Natürlich ist das "typisch Frau", ich habe noch keinen Mann erlebt, das sowas macht!
Antworten
Ergebnis 191 bis 200 von 207
-
27.11.2006, 15:56Inaktiver User
AW: Sich unter Wert verkaufen- typisch Frau?
-
27.11.2006, 16:02Inaktiver User
AW: Sich unter Wert verkaufen- typisch Frau?
dito.
Zitat von Rotfuchs
Hilly, die dabei trotzdem ins Nachdenken gekommen ist.
-
27.11.2006, 16:15
AW: Sich unter Wert verkaufen- typisch Frau?
Danke, danke, danke. Nur eins möchte ich besonders herausheben:
Zitat von Edelherb
Individualismus ist toll! Wirklich!
Zitat von Edelherb
Ich bin ja auch total individuell. Jeder von uns ist das oder sollte es sein oder es zumindest anstreben. Die Uniformität der blau-grünen Volksmassen in China zur Mao-Zeit funktioniert einfach nicht.
Es geht doch ausschließlich um die Selbstrezeption als besonders individuell. Als "Ich bin individueller als andere!"
Und je stärker Leute so etwas von sich behaupten, desto eher verfestigt sich diese Meinung bei Ihnen - und desto weniger stimmt sie, nach meinen Erfahrungen.
Aber es wirft einem Knüppel zwischen die Beine. Wenn ich mich für besonders toll halte, ist es kein Wunder, dass ich alle anderen um mich herum langweilig finde.
Deswegen: Ein wenig Demut. Ein wenig Respekt gegenüber anderen. Und schon kann man da draußen jede Menge tolle Menschen finden (und tollsein macht sich nicht an einem vermeintlich exotischen Hobby fest) und muß nicht in einem Forum fragen, wo denn die tollen Typen hin sind...
-
27.11.2006, 16:19
AW: Sich unter Wert verkaufen- typisch Frau?
Zitat von Cassiopeia
vielleicht hängt der Wert auch nicht damit zusammen was man hat sondern was man ist.
Eventuell sucht die Dame nur einen gesellschaftsfähigen Typ der gut zur Frau passt wie die Handtasche aus der aktuellen Mode.
Das hier ist noch um einiges sexistischer als das was der Durschnittsmann von sich gibt.
attraktiv, erfolgreich, intelligent (wobei das alles relativ sein mag) zu sein ist kein Garant für Glück, eine gesunde Einstellung zum Partner gehört auch dazu.
Ich frage mich wie ist es möglich mit einer solchen Meinung über den Partner diesen noch in das Gesicht zu schauen.
Mit einem solchen Denken wirst du nie glücklich, ein Partner spürt ob die Liebe zueinander nur von äußeren gegebenheiten und narzistischen Gründen abhängt.
-
27.11.2006, 16:30
AW: Sich unter Wert verkaufen- typisch Frau?
@Edelherb
Genialer Beitrag (185)!
Nix hinzuzufügen!
Gruß Karla
-
27.11.2006, 21:27Inaktiver User
AW: Sich unter Wert verkaufen- typisch Frau?
Muss auch noch mal meinen Senf dazugeben:
Wenn ich nicht wüsste, daß es noch eine Schnittmenge zwischen extravaganten Blendern und biertrinkenden Formel I-Fans gäbe, würde ich mich erschiessen bzw. wirklich beschliessen, mein Rest-Leben einfach ohne Mann zu genießen (was aber irgendwie schade wäre ;-)).
Momentan kämpfe ich noch mit meiner Dispositon für Erstgenannte: Schöne Kerle, die mortz was darstellen, einen Faible für Macht und ebensolche Spiele haben *hechel*, sich bei näherem Kennenlernen aber als Mogelpackung erweisen, denn reden ist nicht gleich tun und nicht alles, was nach außen glänzt ist bar bezahlt. Noch dazu sind diese Menschen sehr anstrengend und nicht in einen 'normalen' Alltag integrierbar, weil sie sich für die einzige Sonne im Kosmos halten.
... ohne jetzt zu tiefgründig werden zu wollen, stelle ich bei meiner Forschung nach den Ursachen mehr und mehr fest, daß ich einen Vater hatte, der zwar - leider - materiell nicht sehr erfolgreich war, aber der seine Extravaganzen deshalb nicht weniger, wenn auch auf anderen Gebieten auslebte. Und mich noch dazu sozusagen als Anti-Prinzessin erzog - er hätte lieber einen Prinzen gehabt (und das ist auch doof).
