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  1. User Info Menu

    AW: Alles passt, aber es funkt nicht

    Zitat Zitat von Pomeranze Beitrag anzeigen
    Was verstehst Du dagegen unter "anziehend"?
    Anziehend im Sinne von sexuell anziehend, attraktiv.
    Ist der Mann für dich sexuell attraktiv?
    Willst du ihn anfassen, berühren und küssen?
    Kannst du dir vorstellen, mit diesem Mann Sex zu haben

    Zitat Zitat von Pomeranze Beitrag anzeigen
    Von "Monaten" ist hier übrigens nicht die Rede. Wir kennen uns gerade mal vier Wochen.
    Das wäre mir schon lange genug und ich wüsste da schon, ob ich da Interesse an mehr habe oder nicht.
    Da ist sicher jeder Mensch anders. Aber wenn du nach vier Wochen da immer noch gar kein Interesse verspürst, dem Mann auch körperlich näher (das muss schließlich nicht gleich Sex sein) zu kommen, glaubst du wirklich, das kommt noch?
    Oder habt ihr euch schon geküsst oder im Arm gehalten?

    Dies ist schließlich kein Kennenlernen über ein gemeinsames Hobby oder einen gemeinsamen Freundeskreis, bei dem man sich immer wieder mal über Monate hin weg sieht und zufällig Kontakt hat.

    Bei dir liest sich das so überhaupt gar nicht begeistert. Alleine das du schreibst, du wärst auch nicht traurig, wenn er wieder weg wäre. Das liest sich so sehr wenig begeistert.
    Ich finde es auch normal, dass jemand bei einem neuen Kennenlernen verkrampft und unsicher ist. Aber nach vier Wochen bist du doch nicht mehr neu für ihn und ich würde davon ausgehen, dass der Mann eben so ist, wie er ist. Entweder bist du damit zufrieden (und das liest sich hier nun mal überhaupt nicht so) oder eben nicht.

  2. Inaktiver User

    AW: Alles passt, aber es funkt nicht

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen

    Wenn ich nur mit Frauen zusammengekommen wäre, die mich gleich umgehauen haben, wäre ich heute noch Jungfrau, bzw. Jungmann.
    Naja, Junggeselle bist ja wohl immer noch?

    Vielleicht müsste dir endlich mal eine Frau über den Weg laufen, die dich so richtig umhaut

  3. Inaktiver User

    AW: Alles passt, aber es funkt nicht

    Zitat Zitat von Pomeranze Beitrag anzeigen
    Erst Sex, und dann mal gucken, was das so für ein Mensch ist, den man da gerade vernascht hat?....
    Wieso trennst du das so? Das findest du doch auch beim Sex heraus, wer er ist, auf einer ganz anderen Ebene, die ich absolut nicht unwichtiger finde als die rationale Gesprächsebene. Die wird meiner Meinung nach völlig überschätzt. Für mich geht das sowieso Hand in Hand und ist nicht hier das eine dort das andere, das nichts miteinander zu tun hat. Es ist doch immer der komplette Mensch, der agiert und über den du was erfährst.

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    smile AW: Alles passt, aber es funkt nicht

    .
    Geändert von Pomeranze (20.07.2014 um 12:52 Uhr)

  5. Inaktiver User

    AW: Alles passt, aber es funkt nicht

    Zitat Zitat von Pomeranze Beitrag anzeigen

    Ich habe nun mit 53 Jahren nochmal einen netten Mann kennengelernt.
    Er ist in meinem Alter, dabei jedoch kein Opa-Typ, sondern


    Einerseits schimpfe ich also mit mir selbst und denke, dass ich eigentlich glücklich sein sollte, in "meinem Alter" nochmal jemanden zu finden, der zu mir passt.
    Mich stören die von mir zitierten Passagen. Da kommt so ein Kennenlern-Krampf für mich zu Vorschein....

