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Thema: Polyamorie
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08.08.2014, 15:01
AW: Polyamorie
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08.08.2014, 15:05
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08.08.2014, 16:24Inaktiver User
AW: Polyamorie
Nein. Wirklich?

Bloß gut, dass es dich gibt, damit du die Welt erklären kannst.
[Sarkasmus off] Mal ehrlich und abseits von Feuerchen und Ölkännchen und so, kannst du dir vorstellen, dass es auch noch andere Gefühlswelten als die deine gibt und dass die vielleicht genauso ihre Berechtigung, Authentizität und emotionale Tiefe haben wie die deine?
Wie meinst du das?
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08.08.2014, 16:35
AW: Polyamorie
Das ist möglich, aber auf die TE trifft es vermutlich nicht zu. Und ihr OdB scheint auch nur die Verletzungen aus seiner Ehe auf diese Art abarbeiten zu wollen. Ich hatte auch mal eine Phase, in der ich so einen Blödsinn erzählt habe. Fakt war, ich war einfach in den Betreffenden nicht richtig verliebt. Sobald der Richtige kam, wollte ich von sowas auch nichts mehr wissen. Da gab und gibt es nur noch den Einen.
Die Mehrheit, die so redet, hat den oder die Richtige einfach noch nicht gefunden. Einige wenige Ausnahmen mag es geben. Dass es hier der Fall ist, bezweifle ich, denn warum hat der Mensch mal geheiratet? Weil Polyamorie seine Bestimmung war? Glaube ich nicht! Der Mann ist verletzt und will das jetzt ausgleichen. Meine Meinung.
Wer wirklich so tickt, heiratet erst gar nicht.
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08.08.2014, 16:42Inaktiver User
AW: Polyamorie
Ja, die Vermutung habe ich auch.
Diese Ansicht hört/liest man öfter. Ob das so stimmt, kann ich nicht beurteilen.Die Mehrheit, die so redet, hat den oder die Richtige einfach noch nicht gefunden. Einige wenige Ausnahmen mag es geben.
Diesen speziellen Fall betreffend teile ich, wie gesagt, deine Zweifel. Generell kann es aber durchaus sein, dass man sich lange an gängigen Partnerschaftsmodellen orientiert und erst später herausfindet, warum man sich in monoamoren Beziehungen nicht wohl fühlt.Dass es hier der Fall ist, bezweifle ich, denn warum hat der Mensch mal geheiratet? Weil Polyamorie seine Bestimmung war? Glaube ich nicht! Der Mann ist verletzt und will das jetzt ausgleichen. Meine Meinung.
Und das weißt du so unumstößlich sicher woher?Wer wirklich so tickt, heiratet erst gar nicht.
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08.08.2014, 23:58Inaktiver User
AW: Polyamorie
... vor allem muss man sehr viel Zeit haben (Ist er arbeitslos? Oder hat er sonst keine Verpflichtungen?). Und die Nerven dazu. Für mich ist es eine Schwäche. Nämlich die, sich nicht entscheiden zu können.
Sehr bequem ist es auch noch für ihn. Er braucht sich niemandem zu erklären, wenn das Ding mit der Polyamorität von den Frauen geschluckt wurde. Im Gegenteil: der Arme! Er ist ja so verletzt....
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09.08.2014, 09:45Inaktiver User
AW: Polyamorie
Er ist nicht arbeitslos, sondern arbeitet als Psychotherapeut!!!!???? Ich stimme euch voll zu! Ich habe großen Respekt vor der Lebensform, wenn jemand wirklich polyAMOR lebt. Ich hatte bei ihm den gleichen Verdacht (Kompensation der Verletzung; Angst, sich zu entscheiden/einzulassen; Bedürfnis danach, bewundert zu werden), wollte ihm aber irgendwie nichts unterstellen... Deshalb hab ich mal wieder die Schwäche bei mir gesucht... Seufz... Aber schneller erkannt als früher!! :-)))) Ich hab inzwischen schon viel mehr losgelassen und bin auf dem Weg der Besserung!!! Danke!
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09.08.2014, 12:05
AW: Polyamorie
warum? weil das der gegenentwurf zu deiner eigenen abhängigkeitsproblematik darstellt?
ich verstehe wirklich nicht, wie man solch eine lebensform - persönlich halte ich das für ein sehr theoretisches und nicht wirklich lebbares konstrukt, aber das muss jeder für sich entscheiden - anstregen kann, wenn man selbst völlig anders gepolt ist.
dass du mit dem gedanken spielst, dich auf einen scheinbar polyamor lebenden mann einzulassen, obwohl du eine feste, exklusive und sogar symbiotische bindung möchtest, spricht leider nicht für einen achtsamen und selbstwerten umgang mit dir. nur weil du starke gefühle für den mann hegst, muss das nicht auf gegenseitigkeit beruhen und du wirst auch niemanden durch deine hingabe je überzeugen oder bekehren können.
ich vermute mal, deine gefühle sind stark, weil er für dich nicht wirklich zu haben ist, denn er lässt sich mit dieser aussage, polyamor leben zu wollen alle hintertürchen offen, um sich nicht wirklich auf dich einlassen zu müssen. ob er wirklich polyamor lebt, das kann nur er selbst beantworten. ggf. ist das aber lediglich eine schutzbehauptung, weil er nicht genügend an dir interessiert oder in dich verliebt ist und sich - gerade als psychotherapeut - vor deiner abhängigkeit scheut.
ehrlich gesagt hoffe ich, dass es sich dabei nicht um deinen psychotherapeuten handelt.Never regret anything. At one time it was exactly what you wanted.
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09.08.2014, 13:31Inaktiver User
AW: Polyamorie
Nö, es funktioniert auch mit richtig wenig Zeit fürs Private. Die Nerven, ja, die braucht man sicherlich, um die Bedürfnisse von mehr als 2 Personen unter einen Hut zu bringen, ohne dass einer zu kurz kommt. Das ist ja schon in monoamoren Beziehungen oftmals ein Problem.
Ja, das sehen viele so. Warum man polyamor veranlagte Leute nicht einfach als "anders" akzeptieren kann, ohne ihnen gleich eine Schwäche zu unterstellen, wird mir allerdings ein Rätsel bleiben. Monoamore werden doch auch nicht als schwach bezeichnet, weil sie eben nur eine/n Partner/in lieben.Für mich ist es eine Schwäche. Nämlich die, sich nicht entscheiden zu können.
Vermutlich wird kein monoamor veranlagter Mensch aktiv anstreben, in einer polyamoren Beziehung zu leben. Aber es gibt welche, die sich bei einer Berührung mit Polyamorie auf einen Versuch einlassen und dann feststellen, dass Polytoleranz durchaus ihre positiven Seiten hat und somit innerhalb einer polyamoren Beziehung ihren Platz finden.
Nebenbei: Magst du mir die Frage, die ich dir in #53 gestellt habe, noch beantworten?
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09.08.2014, 13:47



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