Du gibst Dir die Antwort auf Deine eloquente, teilweise etwas bemüht saloppe Darstellung des Problems selber:Zitat von Cassiopeia
Du willst keinen Mann, sondern eine Aufgabe. Wenn Du die Aufgabe erfüllt hast, gehst Du wieder. Wie ein hochbezahlter Unternehmensberater. Wenn Dir die Aufgabe nicht mehr reizvoll erscheint, gehst Du auch, schließlich hast Du mehr "Jobangebote" als dass Du Deine Zeit und Energie mit mittelmässig interessanten Fällen von zu therapierenden Männern verschwenden musst.
Wenn Du Deine gesamte Zeit mit Celebreties, VeuveCliquot und SUV verbringst, ist doch klar, dass Dir langweilig wird und Du wenigstens via Spielball einmal ein bisschen in der Gosse schnüffeln willst. Immer oben kreativ surfen macht hungrig auf das Abgründige. Ist doch aufregend und so neu, aber doch beruhigend, wieder im eigenem Seidenlaken aufzuwachen und den spätbesoffenen Mann rauswerfen zu können. Bis zum nächsten Spielball.Ich denke, ich bin selbst schon eine recht exzentrische, extrovertierte Person, die ziemlich unangepasst ihren Weg geht.
Hab nen recht ungewöhnlichen, aufregenden Job, stehe im Mittelpunkt und in der Öffentlichkeit, und ich lebe schon eher auf der Überholspur (Lichthupe, Blinker links, natürlich...*ggg*).
Mein Tip: mach das professioneller und nimm Dir richtig harte Männerschicksale und keine Leichtfälle, die einfach nur minderintelligent oder drogenabhängig sind. Trau Dich mal an knallharte Extreme. Das macht dann richtig Spass.
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23.11.2006, 00:11
AW: Sich unter Wert verkaufen- typisch Frau?
Körperlich Distanz
Sozial zusammen
You'd have to be here
I'm seeing a garden, a place I keep longing to show to you
It's northerly facing and close to an open fjord
The wind that was moving the rhubarb moved through my childhood, too
Calling so slowly from summer's before
Kari Bremnes
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23.11.2006, 09:07
AW: Sich unter Wert verkaufen- typisch Frau?
Das hat sich irgendwie so ergeben, habe es mir nicht explizit ausgesucht...aber durch die Wohnnähe kommt es einfach mal öfter dazu, dass man sich zusammensetzt ;)
Zitat von Inaktiver User
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23.11.2006, 10:45
AW: Sich unter Wert verkaufen- typisch Frau?
naja, da sie ja (bis auf vati) ausschliesslich von schwachmaten umzingelt ist, faellt denen das ja gar nicht soooo auf *g*
Zitat von Inaktiver User
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23.11.2006, 10:53Inaktiver User
AW: Sich unter Wert verkaufen- typisch Frau?
@cassiopeia,
ich frag mal, nicht ganz ohne hobbypsychologische Hintergedanken, wieviel richtig gute Freundinnen hast du?
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23.11.2006, 11:02Inaktiver User
AW: Sich unter Wert verkaufen- typisch Frau?
Ich glaube, du solltest eine andere Frage stellen:
Zitat von Cassiopeia
Was ist gut daran, dass du auf keinen Mann triffst, mit dem es ernsthaft was wird - womöglich sogar eine Familie?
Wem nützt das, dass du nur mit Männern etwas anfangen kannst, mit denen es garantiert nicht lange halten wird?
Alles hat immer auch Vorteile, auch wenn man sie nicht sofort erkennt. Und man macht alles immer wegen der Vorteile, nicht wegen der Nachteile.
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23.11.2006, 11:38
AW: Sich unter Wert verkaufen- typisch Frau?
Zitat von wingsopenwide
Also der Papa-Witz ist jetzt langsam umzingelt, oder? *gähn*
Ich fände es zwar begrüßendswert, wenn hier einige Leute mal ihre, möglicherweise durch eigene Familienverhältnisse geprägte, Scheuklappensicht hinsichtlich meiner "bemerkenswerten" Beziehung zu meinem Vater zugunsten der eigentlichen Diskussion zumindest ein Stück weit aufgeben könnten, aber andererseits...
...so auf diesem "Phänomen" herumzureiten spricht ja auch für sich
@Lukulla
Oha!
