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    AW: Sich unter Wert verkaufen- typisch Frau?

    wo ist eigentlich cassiopeia ?

    Am Start-
    grad erwacht und noch etwas verpennt *gähn*

    Musste nämlich letzte Nacht mein Geld mit meinem StiNo-Job verdienen und den Leuten mein Durchschnittstalent aufdrängen.

    Vorher die obligatorische Stippvistite bei Papa, der mir nochmal mein Ego kraulen und mir schnell erzählen musste, dass ich doch sein Prinzesschen bin und mich eh keiner verdient hat- so als Präventivmaßnahme- nur für den Fall, dass mich mal wieder keiner will.

    Also- business as usual *ggg*

    Wirklich hochinteressant, wie sich dieser Beitrag entwickelt hat.

    Von einigen vielversprechenden Denkansätzen abgesehen werden hier Pauschalurteile, Differentialdiagnosen, Persönlichkeitsanalysen und geringschätzige Kommentare abgesondert, die jeglicher Grundlage entbehren, da sich die Autoren auf Indizien und Allgemeinplätze berufen, ohne Details zu kennen oder zu hinterfragen.
    Und wenn doch, werden diese geflissentlich ignoriert.

    Und besagte dann noch meinen, sie hätten das Rad neu erfunden.

    Das Thema Eltern/Kind-Beziehung scheint in diesem Forum im wahrsten Wortsinne scheinbar eher stiefmütterlich behandelt zu werden, so wie sich die geschätzten Teilnehmer hier nahezu habichtartig und von missionarischem Eifer beseelt auf den von mir (rückblickend unbedachterweise) eingeworfenen Unterpunkt stürzen, ich hätte das Gespräch mit meinem Vater geführt.

    Mit dem VATER???

    Oh Gott !

    Elektra-Alarm !!

    Na dann ist ja alles klar..tzis...

    Ich sei da zu oft, wir reden über das falsche, haben beide wohl sonst nichts zu tun und so kann das ja alles nix werden.
    Klarer Fall.

    Selba schuld, ne?

    Ach ja, ...

    ...es geht doch nichts über ein einfaches Weltbild!

    Das hat Alice Schwarzer schon vor Jahren erkannt*ggg*
    (mit bestem Dank an den hochverehrten V.Pispers)

    Besagtes Detail sollte in meinem Fall eigentlich nur ein erzählerisches Stilmittel sein, um den Beitrag lebendiger und lesenswerter zu machen.

    Hätte ja auch schreiben können:
    "Hatte gestern ein sehr interessantes Gespräch über folgenden Umstand: Punkt"

    Vielleicht hätte man dann ja auch beim Thema bleiben oder zumindest mal darauf zurückkommen können, aber naja...
    alles kann, nichts muss ;)

    Und einige der Antiindividuuen hier scheinen die hochmoralische Égalité und Fraternité so dermaßen verinnerlicht zu haben, dass eine Diskussion auf einer persönlichen, den konkreten Einzelfall betreffenden Ebene ohnehin nicht mehr möglich ist.

    Liberté scheint dabei allerdings ein bisserl zu kurz gekommen zu sein. Zumindest die geistige *lach*

    Ich jedenfalls nehm sie mir, und ich bin sehr stolz darauf Individualist zu sein, auch wenn das hier ja eher als Makel gehandelt wird (und zugegebenermaßen phasenweise etwas einsam macht).
    Ich bin darüber hinaus froh, eine jenseits vom Schema F liegende Vater-Tochter-Beziehung zu führen, auch wenn da Werte und Geisteshaltungen vermittelt werden und meinetwegen auch Frequenzen vorliegen, die sich vom klassischen Prinzip durchaus unterscheiden mögen
    (ohne in meinen kurzsichtigen Augen jedoch automatisch therapiebedürftig zu sein).

    Dass sich daraus Probleme ergeben ist mir völlig bewusst.
    Die aber, in meiner bescheidenen Wahrnehmung, daraus resultierenden Möglichkeiten einer
    -abgesehen von der Partnerproblematik-
    freien, selbstbestimmten und erfüllenden Lebensgestaltung übersteigen die negativen Aspekte jedoch bei weitem.

