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    AW: Darf man einem (verheirateten) Mann seine Sympathie gestehen...

    Ich denk, dass das an der Formulierung und am Ton hängt. Wenn ich hier lese: ich "gestehe", dass ich mich in "Deiner Gegenwart wohl fühle", klingt das arg nach Anmache und unpassend.

    Das "Gestehen" hat schon so etwas komisches.

    Ich habe auch schon Männern und zwar auch Männern von Freundinnen gesagt, dass ich bestimmte Sachen gerne mit ihnen mache. Da hat auch keiner Kummer mit, dass ich mir den Mann z. B. mal für eine bestimmte Art von Kulturveranstaltungen ausborge - meine Freundin mag es nicht und ist froh, dass ihr Mann sie nicht hin schleift, ihr Mann mag es und ist ein kompetenter Gesellschafter. Warum soll ich nicht sagen: Immer wieder schön, Dich auszuleihen.

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    AW: Darf man einem (verheirateten) Mann seine Sympathie gestehen...

    Zitat Zitat von silberklar Beitrag anzeigen
    Klingt zwar wie ein Scherz, ist aber tatsächlich nicht ganz selten der Fall. Ein völlig unspektakulärer Gesprächsanlaß kann beim Gegenüber ein hirnen, ob da gerade angemacht wurde oder nicht, verursachen.
    Wenn jemand ein Auge auf mich geworfen hat, wird er sicher schon ein harmloses Winken von der anderen Strassenseite als Avance auffassen, weil das seinem Wunschdenken entspricht.

    Ansonsten halte ich Menschen, die selbst den harmlosesten und unverfaenglichsten Smalltalk als Anmache verstehen fuer behandlungsbeduerftig. Man muss entweder voellig verzweifelt sein oder groessenwahnsinnig, wenn man meint, das Gespraech mit dem Nachbarn ueber den Rhododendronbusch am Hauseingang sei eine Einladung ins Reich der Sinne.

  3. Inaktiver User

    AW: Darf man einem (verheirateten) Mann seine Sympathie gestehen...

    Letho, dem schließe ich mich an. Wenn ich bei jedem netten Kontakt Hintergedanken hätte oder auslösen würde, wäre das Leben ziemlich freudlos, weil ein - für mich - ganz wichtiger Bereich wegfiele.

    Die Erfahrung, dass ich bei eigenem Interesse jeden Satz zu meinem Gunsten werte (was durchaus schon zu - im Nachhinein - lustigen Missverständnissen geführt hat), habe ich auch schon gemacht. Aber normalerweise ist ja nicht jeder an jedem interessiert und wegen dieses "Risikos" würde ich auf angenehme Kontakte und Gespräche sicher nicht verzichten wollen.

  4. Inaktiver User

    AW: Darf man einem (verheirateten) Mann seine Sympathie gestehen...

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Letho, dem schließe ich mich an. Wenn ich bei jedem netten Kontakt Hintergedanken hätte oder auslösen würde, wäre das Leben ziemlich freudlos, weil ein - für mich - ganz wichtiger Bereich wegfiele.

    Die Erfahrung, dass ich bei eigenem Interesse jeden Satz zu meinem Gunsten werte (was durchaus schon zu - im Nachhinein - lustigen Missverständnissen geführt hat), habe ich auch schon gemacht. Aber normalerweise ist ja nicht jeder an jedem interessiert und wegen dieses "Risikos" würde ich auf angenehme Kontakte und Gespräche sicher nicht verzichten wollen.
    Und sagt ihr denjenigen dann direkt, wie sympathisch ihr sie findet und wie wohl ihr euch in deren Gesellschaft fühlt?

  5. Inaktiver User

    AW: Darf man einem (verheirateten) Mann seine Sympathie gestehen...

