Moderationsansage
VanDyck ist hier nicht der TE. Er hat in einer laufenden Diskussion seine Meinung geäußert und dadurch offensichtlich eine Kontroverse ausgelöst. So interessant es für manche jetzt auch sein mag, diesen Aspekt weiter zu vertiefen; weder VanDyck noch seine Ansicht sind Strangthema. Deshalb bitte ich darum, die Meinung nicht weiter zu diskutieren. Beiträge werden ab jetzt gelöscht.
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Moderation
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28.10.2014, 22:59
AW: Männer um die 50 als Resterampe ???
Der Körper ist der Übersetzer der Seele ins Sichtbare.
Christian MorgensternIn einer Stunde ruhigen Sitzens verbrennt man 73 Kilokalorien.
- Ich habe meinen Sport gefunden.
Sommer 2021 - mehr als nur nasse Füße... reinklicken und mithelfen!
Moderatorin für:
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29.10.2014, 00:19
AW: Männer um die 50 als Resterampe ???
Ich bezog es auf "andere Frau wollen" - "Kinder verlassen".
Stimmt, das hatte ich falsch verstanden.Du hast das falsch verstanden. Ich würde keinen "gebrauchten" Mann haben wollen, der so von seiner alten Familie spricht und sich nach einer Trennung nicht mehr um seine Kinder kümmert.
Denn das kann ich nur unterschreiben.
Ich habe immer geguckt, wie ein Mann mit den Seinen verfährt.
Das lässt erahnen, wie er mit mir verfahren wird.
Aber dennoch hat vanD dazu weiter nichts gesagt. Das "Nichtkümmern" und "Weit - weg - ziehen" wurde selbstmächtig hinzugefügt, ohne nachgefragt zu haben.
Nein, das war ich - bzw. hatte ich geschrieben, dass ich es nicht schlimm fände.
Das meine ich mit "werten".... sondern ich bin sehr erstaunt, wenn Frauen einen Versorger suchen, zumal sie sich gut selbst versorgen können.....irritierend finde ich diese Einstellung dennoch....
Ich finde eine solche Ansage so normal wie andere Ansprüche an andere. Sie gehören immer nur zu der Person, die sie macht.
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29.10.2014, 07:23
AW: Männer um die 50 als Resterampe ???
"Schlimm" bzw. "nicht schlimm" ist eine Wertung. Schlimm fände ich es dann, wenn einer der beiden über die Motive des anderen im unklaren gelassen wird. Das bloße aussprechen nicht.
Das gilt jedoch auch für andere Motive nicht nur dieses, Kinder ja - nein, zusammen - getrennt wohnen, Haustiere unbedingt - auf keinen Fall etc.
"Normal", auch eine Wertung: wenn Du "normal" im Sinne von "kommt häufig vor" meinst, in meiner Umgebung ist so etwas nicht normal, Du wiederum kennst wohl viele/einige die so denken, für Dich normal.Ich finde eine solche Ansage so normal wie andere Ansprüche an andere.
Da schwingt mit normal = muss nicht diskutiert werden. Wer definiert normal? Jeder für sich. Was der eine normal empfindet, ist für andere ggf. nicht normal.
Wenn ich etwas nicht kenne, dann ist es (für mich) normal, darüber erstaunt zu sein, ui, so was gibt es.
Zu wem sollten Ansprüche sonst gehören, als zu der Person, die sie macht?Sie gehören immer nur zu der Person, die sie macht.
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29.10.2014, 09:46
AW: Männer um die 50 als Resterampe ???
Auch dir ein Danke für sinnerfassendes Lesen.

Eine abschließende Bemerkung zu einem Ausschnitt meiner Biographie: ich empfehle denjenigen, die diesbezüglich offene Fragen haben und/oder was in den falschen Hals gekriegt haben, das genaue Studium dieser drei Beiträge von mir aus dem Jahr 2013.
Da steht im Grunde alles drin wie das war mit meiner früheren Partnerin und meinen Kindern, was ich für eine Art von Papa (vor und nach der Trennung) war, sowohl als die Kinder klein und auch als sie dann groß waren, und wie ich das mit 'verlassen' meinte.
Wer noch weitere Fragen hat diesbezüglich kann mir ja eine PN schreiben und wird eine Antwort erhalten.
Ja, Lebenslust ist sicherlich eine sehr gute Voraussetzung dafür, um die (große) Liebe finden zu können.Lebenslust, zum Beispiel.
Vielleicht wäre es gut, mit 45 anzunehmen, dass man / frau in 10 Jahren 55 ist, wenn man / frau Glück hat und so lange lebt und 10 Jahre später wird man / frau vielleicht sogar 65.... dann also "das Fossil der Resterampe" .... und ist vielleicht so lebenslustig wie nie zuvor.
Ich glaube ehrlich, dass Lebenslust eine groβartige Voraussetzung ist, anziehend zu sein.
Unter anderem.
Ich würde noch hinzufügen wollen: Liebeslust.
Oder wie ich gern manchmal sage: man muss auch lieben wollen.