    Und ich wüsste auch ehrlich gesagt nicht, WO ich mich denn beschwert hätte, dass ich keinen abkriege, obwohl ich so gern einen hätte, WO ich unzufrieden rumgenörgelt habe, dass ich immer so furchtbar viel Pech mit den Männern hab und eigentlich ein ganz armes reiches Mädchen bin, das stets bewundert will sein, aber nur von Papa den genetisch bedingten Zuspruch bekommt und sich ihre Pseudo-Befriedigung auf der Bühne erkauft, indem sie da im Clownskostüm Purzelbäume schlägt.

    Das, Freunde der Sonne,
    ist nur in EUREM Kopf.

    Das ist eurer, sonst so schmählich verurteiltes, eigenes Schubladen- und Scheuklappendenken.

    Ihr kriegt hier nur ein paar Eckdaten und schon setzt sich da aus euren höchstpersönlichen Erfahrungswerten ein Bild zusammen, das unerschütterlich ist und dem noch so viele explizite oder allgemeine Erklärungsversuche nichts mehr ändern können.

    Im Gegenteil:
    "Aha, jetzt rechtfertigt sie sich auch noch- wie verdächtig!
    Bestätigt, was wir ohnehin schon wussten."

    Und wehe es kommt einer mit dem Argument, da doch mal den Aspekt einer möglicherweise individuellen Struktur, Genese oder Problemlage einfließen zu lassen.

    Sowat jibbet nich !!

    Wo kommen wir denn da hin, wenn wir hier für jeden einzelnen unsere Birne anstrengen müssten??

    Wenn eine/r keinen abkriegt dann findet der sich entweder selbst zu toll, ist nicht anpassungsfähig genug, setzt die falschen Prioritäten oder kann Mamas/Papas Rockzipfel nicht loslassen.

    In meinem speziellen Falle praktischerweise gleich alles zusammen.

    Freud sei Dank kann zu dem Thema dann jeder sein Phräschen beisteuern.

    Auf die sehr schlüssige, und meines Erachtens auch realistische Theorie des lieben Düsentrieb (deine rosa Schwester grüßt dich) wird gar nicht erst eingegangen.

    Leute wie Felix (der ganz sicher auch den ein oder anderen zweifelhaften Beitrag verfasst hat) die ihre Einzigartigkeit und die damit verbundene Problematik zum Ausdruck bringen wollen werden belächelt bis diskreditiert.


    Ich möchte zu der ganzen Sache mal abschließend etwas sagen, da ich glaube, dass wir auf meine ursprüngliche Fragestellung sowieso nicht mehr zurückkommen und es für mich jetzt auch keiner so aktuellen Beantwortung bedarf bzw. ich selbige mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit eher in mir, im Laufe meines Lebens oder im Kaffeesatz, denn hier in der bricom finden werde.

    Dazu will ich mich mal einer kleinen Allegorie bedienen.

    Ich denke nicht, dass wir Menschen alle gleich sind.
    Das mag zwar ein ehrenhafter, aber leider auch sehr realitätsferner Antritt sein.

    Ich will mich jetzt nicht in Grundsätzlichkeiten verlieren.
    Das wir vor Recht und Gesetz gleich sein sollten und die Menschenwürde unantastbar ist, keine Frage.

    Aber jetzt mal auf der persönlichen, zwischenmenschlichen, inhaltlichen Ebene- da gibt es schon gewaltige Unterschiede.
    Diese sind nicht nur gewaltig- sondern sogar elementar.

    Und ich vergleiche Menschen mit Büchern.

    Klar- auf den ersten Blick-
    alle gleich !

    Außen Umschlag, innen mit Buchstaben bedrucktes Papier.
    Manche sind dick, dünn, manche alt, neu, bunt, trist, auf deutsch, englisch, kisuaheli etc pp...

    Aber da hören die Gemeinsamkeiten dann schon langsam aber sicher auf.

    Denn, wie mir sicher jeder zustimmen wird, gibt es ne ganze Menge zwischen staubtrockenem Mist, unverständlichem Geschreibsel und in den Bann ziehendem Roman, den man schon so oft gelesen hat, dass sich die Seiten mittlerweile in einem fortgeschrittenen Verwesungsstadium befinden.

    Und klar liegt der "Wert" eines Buches sicher im Auge des Betrachters
    (und- natürlich- des Autors).