Diese Extravaganten sind meistens nicht wirklich erreichbar; haben sich auf diese Position begeben, um eine große innere Leere zu füllen.
Ich war auch lange extravagant, so im Laufe der Jahre merkte ich allerdings, dass ich dadurch im Endeffekt auch sehr leer und einsam war.
So mache ich mich auf, diese kräftezehrende und unbefriedigende Partnerstruktur zu verlassen. Was dann kommt ... keine Ahnung, davor habe ich auch Schiß ..., denn einen Beamten, der täglich nachmittags um 17.00 h auf dem Sofa sitzt, kann ich mir auch nicht für mich passend vorstellen.
Aber ... vielleicht gibt es ja einen Beamten, der nach Dienstschluß um 17.00 h ein interessantes Hobby betreibt, interessiert am Leben ist, gerne reist, aus 'Langeweile' Kant und andere Klassiker liest und mir etwas darüber erzählen kann (habe ich nämlich verpennt und noch keine Zeit zum Nachholen gehabt), der auch mal 'jung' war und mit dem ich ab und zu Hendrix hören kann, der gerne in die Oper geht, aber auch Szene und Berlin Mitte gut findet.
Oder ... wenn er einiges davon noch nicht tut, sich einfach von mir mitreissen lässt, weil seine Lebens-Neugier nicht an der Stechuhr abgegeben wurde.
... natürlich ist der 'Beamte' nur ein Synonym für den Typus 'Stino', der ja hier gerne als die Alternative zum Künstlertypen erhoben wird.
....
Fazit und was ich eigentlich sagen wollte: Wir sehen nur mit dem Herzen gut und manchmal lohnt es wohl genauer hinzuschauen - mit dem Herzen eben.
Wir sind so leicht zu täuschen, weil wir 'Bilder' leben, Vorstellungen haben, wie Dinge, Menschen auszusehen haben, um uns zu gefallen und zu uns zu passen. Lange habe ich neidvoll auf super-gestylte, schöne junge Frauen gesehen, die so richtig kosmopolit und dynamisch-erfolgreich wirkten, handybewaffnet durch die Strassen ziehen (also Tausende netter Kontakte zu haben scheinen, die deshalb sogar noch beim Shopping gepflegt werden müssen); doch manche Enttäuschung, wenn ich zuhörte (gezwungermaßen), was das geredet wird - Nonsens, nix wirklich Erhebendes, nix besonders Schlaues, viel Blabla - und vorbei war's mit dem Neid (Gott sei Dank). Gut, mittlerweile habe ich mich auch ein bissel angepasst ... style mich auch, gehe gerne zu Douglas - ich muß auch kein Prinz mehr sein, lege die Prinzenrolle in die Keksdose (soll sie mein Vater doch essen) und gehe weiter Richtung Kaiserin ;-)) - ab 'nem gewissen Alter ein Must.
Ja, und eben diese Erfahrung möchte ich mit Männern machen, mich nicht länger blenden lassen von extravaganten Selbstdarstellern, die Aufregung im Endeffekt nur durch narzistische Showeinlagen erzeugen und auf Kosten anderer.
Doch der Weg ... ist kein leichter ;-).
Grüsse, JuliGeändert von Inaktiver User (27.11.2006 um 21:52 Uhr)
-
27.11.2006, 21:37
AW: Sich unter Wert verkaufen- typisch Frau?
Um Gotteswillen! Was willst du denn mit einem Element aus dieser Schnittmenge. Ein extravaganter Blender, der Formel-I-Fan ist und Bier trinkt. Muss doch echt gruselig sein, so einer.
Zitat von Inaktiver User
Die gibt's viele. Zumindest so ähnliche. So ähnlich bin ich auch. Lese zwar aus Langeweile keinen Kant sondern Knuth, habe aber in der Tat gerade Hendrix im Kopfhörer.Aber ... vielleicht gibt es ja einen Beamten, der nach Dienstschluß um 17.00 h ein interessantes Hobby betreibt, interessiert am Leben ist, gerne reist, aus 'Langeweile' Kant liest und mir etwas darüber erzählen kann, der auch mal 'jung' war und mit dem ich ab und zu Hendrix hören kann, der gerne in's Theater geht, aber auch Berlin Mitte gut findet.
Oder ... wenn er das alles noch nicht tut, der sich dann einfach von mir mitreissen lässt, weil Neugierde nicht an der Stechuhr abgegeben wurde.
