Find ich doch auch, deshalb auch die Anführungszeichen. Mir fiel nur gerade kein besseres Wort ein...
Ich meine das eher so: Wenn ich ihn länger nicht sehe (und außerhalb des uns sehens haben wir sowieso nie Kontakt), fehlt mir das nicht. Ich denke dann auch nicht: Ach, ich würde ihn jetzt gern sehen. Trotzdem freue ich mich schon auf das nächste Mal und trotzdem denke ich täglich an ihn.
Ich habe sozusagen derzeit überhaupt keine "Erwartungshaltung" ihm gegenüber. Ich mache mir z.B. überhaupt keine Gedanken darüber, ob ich ihm auch gefalle, oder ob er auch an mich denkt und sich freut mich zu sehen.
Und DAS finde ich irgendwie... mmh... Beunruhigend vielleicht nicht aber doch seltsam, denn das kenne ich so gar nicht.
Sehr gute Frage! Vielleicht weil ich denke, wie kann es sein, dass zwei Monate nach der Trennung schon jemand dazu fähig ist, mich zum kribbeln zu bringen?
Danke dir!
Genau das denke ich auch: Ich habe doch keine Eile, es wird sich schon weisen.
(Und dann ist da diese kleine komische Stimme in meinem Inneren, die sagt: Du brauchst grad gar nichts machen, du kannst das genießen und irgendwann wird es was mit ihm. Weil es so sein soll. Und das finde ich dann ehrlich gesagt doch wieder beunruhigend.)
Ne, geht wirklich nicht!
Das ist wohl war!
Mensch, dass ihr immer so den Nagel auf den Kopf trefft... Verrückt!
Genau so ist es nämlich: Es ist da, ich muss mich nicht weiter drum kümmern. Genau so empfinde ich gerade!
Find ich auch! Hab grad herzlich gelacht (und muss ich mir unbedingt merken)!
Antworten
Ergebnis 11 bis 20 von 24
-
14.10.2014, 20:25Inaktiver User
AW: Wie schalte ich das Kopfkino aus?
-
14.10.2014, 20:31Inaktiver User
AW: Wie schalte ich das Kopfkino aus?
Das wäre natürlich der "Idealfall".
Ich frage mich nur, wäre es wirklich der gleiche Schmerz?
Ich habe einfach irgendwie das Gefühl, es würde mir besser tun, eine gewisse Reihenfolge einzuhalten. (Obwohl ich natürlich weiß, dass man Gefühlsdinge sowieso nicht planen und ich sie auch nicht auf Dauer unterdrücken kann)
Ich frage mich auch, ob mich das nicht in meiner Trauer zurückwerfen würde. Wenn ich jetzt - emotional etwas wackelig - schon wieder verletzt werde, wäre es dann nicht schlimmer, als wenn ich emotional stabiler bin und verletzt werde?
Aber das ist wohl zu theoretisch und kann ich nur durch eigenes Erleben herausfinden!
Ja, da hast du wohl recht, davonlaufen geht nicht und dagegen ankämpfen auch nicht. Also muss ich sie annehmen und schauen, wohin sie mich führen.
-
15.10.2014, 00:39
AW: Wie schalte ich das Kopfkino aus?
see you on be friends online!
-
15.10.2014, 06:40
AW: Wie schalte ich das Kopfkino aus?
...und wenn Du rot wirst und rumstottert, wenn er mit Dir redet, dann wird er sich schon seinen Teil denken, wenn er einigermassen sensibel ist (und das sollte er ja schon sein). Also, ist es garnicht so schlecht, Du benimmst Dich genauso schuechtern und verlegen wie Du Dich fuehlst.
Da musst Du ihn nichts fragen, nicht ansprechen, einfach nur rot werden, wegschauen, er wird es (hoffentlich) schon kapieren, was los ist. Ansonsten sende eben eine gemeinsame Bekannte aus, es ihm mal zu stecken.
-
15.10.2014, 11:11
AW: Wie schalte ich das Kopfkino aus?
Ex-Liebe abschliessen & gleichzeitig schwärmen... ist sicher verdammt anstrengend! Aber wie schon alle Reaktionen vor mir gelautet haben, geniesse es, so gut es geht!
Und wie das Leben eben so ist... morgens wegen dem Ex weinen & am Nachmittag vom Blick-Blitz getroffen werden... jA, das geht alles am selben Tag! Ist das nicht schön?!
-
15.10.2014, 13:12
AW: Wie schalte ich das Kopfkino aus?
Gibt dir ein paar Wochen (Monate) Zeit, dann vergeht das von selbst.
-
15.10.2014, 18:46Inaktiver User
-
15.10.2014, 18:52Inaktiver User
AW: Wie schalte ich das Kopfkino aus?
Also eigentlich ist es ja umgekehrt: Er wird rot und stottert rum, wenn er mit mir redet... Ich habe eher das Gefühl, dass er schüchtern ist und verlegen wird, wenn ich ihn anspreche (umgekehrt spricht er mich so gut wie nie an, er schaut nur aus sicherer Entfernung...).
Ich habe kein Problem, mit ihm zu sprechen und bin da auch immer ganz natürlich.
Nur wenn einer seiner Blicke mich "unvorbereitet" trifft, schlägt der Blitz ein. Es kribbelt zwar auch wenn ich mit ihm spreche oder so, aber ich bin dann nicht ganz so leer im Kopf.
Ich glaube, wenn ich wollte, dass da irgendwas läuft, müsste ich den Anfang machen. Deshalb kann ich ja auch gerade gefahrlos aus der Ferne schwärmen...
-
15.10.2014, 18:57Inaktiver User
AW: Wie schalte ich das Kopfkino aus?
Es ist tatsächlich irgendwie anstrengend... Aber ich merke, dass es besser wird. Liegt vielleicht auch daran, dass ich mich sozusagen in mein Schicksal ergeben habe...
Also nicht mehr versuche, dagegen anzukämpfen. Es ist jetzt halt so.
Und du hast recht. Irgendwie macht der Blick-Blitz am Mittag das Heulen am Morgen ein bisschen weniger schlimm.
-
15.10.2014, 18:58Inaktiver User






Zitieren