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  1. Inaktiver User

    AW: Darf man einem (verheirateten) Mann seine Sympathie gestehen...

    Zitat Zitat von Rotweinliebhaberin Beitrag anzeigen
    Wieso? Wenn du es ihm unbedingt sagen möchtest, kannst du doch frei von der Leber weg sagen "Peter, ich find dich richtig klasse und bin gerne mit dir zusammen, nicht dass du das jetzt missverstehst, ich bin nicht scharf auf dich, aber ich hab das Bedürfnis, dir zu sagen, dass du ein Toller bist!"

    ... oder einfach die Klappe halten!
    Am besten ist, Du sagst es auch noch seiner Frau, dass Du es ihm mitgeteil hast

  2. Inaktiver User

    AW: Darf man einem (verheirateten) Mann seine Sympathie gestehen...

    Zitat Zitat von COJU Beitrag anzeigen
    Liebe Männer, die ihr hier mitlest: ist das wirklich so schlimm, einem Mann seine Sympathie zu gestehen (ich rede hier nicht von Liebe!!!).
    "Gestehen" klingt, als ob es ein Verbrechen wäre, jemanden sympathisch zu finden. Ich verstehe ehrlich gesagt die Problematik nicht. Wenn man sich sympathisch ist, dann merkt man das doch, auch ohne, dass man es sich explizit sagt. Und anders herum - wenn man sich sympathisch ist, wo ist dann das Problem, wenn man das auch ausspricht?

    Darf man nur Single-Männer sympathisch finden? Die liierten Männer sind auch Menschen - manche findet man sympathisch, andere nicht. Mit manchen ist man "sogar" befreundet (Grundvoraussetzung dafür: Sympathie) - mit anderen nicht.

    Warum einfach, wenn's auch kompliziert geht?

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    AW: Darf man einem (verheirateten) Mann seine Sympathie gestehen...

    `Bei uns`dürfte man sich auch ein solches Mail wie erwähnt schreiben, ohne dass es irgendjemandem peinlich wäre. Sympathie darf bei uns noch viel deutlicher artikuliert werden. Ich meine damit Frauen an Frauen.

    Frauen an Männer heißt natürlich, nicht ins Anmachen abzugleiten, wie herbstblatt es bei ihrer Freundin beschrieb. Außer dies wäre Ziel der Sache
    Durchsage:

    "Achtung, es wurde eine herrenlose Damenhandtasche gefunden ..."

  4. Inaktiver User

    AW: Darf man einem (verheirateten) Mann seine Sympathie gestehen...

    Zitat Zitat von silberklar Beitrag anzeigen
    `Bei uns`dürfte man sich auch ein solches Mail wie erwähnt schreiben, ohne dass es irgendjemandem peinlich wäre. Sympathie darf bei uns noch viel deutlicher artikuliert werden. Ich meine damit Frauen an Frauen.
    Bei UNS? Bei mir nicht, ich fände das seltsam.

    Ich hatte mal eine - sehr nette - Kollegin, die in sozialen Dingen ein bisschen unbeholfen war. Wenn sie sich dann mal überwunden hat, von sich aus auf jemanden zuzugehen, kamen da auch leicht komische Dinge raus.

  5. Inaktiver User

    AW: Darf man einem (verheirateten) Mann seine Sympathie gestehen...

    Nun ja, wahrscheinlich war es von beiden Seite keine Anmache - meine Instinkte können da überreagiert haben. Ich werde es jedenfalls nie erfahren und mir wäre lieber gewesen, die Sympathiebekundungen wären ausgeblieben. Man kann ja auch so (zurückhaltend) freundlich sein.

    Ich habe nun wegen einer Lappalie eine Freundin verloren, die ich seit mehreren Jahren sehr gerne hatte - und irgend etwas in mir kann es nicht mehr. Weil es mich plötzlich in Angst und Not versetzt hat. Wir haben drüber gesprochen und völlig zurecht hat sie gesagt, dass sie ihre Sympathiebekundungen gegenüber jedem Mann setzen kann, wie sie will und ich da mich nicht einzumischen habe.

    Also, ich konnte ihr da nur zustimmen: Nur kann ich sie jetzt irgendwie nicht mehr leiden und sehe sie seit einiger Zeit nicht mehr, obwohl sie es schon gerne hätte. Irgend etwas in mir hat keine Lust mehr.

    Und auch der Mann hat in meinen Augen eingebüßt.

    Nicht sehr logisch, ich weiß.

    Manchmal ist Schweigen Gold.

    Ich finde mich übrigens auch so sympathisch, ohne dass es mir jemand anderen Geschlechtes so ... aufdrängen muss. Ich meine, das merk man doch einfach. Und so kommt frau in Stress, dass sie dem weiterhin entsprechen sollte - oder so ähnlich.

    Das ist eben oft eine Gratwanderung.

    Genau: Einfach mal die Klappe halten - der Satz trifft es hier, finde ich.
    Geändert von Inaktiver User (15.09.2014 um 09:29 Uhr)

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    AW: Darf man einem (verheirateten) Mann seine Sympathie gestehen...

    Natuerlich darf man jemandem seine Sympathie gestehen. Waere ja furchtbar, wenn man sowas im Grunde harmloses nicht mehr artikulieren duerfte, weil man befuerchten muss, dass der andere das als sexuelle Anmache versteht. Unsere Welt ist irgendwie ein bisschen uebersexualisiert. Alles wird gleich in die Erotik-Kiste einsortiert.