... natürlich ist der 'Beamte' nur ein Synonym für den Typus 'Stino', der ja gerne stigmatisiert wird.
-
27.11.2006, 21:58Inaktiver User
AW: Sich unter Wert verkaufen- typisch Frau?
[QUOTE=Vyras]Um Gotteswillen! Was willst du denn mit einem Element aus dieser Schnittmenge. Ein extravaganter Blender, der Formel-I-Fan ist und Bier trinkt. Muss doch echt gruselig sein, so einer.[QUOTE]
;-)) - Shit, stimmt, das wäre dann so eine Mischung zwischen Ditsche und wie heißt der mit der großen Brille und dem Lockenkopf ...??
Na, das gibt doch Hoffnung!
Zitat von Vyras
-
27.11.2006, 22:24
AW: Sich unter Wert verkaufen- typisch Frau?
Ich bin gar nicht auf die Idee gekommen, wie man das nicht ironisch, also ernsthaft gemeint, lesen könnte....
Zitat von Heureka
darin liegt meiner Ansicht aber schon das Problem. Cassiopiea wird von einigen überhaupt nicht verstanden, weil schon ihre Art ihr Leben zu schildern, Allergie erzeugt. Dann kann man auch keinen Rat erteilen.
Die anderen, die meinen, sie zu verstehen und das auch amüsant finden, dazu gehöre ich, tun sich natürlich auch schwer, mit gleichen Erfahrungen aufzuwarten oder etwa nichterbetende
Ratschläge oder Interpretationen zu geben, weil sie einfach so etwas nicht erlebt haben.
Ich zu mindestens nicht. Bei der leistesten Idee, es könne sich um einen Lebensbeschwerer handeln, war ich auch schon weg. Träumer oder Künstler gerne, aber keine, die in Depris oder Alk versinken.
Auch ist die Männerkarriere der Cassiopeia keine klassische, die sich an einen Alki bindet, der sie ausnutzt oder schlägt, sie ist nämlich auch schnell wieder weg. Es sind sozusagen immer nur Versuche. Die klassische Variante des Helfersyndroms und der Coabhängigkeit fällt also weg.
Ich bleibe bei meiner ersten Interpretation und füge hinzu, so absurd es klingt: die Sucht nach diesen Männertypen ist die Sehnsucht nach dem richtigen Leben.
Liebe Cassiopiea, Du lebst auf dem Olymp und würdest gerne mal auf der Erde schlafen.
In der griechischen Mythologie repräsentierte die schöne, aber auch überhebliche Kassiopeia die Königin von Äthiopien, Teil der königlichen Familie des Himmels. Am Himmel erscheint sie auf einem Stuhle sitzend. Ihr Ehemann war König Kepheus und ihre Tochter Prinzessin Andromeda. Kassiopeia beleidigte die schönen Töchter des alten Meeresgottes Nereus. Sie rühmte sich, schöner als sie zu sein. Die Nymphen beschwerten sich bei Poseidon, dem Gott der Meere, der daraufhin das Seeungeheuer Cetus sandte, um die äthiopische Küste zu zerstören und als Opfer Kassiopeias Tochter verlangte. Andromeda wurde aber von Perseus befreit.
....Trotz der Rettung ihrer Tochter gab sie Kassiopeia nur widerwillig her. Als die Feier der Hochzeit durch das Eindringen einer von Kassiopeia heimlich gesandten, bewaffneten Schar unterbrochen wurde und der Anführer dieser Gruppe, Agenor, für sich selbst die Hand der Andromeda in Anspruch nahm, da kam es zum Kampf.
Die Kassiopeia war zur Strafe zuerst in einem Marktkorb gefesselt gesehen worden, der in manchen Jahreszeiten sogar verkehrt am Himmel stand und sie in einer höchst unbequemen Lage zeigte, wo sie noch dazu dem billigen Spott des einfachen Volkes ausgesetzt war. Heute sieht man sie dagegen oft, der Würde ihrer Person entsprechend, auf einem Thronsessel dargestellt, aber auch dieser steht manchmal gefährlich verkippt am Himmel.
Körperlich Distanz
Sozial zusammen
You'd have to be here
I'm seeing a garden, a place I keep longing to show to you
It's northerly facing and close to an open fjord
The wind that was moving the rhubarb moved through my childhood, too
Calling so slowly from summer's before
Kari Bremnes
-
27.11.2006, 23:11Inaktiver User
AW: Sich unter Wert verkaufen- typisch Frau?
Zitat von swini


Zitieren