    Und es gibt Bücher die sind Standard.
    Ganz ok, aber halt eher auch schon hundertmal da gewesen oder einfach generell ein wenig vorhersehbar.

    Und solche, die etwas besonderes sind.
    Die man nicht müde wird, die einen beschäftigen, die man gerne notfalls selbst fortsetzen würde, weil man nicht will, dass die Geschichte schon zu Ende ist.

    Na sicher interessiert den einen brennend, was der andere zum aufgeben langweilig findet.

    Aber es gibt Bücher, die sind einfach geil, weil sie einen Nerv treffen.
    Und andere sind einfach Schrott, weil entweder nichts drin steht, was einen irgendwie weiterbringen oder begeistern könnte, kein Spannungsbogen vorhanden ist, jede Kleinigkeit zerkaut wird bis zum get-no, sich der Autor in Einzelheiten verliert, nichts rüberbringen kann--oder weil ganz schlicht Aufbau, Satzstellung, Wortwahl und Handlung einfach extrem unglücklich gewählt, furchtbar ermüdend, schuhsohlenartig zäh oder hirnzellenzersetzend trivial sind.

    Mag sein, dass sich eine handverlesene Auswahl von Menschen selbst für einen solches Werk begeistern kann, aber die müssen dann schon einen sonderbar gelagerten Geschmack oder eben keine Alternative haben.

    Und nicht umsonst gibt es Bestseller und Ladenhüter.

    Und für mich ist es einfach so-
    die Bücher, die mich so richtig interessieren, reizen und letztenendes umhauen- also deren Anzahl hält sich in sehr überschaubaren Grenzen !

    Gelesen hab ich schon ne Menge.
    Oder mich zumindest bemüht.

    Manche rühr ich nach nem Blick aufs Cover oder den Klappentext gar nicht erst an.
    Manche leg ich nach der ersten Seite schon weg.
    Bei manchen quäl ich mich bis zur Hälfte und gebe dann entnervt auf.
    Andere lese ich sogar bis zum Schluss (besonders solche, die mir von Papa empfohlen worden sind*ggg*), die ganze Zeit in der irrigen Hoffnung auf die dramatische Wende oder darauf, dass der Autor sich jetzt mal fängt, zum Punkt kommt oder zumindest irgendnen Sachverhalt erklärt, der mir von Anfang an aufgestoßen ist- nur um dann auf der letzten Seite festzustellen, dass Geschmäcker wohl tatsächlich sehr unterschiedlich sein können.

    Und ja- ich lese gern.
    Obwohl soviel Mist dabei und es so schwierig (für mich) ist, ein Buch zu finden, für dass ich mich wirklich von der ersten bis zur letzten Seite begeistern kann.

    "Reinlesen" hat bei mir noch nie geklappt.
    Entweder es fasziniert mich- ja oder eben nicht.

    Muss ja nicht gleich auf der ersten Seite vor Spannung knacken.
    Es ist eine Frage des Stils !!

    Und ich lese nicht nur gern- ich bin ein Zwangsleser, genaugenommen.

    Lese mir sogar zum zweiundvierzigsten mal die Inhaltsstoffangabe auf der Zahnpastatube durch, zur Not, wenn ich auf`m Klo sitze und sonst nichts in greifbarer Nähe liegt.

    Und daraus erklärt sich auch, in Kombination mit dem Lesezwang (denn ganz verzichten mag man ja auch nicht),
    vielleicht- ein Stück weit- mein Talent mir genau die Jungs rauszusuchen, die eigentlich eher Groschenroman-Niveau als Weltliteratur sind.

    Erstmal gibts davon wesentlich mehr *ggg*
    Zweitens sind die am Anfang irre spannend, lassen dann aber schnell nach.
    Und drittens sind die trotz (oder wegen) ihrer Überzeichnung eher leicht verdaulich.

    Allerdings werden die Abstände zwischen den einzelnen Fehlversuchen zunehmend größer, das Bedürfnis geringer, die Ansprüche immer höher und der Moment in dem ich das gute stück mit der Frage "Warum geb ich mir das Programm hier eigentlich?" more or less endgültig zur Seite lege tritt immer früher in Kraft.

    Und klar finde ich, dass ich eigentlich was viel besseres verdient habe (oder mir zumindest was anderes vorschebt), als diesen abgedroschenen Ramsch, aber woher nehmen und nicht stehlen??
    *lol*

    Selber schreiben, vielleicht?