Fühlte sich verdächtig nah an der unbequemen Wahrheit an, was du da zum besten gegeben hast.
Ein Aspekt, der mir in dieser Deutlichkeit noch nicht so bewusst war.
Hatte das zwar schonmal im Scherz so formuliert, allerdings ohne das tatsächlich in Betracht zu ziehen.
So wie du es jedoch -wenn auch überspitzt- dargestellt hast, kann ich das sehr wohl auf mich und mein Schema beziehen und sollte da mal etwas gründlicher drüber nachdenken.
@hilly
2!
Beide vor nem halben Jahr in ein anderes Bundesland gezogen.
Seitdem hat der Kontakt zu meinem Vater auch zugenommen, wobei der vorher schon sehr intensiv war, wenn auch nicht so hochfrequent."Durch nichts bezeichnen die Menschen mehr ihren Charakter als durch das, was sie lächerlich finden."
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23.11.2006, 11:52Inaktiver User
AW: Sich unter Wert verkaufen- typisch Frau?
Tauschön würde ich keine der von dir genannten Frauen nennen.
Willst du vielleicht die Erwartungen deines Vaters an deine Partnerwahl gerade nicht erfüllen und suchst dir deswegen die Halodris? Wenn ja, und du das für dich erkennst, kannst du damit aufhören und dir den Mann auf Augenhöhe suchen.
Oder hast du Angst davor? Weil du dich dann nicht stärker fühlen kannst?
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23.11.2006, 12:00Inaktiver User
AW: Sich unter Wert verkaufen- typisch Frau?
@Lukulla
Zitat von Lukulla
So ähnliche Gedanken hatte ich auch schon.
@Cassiopeia
Du formulierst ganz spritzig, nur kommt mir dein Blick auf dich selber und auch andere Menschen teilweise etwas -mal extrem gesagt- herzlos vor. Deine Sicht wirkt distanziert und kühl, mit jeder Menge Flitterkram. Für mich geht es in der Liebe aber um etwas Anderes als "den Kick". Ziel einer Partnerschaft ist doch Wärme und Verbundenheit miteinander zu erleben - neben der gegenseitigen Anregung. Wenn du immerfort nach Spannung suchst, dann ist die Sorte "Problemfall" goldrichtig, die anderen Qualitäten einer Partnerschaft bleiben dabei nur leider auf der Strecke.
Kannst du dir übrigens vorstellen, dass dich ein Mann liebt, so wie du bist und vor allem: OHNE dass du etwas leisten musst? Stell dir mal vor, du müsstest keine Anstrengung darauf verwenden, besonders charmant, klug, eloquent, selbstständig oder wohlhabend zu sein? Wie sieht das aus, wenn du mal mit dem Funkensprühen aufhörst?
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23.11.2006, 12:08Inaktiver User
AW: Sich unter Wert verkaufen- typisch Frau?
Öhm, was für ein Witz?
Zitat von Cassiopeia
Falls du mich eingeschlossen hast: Ich hatte dir zwei Fragen gestellt zu deinem Thema. Ich wiederhole sie gerne:
Was ist gut daran, dass du auf keinen Mann triffst, mit dem es ernsthaft was wird - womöglich sogar eine Familie?
Wem nützt das, dass du nur mit Männern etwas anfangen kannst, mit denen es garantiert nicht lange halten wird?
Wie du diese Fragen beantwortest, ist deine Sache. Ob da dein Vater drin vorkommt, weiß ich nicht.
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23.11.2006, 12:53
AW: Sich unter Wert verkaufen- typisch Frau?
Zitat von Inaktiver User
Zitronenmond,
dich hatte ich nicht gemeint.
Also zu Frage 1)
Genau!
Kein Kinderwunsch.
Hab mich (vor mehreren Jahren) aus meiner letzten langjährigen und eigentlich sonst sehr harmonischen Beziehung gelöst (der einzig harmonischen, die ich je geführt hab, genaugenommen).
Und zwar, weil bei ihm ein sehr starker Wunsch nach Nachwuchs bestand- bei mir jedoch- und das bis heute- das nicht eine Sekunde lang der Fall war.
Kann schon sein, dass es mich davor graust wieder in eine ähnliche Situation zu geraten.
