Antworten
Ergebnis 21 bis 30 von 102
Thema: Polyamorie
-
08.08.2014, 12:10
AW: Polyamorie
Never regret anything. At one time it was exactly what you wanted.
-
08.08.2014, 12:14
AW: Polyamorie
Never regret anything. At one time it was exactly what you wanted.
-
08.08.2014, 12:18
AW: Polyamorie
"Wir hoffen immer, und in allen Dingen ist besser hoffen als verzweifeln." (Johann Wolfgang von Goethe)
-
08.08.2014, 12:20Inaktiver User
AW: Polyamorie
Es geht einfach um die Lebensform. Er ist für sich zu der Überzeugung gekommen, dass monogame Beziehungen nicht funktionieren (Stichtwort: schreckliche Ehe). Deshalb kommt das für ihn nicht mehr in Frage. Es geht darum, sich selbst, seine Wünsche, Bedürfnisse, Sehnsüchte, Schwächen, Stärken zu "verteilen". Nicht mehr so vieles von der romantischen Liebe zu erwarten. Ich kann das bis hierher nachvollziehen, weil ich tatsächlich glaube, dass unsere Vorstellungen von der großen romantischen Liebe so nicht funktionieren. Ich ziehe jedoch einen anderen Schluss! Um das zu überwinden, muss ich keine sexuellen Beziehungen zu mehreren Männern haben. Es geht nicht nur um Sex, aber auch! Wenn ich mitmachen würde, dann würde ich auch polyamor leben (sonst wäre es ja ein totales Ungleichgewicht)...
-
08.08.2014, 12:24Inaktiver User
AW: Polyamorie
Nolle, du bist ganz schön schlau!
-
08.08.2014, 12:28
AW: Polyamorie
wie soll das funktionieren, ohne dass du mit mehreren männern ins bett steigst? dass man sich weder mental noch sexuell verbindlich und exklusiv auf eine person konzentriert ist doch der eigentliche sinn und zweck der ganzen sache. und jemand, der von grund auf geborgenheit, verbindlichkeit, fürsorge und symbiotische bindungen sucht, wird dazu nicht in der lage sein.
Never regret anything. At one time it was exactly what you wanted.
-
08.08.2014, 12:31
AW: Polyamorie
Blöd nur, wenn die eigene Gefühlswelt dann eben doch nicht dieser schlichten mathematischen Logik folgt, weil du eben eine ganz andere Beziehung und Bindung willst und/ oder an der vermeintlichen Freiheit überhaupt kein wirkliches Interesse hast.Es geht nicht nur um Sex, aber auch! Wenn ich mitmachen würde, dann würde ich auch polyamor leben (sonst wäre es ja ein totales Ungleichgewicht)...
Polyamor steht ja eigentlich nicht für wildes Herumgesexe, auch wenn es mitunter in diesem Sinne missverstanden wird, sondern eigentlich für zwar offene, aber eben durchaus mehrere gelebte Liebesbeziehungen. Das kann richtig stressig sein, auch dann, wenn man es eigentlich für sich klar hat und mit sich und seinen Beziehungen im Reinen ist.
aufgewacht und umgezogen: befriendsonline.net

-
08.08.2014, 12:40Inaktiver User
AW: Polyamorie
Nach einer gescheiterten Ehe fokussieren viele ihre Einstellung neu, aber ob das die wirkliche Einstellung ist, bleibt am Anfang sehr fraglich. Sagen ist einfach, aber leben ist etwas anderes.
Im Prinzip kann man das nur testen. Das geht aber nur dann, wenn man in der Lage ist, sich vor gravierenden Folgen einer Niederlage zu schützen.
Ich habe im Laufe meines Lebens gelernt, mich sozusagen zu resetten. Es gibt aber auch gewisse Grenzen, die niemand niemals überschreiten darf. Allerdings kommuniziere ich diese Grenzen auch eindeutig. Ich traue mir mittlerweile zu, wirklich in einen Testmodus switchen zu können und den auch verlassen zu können, ohne großen Schaden zu nehmen. JMan sollte sich aerb im Klaren darüber sein, ob man das wirklich schafft.
Ansonsten sind Experimente nicht der richtige Weg.
-
08.08.2014, 12:44
-
08.08.2014, 12:45Inaktiver User
AW: Polyamorie
Polyamorie hat nichts mit Unverbindlichkeit zu tun und und das Wort "Liebe" steckt schon im Begriff selbst.
Das, wovon du sprichst, ist eine "offene Beziehung" - es gibt keinen exklusiven Sexualpartner, sondern optional mehrere.
Richtig. Genau wie Monoamorie ist auch Polyamorie Veranlagungssache.
Weswegen mich aber das hier
daran zweifeln lässt, ob der Mann tatsächlich polyamor veranlagt ist. Vielleicht betreibt er auch einfach nur Selbstschutz.
Romantische Liebe wird in polyamoren Beziehungen nämlich nicht unbedingt weniger - und mMn muss man tatsächlich eher zu mehr Beziehungsarbeit bereit sein als in monoamoren Beziehungen.
Das hat aber nun mit der Problematik, die sich dir im Augenblick stellt, nichts zu tun.
Yep.
Weswegen ich von Polyamorie aus "therapeutischen" Gründen (Loslassen lernen, Autarkie lernen, etc ...) dringend abrate. Macht letzten Endes nur unglücklich - und loslassen und autark sein kann man genausogut in einer monoamoren Beziehung.



Zitieren
(Bei mir selber sieht das leider oft ganz anders aus...)