    Auch ein wenig am Sinne des Erfinders vorbei.

    Und um somit auch nochmal auf Herrn Düsentriebs Theorie zurückzukommen.

    Wenn man ohnehin, von Haus aus quasi, schon einen etwas spezielleren Geschmack hat und sich mit zunehmendem Alter nicht nur der Anspruch sondern auch der eigene Verkauzungsgrad erhöht, und somit die Begeisterungsfähigkeit für Durchschnittswerke abnimmt,
    wird es naturgemäß ungleich schwieriger ein Buch zu finden, das einen in den Bann schlägt.

    Das muss nämlich auch erstmal geschrieben und gefunden werden oder vielmehr worden sein.

    Und das setzt voraus, dass es jemanden gibt, der ne ähnliche oder zumindest komplementäre Ticke besitzt wie ich.

    Und sofern diese sich weit oder auch sehr weit jenseits der "Norm" befindet, wird das schwierig bis unmöglich.

    Und trotzdem werd ich den Teufel tun und Begeisterung für ein Exemplar heucheln, dass es mir schlicht nicht angetan hat, mich mit Materie befassen, die mich nicht die Bohne juckt, oder meine Interessen der Allgemeinheit respektive dem vorhandenen Buchmarkt anpassen.

    Alles andere wäre mir schlicht zu bemüht und eher Mittel zum Zweck, als Zweck selbst.

    Und wenn das der Preis für meinen Individualismus ist - Pech gehabt.

    Ich hatte mich auch mit keinem Wort ernsthaft beschwert.

    in diesem Sinne ein schönes Woe

    Cassiopeia
    "Durch nichts bezeichnen die Menschen mehr ihren Charakter als durch das, was sie lächerlich finden."

  2. Inaktiver User

    AW: Sich unter Wert verkaufen- typisch Frau?

    @cassiopeia
    warum schreibst du immer soooooviel. Das will im Netz doch keiner lesen. Nach 5-6 Sätzen wird abgeschaltet. Tue ich normalerweise auch. Normalerweise

    Übrigens habe ich mit meiner Tochter diese Gespräche in unserer eigenen Sauna geführt, höchstens jedoch einmal die Woche und sie war nicht so alt wie du. Was ist den die Umkehr von Elektra ? Artkele ?

  3. Inaktiver User

    AW: Sich unter Wert verkaufen- typisch Frau?

    Ich hätte auch noch einen kleinen Buchtipp beizusteuern:

    "Wie Sie ihre Hirnwichserei abstellen und stattdessen das Leben genießen" v. Guilio Cesare Giacobbe

    Schönes WE! RRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRR*

  4. Inaktiver User

    AW: Sich unter Wert verkaufen- typisch Frau?

    Das individuelle Leben passiert im und mit dem eigenen Kopf.

    Die all inklusiv Gesellschaft, die mit dem Strom schwimmen wie es sich gehört, die die sich nur bespassen lassen, brauchen keinen Kopf und können das Leben geniessen.

    Zweifelhaft, sehr zweifelhaft.

    SO und wech bin ik.

    Felix

  5. User Info Menu

    AW: Sich unter Wert verkaufen- typisch Frau?

    Zitat Zitat von Cassiopeia
    Ganz ok, aber halt eher auch schon hundertmal da gewesen oder einfach generell ein wenig vorhersehbar.
    Das hier in ein "Büchergleichnis" zu verpacken, obwohl es sich eigentlich auf Mitmenschen bezieht, macht es auch nicht besser. Du findest (momentan) niemanden der (zu) dir passt, hier wundert das keinen - weil deine Ansichten eben sehr "speziell" sind - und du beschwerst dich eigentlich auch gar nicht darüber.

