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15.09.2014, 08:34Inaktiver User
AW: Darf man einem (verheirateten) Mann seine Sympathie gestehen...
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15.09.2014, 08:47Inaktiver User
AW: Darf man einem (verheirateten) Mann seine Sympathie gestehen...
"Gestehen" klingt, als ob es ein Verbrechen wäre, jemanden sympathisch zu finden. Ich verstehe ehrlich gesagt die Problematik nicht. Wenn man sich sympathisch ist, dann merkt man das doch, auch ohne, dass man es sich explizit sagt. Und anders herum - wenn man sich sympathisch ist, wo ist dann das Problem, wenn man das auch ausspricht?
Darf man nur Single-Männer sympathisch finden? Die liierten Männer sind auch Menschen - manche findet man sympathisch, andere nicht. Mit manchen ist man "sogar" befreundet (Grundvoraussetzung dafür: Sympathie) - mit anderen nicht.
Warum einfach, wenn's auch kompliziert geht?
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15.09.2014, 09:07
AW: Darf man einem (verheirateten) Mann seine Sympathie gestehen...
`Bei uns`dürfte man sich auch ein solches Mail wie erwähnt schreiben, ohne dass es irgendjemandem peinlich wäre. Sympathie darf bei uns noch viel deutlicher artikuliert werden. Ich meine damit Frauen an Frauen.
Frauen an Männer heißt natürlich, nicht ins Anmachen abzugleiten, wie herbstblatt es bei ihrer Freundin beschrieb. Außer dies wäre Ziel der Sache
Durchsage:
"Achtung, es wurde eine herrenlose Damenhandtasche gefunden ..."
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15.09.2014, 09:21Inaktiver User
AW: Darf man einem (verheirateten) Mann seine Sympathie gestehen...
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15.09.2014, 09:22Inaktiver User
AW: Darf man einem (verheirateten) Mann seine Sympathie gestehen...
Nun ja, wahrscheinlich war es von beiden Seite keine Anmache - meine Instinkte können da überreagiert haben. Ich werde es jedenfalls nie erfahren und mir wäre lieber gewesen, die Sympathiebekundungen wären ausgeblieben. Man kann ja auch so (zurückhaltend) freundlich sein.
Ich habe nun wegen einer Lappalie eine Freundin verloren, die ich seit mehreren Jahren sehr gerne hatte - und irgend etwas in mir kann es nicht mehr. Weil es mich plötzlich in Angst und Not versetzt hat. Wir haben drüber gesprochen und völlig zurecht hat sie gesagt, dass sie ihre Sympathiebekundungen gegenüber jedem Mann setzen kann, wie sie will und ich da mich nicht einzumischen habe.
Also, ich konnte ihr da nur zustimmen: Nur kann ich sie jetzt irgendwie nicht mehr leiden und sehe sie seit einiger Zeit nicht mehr, obwohl sie es schon gerne hätte. Irgend etwas in mir hat keine Lust mehr.
Und auch der Mann hat in meinen Augen eingebüßt.
Nicht sehr logisch, ich weiß.
Manchmal ist Schweigen Gold.
Ich finde mich übrigens auch so sympathisch, ohne dass es mir jemand anderen Geschlechtes so ... aufdrängen muss. Ich meine, das merk man doch einfach. Und so kommt frau in Stress, dass sie dem weiterhin entsprechen sollte - oder so ähnlich.
Das ist eben oft eine Gratwanderung.
Genau: Einfach mal die Klappe halten - der Satz trifft es hier, finde ich.Geändert von Inaktiver User (15.09.2014 um 09:29 Uhr)
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15.09.2014, 09:23
AW: Darf man einem (verheirateten) Mann seine Sympathie gestehen...
Natuerlich darf man jemandem seine Sympathie gestehen. Waere ja furchtbar, wenn man sowas im Grunde harmloses nicht mehr artikulieren duerfte, weil man befuerchten muss, dass der andere das als sexuelle Anmache versteht. Unsere Welt ist irgendwie ein bisschen uebersexualisiert. Alles wird gleich in die Erotik-Kiste einsortiert.
"Ich fuehle mich in deiner Gegenwart wohl." ist an sich nichts schlimmes. "Du bist ein dufter Kumpel." klingt allerdings unverfaenglicher. Wer da irgendeine sexuelle Anmache heraushoert, fuehlt sich vermutlich auch angebaggert, wenn man ihn nach der Uhrzeit fragt.
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15.09.2014, 09:28Inaktiver User
AW: Darf man einem (verheirateten) Mann seine Sympathie gestehen...
Gut, mal eine Männerstimme. Ich merke in der Regel, wenn ich jemandem sympathisch bin. Und umgekehrt wird es wohl auch so sein.
Aber zur Frage: Meistens ist es - wie jemand schon schrieb - bei uns so, dass es mir meine Frau übermittelt. Freue ich mich. Es direkt auszusprechen, ist auch eine Frage des Typs und der Situation. Wenn ich weiß, dass die Frau sehr offen mit ihren Gefühlen umgeht, ist dass auch kein Problem bzw. sehr nett. Oder wenn es unter mehreren ausgesprochen wird.
In Zweier-Situationen hängt es davon ab, was und wie du es sagst. Es ist ein Unterschied, ob du nach einem Evenst sagst "Das hat Spaß gemacht mit dir" oder "Ich fühle mich sehr wohl mit dir". Bei letzterem würde ich aus meinen Erfahrungen heraus Abstand nehmen und mich dezent zurückziehen. Wohl auch für länger.
Sicherlich gibt's aber auch andere Männermeinungen dazu.
In dem vorliegenden Fall des älteren Verwandten sehe ich keine Probleme. Formuliere das Kompliment doch so, dass es für beide gilt (und wenn ich es richtig verstanden habe, gilt es ja auch für beide). Mein Tipp: Einfach die Situation im Auge behalten, ob das Kompliment in dem Moment und in der Situation richtig verstanden wird.Jetzt bin ich wieder in einer solchen Situation, dass ich einen Mann nett finde, aber ich halte lieber meinen Mund, bevor ich mich wieder in die Nesseln setze. Schade...
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15.09.2014, 09:32
AW: Darf man einem (verheirateten) Mann seine Sympathie gestehen...
Durchsage:
"Achtung, es wurde eine herrenlose Damenhandtasche gefunden ..."
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15.09.2014, 09:38Inaktiver User
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15.09.2014, 10:22Inaktiver User
AW: Darf man einem (verheirateten) Mann seine Sympathie gestehen...
Ich finde solch offensive Art irgendwie seltsam.
Wenn ich mit jemanden gern rede oder zusammen bin, dann merkt der das. Wenn ich dann einen drauf setze und es artikuliere, wäre das für mich eine Anmache, ein testen, wie weit der andere mit geht.
Ich würde mich fragen, warum Du mit solchen "Gunstbezeugungen" um Dich werfen möchtest? Hoffst Du auf ein positives Echo? Würde bei mir wie fishing nach Komplimenten aussehen.
Wenn eine andere Frau meinem Mann sagen würde, dass sie ihn mag, oha, das wäre für mich ein Achtungszeichen.
Der schwule Kollegen hat einfach nur gedacht, Du baggerst ihn an. Und das wäre das Letzte, was er wollte.
Also ging er dem aus dem Weg.
Solch offensive Art kann wohl eher verstören oder falsch rüberkommen.
Ich finde subtiler besser.




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