Ich halte "abpressen" für den den falschen Weg. Es geht doch darum, dass Zaubersehnsucht FÜR SICH entscheidet und sich nicht von einer Entscheidung des anderen abhängig macht.
Wenn sie sich entscheidet, ihn weiter zu lieben / auf ihn zu hoffen / sich vor Sehnsucht nach ihm (oder nach einem neuen Anfang) zu verzehren, so ist das ihre Angelegenheit. Selbst entschieden und sie muss es nur vor sich selbst verantworten.
Wenn sie ihm irgendwas abringen will, begibt sie sich in seine Gewalt, wie das bei "Erpressungen" halt so ist. Da hat ja nicht nur der "Erpresser" das "Opfer" in der Hand, sondern umgekehrt das "Opfer" den "Erpresser": wenn es auf die Erpressung nämlich nicht eingeht. It takes two to tango.
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Ergebnis 11 bis 20 von 124
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09.10.2014, 11:15Inaktiver User
AW: Abschied von unerfüllter "Liebe"
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09.10.2014, 11:16Inaktiver User
AW: Abschied von unerfüllter "Liebe"
Du bist schon einen Schritt weiter als die meisten in deiner Situation. Du hast erkannt, dass der Mann dir nicht das geben kann, was du dir wünschst.
Hoffnungen kann man nicht begraben. Sie verblassen im Laufe der Zeit. Die Hoffnungen werden nicht verblassen, wenn du dich nicht von ihm trennst. Die Konfrontation mit einer Person, die man liebt, sollte man vermeiden, wenn man sich dazu entschlossen hat, aus dieser Schiene heraus zu kommen.
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09.10.2014, 11:18
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09.10.2014, 11:20Inaktiver User
AW: Abschied von unerfüllter "Liebe"
Warum sollte sie das Gespräch suchen? Sie hat sich entschlossen. Man kann ihn nicht zu einem Statement zwingen. Zudem, was soll der Zwang? Es ist auch eine dumme Situation, wenn man weiß, dass da jemand etwas nicht aus freiem Herzen gesagt hat.
Man braucht auch keine Abschiedsworte des anderen um mit der Situation fertig zu werden. Sie hat sich entschlossen, etwas zu ändern, weil sie festgestellt hat, dass ihr das Verhältnis nicht gut tut. Da muß sich der andere nicht verabschieden, denn dann müßte er derselben Meinung sein wie sie.
Was da zwischen den beiden abgelaufen ist, weiß ja niemand hier.
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09.10.2014, 11:36
AW: Abschied von unerfüllter "Liebe"
Dem würde ich mich anschliessen.
So wie ich Dein Eingangspost verstanden habe, hattet ihr schon ein Gespräch über eure Gefühle zueinander. Du sprachst davon, dass er ebenso wie Du empfindet. Hattet ihr auch darüber gesprochen wie es mit euch beiden weiter gehen soll bzw. was genau dagegen spricht, dass ihr zueinander findet? Oder war es nur eine irgendwo mal rausgeplatzte Liebeserklärung?
Ist es denn möglich, dass Du Dich von ihm richtig verabschieden und den Kontakt abbrechen kannst oder habt ihr regelmässig miteinander zu tun, z.B. auf der Arbeit, Freundeskreis?"Das höchste Glück ist ein Leben mit einem gewissen Grad an Verrücktheit." Erasmus von Rotterdam...
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09.10.2014, 11:38
AW: Abschied von unerfüllter "Liebe"
Ihr seid super, danke. Ich pendele selbst zwischen Gespräch suchen und stehen lassen, so ganz entschieden bin ich nicht, so ein bisschen hin- und hergerissen zwischen Kopf und Bauch.
Wir haben uns beide gerade getrennt, ich von einer Ehe, er von einer lauwarmen Beziehung. Dazu kommt eine Konstellation, in der eine Beziehung ein no-go wäre, kann leider hier nicht mehr dazu sagen.
Das würde sich mit der Zeit ändern, also soll ich warten??
Im Grunde wünsche ich mir von ihm, mit mir gemeinsam Verantwortung für unsere Gefühle zu übernehmen...kann ihn aber ja nicht zwingen.
Später mehr, häng am Handy, schreibt sich so mühsam...
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09.10.2014, 11:47
AW: Abschied von unerfüllter "Liebe"
P.S.
Wir "müssen" uns nicht mehr sehen, ich hab alle beruflichen und privaten "Verstrickungen" beendet. Dieser Mann war jetzt allerdings fast zwei Jahre meine absolute Kraftquelle. Fühlt sich ohne ihn so leer an.
Und ja, wir haben viel geredet, bei der Frage, wie weiter, macht er dicht, er weiss es nicht. Glaube ich ihm, ich weiß es aber auch nicht.
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09.10.2014, 11:48
AW: Abschied von unerfüllter "Liebe"
Jemand braucht Abschiedsworte, jemand nicht, Situationen sind unterschiedlich. Hier schien es ja so zu sein, dass sein Bekunden "dass er ebenfalls Gefühle (für sie) hat" ihr den Abschluss so schwer macht. Daher würde ich das Gespräch incl. Pistole auf die Brust setzen durchaus als Möglichkeit in Betracht ziehen.
Aber ich will das hier gar nicht diskutieren. So etwas ist abhängig von den beteiligten Personen und ihrem Verhältnis zueinander und noch von anderen Randbedingungen, also eine ganz persönliche Entscheidung.Kreativität kommt von der Freiheit zu scheitern. Und die Freiheit zu scheitern kommt vom Experiment. (Peter Gabriel)
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09.10.2014, 11:49Inaktiver User
AW: Abschied von unerfüllter "Liebe"
Wenn ich das jetzt richtig verstanden habe, geht es nicht um eine Geschichte, wo einer z.B. durch eine Ehe gebunden ist.
Ehrlich gesagt fehlt mir hier eine Basis, dir einen Rat geben zu können, weil mir die Fakten fehlen. Ich habe Bedenken, dir einen falschen Rat zu geben, weil zu wenig Infos vorliegen.
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09.10.2014, 11:50Inaktiver User
AW: Abschied von unerfüllter "Liebe"
Mit warten meinst du hoffen, dass er sich dann für dich entscheidet? Ich würde nicht warten. Ich würde mein Leben leben. Ohne Hoffnung auf ihn. Für mich.
Da liegt, glaube ich, ein Denkfehler. Ich halte es für ausgeschlossen, dass man gemeinsam Verantwortung für Gefühle übernimmt. Gefühle gehören doch zum persönlichsten, was man hat. Da kann nur jeder für sich allein Verantwortung für seine eigenen Gefühle übernehmen. Dieses Warten und Hoffen halte ich übrigens für einen Weg, die Verantwortung für die eigenen Gefühle an jemand anderen zu delegieren. Wenns dann schiefgeht, ist der andere schuld, der hat sich vor der Verantwortung gedrückt... ironieausIm Grunde wünsche ich mir von ihm, mit mir gemeinsam Verantwortung für unsere Gefühle zu übernehmen...kann ihn aber ja nicht zwingen.



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