Angst vor Nähe. Ich würde mich auf keine Affaire einlassen. Dafür wäre ich mir zu schade. Nur auf eine Beziehung. Ohne Druck. Seh es doch einfach als Probezeit. Ist ja noch der Anfang. Ein Ausprobieren. Sonst machst du einfach wieder Schluss.
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Thema: Die ewige Verliererin
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10.10.2013, 20:38Inaktiver User
AW: Die ewige Verliererin
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10.10.2013, 22:25
AW: Die ewige Verliererin
Ich kenne dieses Verhalten nur zu gut von mir, glaub mir, ich war ganz genau so.
Mir war es schon fast körperlich unangenehm wenn ich gemerkt habe da hat sich ein Mann in mich verliebt.
Also habe ich mir damals einen Mann ausgesucht, der große Probleme hatte seine Gefühle zuzulassen, damit ich immer schön hinter ihm her hecheln konnte.
Das hat mich natürlich total unglücklich gemacht, also hab ich mein Glück in dramatischen Affären gesucht, was mich noch weiter ins Unglück trieb.
Nach der Trennung von meinem Mann war ich absolut davon überzeugt, dass es so eine Beziehung mit beiderseitigen Gefühlen wohl für mich einfach nicht gibt und bildete mir ein ab sofort nur noch lockere Affären haben zu wollen.
Klar, dann traf ich einen, der war verheiratet, Super das Drama nahm also wieder seinen Lauf.....ich hatte wieder jemanden bei dem alles schwierig war, ungewiss und aufregend.
Aber diesmal kam ich an einen Punkt, an dem ich mir für dieses Spiel einfach zu schade wurde, ich stellte fest es geht einfach so nicht weiter , es hatte mir plötzlich zu viel selbstzerstörerisches an sich, also bat ich ihn sich zu trennen, was er nicht tat.
Beim nächsten Mann war dann aber wieder alles ganz locker geplant...
Nur dass ich mich sofort in ihn verliebt habe.....und er sich in mich....und wir uns beide nicht getraut haben es dem anderen zu sagen...
Ich hab dann nach einem Beitrag hier in der bricom,als es schon vorbei schien, einen sehr netten Anstupser von jemandem bekommen( Stecher,wenn du das liest, ich danke dir nochmal von ganzem Herzen), eine Nacht wach gelegen und nachgedacht .
Bei mir war es schlicht und ergreifend die nackte Angst davor jemanden wirklich nah an mich heran zu lassen, mich nicht mehr abgrenzen zu können und auch irgendwie die Angst etwas mit mir geschehen zu lassen über das ich dann keine Kontrolle mehr habe.
Aber irgendwie habe ich es geschafft diese Angst auszuhalten, sie anzunehmen und hab mich todesmutig in das Abenteuer LIEBE gestürz.
Und.....hab es keine Sekunde bereut
Ob Du das mal zulassen kannst wenn dir jemand begegnet oder du einen Profi brauchst,der dir dabei hilft, kann ich jetzt nicht beurteilen , aber ich kann dir sagen dass es sich lohnt
Ich bin jetzt Ende 40 und das erste Mal in meinem Leben ist die Liebe ganz einfach, das ist so unglaublich schön, ich hätte es niemals für möglich gehalten...
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11.10.2013, 07:34
AW: Die ewige Verliererin
Mir ging das 15 Jahre so. Aber es sind keine Affaeren bei mir daraus geworden. Die Maenner, in die ich mich verguckt hatte, und die ich gern naeher kennen lernen wollte, meldeten sich nach dem 1.-5. Date einfach nicht mehr. Und bei denen, die sich in mich verliebt hatten, ich aber nichts fuer sie empfand, habe ich geblockt und mich auf keine Affaere eingelassen.