  6. Inaktiver User

    AW: Alles passt, aber es funkt nicht

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Naja, Junggeselle bist ja wohl immer noch?
    Vielleicht müsste dir endlich mal eine Frau über den Weg laufen, die dich so richtig umhaut
    Stimmt, ein paar Bziehungen, aber verheiratet war ich nie.

    Unwahrscheinlich, aber natürlich nicht unmöglich.
    Ich sehe aber auch den Zusammenhang nicht in Bezug auf Heirat, ob man sich sehr schnell zu jemanden hingezogen fühlt oder ob sich das über einen gewissen Zeitraum entwickelt.

    Zitat Zitat von Pomeranze Beitrag anzeigen
    Also, wer kennt das so?
    Wer ist auf einem ähnlichen Weg in eine Beziehung "geraten"... nett finden, gucken, sich Zeit lassen, Kennenlernen... und plötzlich spürt man Liebe?
    Wer hat Anfangszweifel überwunden und kann sagen, es hat sich gelohnt?
    Oder wer hat erlebt, das Dinge, die anfänglich etwas störend waren, im Laufe des Kennenlernens unwichtig wurden.... geht bei Bierbäuchen und Hornbrillen ja auch
    Ja, mir ist das schon passiert und es hat sich gelohnt, wenn auch nur für eine gewisse Zeit, aber Garantien gibt es ohnehin nicht.
    Allerdings hatte ich anfänglich keine Zweifel, weil es gar nicht primär um Beziehung ging.
    Es hat sich einfach so entwickelt, je mehr Zeit man miteinander verbracht hat und je vertrauter man miteinander wurde.

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    AW: Alles passt, aber es funkt nicht

    Ja, kenne ich auch, aber das waren Äußerlichkeiten.
    Charakter, Verhalten - haben mir gleich gefallen.

    Wenn man jemanden lange Zeit erstmal einfach nur kennen lernt, dann stört einen immer weniger irgendwas. Wenn derjenige ein netter sympathischer Mensch ist, mit dem die gemeinsame Zeit auf irgend eine Weise "schön" ist.

    Ich hatte ja gefragt, ob noch Platz ist für einen guten Freund in deinem Leben.
    Wie man innerhalb kürzester Zeit herausfinden möchte, ob jemand als Partner geeignet ist, erschließt sich mir nicht. Es sei denn jemand schießt sich durch absolute voll-Unmöglichkeiten gleich selber ab. So Katastrophen wie...*grübel*...betrunken zum Date kommen, unzuverlässig sein, frauenfeindliche Sprüche absondern...
    The original Karla
    est. 2006


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    AW: Alles passt, aber es funkt nicht

    Zitat Zitat von Pomeranze Beitrag anzeigen

    Also, wer kennt das so?
    Wer ist auf einem ähnlichen Weg in eine Beziehung "geraten"... nett finden, gucken, sich Zeit lassen, Kennenlernen... und plötzlich spürt man Liebe?
    Wer hat Anfangszweifel überwunden und kann sagen, es hat sich gelohnt?
    Oder wer hat erlebt, das Dinge, die anfänglich etwas störend waren, im Laufe des Kennenlernens unwichtig wurden.... geht bei Bierbäuchen und Hornbrillen ja auch
    Oder vielleicht gibt es jemand, der/die sich ganz bewußt für einen Partner entschieden hat, bei dem Einstellung, Interessen und Ziele passten, ohne Schmetterlinge... wie sind da die Erfahrungen?
    Und... funktioniert das Verlieben vielleicht ohnehin anders, wenn man älter und erfahrener ist?

    .
    Ja, mir ist das mal passiert und es hatte sich "gelohnt". War lange Zeit eine schöne Beziehung, in der ich mich sehr geliebt gefühlt hatte. Nicht für ewig, aber ich möchte diese Erfahrung nicht missen.

    Liebe Grüße
    Zio

  9. Inaktiver User

    AW: Alles passt, aber es funkt nicht

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich sehe aber auch den Zusammenhang nicht in Bezug auf Heirat, ob man sich sehr schnell zu jemanden hingezogen fühlt oder ob sich das über einen gewissen Zeitraum entwickelt.
    Das mit dem „Junggesellen“ war nur ein Wortspiel – „Single“ hätte es auch getan.

