Das mag ja eine nette Fantasie für so manchen Hardcore-Vertreter sein... mit meinen Wünschen hat das aber rein gar nichts gemein.
Ja... diese "vielen Männer" verstehen dann eben nicht, worum es mir, und wahrscheinlich den meisten submissiven Menschen geht: um eine besonders intensive Form der Zuneigung, Nähe und Hingabe... Grobheit im Sinne von Unachtsamkeit oder Lieblosigkeit ist da völlig fehl am Platz.Viele Männer können damit wenig anfangen, viele Männer denken sich "fein, bestimmt ein prima Sexspielzeug, mehr aber auch nicht" und die meisten, die sich vielleicht wirklich in sie verlieben und eine Beziehung mit ihr eingehen wollen, werden Hemmungen haben, sie so zu behandeln, wie es ihren submissiven Neigungen entsprechen würde.
Unter "Disziplinierung" verstehe ich in erster Linie "Anleitung, Führung"... wie genau man das auslebt, wird ebenso individuell sein wie alles andere auch.Naja, ehrlich gesagt bin ich neugierig, wie Du nun so tickst, was speziell Du unter "Disziplinieren" verstehst ... aber das ist wohl auch zu privat, um es hier mal einfach auszuplaudern. Würde aber vielleicht helfen, Dein Verständnis von "Dominanz" besser nachvollziehen zu können.
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Thema: Dominante Männer
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25.11.2013, 22:23Inaktiver User
AW: Dominante Männer
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25.11.2013, 22:32
AW: Dominante Männer
Ja, das habe ich schon herausgehört.
Ist das nicht auch eine Art und Weise, sich Zuneigung sichern zu wollen? "Ich gebe mich Dir vollkommen hin uns unterwerfe mich Deinem Willen, dafür wirst Du mich nie verlassen, immer für mich da sein?" Diese Form der exklusiven Submissivität.
Hm. Du magst also an die Leine genommen zu werden?"...und gibt's auch kein Wiedersehn, einmal war es doch schön."
(Peter Kreuder et al, Sag beim Abschied leise 'Servus')
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25.11.2013, 22:33
AW: Dominante Männer
Ich kann es nachvollziehen. Es wirkt bis hierhin so (natürlich kann ich falsch liegen, ich beziehe mich ja nur auf einige wenige Aussagen von dir), als wenn du mehr Interesse daran hast, dein Inneres von außen zu lösen. Wie die Suche nach einer perfekt abgestimmten Aspirin ohne Nebenwirkungen, nicht zu teuer und in hellrose statt weiß, dazu ein Glas Wasser aus Norditalien, eine mittelreife Orange, die aber nicht aus Griechenland oder Spanien stammen darf - und das Ganze fortwährend, ohne überhaupt die Ursachen für die Kopfschmerzen anzugehen.
Hast du deine prägende Vergangenheit selbst eingehend und aktiv bearbeitet? Vielleicht liest es sich hier nur so, als wäre dem nicht so..
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25.11.2013, 22:40
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25.11.2013, 22:44
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25.11.2013, 22:45Inaktiver User
AW: Dominante Männer
vielleicht ist verantwortung tatsächlich das falsche wort, aber tatsächlich glaube ich, du suchst eher eine art gott als einen sterblichen erdling, und du überforderst den mann bzw. hast vollkommen unrealistische erwartungen.
so wie du den mann schilderst, muss er permanent bei sich und über alle maßen souverän sein, er muss genau mitkriegen, ob er das für dich richtige tut und so.
so habe ich dich jedenfalls verstanden.
aber tatsächlich kann er nur so sein, wenn es zweisamkeit in dieser art von beziehung gibt: der mann kann nur so dominant sein, wie du ihn dominant sein lässt.
das heißt, du musst das spiel genauso tragen und aufbauen wie er. du musst ihn auffangen, wenn er schwimmt, du musst aushalten wenn er mal nicht souverän ist oder sich erschreckt. du musst ihm vor allem auch eine längere phase von try und error zugestehen.
die persönlichkeit, von der du träumst, musst du selber mit ihm zusammen erschaffen.
also, was ich sagen will: einen mann zu suchen, der auf anhieb so ist, scheint mir zum scheitern verurteilt.Geändert von Inaktiver User (25.11.2013 um 23:23 Uhr)
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25.11.2013, 22:52
AW: Dominante Männer
Sehe ich genauso, ambiva. Gerade, weil sich herauskristallisiert, dass die Suche offenbar auf ein gemeinsam erschaffenes Spiel abzielt als auf eine devote Persönlichkeit, die einen Deckel sucht. Der Titel "dominante Männer" ist dabei irreführend, finde ich. Für ein solches Spielfeld wie von Lina beschrieben ist ein wirklich dominanter Mann überhaupt nicht geeignet.
