@ Gerrimee
Tu Dir keinen Zwang an.Zitat von Latona
Frau muss wirklich nicht immer gleich ausflippen, nur weil ein Mann sich nicht dann meldet, wenn sie es dringend braucht!
Wie wahr liebe Latona, und so schwer zu verinnerlichen. Wäre das nicht auch für Dich mal ne neue Signatur wert..... ?(Sonst klau ich vielleicht!).![]()
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@ Miriam
Klar kann das klappen. Hängt unter anderem davon ab, ob frau einem Verführer widerstehen kann bzw. will oder ob mann einer Verführerin widerstehen kann bzw. will.nichts für ungut - aber es gibt da auch andere Beispiele - ich habe durchaus schon bei Männern übernachtet, wo NICHTS gelaufen ist![]()
@ Vyras
Kriminalitätsstatistiken sind eine Sache. Die subjektive Betroffenheit von Frauen, die Vergewaltigungserfahrungen machen mussten, ist eine andere. Ich verstehe, dass es Dir widerstrebt, Männer unter dem Generalverdacht des Vergewaltigers zu sehen. Dennoch solltest Du berücksichtigen, dass eine Frau es keinem Mann ansehen kann, welche Absichten er hat. Für eine Frau ist es im Zweifelsfall besser, einen Mann durch Misstrauen zu verärgern, als Opfer eines Vergewaltigers zu werden.
Es spricht wenig dagegen, sich in die Wohnung eines Mannes zu begeben, wenn man aus dem bisherigen persönlichen(!) Kontakt einschätzen kann, dass er vertrauenswürdig ist. Sich jedoch gleich bei ersten Mal in seiner Wohnung zu treffen, ist ein bisschen zuviel des Vorschussvertrauens. Kann derbe nach hinten losgehen.
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06.12.2006, 22:02
AW: 1. Date - 1. Sex, nicht melden = ONS?
Liebe keinen, der nicht auch Dich liebt!
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06.12.2006, 22:45
AW: 1. Date - 1. Sex, nicht melden = ONS?
Ok. Das kann ich akzeptieren. Wenn eine Frau irgendwelche Vorsichtsmaßnahmen trifft für den Fall, dass ihr einer mit Gewalt an die Wäsche will, finde ich das völlig ok. Ich habe vielleicht etwas überreagiert, weil ich eben eine ziemliche Aversion gegen diese systhematische Kultivierung dieses Generalverdachts habe. Dieses "bloß keine seriöse Risikoabschätzung, sondern lieber die Angst vor dem bösen Mann hochhalten". Letztenendes läuft es dann nämlich darauf hinaus, dass dieser Generalverdacht gegen Unschuldige eingesetzt wird. Da gab's ja beispielsweise neulich so einen Fall, dass ein Polizist von einer Frau ungerechtfertigterweise der Vergewaltigung bezichtigt wurde. Er wurde zwar vor Gericht freigesprochen. Und zwar nicht aus mangel an Beweisen, sondern es wurde zweifelsfrei festgestellt, dass er niemanden vergewaltigt hatte. Trotzdem sind diesem jungen Mann de facto alle beruflichen Aufstiegschancen für immer verbaut.
Zitat von Latona
Und der Klassiker ist der Kindesmissbrauchsvorwurf in Scheidungskriegen, wenn der Vater zum Zahlesel zurückgestuft werden soll.
Deshalb reagiere ich immer, wenn irgendwo jemand in dieses Generalverdachtshorn trötet.
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08.12.2006, 22:09
AW: 1. Date - 1. Sex, nicht melden = ONS?
Zitat:
"Darum geht's ja nicht. Wenn du irgendwo in die Runde fragst: "Wer will auf meinen Geldbeutel mit 2000EUR drin aufpassen, bis ich wiederkomme?", dann melden sich möglicherweise auch welche, die sich mit den 2000EUR verkrümeln würden. Das ist aber nicht der Generalverdacht, der oft gegenüber Männern gehegt wird.
Der lautet nämlich nicht, dass es Pädophile gibt, die sich irgendwo opfer Suchen, sondern der lautet: Jeder Mann, und wenn er ein ganz braver ist, den du irgendwo kennengelernt hast und der auch ganz normal und sympathisch wirkt, könnte ein Kinderschänder und Vergewaltiger sein oder zu einem solchen werden."
(Zitatende)
Was’n das für ne Logik?
Wenn ich mein Portemonaie jemandem nicht anvertraue, den ich weiter nicht kenne – dann ist das angemessene Vorsicht, aber wenn ich meine körperliche Unversehrtheit jemandem nicht anvertraue, den ich weiter nicht kenne, dann ist das ein übertriebener „Generalverdacht“?
Wer sich um sein Portemonaie kümmert und selbst darauf achtet, stellt damit natürlich auch jeden unter „Generalverdacht“, der sich dort aufhält. Jeder KÖNNTE potentiell ein Dieb sein, was nicht heißt, dass jeder ein Dieb IST.
Der wesentliche Punkt ist nicht der, dass man jeden verdächtigen will, sondern dass man vorher nicht unterscheiden kann, wer sich korrekt verhalten wird und wer nicht.
Wenn man also nicht in Kauf nehmen will, das potentielle Opfer zu sein, muss man sich angemessen schützen.
(Wahrscheinlich auch der Hauptgrund dafür, dass Leute nachts ihre Tür zu machen. Dadurch stellen sie ja auch jeden unter Generalverdacht, der sich außerhalb ihrer Wohnung aufhält *g.)
Die einzige Alternative wäre, wenn du, Vyras, eindeutige Kriterien benennen könntest, an denen eine Frau sofort und sicher erkennt, ob sie es mit einem – wie du sagst – „Braven“ zu tun hat oder mit einem möglichen Täter (vorher, versteht sich!).
Dann könnte sie auf die „Braven“ völlig ungeschützt zugehen. Aber nur dann.
Ansonsten gilt das selbe Prinzip wie beim Portemonaie,
findet
Eukalyptus


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