    Ansonsten hast du natürlich recht. Natürlich spielt es per se keine Rolle, ob du dich schnell zu jemanden hingezogen fühlst oder für die Entwicklung von Gefühlen einen längeren Zeitraum benötigst.
    Das ist ausschließlich eine Frage deines ganz persönlichen Naturells.

    Aber darum geht es hier doch gar nicht. Sondern eher um die Frage: kann man (frau) mit der Zeit auch Aversionen gegen einen bestimmten Menschen überwinden, die sich ziemlich schnell „entwickelt“ haben?

    Und da habe ich eben so meine Zweifel...

    (Mag aber auch meinem ganz persönlichen Naturell geschuldet sein. Ich mag einfach keine Menschen näher kennenlernen, die mir von vorne herein nicht so richtig sympathisch sind. Schlimm? )

  10. User Info Menu

    AW: Alles passt, aber es funkt nicht

    Mal stellvertretend herausgegriffen:
    Aber um die geht es doch gerade – um die spontane (unerklärlich ist sie ja nun nicht) Abneigung, die bei der Te so offensichtlich da ist.

    Deine „lass-es-wachsen“-Theorie hat in diesem Fall den Nachteil, dass auch die Abneigung immer stärker wachsen kann und dazu braucht es bestimmt keine 100 Jahre Lebenserfahrung, um das zu wissen und für sich selbst richtig einschätzen zu können.

    (Beobachten zu wollen wie sich z.B. eine durstige Hortensie auf trockenem Sandboden entwickelt, ist nun wirklich eher was für verkappte Pflanzenhasser und hat mit einer natürlichen und freudigen Neugierde auf „das Leben und sein Wachstum“ nicht das geringste zu tun.)
    Aber darum geht es hier doch gar nicht. Sondern eher um die Frage: kann man (frau) mit der Zeit auch Aversionen gegen einen bestimmten Menschen überwinden, die sich ziemlich schnell „entwickelt“ haben?
    Eben, Pomeranzes "Abneigung" (m. E. hier ein noch zu starkes Wort) ist nicht unerklärlich und von daher deren Gewichtung und die Möglichkeit, wie schwer oder leicht diese sich angesichts anderer Gesichtspunkte und der möglichen Entwicklung ändern könnte, zumindest von ihrer Seite her einigermaßen einschätzbar und vor allem: zu beobachten. Eine im Gegenteil wachsende Abneigung sollte die TE wohl an sich bemerken - und nicht wir prognostizieren.

    Der Vergleich mit einer Hortensie ist ja nun schräg - so simpel ist das menschliche phänomenale Selbstmodell nun glücklicherweise nicht (dagegen in manch anderer Weise sogar primitiv) und damit auch nicht die Interaktion zweier solcher. Das mögen aber viele nicht zur Kenntnis nehmen, da ist ihnen irgendeine Ersatzreligion lieber und von denen gibt es überreichlich und die meisten sind sehr durchsichtig, wenn man die universelle entscheidende Frage stellt. Na?

    Das zweite Zitat finde ich noch harscher: Aversionen überwinden! Liegt natürlich auch an meiner Interpretation: Wenn ich Fremdworte benutze, will ich damit die Aussage versachlichen (verdinglichen wäre oft das bessere Wort) und zusätzlich verstärken. Zumal ist eine Aversion schon eine Abwendung - bei Pomeranze geht es aber "nur" um Zweifel, die sich zwar zu einem Abwenden entwickeln können, die sie aber derzeit doch auch an sich selbst hegt, sonst wäre die Abwendung doch längst passiert.
    _____

    In einer vorwiegend männlichen Eigenart gebe ich den Schnellabwenderinnen allerdings sehr zugewandt Recht: Männer mit psychopathischen Tendenzen und instrumentalisiertem Charme sollte man direkt, ohne Umweg und ohne jedes Wenn und Aber entsorgen. Aber gerade auf die fallen ganz, ganz viele Frauen sogar bevorzugt und absolut erfahrungsresistent herein. Klar - die sind nicht so kraftlos und langweilig...