Um den für sich richtigen Partner zu finden, braucht man aus meiner Sicht darüber hinaus:
Gelegenheit
Gelassenheit
Mut
Menschenkenntnis
Erkenntnis
Selbsterkenntnis
Geht es um die Gelegenheit, denke ich grad an Udo Jürgens - der sagte mal:
Lasst uns jeden Tag Erinnerungen schaffen ...
Geht es um dieses Thema hier, würde ich sagen:
Lasst uns jeden Tag Gelegenheiten schaffen ...
Auch wenn es nachvollziehbar sein mag, wenn man nach wenigen Wochen oder Monaten Partnersuche mehr oder weniger fest davon überzeugt ist, kein Glück mehr in der Liebe zu finden - es ist und bleibt schade, denn das Glück in der Liebe zu finden ist so schwer nicht, wie manche glauben.
Interressant könnte es allerdings sein, nochmal genauer zu beleuchten, inwiefern die Partnersuche etwas spezielles hat, wenn man nicht mehr um die 30, sondern um die 50 ist.
Was ist da mglw. (grundlegend) anders?
VanDyckEs gibt so viele schöne Momente im Leben; ich sollte mich entspannen,
dann durchfluten sie mich wie Regen ...
American Beauty
Nothing in life is as important as you think it is, while you are thinking about it.
Daniel Kahneman
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29.10.2014, 09:59Inaktiver User
AW: Männer um die 50 als Resterampe ???
Für mich ist es in sofern grundlegend anders, als für mich die Vermögenssicherung (Rente) mit 55 eine ganz andere Bedeutung hat als mit 30. Und der Gedanke, dass ich eben nicht mehr x Mal von vorne anfangen kann, wenn ich im Rentenalter noch jemanden am meiner Seite haben möchte. Ich finde es auch wichtig, dass ein Partner ähnliche Vorstellungen hat, wie die neu gewonnene Freizeit dann verbracht werden soll. Wenn ich selbst gerne reisen möchte, brauche ich keinen Kleingärtner und Couchpotatoe. Dazu gehört dann zwangläufig ein ähnliches Alter. Zu alt erschwert das Reisen, zu jung steht wegen eigener Arbeit nicht zur Verfügung.
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29.10.2014, 10:17
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29.10.2014, 10:31Inaktiver User
AW: Männer um die 50 als Resterampe ???
Sie gehört zu einer Person und zu ihrem Kontext.
Die Einstellung beider Frauen ist sehr unterschiedlich. Die eine, die eine Beziehung hat, hat die Vorstellung, dass der Mann sie einlädt, finanziell ihr Leben erleichtert, Eigentum schafft aus seiner Kraft, sie absichert. Das hört sich in meinen Ohren schon bißchen schräg an, zumal sie auch keine Kinder hat und sich selbst um eine bessere Qualifikation und besser bezahltem Job kümmern könnte (sie ist 40). Sie möchte einen höheren Lebensstandard als sie sich selbst leisten könnte.
Die andere Frau ist sehr bodenständig, mag ihren Job, führt ihn auch mit Leib und Seele aus. Sie ist kein Typ, der prinzipiell auf Kosten anderer lebt oder auf ihren Vorteil bedacht ist, ganz im Gegenteil. Bei ihr ist es einfach ein Aspekt, ein Teil einer Beziehungsvision, dass sie in einem gemeinsamen Leben etwas Erleichterung hat, indem sie Stunden reduzieren könnte. Sie sucht auf keinen Fall einen wohlhabenden Mann, weil das auch nicht ihrem Lebensstil entspricht, sie legt auf ganz andere Aspekte Wert.
Insofern unterscheiden sich beide Frauen deutlich. Bei der ersten finde ich es gut, wenn sie es vorher auch so formuliert, weil es tatsächlich ihre Erwartung ist, dass der Mann für Lebensstandard und Absicherung sorgt. Und deshalb würde ich als Bekannte das evtl. auch dazusagen, wenn sich jemand für sie interessieren würde. Bei der zweiten finde ich es ungeschickt, weil es ein falsches Licht auf sie wirft und eben für sie negativ interpretiert wird.
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29.10.2014, 10:36Inaktiver User
AW: Männer um die 50 als Resterampe ???
Ich kenne solch eine Frau, die seit bestimmt 10 Jahren Single ist (sie ist jetzt ü50), weil sie genau diesen Anspruch hat und kein Mann Lust dazu hat. Die haben alle bereits ihre eigenen Verpflichtungen mit Exfrauen, studierenden Kindern etc.
Und den Aufschrei möchte ich mal hören, wenn ein Mann diese Ansprüche formulieren würde. [editiert]Geändert von skirbifax (29.10.2014 um 10:42 Uhr) Grund: Bitte User nicht thematisieren
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29.10.2014, 10:37Inaktiver User
AW: Männer um die 50 als Resterampe ???
