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Thema: Polyamorie

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    AW: Polyamorie

    Zitat Zitat von Nolle Beitrag anzeigen
    Klingt vor allem 'mal so, als würde das für Dich voll in die Hose gehen.
    aber sowas von
    Never regret anything. At one time it was exactly what you wanted.

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    AW: Polyamorie

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich bin Mitte 40 - das Kinderthema hat sich also eher erledigt... Aber eigentlich möchte ich eine Beziehung zu EINEM Mann aufbauen, mich darauf einlassen und zusammen daran wachsen...
    und was willst du dann mit polyamorie???? sei' doch mal lieber ehrlich zu dir und steh' zu deinen bedürfnissen. das verletzt dich deutlich weniger, als wenn du ewig an dir rumdokterst und dich in für dich nicht lebbare verhältnisse zwingst.
    Never regret anything. At one time it was exactly what you wanted.

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    AW: Polyamorie

    Naja, immerhin bist Du jetzt 'mal ehrlich zu Dir selbst und gibst zu, dass in Wahrheit nicht das hier:

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Inzwischen überlege ich, ob ich mich nicht darauf einlassen und die "Vorteile" davon genießen sollte... Immer wenn ich ganz bei mir bin, gut für mich sorgen kann und mich nicht "bedürftig" fühle, dann kann ich mir das gut vorstellen... Wilde Nächte, romantische Stunden, im "Hier und Jetzt" leben...
    ... sondern das hier:

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich darf einfach nicht den Fehler machen, zu denken, bei mir wird alles anders und ich bekehre ihn zur Monogamie und erlöse ihn von den Traumata seiner schrecklichen geschiedenen Ehe...
    ...der Vater des Gedanken war, überhaupt in Erwägung zu ziehen, Dich "darauf einzulassen"...

    Aber das wird nix...
    "Wir hoffen immer, und in allen Dingen ist besser hoffen als verzweifeln." (Johann Wolfgang von Goethe)

  4. Inaktiver User

    AW: Polyamorie

    Zitat Zitat von SarahYasemin Beitrag anzeigen
    Wollte ich auch gerade fragen - hat der Mann einfach nur Geliebte und das nennt man jetzt Polyamorie?
    Es geht einfach um die Lebensform. Er ist für sich zu der Überzeugung gekommen, dass monogame Beziehungen nicht funktionieren (Stichtwort: schreckliche Ehe). Deshalb kommt das für ihn nicht mehr in Frage. Es geht darum, sich selbst, seine Wünsche, Bedürfnisse, Sehnsüchte, Schwächen, Stärken zu "verteilen". Nicht mehr so vieles von der romantischen Liebe zu erwarten. Ich kann das bis hierher nachvollziehen, weil ich tatsächlich glaube, dass unsere Vorstellungen von der großen romantischen Liebe so nicht funktionieren. Ich ziehe jedoch einen anderen Schluss! Um das zu überwinden, muss ich keine sexuellen Beziehungen zu mehreren Männern haben. Es geht nicht nur um Sex, aber auch! Wenn ich mitmachen würde, dann würde ich auch polyamor leben (sonst wäre es ja ein totales Ungleichgewicht)...

  5. Inaktiver User

    AW: Polyamorie

    Nolle, du bist ganz schön schlau!

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    AW: Polyamorie

    wie soll das
    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Um das zu überwinden, muss ich keine sexuellen Beziehungen zu mehreren Männern haben.
    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    dann würde ich auch polyamor leben (sonst wäre es ja ein totales Ungleichgewicht)...
    funktionieren, ohne dass du mit mehreren männern ins bett steigst? dass man sich weder mental noch sexuell verbindlich und exklusiv auf eine person konzentriert ist doch der eigentliche sinn und zweck der ganzen sache. und jemand, der von grund auf geborgenheit, verbindlichkeit, fürsorge und symbiotische bindungen sucht, wird dazu nicht in der lage sein.
    Never regret anything. At one time it was exactly what you wanted.

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    AW: Polyamorie

    Es geht nicht nur um Sex, aber auch! Wenn ich mitmachen würde, dann würde ich auch polyamor leben (sonst wäre es ja ein totales Ungleichgewicht)...
    Blöd nur, wenn die eigene Gefühlswelt dann eben doch nicht dieser schlichten mathematischen Logik folgt, weil du eben eine ganz andere Beziehung und Bindung willst und/ oder an der vermeintlichen Freiheit überhaupt kein wirkliches Interesse hast.