    Du wolltest nur mal wissen ob es hier noch andere Leute gibt, die genau wie du der Meinung sind, dass sie selbst und andere großartige Menschen sich manchmal unter Wert verkaufen. Na einen hast du ja gefunden (nichwahr Felix?) -> Mission erfolgreich
    Der Rest ist offenbar eine Frage der Welt- und Wertanschauung. Das du die BriCom auf der Suche nach dem Traumpartner (dazu noch auf dem gewünschten Diskussionsniveau) anscheinend abhaken kannst sollte dir doch eine Menge Arbeit ersparen

    Die Leute die sich hier Arbeit mit ihren Antworten gemacht haben, obwohl sie dich nicht kennen, so anzufahren findest du nicht ein bißchen arg? Schließlich können sie sich nur auf ihre Erfahrung und die Texte von dir beziehen, worauf wohl sonst! Das sind subjektive Denkanstöße und keine Gutachten über deine Person!
    Und da gehst du hin und nimmst das vollinhaltlich persönlich? Denk da mal drüber nach

  6. Inaktiver User

    AW: Sich unter Wert verkaufen- typisch Frau?

    Zitat Zitat von Cassiopeia
    [
    Vorher die obligatorische Stippvistite bei Papa, der mir nochmal mein Ego kraulen und mir schnell erzählen musste, dass ich doch sein Prinzesschen bin und mich eh keiner verdient hat- so als Präventivmaßnahme- nur für den Fall, dass mich mal wieder keiner will.
    Cassiopeia
    Hallo zusammen!

    SIch unter Wert verkaufen - klar, auch mein Thema. Die Ursachen bei mir (soweit erkannt) später ... denn liebe Cassiopeia, in deiner heutigen Antwort springt's einem ja fast an - was die Gründe für deine Griffe daneben betrifft.

    Dein Dad hält dich sehr hoch und sehr fest. Ich denke, zu sehr. Durch deine schrägen Jungs vermeidest du, dass Papa abgelöst werden könnte und dann alleine ist. Du trägst Verantwortung für ihn, seit du 6 bist. Unterschätze eure Konstellation nicht.

    Kann jetzt nicht weiter schreiben, melde mich später noch mal.

    Lieber Gruß Juli

  7. Inaktiver User

    AW: Sich unter Wert verkaufen- typisch Frau?

    Ich gestehe, es amüsiert mich, wie hier alle auf dem Vater - Tochter - Verhältnis rumreitet.
    Sollte ich vielleicht meinen alten Herrn auch dafür verantwortlich machen, das meine Beziehungen den Bach runtergehen, weil die Männer meinen, sie hätten mich nicht verdient. Ich wäre so stark und bräuchte eigentlich keinen Mann!?
    Eine Teilantwort hat Cass selber schon gegeben, auf Seite 4 in Post 70. Lest da mal, auch Cass lies ruhig noch mal durch. Die Antwort zu deinem Dilemma steckt schon drin.

    Hilly

  8. Inaktiver User

    AW: Sich unter Wert verkaufen- typisch Frau?

    Na Hilly, das klingt ja fast ein bissel giftig ... ;-)). Was heißt, verantwortlich machen ..., klar trägt dein Vater Verantwortung für deine Erziehung. Wer sonst? Unsere Eltern prägen uns doch am meisten. Genetisch bedingt sind solche 'Unter-Wert-verkaufen-Muster' garantiert nicht.

    Das heißt ja nicht, daß ich meine Eltern (Vater oder Mutter) deswegen verdammen muß. Aber es ist doch gut zu wissen, wo's herkommt, um rauszukommen aus dem Verhalten.

    Aber dazu gehört eine Menge Leidensdruck und es tut auch weh, weil einiges in's Wackeln kommt.

    Gruß Juli

  9. User Info Menu

    AW: Sich unter Wert verkaufen- typisch Frau?

    Zitat Zitat von Shodan
    Das hier in ein "Büchergleichnis" zu verpacken, obwohl es sich eigentlich auf Mitmenschen bezieht, macht es auch nicht besser.
    Was ja impliziert, dass es vorher schlecht gewesen sein muss.
    Was denn jetzt nochmal genau??

    Zitat Zitat von Shodan
    Du findest (momentan) niemanden der (zu) dir passt, hier wundert das keinen - ...
    Das wundert ehrlich gesagt nicht mal mich !

    Mir ist die, ans unlösbare grenzende, Schwere der Aufgabe durchaus gegenwärtig.

