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    AW: Zwei Beziehungsängstliche treffen aufeinander

    Liebe @Schrat ich finde dich großartig! Ganz ehrlich! Du beschreibst genau die Situation, wie ich sie zur Zeit empfinde und ich möchte dir vielmals dafür danken! Du gibst mir erneut Kraft weiter zu blicken und mich auf das nächste konzentrieren zu können.

    Deinen Ratschlag werde ich sehr wahrscheinlich anwenden!

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    AW: Zwei Beziehungsängstliche treffen aufeinander

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Schnacksel mit einem anderen und reib es deinem Bindungsphobiker ebenso genüsslich wie stilvoll unter die Nase. Ich bin diesen Weg einmal gegangen, und ich kann dir retrospektiv sagen, das entsetzte "NEIN!!!!" (im Wissen, dass er mir keinen Vorwurf machen kann, denn wir hatten ja auf seinen Wunsch hin keine feste Beziehung, sprich auch keinen Monogamieanspruch) am Telefon, als ich es ihm gegenüber lässig erwähnt habe, habe ich als den emotional befriedigendsten Moment in Erinnerung, den dieser Mann mir jemals beschert hat. Aber noch wichtiger war, dass der Sex mit einem anderen meinen Herzensbrecher in meiner Wahrnehmung zumindest so weit relativiert hat, dass es mir danach gelungen ist, ENDLICH den Kontakt zu ihm abzubrechen.
    Davon möchte ich vollen Herzens abraten.
    Wie stillos ist das denn. Einen anderen dazu benutzen, dem ersteren einen rüberzubraten. Sex mit B haben, um dann mutig zu A "ätschbätsch, ich bin AUCH nicht monogam!" zu sagen.
    see you on be friends online!

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    AW: Zwei Beziehungsängstliche treffen aufeinander

    Liebe @Mathilda67 , vielen Dank für die nette Unterstützung. Ich war im umklaren, da er mir auch gesagt hat, dass ich mehr als eine Freundin bin, selber auch zugibt, dass er mich nicht verlieren will; aber in der Stadt in der wir studieren, sich Äußerlich nichts anmerken lässt und wie ich es nun weiß, nicht bereit ist es zu tun. Nur im geschlossenen, im "Kämmerlein" wie du es völlig zu Recht sagst, hatten wir eine "Beziehung". Er ist auch nicht bereit, einen einzigen Schritt auf mich zuzugehen - also wieso sollte ich mich weiterhin in seine Richtung orientieren?
    Ach ist das kompliziert...
    Alles liebe!

  4. Inaktiver User

    AW: Zwei Beziehungsängstliche treffen aufeinander

    Zitat Zitat von Rotweinliebhaberin Beitrag anzeigen
    Davon möchte ich vollen Herzens abraten.
    Wie stillos ist das denn. Einen anderen dazu benutzen, dem ersteren einen rüberzubraten. Sex mit B haben, um dann mutig zu A "ätschbätsch, ich bin AUCH nicht monogam!" zu sagen.
    Glaub mir, es gibt da draußen genügend Männer, die so "benutzt" werden wollen.
    Dass sie nicht einen, der sie heiß liebt, dafür "benutzen" soll, versteht sich von selber - ich glaube, ich habe deutlich gemacht, dass ich Emotionen nicht für eine gute Spielwiese halte, oder?

    Und es geht hier nicht nur ums "ätschbätsch" - das natürlich auch -, sondern primär darum, innerlich Abstand zu gewinnen.
    Wenn der Bindungsphobiker dadurch lernt, dass man, wenn man so spielt, auch verspielen kann, schadet das natürlich nicht, ist aber fürderhin nicht das Bier der TE.

    @TE, danke! Alles Gute dir!