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25.11.2013, 23:10
AW: Dominante Männer
Also, wenn ich jetzt mal rekapituliere, was ich meine, verstanden zu haben:
Du suchst jemanden, zu dem Du aufschauen kannst, der weiß, was er will, der Dir Führung und Anleitung bietet und der Dir vor allem seine volle Aufmerksamkeit zuteil werden lässt. Dafür unterwirfst Du Dich seinem Willen, dafür möchtest Du gern von ihm unterworfen und diszipliniert werden.
Du bezeichnest Dich daher als submissiv und vermutest, in oder im Umfeld der BDSM-Szene den passenden Kandidaten zu finden. Einschlägige sexuelle Praktiken und Stereotypen dieser Szene liegen Dir aber eigentlich gar nicht so sehr oder gehen Dir sogar gegen den Strich, weswegen Du regelmäßig an die Falschen gerätst oder wenigstens bisher geraten bist.
Es geht Dir weniger um das Ausleben bestimmter sexueller Neigungen und Phantasien, sondern primär um eine bestimmte symbiotische Beziehungsform, in der Du mit dem Willen und Wollen Deines Partners verschmelzen kannst.
Stimmt das so in etwa?"...und gibt's auch kein Wiedersehn, einmal war es doch schön."
(Peter Kreuder et al, Sag beim Abschied leise 'Servus')
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25.11.2013, 23:22
AW: Dominante Männer
Wenns das treffen sollte, ist Dominanz auf jeden Fall das falsche Stichwort.
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26.11.2013, 00:05
AW: Dominante Männer
Es ist fast egal, ob du das (wortwörtlich) so geschrieben hast, wenn du das eben doch so meinst.
Und ja, ich nehme an, in dem was du schreibst, steckt ungefähr dieser Inhalt drin.
Ich habe nicht versucht dich zu zitieren. Ich habe lediglich die Zusammenfassung deiner Wünsche aus meinem Eindruck heraus plump niedergeschrieben. Und ich galube er trifft. Es haben andere dies bereits viel besser formuliert. ambivia z.B.:
Also eher ohne nachfragen.
Die Fertigprodukt-Aussage hast du, von mir aus gern, gar nicht auf dich bezogen, aber die Randdiskussion zwischen Seite 6 und 10 tat es sicherlich. Es geht ja schließlich um dich.
Und diese Haltung ist es, die hier einigen von uns geradezu anspringt.
Ohne dass dir daraus ein Vorwurf erhoben wird. Es ist schlicht eine Beobachtung. Bislang.
Und genau darauf wollten ich (und Cygnus bestimmt auch), genau so wie ambivia und Divino aufmerksam machen. Es kann sein, ich glaube zumindest, dass es diesen Mann erst gar nicht gibt. Noch.
Die Eierelegende Wollmilchsau ist vielleicht noch nicht geboren. Da musst du vielleicht tatsächlich selbst was tun. Natürlich bei einem Partner, der gewissen Potential hat. Dass er aber dies alles bereits mitbringt und nur noch auf dich wartet - ich weiß nicht...
Glück habe ich dir jedenfalls bereist gewünscht, aber mehr kann man schleißlich da nicht machen.
Daher gehe ich mit ambivia absolut mit.
Darüber hinaus, denke ich, hat auch Divino mit dieser Aussage völlig Recht.
Du suchst einen Spielpartner und kein fertiges Produkt. Dein Traummann ist der Übermann schlechthin.Für ein solches Spielfeld wie von Lina beschrieben ist ein wirklich dominanter Mann überhaupt nicht geeignet.
Den wollte ich auch haben. Und nicht nur ich, ganz sicher.
Aber wiederum - ich bedanke mich bei dir! Denn dieser Thread hat mir so ziemlich die Augen geöffnet.
Ich bin wirklich etwas ... mmh ... inspiriert.
Kaori



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