    Zitat Zitat von Shodan
    Du wolltest nur mal wissen ob es hier noch andere Leute gibt, die genau wie du der Meinung sind, dass sie selbst und andere großartige Menschen sich manchmal unter Wert verkaufen. Na einen hast du ja gefunden (nichwahr Felix?) -> Mission erfolgreich
    Ich wollte nur mal wissen, warum das so ist, in der Tat.
    Und ob es anderen ähnlich ergeht, sie dergestaltes beobachtet oder sich das auch schon mal gefragt haben.
    Allerdings scheint ein gewisses Selbstbewusstsein einen in den Augen vieler ja schon von vornherein zu disqualifizieren-zumindest was das erwarten einer gescheite Antwort betrifft.

    Mit der Entgegnung-
    "Kein wunder das du nur Müll abkriegst, hast es ja auch nicht besser verdient mit deinem bornierten Charakter!"
    war mir jetzt ehrlich gesagt nicht wirklich weitergeholfen.

    Denn andererseits,
    und das möchte ich jetzt einfach mal kühn behaupten,
    hätte ich hier gesenkten Hauptes und gramgebeugt gepostet, dass mein Freund säuft, mich verhaut, mich betrügt, belügt, Koks nimmt, vorbestraft ist und das Auto meiner Mutter kurzgeschlossen und im Vollrausch zu Schrott gefahren hat, was ich mit einem zusätzlichen Kleinkredit wieder ausgebügelt habe, nachdem ich eh schon seine Schulden übernommen hatte, und noch dazu einen kleinen Schwank aus meinem ansonsten auch nicht konfliktfreien Leben zum besten gegeben hätte, (meine Vorzüge natürlich in der angemessenen Demut und Bescheidenheit mit klassischem Understatement einfließen lassend)-

    dann, ja dann hätten doch selbstverständlich die Mehrzahl der Diskussionsfreudigen unisono gesagt, das habe so ein wunderbarer Mensch wie ich doch gar nicht nötig und ich solle meine Haut doch für so nen Affenarsch weder riskieren noch zu Markte tragen. Da gänbe es doch ganz andere, viel tollere, die zu schätzen wissen, was ich zu bieten habe.

    Aber das wär dann ja auch was anderes.

    So bin ich aber unverschämterweise schon selbst darauf gekommen.

    Dass ich in Sachen Männer ein unglückliches Händchen habe, solche Muster in Zukunft gern vermeiden würde und ein ähnlich sonderbares Schema auch schon bei anderen Menschen- vornehmlich Frauen- beobachtet habe, und mich einfach schlicht interessiert warum man sich so und nicht anders orientiert, war eigentlich Kern des Ausgangspostings.

    Ich dachte einfach ich kürz das mal ab und stelle voran, dass ich schon nen Schritt weiter bin und immerhin ein Verhaltensmuster an mir erkannt habe.
    Welches zumindest in Anbetracht meines subjektiv eingeschätzten Liebesmarktwertes doch ein wenig wunderlich anmutet.

    "Nee, nee- so nich, Frollein!!
    Wer hier wunderbar ist und sich unter Wert verkauft, das entscheiden immer noch wir!"

    Sich selbst im großen und ganzen eigentlich ganz super zu finden, scheint hier auf jeden Fall nicht besonders gefragt zu sein *ggg*

    Also aussprechen sollte man das jedenfalls nicht.

    Eine grandiose und über nahezu jeden Zweifel erhabene Selbstdarstellung auf indirekter Ebene ist da schon um einiges schicker.
    Warum die eigenen Vorzüge herausheben, wenn's doch doppelt soviel Spaß macht, anderen ihre haarsträubenden Denkfehler, Unzulänglichkeiten und diverse Charakterdefizite um die Ohren zu hauen- was ja im Umkehrschluss schon beinhaltet, wie außerordentlich fabelhaft und nahezu ideal man selbst ist.

    Zitat Zitat von Shodan
    Der Rest ist offenbar eine Frage der Welt- und Wertanschauung.
    Na was im Leben denn nicht???

    Zitat Zitat von Shodan
    Das du die BriCom auf der Suche nach dem Traumpartner (dazu noch auf dem gewünschten Diskussionsniveau) anscheinend abhaken kannst sollte dir doch eine Menge Arbeit ersparen
    Wie bitte ???


    Zitat Zitat von Shodan
    Die Leute die sich hier Arbeit mit ihren Antworten gemacht haben, obwohl sie dich nicht kennen, so anzufahren findest du nicht ein bißchen arg? Schließlich können sie sich nur auf ihre Erfahrung und die Texte von dir beziehen, worauf wohl sonst! Das sind subjektive Denkanstöße und keine Gutachten über deine Person!
    Findest du?