Ich bin nun weder 30 noch 50 ;-)
Aber ganz grundsätzlich finde ich, um die 30, eher noch um die 25, ist man im Aufbruch zur eigenen Familiengründung. Hat Schule, Ausbildung und Job hinter sich, und dann geht's "ans Eingemachte". Ich z.B. habe meine Uni abgeschlossen (habe eine Ausbildung vorher gemacht) und bin erfolgreich ins Berufsleben eingestiegen, geheiratet, habe dann meine Kinder bekommen, ein Haus gebaut. Alles so rund um 30 herum.
Ich in ca. 5-10 Jahren: ich habe mich im Job etabliert, mein Haus ist zu einem Gutteil abbezahlt, meine Kinder sind dann auf dem Weg hinaus in die Welt (dann halt frisch erwachsen). Ich habe meine Pflöcke eingehauen im Leben.
Mit 30, könnte ich mir vorstellen, sucht man also eher jemanden zum "Familiegründen", sei es mit oder ohne Kinder, zum Sesshaft-Werden, zum Aufbau eines eigenen Lebensbereiches.
Mit 50, so stelle ich mir vor, ist das alles abgehakt. Da sucht man vielleicht eher einen, um Paarzeit zu genießen.
Ich sehe neben den "normalen" Männern, die für diese Phase einfach noch mal eine neue Partnerin suchen, da auch noch drei Problemgruppen:
1. Männer/Frauen, die das in den 30ern mit dem Sesshaft-Werden noch nicht gemacht haben. Die stellen jetzt fest, ein Kind wär doch noch fein, oder ein Haus, oder eben ein eigener Lebensbereich - die suchen dann wohl eher jemanden, der noch jung genug ist, das noch vor der Menopause hinzubringen.
2. Männer/Frauen, bei denen das mit der Frau dann doch nicht so geklappt hat bzw. die feststellen, jetzt, wo die Familie und die Kinder flügge werden, das ist dann doch nicht die richtige Partnerin - da gibt es Verlassende und Verlassene mit "Altlasten", wie man so schön sagt - das sind für mich die schwierigsten Kandidaten, denn da schwelt noch viel Klärungsbedarf und Abnabelung und Verletzung mit. (wenn ich mich kategorisieren müsste, schwanke ich selbst zwischen "normal" und dem hier)
3. Und dann gibt's die, die einfach noch übrig sind. Die den Absprung zum Erwachsenen verpennt haben, ewig noch zu Hause wohnten und jetzt, wo die Eltern gebrechlich werden, ein neues Nest suchen, gern auch mit einer Frau mit Helfersyndrom. Mir persönlich nur als Geschlechtsform "Mann" bekannt.
Ich habe eingesehen, dass bei mir Punkt 2 eine Baustelle ist, die ich a) erst mal abschließen musste und b) von der ich mich fernhalten möchte, weil es mich stark triggert manchmal und weil ich keinen Bock habe, nach meinem Mist noch den Mist eines Partners mit durchzufechten. [editiert]
Die 1. sind möglicherweise attraktiv, weil noch agil und auf der Pirsch, aber die suchen halt nicht jemanden wie mich. Und die 3. find ich zu anstrengend.
Ich teile die Erfahrung anderer Frauen hier, die "normalen" sind schwer kennenzulernen, und ich bin wirklich unsicher, ob ich "normal" bin oder als so eingestuft bin, denn ich habe nun mal eine Scheidung hinter mir und zwei noch nicht erwachsene Kinder bei mir wohnen. Das ist manchen Männern schon zu viel. Umgekehrt habe ich es einmal versucht, ja über Jahre, es ist unglaublich schwer zu patchworken und mit schlechtem Gewissen umzugehen, dass der Partner hat (klang hier ja auch schon mal an). Aber selbst "gebrauchte Frau" zu sein und einen "ungebrauchten" oder zumindest "lebenslustigen" Mann zu finden, das ist tricky.
Und da sind wir ja noch gar nicht bei Vorlieben, Äußerlichkeiten und anderen komischen Dingen ;-)Geändert von skirbifax (29.10.2014 um 10:44 Uhr) Grund: Bitte keine User thematisieren
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29.10.2014, 10:48Inaktiver User
AW: Männer um die 50 als Resterampe ???
Sie war vorher 13 Jahre verheiratet und das funktionierte auch nach ihren Vorstellungen. Leider hat die Ehe nicht gehalten. Jetzt hat sie wieder eine Beziehung, aber der Freund teilt halt nicht ihre Vorstellungen (auch ohne Alt-Verpflichtungen).
In ihrem Freundeskreis haben die meisten Frauen Freunde, die besser verdienen und sie entsprechend auch einladen. Oder heiraten und Haus bauen, wobei die Hauptfinanzierung von ihm kommt. Das bestätigt sie in ihrer Einstellung und die Grenzen sind da ja auch wirklich fließend.
Ich möchte nicht wissen, wieviele der Frauen in der BriCom ihr Eigenheim und ihr Leben in der Ehe mit ihrem Beruf finanzieren könnten (bzw die Hälfte selbst tragen können). Viele profitierten doch davon, dass der Mann die bessere Ausbildung hat, Berufe ausübt, die besser bezahlt sind, etc.
Also ob da Empörung immer so angebracht ist...


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