    Polyamor steht ja eigentlich nicht für wildes Herumgesexe, auch wenn es mitunter in diesem Sinne missverstanden wird, sondern eigentlich für zwar offene, aber eben durchaus mehrere gelebte Liebesbeziehungen. Das kann richtig stressig sein, auch dann, wenn man es eigentlich für sich klar hat und mit sich und seinen Beziehungen im Reinen ist.
    aufgewacht und umgezogen: befriendsonline.net

  8. Inaktiver User

    AW: Polyamorie

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Es geht einfach um die Lebensform. Er ist für sich zu der Überzeugung gekommen, dass monogame Beziehungen nicht funktionieren (Stichtwort: schreckliche Ehe). Deshalb kommt das für ihn nicht mehr in Frage. Es geht darum, sich selbst, seine Wünsche, Bedürfnisse, Sehnsüchte, Schwächen, Stärken zu "verteilen". Nicht mehr so vieles von der romantischen Liebe zu erwarten....
    Nach einer gescheiterten Ehe fokussieren viele ihre Einstellung neu, aber ob das die wirkliche Einstellung ist, bleibt am Anfang sehr fraglich. Sagen ist einfach, aber leben ist etwas anderes.

    Im Prinzip kann man das nur testen. Das geht aber nur dann, wenn man in der Lage ist, sich vor gravierenden Folgen einer Niederlage zu schützen.

    Ich habe im Laufe meines Lebens gelernt, mich sozusagen zu resetten. Es gibt aber auch gewisse Grenzen, die niemand niemals überschreiten darf. Allerdings kommuniziere ich diese Grenzen auch eindeutig. Ich traue mir mittlerweile zu, wirklich in einen Testmodus switchen zu können und den auch verlassen zu können, ohne großen Schaden zu nehmen. JMan sollte sich aerb im Klaren darüber sein, ob man das wirklich schafft.

    Ansonsten sind Experimente nicht der richtige Weg.

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    AW: Polyamorie

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Nolle, du bist ganz schön schlau!
    Aber nur, wenn es um andere Leute geht... (Bei mir selber sieht das leider oft ganz anders aus...)
    "Wir hoffen immer, und in allen Dingen ist besser hoffen als verzweifeln." (Johann Wolfgang von Goethe)

  10. Inaktiver User

    AW: Polyamorie

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Dann verletzt mich die Vorstellung anderer Frauen und der Unverbindlichkeit.
    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich fürchte, ich könnte mich verlieben... und dann würde es bestimmt richtig weh tun...
    Polyamorie hat nichts mit Unverbindlichkeit zu tun und und das Wort "Liebe" steckt schon im Begriff selbst.
    Das, wovon du sprichst, ist eine "offene Beziehung" - es gibt keinen exklusiven Sexualpartner, sondern optional mehrere.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich darf einfach nicht den Fehler machen, zu denken, bei mir wird alles anders und ich bekehre ihn zur Monogamie und erlöse ihn von den Traumata seiner schrecklichen geschiedenen Ehe...
    Richtig. Genau wie Monoamorie ist auch Polyamorie Veranlagungssache.
    Weswegen mich aber das hier

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Es geht einfach um die Lebensform. Er ist für sich zu der Überzeugung gekommen, dass monogame Beziehungen nicht funktionieren (Stichtwort: schreckliche Ehe). Deshalb kommt das für ihn nicht mehr in Frage. Es geht darum, sich selbst, seine Wünsche, Bedürfnisse, Sehnsüchte, Schwächen, Stärken zu "verteilen". Nicht mehr so vieles von der romantischen Liebe zu erwarten.

    daran zweifeln lässt, ob der Mann tatsächlich polyamor veranlagt ist. Vielleicht betreibt er auch einfach nur Selbstschutz.

    Romantische Liebe wird in polyamoren Beziehungen nämlich nicht unbedingt weniger - und mMn muss man tatsächlich eher zu mehr Beziehungsarbeit bereit sein als in monoamoren Beziehungen.
    Das hat aber nun mit der Problematik, die sich dir im Augenblick stellt, nichts zu tun.

    Zitat Zitat von Kraaf Beitrag anzeigen
    Blöd nur, wenn die eigene Gefühlswelt dann eben doch nicht dieser schlichten mathematischen Logik folgt, weil du eben eine ganz andere Beziehung und Bindung willst und/ oder an der vermeintlichen Freiheit überhaupt kein wirkliches Interesse hast.

    Polyamor steht ja eigentlich nicht für wildes Herumgesexe, auch wenn es mitunter in diesem Sinne missverstanden wird, sondern eigentlich für zwar offene, aber eben durchaus mehrere gelebte Liebesbeziehungen. Das kann richtig stressig sein, auch dann, wenn man es eigentlich für sich klar hat und mit sich und seinen Beziehungen im Reinen ist.

    Yep.
    Weswegen ich von Polyamorie aus "therapeutischen" Gründen (Loslassen lernen, Autarkie lernen, etc ...) dringend abrate. Macht letzten Endes nur unglücklich - und loslassen und autark sein kann man genausogut in einer monoamoren Beziehung.

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