Seit ca. 9 Monaten bin ich nun mit einem Mann zusammen, bei dem es endlich mal auf Gegenseitigkeit beruht. Er war von Anfang an derjenige, von dem die Initiative ausging, der mich richtig "umworben" hat. Ich war in der Kennenlernphase sehr lange misstrauisch, ob er denn nicht doch irgendwann wieder einfach den Kontakt abbricht. Ich habe mich ihm lange nicht geoeffnet und mich lange nicht auf ihn eingelassen. Er ist aber drangeblieben (zum Glueck!). Seit 9 Monaten sind wir nun gluecklich zusammen. Gut, das ist jetzt noch nicht soooo lange, aber wir beide wuenschen uns eine langfristige Partnerschaft zusammen. Manchmal erwische ich mich aber dabei, dass ich dem Ganzen trotzdem nicht traue, denn mein gewohntes Schema ist ja, dass der Mann, in den ich mich verliebe, nichts von mir wissen will. Obwohl er mir nicht auch nur den klitzekleinsten Anlass zum Misstrauen an seinen Gefuehlen gibt.
Einen Rat kann ich Dir aber leider auch nicht geben, nur erzaehlen, dass es mir sehr, sehr lange genauso ging wie Dir
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11.10.2013, 13:02
AW: Die ewige Verliererin
genau dieselbe erfahrung habe ich auch gemacht.
auch ich habe eher die unerreichbaren und schwierigen männer ausgesucht. das umswitchen auf einen anderen typ mann, einen, der emotional gesund und stabil ist, war und ist ein recht langwieriger prozess und hat von ihm viel ausdauer und hartnäckigkeit erfordert. von mir erfordert es eine bereitschaft, mich auf verbindlichkeit und gegenseitiges vertrauen einzulassen. auch das ein schwieriger prozess.
der erste schritt ist es zu wollen, der zweite es zuzulassen und dann zu leben.Sometimes...the first step to forgiveness is realizing, that the other person...is batshit crazy.
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12.10.2013, 11:56
AW: Die ewige Verliererin
Vielen Dank an Alle für Eure Antworten. Ihr habt mir viele Denkanstösse gegeben.
Also, diese 5 Männer in den 12 Jahren waren alle Singel, keiner war gebunden. Unter einer Affäre verstehe ich, dass man die Zeit miteinander geniesst ohne Ansprüche zu stellen. Man spricht nicht über ein mögliches „wir“.
Nicht viele Männer weckten in den 12 Jahren in mir die Neugierde nach „mehr“. Ich hatte ehrlich gesagt sehr, sehr viele Dates. Ich hatte nie die Hoffnung aufgegeben, dass ich „demjenigen“ begegne. Doch bei Dates lernte ich nur 2 Männer kennen die meine Neugierde weckten, die anderen 3 lernte ich einfach so kennen.
Unter den Dates hatte es viele tolle Männer die seriös sind, nett und mit denen man eine wohl tolle Zukunft gehabt hätte ABER sie lösten in mir nicht das Gefühl aus „mehr“ zu wollen, nicht das Gefühl, Pläne zu schmieden mit ihnen. Ich hätte relativ rasch wieder mein Interesse an ihnen verloren.
Vor 8 Jahren lernte ich einen Mann kennen, er war Mann Nr. 6 von dem ich zwar oft rede aber den ich nicht zu jenen Männern zähle, für die ich tiefe Gefühle empfunden habe. Er war derjenige mit dem ich bis ans Ende der Welt gegangen wäre, mit ihm ging ich in eine Beziehung. Er war der, an dessen Schulter ich mich wohl fühlte und er war der Einzige der mir das Gefühl gab, dass der mir wirklich seine Liebe schenkte wollte, bei ihm spürte ich das, ihm glaubte ich das. Doch es war wie verhext, ich begehrte ihn nicht! Und das ist wichtig für mich und so verlies ich ihn nach 5 Monaten. Ich konnte das nicht glauben, da gab es tatsächlich einen Mann mit dem ich bis ans Ende der Welt gegangen wäre und ich begehre ihn nicht, so als wäre ich in einem schlechten Film gefangen.