Die Trennung war schlimm, besonders für meinen damaligen Freund, denn er hatte geglaubt, er könne mich, im Laufe der Zeit, irgendwie überzeugen, überreden oder mir auf irgendeine andere Art und Weise die biologische Notwendigkeit klarmachen, doch ein bis drei Stammhalter in die Welt zu setzen.
Zum Schluss hat es mich geekelt mit ihm zu schlafen, weil er dabei fortwährend vom babymachen geredet hat.
Mir wurde klar, wie unterschiedlich sich Menschen entwicklen und wie entgegeggesetzt Lebensziele werden können, obwohl man unter einem Dach lebt.
Die Nummer konnte ich weder ihm noch mir weiter antun.
Daraus musste ich meine Konsequenzen ziehen, und für ihn ist eine Welt zusammengebrochen.
Ich denke, das könnte einer der semi-bewussten Hauptgründe für mich sein, "zukunftsträchtige" Beziehungen zu vermeiden.
Zu Frage 2)
In erster Linie nützt es mir.
Es gibt nicht viele Männer, die mit meinem relativ exzessiven Lebenswandel Schritt halten können, zumal ich in der Unterhaltungsbranche tätig bin und somit wenig Zeit, viel Stress und ne Menge exzentrischer Leute um mich habe.
Denke oft, das kann ich keinem "zumuten".
Höchstens einem, der genauso freaky ist wie ich und mitzieht, oder einem, der sehr stark bis formatfüllend mit sich selbst beschäftigt ist (was mir, ehrlich gesagt, nicht wirklich was bringen würde, von daher wär eher Variante eins wünschenswert).
Hab mich in meiner letzten Beziehung sehr oft "schuldig" gefühlt, weil ich meinem Partner gemäß seiner Ansprüche nicht gerecht werden konnte.
Also weder zeitlich noch in Hinblick auf seine Vorstellung der gemeinsamen Lebensführung und Freizeitgestaltung.
Hat das zwar alles relativ klaglos mitgemacht, ich habe aber sehr wohl gemerkt, dass der sich grad verbiegt bis zum gehtnichtmehr, um die Beziehung zu halten.
Hatte oft ein schlechtes Gewissen deswegen- hab aber andererseits gedacht-
"Hey, der hat mich so kennegelernt. Und wollte mich nicht TROTZDEM sondern grad DESHALB!!!"
Der fand faszinierend, spannend, herausfordernd was ich gemacht hab, hat vor anderen Leuten mit mir angegeben wie ne Tüte Mücken. Aber Showbizz hat natürlich auch Kehrseiten.
Und die sind irre anstregend !!
Um das mal kurz abzuhandeln- mein Vater würde sich schon wünschen, dass ich eine feste Beziehung führe.
Dann kann er das Ausmaß der katastrophe wenigstens mal bedingt abschätzen *ggg*
Und, ach ja- Enkelkinder wünscht er sich auch.
Sehr sogar.
Soviel zur Anspruchsbefriedigung diesbezüglich.
Der einzige, der wirklich unter einer Beziehung "leiden" würde, wäre mein bester Freund.
Ebenfalls Dauersingle-- und ein sowohl zeitlich, als auch inhaltlich seit knapp zehn Jahren sehr hochbesetzter Bestandteil meines Lebens, der mich halt auch regelmäßig begleitet, in meine Familie integriert ist und zugegebenermaßen schon fast Partnerstatus hat.
Der musste während meiner letzten Beziehung zwar zurückstecken, war da aber auch zwischenzeitlich mehrmal gebunden.
Trotzdem gibt es bei uns keine Eifersucht.
Im Gegenteil, wir ziehen uns ja immer gegenseitig potenzielle "Opfer" an land, nur so richtig treffen wir wohl nicht den Geschmack des anderen *lach*
Und wenn er plötzlich ne Freundin hätte, müsste ich ja genauso dran glauben-- das ist mir völlig klar und auch selbstverständlich.
.....
Aber...ähem... vom eigentlichen Thema meiner Überschrift sind wir mittlerweile völlig abgekommen, oder ???
Also zumindest von der allgemeinen fragestellung und dem dahinter stehenden "Phänomen".
Macht aber nix!
Dafür lern ich ja grad was anderes.
Geändert von Cassiopeia (23.11.2006 um 13:02 Uhr)
"Durch nichts bezeichnen die Menschen mehr ihren Charakter als durch das, was sie lächerlich finden."


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