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    AW: Zwei Beziehungsängstliche treffen aufeinander

    Aber man muss doch nicht unbedingt B "benutzen", wenn er einem gefällt. Und ich hätte persönlich auch nicht gleich mit ihm geschlafen (das kann ich nicht sofort; bin einfach nicht der One-Night-Stand Typ), aber vielleicht geküsst...
    Geändert von s705 (05.10.2013 um 13:25 Uhr)

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    AW: Zwei Beziehungsängstliche treffen aufeinander

    Und das hilft auf jeden Fall Abstand zu gewinnen! Du hast völlig Recht :)

  7. Inaktiver User

    AW: Zwei Beziehungsängstliche treffen aufeinander

    Zitat Zitat von s705 Beitrag anzeigen
    Aber man muss doch nicht unbedingt B benutzen, wenn er einem gefällt. Und ich hätte persönlich auch nicht gleich mit ihm geschlafen (das kann ich nicht sofort; bin einfach nicht der One-Night-Stand Typ), aber vielleicht geküsst... Ich bin auch auf keinen Fall selber Bereit mich in eine "nur-Sex-Beziehung" wieder einzulassen.
    Möglicherweise schon, denn du bist jetzt sicher nicht in der Verfassung, dich sofort wieder zu verknallen. Ich hatte damals das Glück, dass es jemanden in meiner Umgebung gab, der so der Affärentyp ist - ich fand ihn attraktiv, war aber emotional viel zu ausgelaugt, als dass ich da etwas Tieferes hätte empfinden können. Aber das war ein glücklicher Zufall, der Typ für One-Night-Stands bin ich auch nie gewesen (das war auch keiner, wir haben uns mehrmals getroffen).

    Aber küssen tät sicher auch reichen. Oder auch nur flirten! Rausgehen und checken, es gibt viele Männer da draußen, nicht nur den einen.

    Schade, dass du sicher am anderen Ende des deutschen Sprachraums lebst, sonst würde ich dich demnächst mal in eine Wiener Bar schleppen, ich glaube, du und ich hätten einiges gemeinsam und könnten stundenlang quatschen.

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    AW: Zwei Beziehungsängstliche treffen aufeinander

    Im Grundsatz ist es von der Definition her völlig egal, ob man jetzt offiziell Beziehung zu dem Ganzen sagt oder nicht. Fakt ist doch, inwieweit zwei Menschen etwas leben, was man gemeinhin, ohne jetzt groß darüber zu philosophieren, als Beziehung versteht. Und auf diesem Weg wart ihr. Deiner Meinung nach - und auch nach dem, was ich darüber von dir lese.

    Diese Masche kenne ich auch. Ein Beziehungsphobiker erklärt der Frau, die sich für ihn interessiert, dass er Probleme mit Beziehungen hat. Was nun folgt, kannst du meiner Meinung nach als Indikator für deine eigene Weiterentwicklung nehmen. Eine Frau, die genau weiß, was sie will und nicht nur pseudo-stark, sondern wirklich stark und in sich ruhend ist, wird vermutlich diese Aussage als genau das auffassen, was sie ist. Eine Aussage eines unsicheren Menschen ohne Festlegungstendenzen, der halt mitnimmt, was er angeboten bekommt. Aber mit dieser Aussage schon einmal präventiv jegliche Entwicklungstendenzen im Keim erstickt. Der potenziell ohnehin nur um sich selbst kreist und gar nicht weiß, wie sich Beziehung wirklich anfühlt. So eine Frau wird gar nicht lange über ihn hirnen, sondern ausschließlich für sich entscheiden, ob ihr dieses Geeiere nicht zuviel investierte Lebenszeit ist.

    Eine Frau, die vielleicht noch an ihrem Selbstwertgefühl arbeitet (was ich keinesfalls als Vorwurf meine!, sondern als ganz normale Entwicklung im Leben) wird sofort anfangen, sich in ihn hineinzuversetzen. Jedes Wort auf die Goldwaage zu legen, jede Aktivität zu bewerten, immer in der Hoffnung, sie könnte ihn davon überzeugen, dass es doch weiterginge. Im schlimmsten Fall geht das Helfersyndrom an, und sie versucht ihn zu "retten". Weil er doch gestern so nett geguckt hat oder beim Sex so leidenschaftlich war oder oder...