Da fällt mir spontan Problem Nr. 1 ein: ich glaube nicht daran, dass ein Mann mir tatsächlich seine Liebe schenken will und ja, ich habe ein Problem damit enttäuscht zu werden. Da sind doch die Männer die eine schöne Zeit mit mir verbringen viel besser, denn ich darf meine Gefühle leben und weiss schon im Voraus, dass ich niemals mehr kriege als dieses tolle Gefühl in mir, nämlich verliebt zu sein. Ich weiss im Voraus, dass ich wieder gehen werde, weil ich dies irgendwann muss, denn ewig ihr Betthäschen zu sein möchte ich nicht.
In meiner Kindheit lief nichts falsch. Ich hatte eine tolle Kindheit, ich habe auch jetzt ein tolles Leben, ein super Verhältnis zu meinen Eltern zu meinen Geschwistern und zu meinen Freunden. Ich hatte nie Probleme ausser von der Zeit an als ich in die erste Beziehung ging mit 20 und die Beziehung endete mit 28. Aber seit dem Aus bin ich ein zufriedener Mensch. In meinem Lebe lief nie etwas aus dem Ruder (ausser von 20 bis 28) alles lief und läuft bestens. Meine Mitmenschen mögen mich und an meinem Aussehen kann es ehrlich gesagt auch nicht liegen.
Problem Nr. 2 wäre dann wohl, dass ich tatsächlich süchtig nach dem Verliebtheitgefühl bin, denn es ist sooooo wunderbar, ich schwebe auf Wolke 7 und man kann es nicht kaufen, man kann es nur annehmen als Geschenk.
Es läuft immer gleich ab. Ich lerne einen Mann kennen und man wird ganz schnell intim. Mit Sicherheit ein Fehler! da bin ich mir heute sehr sicher. Diese Männer wollen Zeit mit mir verbringen ABER nur in ihren 4 Wänden. Sie geniessen die Gespräche, das gemeinsame Lache und ja, die Intimitäten und ich bin ausser meiner fordernden Art bei der Sexualität dann sehr zurückhaltend. Ich sage ihnen niemals, dass ich Gefühle habe, ich frage nicht danach, ob man mal Essen geht, ob man mal spazieren geht, mal ins Kino usw. ich fordere 0, wirklich 0. Ja, was müssen die Männer da von mir denken? Das ich doch 0 Interesse an ihnen habe sondern nur Sex will. So ist das aber nicht. Ich bin an ihrer Seite, weil ich verliebt bin, wäre ich das nicht, hätte ich nur einmal mit ihnen Sex und wäre dann weg.
Problem Nr. 3 wäre dann: ich signalisiere nicht, dass ich mehr möchte, denn ich fürchte mich davor, dass sie das nicht wollen und ich umgehend wieder dieses wunderbare Geschenk verliere. Sie können ohne weiteres 5 Monate mit mir verbringen. Ich gehe zu ihnen, sie zu mir, man kocht miteinander, schaut TV, diskutiert über Gott und die Welt, lacht viel und hat Sex. Wenn ich dann abbreche tue ich das per SMS, lege die Karten auf den Tisch und sie lassen mich ziehen und 2 Monate später melden sie sich wieder und die Affäre beginnt von vorne und sogar dann spricht man niemals darüber, was in einem vorgeht.
Warum ich mich nicht öffnen kann habe ich erklärt, es liegt daran, dass ich nicht umgehend wieder alles verlieren möchte, sondern dieses Gefühl des Verliebtseins leben möchte.
Ein Beispiel: im Moment date ich mich mit einem Mann, wir haben uns nun 5 mal gesehen, ich hatte noch keinen Sex mit ihm! Und dies ist wahrhaftig ein Rekord für mich. Ich begehre furchtbar schnell und will dann die Leidenschaft geniessen und ich begehre ihn „noch“ nicht und normalerweise würde ich mich nicht weiterhin mit ihm daten. Das Problem ist, dass ich bereits beim ersten Date gespürt habe, dass ich grosses Interesse in ihm erweckt habe und wenn ich das selber nicht von mir sagen kann, löscht es mir ab, weil ich ihn auch nicht verletzen will.