    "Ich fuehle mich in deiner Gegenwart wohl." ist an sich nichts schlimmes. "Du bist ein dufter Kumpel." klingt allerdings unverfaenglicher. Wer da irgendeine sexuelle Anmache heraushoert, fuehlt sich vermutlich auch angebaggert, wenn man ihn nach der Uhrzeit fragt.

  7. Inaktiver User

    AW: Darf man einem (verheirateten) Mann seine Sympathie gestehen...

    Zitat Zitat von COJU Beitrag anzeigen

    Liebe Männer, die ihr hier mitlest: ist das wirklich so schlimm, einem Mann seine Sympathie zu gestehen (ich rede hier nicht von Liebe!!!).
    Gut, mal eine Männerstimme. Ich merke in der Regel, wenn ich jemandem sympathisch bin. Und umgekehrt wird es wohl auch so sein.

    Aber zur Frage: Meistens ist es - wie jemand schon schrieb - bei uns so, dass es mir meine Frau übermittelt. Freue ich mich. Es direkt auszusprechen, ist auch eine Frage des Typs und der Situation. Wenn ich weiß, dass die Frau sehr offen mit ihren Gefühlen umgeht, ist dass auch kein Problem bzw. sehr nett. Oder wenn es unter mehreren ausgesprochen wird.

    In Zweier-Situationen hängt es davon ab, was und wie du es sagst. Es ist ein Unterschied, ob du nach einem Evenst sagst "Das hat Spaß gemacht mit dir" oder "Ich fühle mich sehr wohl mit dir". Bei letzterem würde ich aus meinen Erfahrungen heraus Abstand nehmen und mich dezent zurückziehen. Wohl auch für länger.

    Sicherlich gibt's aber auch andere Männermeinungen dazu.

    Jetzt bin ich wieder in einer solchen Situation, dass ich einen Mann nett finde, aber ich halte lieber meinen Mund, bevor ich mich wieder in die Nesseln setze. Schade...
    In dem vorliegenden Fall des älteren Verwandten sehe ich keine Probleme. Formuliere das Kompliment doch so, dass es für beide gilt (und wenn ich es richtig verstanden habe, gilt es ja auch für beide). Mein Tipp: Einfach die Situation im Auge behalten, ob das Kompliment in dem Moment und in der Situation richtig verstanden wird.

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    AW: Darf man einem (verheirateten) Mann seine Sympathie gestehen...

    Zitat Zitat von Letho Beitrag anzeigen
    .... Wer da irgendeine sexuelle Anmache heraushoert, fuehlt sich vermutlich auch angebaggert, wenn man ihn nach der Uhrzeit fragt.

    Klingt zwar wie ein Scherz, ist aber tatsächlich nicht ganz selten der Fall. Ein völlig unspektakulärer Gesprächsanlaß kann beim Gegenüber ein hirnen, ob da gerade angemacht wurde oder nicht, verursachen.
    Durchsage:

    "Achtung, es wurde eine herrenlose Damenhandtasche gefunden ..."

  9. Inaktiver User

    AW: Darf man einem (verheirateten) Mann seine Sympathie gestehen...

    Zitat Zitat von Letho Beitrag anzeigen
    Natuerlich darf man jemandem seine Sympathie gestehen. Waere ja furchtbar, wenn man sowas im Grunde harmloses nicht mehr artikulieren duerfte, weil man befuerchten muss, dass der andere das als sexuelle Anmache versteht. Unsere Welt ist irgendwie ein bisschen uebersexualisiert. Alles wird gleich in die Erotik-Kiste einsortiert.

    "Ich fuehle mich in deiner Gegenwart wohl." ist an sich nichts schlimmes. "Du bist ein dufter Kumpel." klingt allerdings unverfaenglicher. Wer da irgendeine sexuelle Anmache heraushoert, fuehlt sich vermutlich auch angebaggert, wenn man ihn nach der Uhrzeit fragt.
    Alles eine Frage, was davor geschehen ist und in welcher Situation es gesagt wird. Die Wörter an sich sind harmlos, aber Wörter an sich ohne Bezug gibt es nicht.

  10. Inaktiver User

    AW: Darf man einem (verheirateten) Mann seine Sympathie gestehen...

    Ich finde solch offensive Art irgendwie seltsam.
    Wenn ich mit jemanden gern rede oder zusammen bin, dann merkt der das. Wenn ich dann einen drauf setze und es artikuliere, wäre das für mich eine Anmache, ein testen, wie weit der andere mit geht.
    Ich würde mich fragen, warum Du mit solchen "Gunstbezeugungen" um Dich werfen möchtest? Hoffst Du auf ein positives Echo? Würde bei mir wie fishing nach Komplimenten aussehen.
    Wenn eine andere Frau meinem Mann sagen würde, dass sie ihn mag, oha, das wäre für mich ein Achtungszeichen.
    Der schwule Kollegen hat einfach nur gedacht, Du baggerst ihn an. Und das wäre das Letzte, was er wollte.
    Also ging er dem aus dem Weg.
    Solch offensive Art kann wohl eher verstören oder falsch rüberkommen.
    Ich finde subtiler besser.

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