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Thema: Männer ohne Job ?
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04.05.2014, 10:38Inaktiver User
AW: Männer ohne Job ?
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04.05.2014, 10:38
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04.05.2014, 10:40Inaktiver User
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04.05.2014, 10:42
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04.05.2014, 10:44Inaktiver User
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04.05.2014, 10:44
AW: Männer ohne Job ?
Ja, solche Leute können problematisch sein, weil sie unheimlich um sich selber kreisen und eine merkwürdige Vorstellung von der Welt haben. Sie nehmen an, es gäbe Bestimmungen, und sie hätten eine, und müßten sie nur finden, und oft genug fehlt es ihnen an jeglicher Empathie für Leute, die ihren Job machen, das Geld heimbringen, und sich auch mal ausjammern müssen.
Aber Typen, die nur um sich kreisen, sind immer lästig.
Ein Ex von mir, der hatte ohne irgendwelche Allüren seine Bestimmung gefunden. Der hatte ununterbrochen Arbeit, die ihm echt was gegeben hat und wo es eine Freude war, davon zu hören, nur Geld hatte er keins. Ich weiß nicht, ob da mehr dringewesen wäre (wir hatten [noch] keinen gemeinsamen Hausstand), aber er hat sich dann nach Berlin abgesetzt, damit wurde die Frage akademisch.** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
** ansonsten niemand besonderes **
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04.05.2014, 10:47
AW: Männer ohne Job ?
das ist mir immer noch zu hypothetisch. Ich weiss nicht, was du konkret mit bemühen meinst. Man kann sich um eine Karriere bemühen, man kann sich bemühen, ein besserer Mensch zu werden, man kann sich um einen anderen Menschen bemühen usw. Und Mühe ist nicht automatisch Garant für Erfolg. Der Satz "im Schweisse deines Angesichts sollst du dein Brot essen" oder wie der heisst, stammt aus biblischen Zeiten, funktioniert aber leider nicht mehr so einfach. Oft ist man viel erfolgreicher, wenn man aus Interesse und Freude was tut, dann wirds aber weniger als Bemühen empfunden.
Bemühen - das hat auch so was von "ich versuchs mal, komm aber nie an".
Aber das ist jetzt vll zu sehr OTGrüße
A.
Wenn man bedenkt,wie oft ich in diesem Leben schon falsch abgebogen bin, ist es ein Wunder, dass ich mich überhaupt noch auf diesem Planeten befinde.
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04.05.2014, 10:53
AW: Männer ohne Job ?
Ein Mann, der in Lohn und Brot ist, hat normalerweise sein Leben und seine Finanzen im Griff. Er weiß, wie lange er für seine Brötchen arbeiten muss, kann seine Verpflichtungen wie Wohnung, Versicherung, Haushalt und Kind(er) bedienen und kennt den Wert des Geldes. Bei einer Frau ist es ebenso.
Gut, der Verdienst rangiert zwischen 2,50 Euro und 25.000 Euro.
Bei einem "Lebenskünstler" spielt die individuelle Philosophie eine große Rolle. Meistens schaffen's die auch mit Hilfe von Tausch, Engagement und Zufällen, ihr Leben auf einer soliden Basis zu halten.
Trotzdem ist für sie eine Partnerin, die "viel" Geld mitbringt, höchst willkommen. Sie ermöglicht ihm nämlich zusätzliche Dinge als Gegenleitung für seine Liebe.
Aber - ich habe meinen Ex zehn Jahre lang "durchgefüttert", der seine Arbeit verloren hat (Firmeninsolvenz), für weniger Gehalt nicht aufstehen wollte (!) und nichts (!) im Haushalt gemacht hat. Seine Ansprüche an Lebensqualität waren dagegen sehr hoch, die ich zu finanzieren hatte. Wir waren ja schließlich verheiratet. Allein aus dieser Erfahrung heraus nehme ich mir das Recht zu sagen: Für mich ist ein arbeitsloser Mann, der Hartz4 für das Paradies und Arbeit für die Hölle hält, ein NOGO.
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04.05.2014, 10:54Inaktiver User
AW: Männer ohne Job ?
Natürlich gibt es auch Berufe, in denen es einfach(er) ist als in anderen.
In meinem braucht man heute neben Interesse und Freude aber eben auch viel Kraft und Zeit. Mühe. Was ich schon auf mich geommen habe um mit diesem Geld zu verdienen, da würde der Durchschnittsberufstätige im Traum nicht daran denken!
Augen auf bei der Berufswahl...
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04.05.2014, 10:56Inaktiver User
AW: Männer ohne Job ?
Gender pay gap (bereinigt) ~ 8%. Gleiche Arbeit ist da noch unberücksichtigt. D.h. es ist noch das Thema drin, dass einige Branchen eher schlecht zahlen. In meinem Umfeld gehe ich eher von 2% aus. D.h. es spielt fast keine Rolle, für die Entscheidung wer daheim bleibt.Da gibt es aber doch nun genügend Studien, die anderes besagen.
Es ist noch lange nicht so, dass es für gleiche Arbeit auch den gleichen Lohn gibt.
Bei mir zB ist mein Freund 2 Jahre jünger und - genau wie ich nach obigen Überlegungen erwarten würde - eine ERA-Stufe drunter. Trotzdem ist mir natürlich klar, dass das nicht der Regelfall ist. Aber ich fühle mich, noch ohne Kinder, erst einmal nicht per se als Frau diskriminiert.Geändert von Inaktiver User (04.05.2014 um 11:59 Uhr)



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