Ich staune immer wieder ab all jenen Frauen, die von einem Partner zum Anderen gehen. Sie sind singel und 3 Monate später haben sie einen neuen Partner und dann sind sie wieder Singel und 1 Monate später gibt es eine neue Liebe. Ich brauche aber viel, viel mehr Impulse damit das Gefühl nach „mehr“ geweckt wird.
Und dann wären da noch die Ansprüche. Ich Ansprüche? Ist mir doch total egal ob blond, braun, dick, dünn und sogar der Beruf ist mir unwichtig, es geht nur um dieses Gefühl „mehr“ von ihm sehen zu wollen. Es ist mir egal ob er reich oder arm ist, welches Auto er fährt und welche Hobbys er hat.
Sucht mein Unterbewusstsein den immer nur Männer aus die im hier und jetzt nicht zufrieden sind? Denn es ist auffällig, dass jene Männer in die ich mich verliebe alle auswandern wollen. Sie finden das hier und jetzt nicht toll, sie wollen alle weg und sie reisen viel und ich bin jene, die niemals aber wirklich niemals auswandern will, die nicht reist und die im hier und jetzt zufrieden ist. Zufall oder sind genau diese Typen jene die mich faszinieren? Ich weiss das ja jeweils nicht im Voraus, ich verliebe mich und dann erst erfahre ich davon.
Ja, Problem Nr. 4 scheint wohl doch eine Art Bindungsangst zu sein, doch warum? Ich bin ein Gewohnheitsmensch durch und durch, schon fast langweilig und ich kann mir nicht vorstellen, einem Mann zu genügen, den ich habe ihm diesbezüglich nicht viel zu bieten, weil ich meine Grenzen nur langsam überschreiten kann und das ihm meine Welt nicht gefällt, davor fürchte ich mich auch. Denn ich gehöre nicht zu jenen Frauen, die ihre Welt verlassen für die Liebe, ich will diese Welt behalten und meine Welt und seine Welt müssen kompatibel sein.
Es ist einfacher verliebt zu sein in jemanden der einem nicht will als in jemanden der einem will und der die ganze eigene Welt dann anders drehen lässt.
Vor 12 Jahren verliess ich meinen Partner mit dem ich 8 Jahre zusammen war. Nach dem Aus habe ich mir geschworen, dass niemals wieder meine Zufriedenheit im Leben fehlen darf, denn die Zufriedenheit ist mein wertvollstes Gut und ja, Problem Nr. 5 wäre dann, dass ich mich gerne in meiner Zufriedenheit wiege und mich davor fürchte, dass ein Mann den ich liebe sie durcheinander bringt, denn ich möchte niemals wieder so unzufrieden und traurig sein wie in der Partnerschaft mit meiner ersten Liebe, das war schrecklich. Jemanden 8 Jahre so tief zu lieben und sich ständig unverstanden zu fühlen ist in der Tat die Hölle und dies möchte ich niemals wieder erleben.
Dann wäre wohl Problem Nr. 5 das tatsächliche Bindungsproblem.
So schnell hat man also analysiert, weshalb man sich nur in Männer verliebt die einem nicht wollen: nämlich die Vergangenheit und die Erfahrungen die einem nicht loslassen, die Angst, so was Schreckliches wieder zu erleben und wieder traurig und unzufrieden durchs Leben zu schreiten, alles hinterfragen zu müssen.Geändert von Finurah (12.10.2013 um 12:04 Uhr)
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12.10.2013, 12:07
AW: Die ewige Verliererin
Hallo Finurah,
so ganz deutlich wird mir nicht, was du dir nun eigentlich erhoffst bzw. wünscht. "DEN" Mann, bei dem es "bumm" macht und die Sterne fliegen für immer und alle Tage...? Ich persönlich glaube, das gibt es nur im Märchen. Wir müssen uns immer und überall immer wieder entscheiden.
