Hi lady julia,
der erstere fall ist für mich schlimmer, weil das mein dilemma ist. die rolle wird mir aufgedrückt. es ist halt ein familiäres problem. ich werde immer so behandelt
Jut- das scheint ja des Pudels Kern für dich zu sein.
Ich denke, das kann man hier (und erst recht in diesem Strang) jetzt nicht ausreichend genug erörtern.Das Paket sozusagen.
Eines vielleicht nur- in viele 'Rollen' wächst man so rein, meist von Kindesbeinen an.Ergeht den meisten so.
Wenn man 'erwachsen' wirdhat man aber doch diverse Möglichkeiten sich keine Rolle mehr aufdrücken zu lassen.Da muss man dann tatsächlich selbst aktiv werden, wenn etwas anders laufen soll.Ist nicht immer leicht, aber machbar !
Und in der Familie- ist aber nur meine ureigenste Meinung-
ist es meist keine Lösung den anderen aus dem Weg zu gehen.
Es sei denn bei gänzlich inakzeptablen Verhaltensweisen und Umgang miteinander.Denn die meisten 'familiären Bande' ziehen sich manchmal sogar vollkommen unsichtbar weiter durch dein Leben- ich glaub erst recht, wenn sie am 'Ursprungsort' nicht gut gelöst sind.
Viele Grüsse Tory
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Thema: Er redet unentwegt...
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04.12.2006, 16:42Inaktiver User
AW: Er redet unentwegt...
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04.12.2006, 16:56Inaktiver User
AW: Er redet unentwegt...
hallo tory,
ist wahr, eigentlich hatte ja die strangerstellerin ein problem.
vielen dank für deine meinung. ich weiss, dass es der schlechteste weg ist, jemandem aus dem weg gehen zu müssen. (das muss nicht die familiären bande betreffen, obwohl es da besonders schwer ist.) und mich belastet das auch. ich kenne das gerede, sorry, von dem angeblich immer vorhandenem ausweg gut genug. aber es kann das schwierig machbare auch in eine gradwanderung entarten, zu der man irgendwann einfach nichtmehr die kraft und die geduld aufbringen will. momentan ist es mir zuviel, allerdings nicht nur mir.
vielen dank
lg
lady_julia
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10.12.2006, 23:37
AW: Er redet unentwegt...
Hallo Ihr Lieben!
Nur ganz kurz ein Zwischenbericht:
Lady_Julia:
Grins, jetzt hätte ich schon fast einen Schreck bekommen! Aber nein, ich bin nicht aus Dresden, und er spielt auch nicht Oboe!Ich kenne dieses problem, genauso wie du es beschreibst nur allzugut.
mein bruder ist ebenfalls musiker, er spielt oboe. er hat später noch komposition studiert und von ihm wurde sogar das eine oder andere aufgeführt.
was du am verhalten deines bekannten beschreibst, kenne ich nicht anders. es trifft exakt auf meinen eigenen bruder zu und unterscheidet sich offenbar in nichts voneinander. du hast doch nicht etwa meinen bruder kennengelernt??? bist du aus dresden? die frage war ernstgemeint.
er ist auch sehr hibbelig. du musst ihm sagen, dass dich sein verhalten stöhrt. ich habe diese diskussionen als schwester mit ihm führen müssen. er war mir keineswegs böse deswegen, aber er scheint nicht anders zu können. ob das an der berufsgruppe liegt?
Hihi, die Musiker sind schon speziell, nicht? Es wird auf jeden Fall nie langweilig!
Wir haben uns am Wochenende wiedergesehen, und es war ein wunderschöner Tag. Er redet nach wie vor nicht wenig, aber ich sags ihm dann auch, wenn's nervt. Er stellt mir mittlerweile auch Fragen und ist interessiert. Ich spüre dann, dass er sich Mühe gibt. Er ist halt ein sehr hibbeliger Typ. Wenn ich ihn dann darauf hinweise, ist seine Reaktion immer so unheimlich süß, dass ich ihm einfach nicht böse sein kann. Mir ist klar, dass sich das nicht großartig ändern wird, so ist er halt. Was nur manchmal stört ist, dass es ewig dauert, bis wir denn mal zu den interessanten persönlichen Dingen kommen - oder dass die Themen schnell wieder vorbei sind, weil ihm wieder etwas anderes einfällt. Tja, und so holterdipolter von den "alten Römern" zu persönlichen Dingen zu wechseln ist nicht sehr elegant. Naja, das wird schon noch.
Ich sagte mal zu ihm, dass es manchmal nicht leicht sei, ihn zu bremsen, und dass ich mir etwas wirksameres einfallen lassen müsse. Ich müsse halt noch ein wenig nachdenken, dann würde ich schon etwas geeignetes finden. Darauf erwiderte er, dass er sich ganz sicher sei, dass ich etwas fände. Hui, ich denke, er wusste genau, worauf ich hinaus wollte, und am liebsten hätte ich ihn gleich geküsst. Aber ich hab mich irgendwie nicht getraut...
Ich weiß, dass ich ihn sehr sehr gern hab, man könnte sogar behaupten, ich sei verliebt! Nur bisher waren wir beide so schüchtern, obwohl es heftigst knistert. Und nun muss ich wieder eine Woche warten, bis ich ihn sehe. Wir haben uns fürs Wochenende verabredet.
Am liebsten würde ich ihn vorher schon sehen, aber ich will ihn ja nicht zu sehr bedrängen, weil ich weiß, dass er viel zu tun hat. Außerdem fand ich es bisher eigentlich auch sehr angenehm, dass er mich nicht zu sehr belagert, aber trotzdem Interesse zeigt. Nur jetzt ist es mir fast schon zu wenig. Ich möchte ihn halt sehen... Anrufen werde ich ihn in der nächsten Woche mal, sonst hat er das immer gemacht.
Und beim nächsten Treffen werd ich mal etwas unternehmen, falls er es nicht tut. Seine Hand nehmen oder so - für den Anfang. Ich will ihn ja nicht erschrecken.
Ach ja, er ist ein echtes Herzchen!
Gute Nacht!
Adelilah


hat man aber doch diverse Möglichkeiten sich keine Rolle mehr aufdrücken zu lassen.Da muss man dann tatsächlich selbst aktiv werden, wenn etwas anders laufen soll.Ist nicht immer leicht, aber machbar !
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