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Und sagt ihr denjenigen dann direkt, wie sympathisch ihr sie findet und wie wohl ihr euch in deren Gesellschaft fühlt?
    Nagle mich nicht auf diese Ausdrucksweisen fest, aber ja, grundsätzlich wird bei uns offen gesagt, was gedacht wird. Und warum auch nicht? Ich meine, wir wissen alle, dass es Menschen gibt, die uns sympathisch finden und uns mögen. Was ist dann so schlimm daran, das auch zu hören? Umgekehrt sollte es auch jedem klar sein, dass der eigene Partner ebenfalls von anderen Menschen sympathisch gefunden und gemocht wird. Aber hören will man das dann nicht, weil...?

    Wie gesagt, wir reden hier nicht von der sexuellen Schiene, sondern von purer Sympathie.

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    AW: Darf man einem (verheirateten) Mann seine Sympathie gestehen...

    Zitat Zitat von COJU Beitrag anzeigen
    ...wenn man absolut keine sexuellen Ambitionen auf ihn hat?

    Ich bin eine verheiratete Frau mit großem Herz und Freundschaften sind mir sehr wichtig. Es war nie ein Problem, einer anderen Frau zu sagen, dass ich sie sympathisch finde, oft habe ich sogar selber diesbezügliche Komplimente bekommen, nur wenn ich das gleiche bei Männern mache, denken die immer gleich, ich wollte sie anbaggern. Will ich doch gar nicht, bin doch glücklich verheiratet. Ein Kollege meines Mannes war sogar ne Weile richtig sauer auf mich. Ich habe ihm wohlgemerkt nur gesagt, ich würde mich in seiner Gegenwart wohl fühlen.
    Liebe Männer, die ihr hier mitlest: ist das wirklich so schlimm, einem Mann seine Sympathie zu gestehen (ich rede hier nicht von Liebe!!!).
    Jetzt bin ich wieder in einer solchen Situation, dass ich einen Mann nett finde, aber ich halte lieber meinen Mund, bevor ich mich wieder in die Nesseln setze. Schade...

    Warum etwas wiederholen wollen von dem Du im voraus weisst, dass es bei Männern ein ungutes Gefühl verursacht?
    Du schreibst ja es wäre nicht zum ersten Mal wo ein Mann sich bei von Dir angelagert fühlte.

    Ich finde an und für sich nichts dabei seine Gefühle dem anderen kund zu tun, obwohl bei Dir scheint es ein Drang zu sein und das verstehe ich nicht - denn Deine Nachricht kommt ja bei dem anderen nicht gut an.

    Meine Vermutung man weiss wenn der andere einen sympathisch findet.
    Los lassen ist einer der besten Geschenke die man sich geben kann.

    Mckenzie

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    AW: Darf man einem (verheirateten) Mann seine Sympathie gestehen...

    Da Du von "Gestehen" sprichst und sich schon mal jemand nach solch einem "Geständnis" stark distanziert hat, vermute ich dass Deine Art Sympathie in der Form auszudrücken entweder inkongruent zu Deinem sonstigen Verhalten steht oder der Situation gänzlich unangemessen war.
    Oder das Verhalten, welches den Satz "Ich fühle mich wohl mit Dir" begleitete, passte nicht zum freundschaftlichen Kontext. Z.B. wenn Du einen Mann eng umarmst und ihm dann sagst, wie wohl du Dich mit ihm fühlst. Das könnte er dann schon als Liebesgeständnis empfinden.
    "Das höchste Glück ist ein Leben mit einem gewissen Grad an Verrücktheit." Erasmus von Rotterdam...

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    AW: Darf man einem (verheirateten) Mann seine Sympathie gestehen...