Ich glaube, wenn man eine feste Beziehung eingeht, flaut das Funkensprühen irgendwann automatisch ab. Dann kommt es darauf an, dass Gemeinsamkeiten vorhanden sind, damit es weitergeht.
So, wie du es beschreibst, hast du doch großen Erfolg bei Männern. Du könntest doch experimentieren. Sprich über das Thema "feste Beziehung", "Verbindlichkeit" usw.
Und, ehrlich gesagt, so ungewöhnlich finde ich es nicht, dass frau nicht alle Naslang einen Mann trifft, der der absolute Volltreffer ist. Das gibt es doch nur selten. Die Leute, die sehr schnell wieder neue Bindungen eingehen, haben da ganz andere Suchkriterien. "Hauptsache nicht allein" steht häufig an erster Stelle.
LG
Capbreton
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12.10.2013, 12:38
AW: Die ewige Verliererin
Hallo Capbreton
Ja, ich suche wohl in der Tat das "Bumm" und die "Sterne die fliegen". Wenn Du das mal erlebt hast, dass man sich innerhalb von 3 Sekunden verliebt und ein unglaublicher Zauber in der Luft liegt, dann willst Du nur diesen Zauber in Bezug auf Männer und jeder der das nicht in mir auslöst, lasse ich umgehend ziehen.
Es ist auch so, dass diese Faszination bleibt, sie vergeht nicht, sie bleibt, sie war auch 8 Jahre in meiner Beziehung vorhanden.
Ich muss mich unglaublich wohl fühlen, den Mann wahnsinnig mögen und die Sexualität muss sich richtig und schön anfühlen und wenn einer dieser 3 Punkte nicht vorhanden ist, fühlt es sich nicht richtig an.
Ich muss fühlen, dass ich mit diesem Mann 7 Tage in der Wüste verbringen könnte und ich muss fühlen, dass ich ihn stundenlang einfach nur anschauen könnte ohne zu sprechen. Es ist ein Zusammengehörigkeitsgefühl, welches vorhanden sein muss.
Weisst Du, wenn man so funktioniert wie ich, dann zieht man umgehend weiter wenn ein Mann dies nicht auslöst und dies ist eine Tragödie, denn diese Männer wachsen mir in der ersten Sekunde ans Herzen und ich bin mir bewusst, dass ich nur dann "will" und ich bin mir auch bewusst, dass die Zeit dieses Gefühl bei den anderen Männern vielleicht ermöglicht hätte aber wenn es nicht von der ersten Sekunde an vorhanden ist, ziehe ich weiter und dies macht die Möglichkeit nach einer Beziehung unmöglich.
Ein Beispiel: in der Arbeitswelt gibt es viele Männer. Wenn ich sie kennen lerne infolge der Zusammenarbeit denke ich oftmals "gar nicht mein Typ, null Chance" und dann 3 oder 6 Monate später wo man zusammenarbeitet denke ich plötzlich "was für ein netter Mensch, so interessant" und meine Neugierde wird geweckt.
Damit meine ich: würde ich mir "mehr" Zeit nehmen, könnte vielleicht etwas entstehen aber nehme ich mir mehr Zeit wecke ich den Eindruck, dass ich Interesse habe und wird man Intim, dann erst recht. In der Arbeitswelt hat man im Zusammenhang mit der Arbeit miteinander zu tun, da kann man so oft miteinander essen gehen, so oft miteinander sprechen ohne den Eindruck zu hinterlassen, dass man Interesse haben könnte, niemand wird enttäuscht.
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12.10.2013, 14:23Inaktiver User
AW: Die ewige Verliererin
Finurah,
bist du glücklich?
Machst du die Menschen in deinem Leben glücklich?
Was verlierst du?