    Nun, sehe ich anders.
    Und da beziehe ich mich nicht nur auf diesen Beitrag, sondern es ist mir hier schon des öfteren unangenehm aufgefallen, dass die Grenze zwischen Dekanstoß und schulmeisterlich herablassendem Referieren häufig überschritten wird.
    Ebenso werden oftmals keine Betrachtungen geliefert, sondern Verurteilungen ausgesprochen und Probleme ins Lächerliche gezogen.
    Und das steht niemandem zu- ob persönlich bekannt oder nicht.

    Was die Einbeziehung von Details oder Richtigstellungen angeht hatte ich mich ja schon geäußert.
    Ich denke, viele Leute hier (u. selbstredend im rL) sind in pädagogischem Sinne einfach alt, ihre Geisteshaltung ist starr und sie sind nicht in der Lage sich auf Veränderungen von Einzelheiten oder dem Gesamtkontext einzustellen.

    Statt etwas nochmal neu zu überdenken und sich auf andere Aspekte oder Perspektiven einzulassen, wird auf Prinzipien und Begrifflichkeiten herumgeritten oder notfalls auf Nebenkriegsschauplätze ausgewichen.


    Zitat Zitat von Shodan
    Und da gehst du hin und nimmst das vollinhaltlich persönlich?
    Ja, tu ich.
    Denn wenn mir jemand sagt ich solle bei meinem totkranken Vater doch bitte mal das gemeinsame zeitverbringen etwas einschränken,
    und mich doch lieber schonmal gedanklich auf die Grabpflege vorbereiten (und sich selbst und das gesagte dabei auch noch zum brüllen komisch finden),
    dann ist das verdammt taktlos, unangebracht und extrem persönlich---und genauso nehm ich es auch.

    Solche Geschmacklosigkeiten sollte man ja eigentlich besser überlesen, aber
    - einige wird das jetzt sicher stark wundern-
    ich bin auch nur ein Mensch.

    Und DA war meine höchstpersönliche Kotzgrenze erreicht.


    Schade, dass es sich so und nicht anders entwickelt hat, echt.


    Trotzdem danke an alle,
    die sich die Mühe gemacht haben ;)


    Ciao & liebste Grüße

    Cassiopeia
    Geändert von Cassiopeia (24.11.2006 um 17:21 Uhr)
    "Durch nichts bezeichnen die Menschen mehr ihren Charakter als durch das, was sie lächerlich finden."

  10. Inaktiver User

    AW: Sich unter Wert verkaufen- typisch Frau?

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Na Hilly, das klingt ja fast ein bissel giftig ... ;-)). Was heißt, verantwortlich machen ..., klar trägt dein Vater Verantwortung für deine Erziehung. Wer sonst? Unsere Eltern prägen uns doch am meisten. Genetisch bedingt sind solche 'Unter-Wert-verkaufen-Muster' garantiert nicht.



    Gruß Juli
    Liebe Juli,
    schön dich mal wieder zu lesen .
    Ich halt's einfach für sehr bequem, derzeit alle Probleme, die man als Erwachsener hat, auf das Verhältnis zu den Eltern zu schieben. Im Kollegenkreis geht das auch grad um, ja das konnte ja nie was werden, den sein Vater ist auch schon fremdgegangen etc.
    Ich denke nicht, das unbedingt meine Eltern schuld daran sind, das ich seit 25 Jahren auch immer genau die Männer greif, die nach einiger Zeit zur nächsten ziehn, bzw. die meinen,
    ich hätte was viel besseres verdient als ausgerechnet sie.
    Frage mich aber schon, wie kommen die Kerle da drauf?
    Eine Schönheit oder ein besonders tolles Exemplar bin ich nicht, vielleicht eher das Gegenteil und sie sagen es, damit ich nicht gleich zum Strick greife?
    Ach ja der letzte Versuch im Sommer, war eigentlich ein ganz normal scheinender Mann. Meine Mutter meinte nur, versuch den zu halten, kaum ausgesprochen 4 Wochen später hat er sich von mir verabschiedet.
    PS. meine Eltern sind über 40 Jahre verheiratet. Unspektakulär.
    Geändert von Inaktiver User (24.11.2006 um 17:40 Uhr)

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