen, ja DIE = mehrere, nur sein geld wollten.
    er wohnt in einer 2-zimmer wohnung am stadtrand.
    von welchem GELD redet er denn da?

    da klaffen wohl wahrnehmung und die knallharte realität völlig auseinander.

  4. Inaktiver User

    AW: Männer um die 50 als Resterampe ???

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Das kenne ich von den Erst-Ehen durchaus. Aber ich habe schon häufig mit Männern gesprochen, die eine Ehe hinter sich haben. Keiner hat Lust auf die Finanzierung einer Frau. Kosten teilen - natürlich.
    Auch das kommt wohl immer auf den BriCom-Strang an. Neulich wurde in einem gebrauchten-Mann-Strang diskutiert, ob es nicht kleinlich ist, dass der Mann immer 50:50 mit der Freundin in Fernbeziehung lebt. Wenn er mehr hat, könnte er doch auch... er liebt sich doch...

    Ich finde es auch einfacher, wenn man das Leben innerhalb einer Ehe aufbaut, gemeinsam Geld verdient, gemeinsam Job/Haus/Kinder-Entscheidungen trifft und dann auch gemeinsam von dem profitiert, was man sich aufgebaut hat.

  5. Inaktiver User

    AW: Männer um die 50 als Resterampe ???

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Auch das kommt wohl immer auf den BriCom-Strang an. Neulich wurde in einem gebrauchten-Mann-Strang diskutiert, ob es nicht kleinlich ist, dass der Mann immer 50:50 mit der Freundin in Fernbeziehung lebt. Wenn er mehr hat, könnte er doch auch... er liebt sich doch...

    Ich finde es auch einfacher, wenn man das Leben innerhalb einer Ehe aufbaut, gemeinsam Geld verdient, gemeinsam Job/Haus/Kinder-Entscheidungen trifft und dann auch gemeinsam von dem profitiert, was man sich aufgebaut hat.
    Es ist aber ein Unterschied, ob ein Mann von sich aus anbietet (weil er mehr verdient), z.B. Fahrtkosten zu zahlen oder sich zu beteiligen. Oder ob eine Frau konkret die Finanzierung ihres Lebensunterhalts erwartet. Kein Wunder, dass sie keinen findet.

  6. Inaktiver User

    AW: Männer um die 50 als Resterampe ???

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich möchte nicht wissen, wieviele der Frauen in der BriCom ihr Eigenheim und ihr Leben in der Ehe mit ihrem Beruf finanzieren könnten (bzw die Hälfte selbst tragen können). Viele profitierten doch davon, dass der Mann die bessere Ausbildung hat, Berufe ausübt, die besser bezahlt sind, etc.
    Das liegt u.a. daran, dass zwar viele nach "Gleichberechtigung" schreien, wir aber noch lange keine GleichBEHANDLUNG haben. Ich finde Deinen zweiten Satz wirklich gewagt und altmodisch. Viele? Dass Männer bei gleichem Job immer noch besser bezahlt werden als Frauen ist eine Frechheit.

    Ich kenne übrigens viele Männer, die davon profitieren, dass ihre Frauen zurückstecken beruflich, die Kinderversorgung und den Putzjob zu Hause übernehmen. Das wird dann stillschweigend nach der Trennung abgetan.

    Ich zähle mich aber nicht dazu - gottseidank (hab das Persönliche mal lieber gelöscht)

    Mein Blutdruck steigt gewaltig, wenn Männer dann selbstherrlich meinen, sie würden ihren Exen ja keinen Unterhalt zahlen, die könnten doch arbeiten gehen. Aka "was interessiert mich mein Geschwätz von gestern".

    Ich bin so verdammt froh, dass ich auf das Geschwätz schon nicht gehört habe, dass ich jetzt nicht zu den armutsgefährdeten Alleinerziehenden gehöre.

    So, das musste raus, bevor ich platze.
    Geändert von Inaktiver User (29.10.2014 um 11:44 Uhr) Grund: lieber anonymisiert :-)

  7. Inaktiver User

    AW: Männer um die 50 als Resterampe ???

    Ja-aber, es ist nicht notwendig, dass du platzt, aber gut, dass es raus ist.

    Der zweite Satz war einfach so gemeint, wie er da steht. Es steht nicht da, dass ich das gut finde.

  8. Inaktiver User

    AW: Männer um die 50 als Resterampe ???

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Der zweite Satz war einfach so gemeint, wie er da steht. Es steht nicht da, dass ich das gut finde.
    Wie genau profitieren sie denn, Deiner Meinung nach?
    Ich sehe das nämlich nicht so. Im Gegenteil: sie werden um eine Chance beraubt.

    Es ist bequem, sich versorgen zu lassen - wenn es denn so ist. In der Regel ist es aber nicht so, es gibt eine Arbeitsteilung "Hausfrau" und "Arbeitsmann". Da profitieren beide, und beide verpassen etwas. Die Frau verpasst es, ihre Chancen wahrzunehmen, ihre Talente zu leben. Der Mann verpasst es, seine Kinder zu fördern.

    Frauen geben diese Sicht der Dinge auf ihren Nachwuchs weiter. Kinder lernen, wie "Frau" zu sein hat. Spätestens mit der Pubertät wird "mädchenhaft" ein Makel.

    Ich kenne überhaupt gar niemanden, der sich versorgen lässt, ohne dass er davon irgendeinen Nachteil hat. Du?

  9. Inaktiver User

    AW: Männer um die 50 als Resterampe ???

    Profitieren und sich etwas aufbauen betrifft nicht nur den finanziellen Bereich.

    Wenn ich eine neue Partnerschaft eingehen würde, dann würde ich einen Mann vorziehen, der Beziehungserfahrung hat. Der über die Jahre in einer Beziehung gewachsen ist und sich eine gewisse Form der "Beziehungskompetenz" aufgebaut hat. Ich würde da ungern wieder bei 0 anfangen mit jemanden, der bisher nur kurze Beziehungen hatte.

  10. Inaktiver User

    AW: Männer um die 50 als Resterampe ???

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wie genau profitieren sie denn, Deiner Meinung nach?
    Das steht doch da: dadurch dass der Mann die bessere Ausbildung hat und den besser bezahlten Beruf, haben beide etwas davon, eben auch sie, obwohl sie sich den Standard nicht selbt finanzieren könnte. Natürlich sind die Finanzen in einer langjährigen Beziehung kein Aspekt, der für sich alleine steht. Und natürlich haben beide ihren Benefit von ihrern individuellen Absprachen.

    (Wenn ich das richtig gelesen habe, betrifft dich das alles auch gar nicht, also kein Grund für einen Aufreger.)

    Das ist genau der Punkt auf den ich herauswollte: es lässt sich oft nicht darauf reduzieren "sucht einen Mann, der sie finanziert". Da spielt meist viel mehr mit rein, deshalb finde ich reflexhafte Empörung nicht angebracht.

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