    Zitat Zitat von COJU Beitrag anzeigen
    Jetzt bin ich wieder in einer solchen Situation, dass ich einen Mann nett finde, aber ich halte lieber meinen Mund, bevor ich mich wieder in die Nesseln setze. Schade...
    Tja, da kann man sich leider wirklich unbeabsichtigt ganz böse in die Nesseln setzen….ist mir auch schon passiert, dass eine Sympathiebekundung ganz missverständlich interpretiert wurde. Hilft nur: die jeweiligen Worte+Gesten entsprechend der Situation und ihrem Kontext angemessen zu wählen, dass es eben vom anderen möglichst nicht derart falsch verstanden wird.
    Doch selbst, wenn man wörtlich dazu sagt "nicht dass du das jetzt falsch verstehst; ich will nichts von dir und dich nicht anbaggern…" kann das nach hinten los gehen: Ich habe das gerade selbst erlebt, dass ich mit einem Mann (wir kennen uns erst kurz, haben keine Paarbeziehung und ich will auch keine) irgendwie auf völlig unterschiedlicher Ebene kommunizierte. Da kam von ihm die Äußerung "ich vermisse dich" worauf ich ehrlich entgegnete "ich dich nicht!" und selbst ein "ich bin NICHT verliebt" von meiner Seite kam nicht verständlich bei ihm an: er interpretierte in solche Aussagen von mir hinein, dass ich doch irgendwie verliebt wäre und ihn ganz toll finde, dass ich aus welchen Gründen auch immer, nicht mit meinen wahren Gefühlen heraus rücken mag oder diese Ablehnung/Zurückhaltung ja doch nur ein Spiel wäre, um ihn ganz scharf zu machen Ich war vom Donner gerührt, als er seine "Logik" offenbahrte und fragte mich dann auch, was ich hätte anders machen sollen, damit er mich gleich von Anfang an richtig versteht. Ist nun verbucht unter "dumm gelaufen" und die Situation mittlerweile auch zweifelsfrei geklärt

    Ich finde es ansonsten völlig normal, dass man anderen, egal ob Mann oder Frau, auch mal direkte Rückmeldung in Wort/Geste gibt, dass man gemeinsame Zeit wohltuend fand.
    LG WhiteTara

  9. Moderation

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    AW: Darf man einem (verheirateten) Mann seine Sympathie gestehen...

    Zitat Zitat von WhiteTara Beitrag anzeigen
    Ich finde es ansonsten völlig normal, dass man anderen, egal ob Mann oder Frau, auch mal direkte Rückmeldung in Wort/Geste gibt, dass man gemeinsame Zeit wohltuend fand.
    Sehe ich auch so und kann ich auch leichter in Worte fassen. Buchstäblich, es wiegt nicht so schwer und wirkt nicht so endgültig. Also sage ich lieber: Das war jetzt aber mal ein richtig gutes Gespräch, eine schöne Kaffeepause, ein besonders interessanter Nachmittag, etc.

    Es ist mir schon öfter so gegangen, dass ich mit den spontanen persönlichen Sympathiekundgebungen anderer momentan nix anfangen konnte, geschweige denn, sie zurückgeben. War mir eher unangenehm. Und es bleibt immer so ein schales Gefühl, wenn ich das dann irgendwie überspielen soll.
    *
    Der Adler fängt keine Mücken.


    'Antisemitismus hat in Deutschland keinen Platz' ist Kindergartenniveau. - Igor Levit


    Deutsche Tugenden: „Pünktlich wie die Deutsche Bahn, ehrlich wie die Deutsche Bank und sauber wie VW.“
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    AW: Darf man einem (verheirateten) Mann seine Sympathie gestehen...

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Und sagt ihr denjenigen dann direkt, wie sympathisch ihr sie findet und wie wohl ihr euch in deren Gesellschaft fühlt?
    Nein. Ich finde es schwierig, sowas zu artikulieren, ohne dass es komisch klingt. Mir waere es sogar ein bisschen peinlich, wenn mir jemand sowas direkt sagen wuerde. Ich haette dann das Gefuehl, etwas adaequates entgegnen zu muessen und das faellt mir schwer.

    Ich denke, wenn ich jemanden mag, dann merkt derjenige das auch so. Ist ja umgekehrt genauso.

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