    Es muss wohl einen weiblichen Masochismus geben entgegen jeder wissensbasierten Prognose, die nun mal eindeutig besagt, dass solche Tendenzen immer schlimmer werden und über kurz oder lang das persönliche Empfinden "Psychopath" erzwingen, auch wenn der Kliniker noch relativ weit von solcher Diagnose entfernt ist.

    Und es gibt, da sind sich sämtliche Psycho- und Soziologen, die ich gelesen habe, sehr einig, eine zunehmende Tendenz junger Männer, sich nicht zu binden, solange sie es nicht nötig haben - und sie haben es im Durchschnitt bis zu 10 Jahre länger nicht "nötig" als die Frauen.

    Eine gemeinsame Tendenz beider Geschlechter ist allerdings der zunehmende Konsumcharakter der Kontaktmärkte [sic!] und der Sexualität, die zunehmnde Selbstdefinition und -verankerung im Außen, das Verleugnen der gemeinsamen Entwicklungsfähigkeit bzw. der regelrechte eigene Unwillen dazu.
    _____

    Zurück zu Pomeranze:

    Die Verkrampftheit könnte sich mit der Zeit - die ich individuell nach den schon herausgefundenen Gemeinsamkeiten doch noch geben würde - durchaus lösen. Warum sollte jemand auf Dauer verkrampft und unsicher bleiben, wenn man immer mehr "Übung" im Umgang miteinander bekommt?

    Mag natürlich sein, dass er noch bei anderen ersten Malen krampft, also auch beim ersten Kuss, beim ersten Sex... Oder dass da noch irgendetwas Spezielles begraben liegt, wobei ich trotzdem kein Anhänger von forcierten Kompatibilitätstests bin. (Andererseits muss ich mich immer wieder wundern, wieviele Frauen hier nach eigener Aussage grundsätzlich entsetzt reagieren würden, wenn mann die sexuelle Passung schon früh nur zur Sprache brächte - wohlgemerkt: entsetzt schon über das frühe Ansprechen, nicht erst über die Vorlieben. Aber bestimmt waren das ganz andere Frauen - ich hab' mir keine Liste gemacht...)

    Schwieriger ist's natürlich mit der Stimme. Kann ich nachvollziehen, es gibt Stimmen und Arten zu sprechen, da würde ich mich eigentlich mit Grausen abwenden - und doch: Wenn die Stimme dann auf eine spezielle Art zur Person passend erscheint, wirkt sie mit der Zeit ganz anders. Genau wie einem Menschen wegen ihres gesamten Verhaltens allein mit ihrer Stimme und ihrem Lachen schon total auf den Geist gehen können.

    In mancher Hinsicht würde ich mir jedoch tatsächlich "Tests" erlauben, nämlich anhand von Vorhaben, die mir besondere Lebensfreude bereiten. Mal "verkehrt" aus meiner Sicht geschildert: Einer Frau, deren Begeisterung sich an Fußball oder andere laute Megaevents hängt, könnte ich nicht folgen, ebensowenig einer, die so garkeine Neugierde für meine Interessen zeigt. Aber prinzipiell kann mich eine Frau für Dinge begeistern, zu denen ich vorher oder wegen der (sozialisierten) Geschlechtsspezifität überhaupt keinen Zugang hatte. Die bleiben aber meist von ihr bzw. ihrer Begeisterung abhängig.
    _____

    Jedenfalls wird mir immer deutlicher, warum SB so unbeliebt sind und warum zunehmend immer mehr Single bleiben werden...
    Va', pensiero, sull'ali dorate... G. Verdi - Nabucco

    Es gibt kein richtiges Leben im falschen. T. Adorno - Minima Moralia

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