Was verlieren die Menschen (Männer) in deinem Leben?
Führst du das Leben, dass du leben willst?Geändert von Inaktiver User (12.10.2013 um 14:55 Uhr)
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12.10.2013, 15:53
AW: Die ewige Verliererin
@lilace
Ich fühle mich zufrieden. Ich stehe jeden Tag gerne auf, gehe jeden Tag gerne zur Arbeit - ja sogar am Montag - ich habe keine Probleme beim Job, gute Kolleginnen im Job mit denen ich viel lache, viel diskutiere, ich kehre gerne jeden Tag wieder heim in mein privates Umfeld, gehe gerne meinen Hobbys/Unternehmungen nach, ruhe gerne usw.
Ja, ich bin glücklich, kenne keinen Neid, helfe gerne und die Menschen in meinem Umfeld fühlen sich wohl, suche meine Nähe, meinen Rat und natürlich auch umgekehrt. Ich lache viel, ich witzle viel und ich habe immer irgendwas zu erzählen.
Ich bin keine Trauerweide, bin so gut wie nie schlecht gelaunt, denn mein Leben macht mir Spass. ABER, mein Leben ist tatsächlich noch bereichernder wenn ich diese Gefühle für einen Mann in mir trage, wenn ich schwärme, wenn ich Leidenschaft mit ihm teilen kann und JA, ich hätte furchtbar gerne einen Mann an meiner Seite aber anscheinend "muss" es kompliziert sein, damit ich an seiner Seite verweilen kann
Keine Ahnung was die Menschen (Männer) in meinem Leben verlieren, darauf finde ich keine Antwort, weil es wohl nichts zu verlieren gibt.
Natürlich führe ich das Leben was mir gefällt, ich gehöre nicht zu jenen Menschen die sich Tagträumen hingeben. Damit meine ich, dass ich viele Menschen im Umfeld habe die immer und immer wieder erzählen, was sie alles gerne hätten und nicht haben. Ich habe das was ich habe und denke nicht darüber nach was ich haben könnte da ich der Meinung bin, dass Dankbarkeit für alles was ich habe "genug" sein muss. Ich bin der Meinung, dass Menschen die Träume haben NICHT im hier und jetzt leben. Viele frustrierte Menschen gibt es, die an ihren Träumen festhalten, viel lieber auswandern möchten als im hier und jetzt zu sein und WARUM? Weil sie das Gefühl haben, dass dann alles besser ist. Solchen Illusionen bin ich nie verfallen, weil ich das was ich habe schätze, weil mein Leben furchtbar einfach ist ausser es dreht sich um Männer.
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12.10.2013, 16:01
AW: Die ewige Verliererin
So wie du es beschreibst, musst du vermutlich einkalkulieren, dass es so etwas nur ein einziges Mal geben könnte... auch wenn es jetzt kitschig klingt....
Ich lese nicht heraus, dass du eine stabile Gemeinschaft mit gemeinsamen Interessen mit einem Mann bilden möchtest. Das, was du dir wünscht, basiert ja ausschließlich auf Leidenschaft. Eigentlich verwunderlich, dass du eine Beziehung in der Form über 8 Jahre geführt hast... (?) Sah dein Ex-Partner das eigentlich genauso? Und woran ist es denn damals gescheitert?
Letztenendes ist es doch so: wir haben zur Auswahl die Menschen, die da sind. Die allermeisten davon haben so ihre Macken, größere oder kleinere. Man selbst nicht ausgenommen. Die Toleranz wird ja mit zunehmendem Alter nicht unbedingt größer, so dass alle vermutlich in irgendeiner Form "Kompromisse" eingehen müssen, wenn sie eine neue Partnerschaft eingehen wollen.
Wenn du diese Kompromisse nicht eingehen willst, dann wird es wohl so weitergehen wie bisher.
Ich verstehe bloß nicht, wieso du dich als "ewige Verliererin" bezeichnest.


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