    Am Ende hat sie Zeit und Mühe investiert, es geht vielleicht sogar einige Zeit weiter, solange sie ihn nicht unter "Druck" setzt. Aber diesen Druck hat er ja schon mit dem zweiten Satz vorbeugend ausgeschalten: er hätte Angst vor Beziehungen...

    Natürlich gibt es Menschen, die aus einem echten Trauma heraus in die Vermeidungshaltung gehen. Aber meine persönliche Erfahrung ist, dass diese Menschen dann konsequent das tun, was sie sagen bzw. sich gar nicht erst auf so etwas einlassen. Je mehr die Typen diese Standardsätze ablassen, desto wahrscheinlicher ist es, dass sie von einer erwachsenen Beziehung noch Meilen entfernt sind, noch auf dem Selbstfindungstrip, und einfach mal mit solchen Standardsätzen kokettieren, weil sie eh nicht wissen, was sie wollen.

    Um die kannst du rumkreisen wie um das goldene Kalb und wirst sie nie "heilen". Konzentrier dich auf dich, du hast es versucht, du kannst dir nichts vorwerfen. Du bist nicht verantwortlich dafür, dass andere nicht die Verantwortung für ihr Leben übernehmen wollen. Das müssen die schon selber erledigen.

    Noch ein Nachtrag: ein trotziges Flirten mit andere Männern, weil man sich und ihm ja beweisen will, dass man ihn nicht braucht, halte ich zum einen für nicht erwachsen und reflektiert, weil es ja nur beweist, dass man immer noch gedanklich um ihn kreist. Zum anderen ist meine Erfahrung, dass man sich hinterher keinesfalls besser fühlt. Sinnvoller finde ich es zu versuchen, den vielleicht schmerzhafteren, aber heilsameren Weg zu gehen und die Gefühle auszuhalten, statt sie mit Aktivität zu überdecken.
    Geändert von Marga3 (05.10.2013 um 13:35 Uhr) Grund: Ergänzung

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    AW: Zwei Beziehungsängstliche treffen aufeinander

    Hallo,

    also ich finde schon, dass es einen Unterschied macht, ob man sich nun zu einer Beziehung bekennt oder nicht.
    Im ersten Fall, also wie hier, lässt der Mann sich ja noch alles offen, kann weiterhin andere Frauen daten und tun und lassen was er will.
    Somit bleibt die ganze Angelegenheit einfach unverbindlich und er kann jederzeit eine Frau treffen, mit der er dann doch eine Beziehung möchte.
    Auch verstehe ich nicht ganz, warum hier behauptet wird, dass er Angst vor einer Beziehung hat, wo hat er das denn selber gesagt?
    Er hatte doch schliesslich schon eine lange Beziehung, was ja aher aufs Gegenteil hindeutet.
    Zumal ich denke, dass ein verliebter Mann sich ja auch auf jemanden einlassen möchte, ist bei der Te ja hier nicht anders.

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    AW: Zwei Beziehungsängstliche treffen aufeinander

    Zitat Zitat von Marga3 Beitrag anzeigen
    Eine Frau, die genau weiß, was sie will und nicht nur pseudo-stark, sondern wirklich stark und in sich ruhend ist, wird vermutlich diese Aussage als genau das auffassen, was sie ist. Eine Aussage eines unsicheren Menschen ohne Festlegungstendenzen, der halt mitnimmt, was er angeboten bekommt. Aber mit dieser Aussage schon einmal präventiv jegliche Entwicklungstendenzen im Keim erstickt. Der potenziell ohnehin nur um sich selbst kreist und gar nicht weiß, wie sich Beziehung wirklich anfühlt. So eine Frau wird gar nicht lange über ihn hirnen, sondern ausschließlich für sich entscheiden, ob ihr dieses Geeiere nicht zuviel investierte Lebenszeit ist.

    Eine Frau, die vielleicht noch an ihrem Selbstwertgefühl arbeitet (was ich keinesfalls als Vorwurf meine!, sondern als ganz normale Entwicklung im Leben) wird sofort anfangen, sich in ihn hineinzuversetzen. Jedes Wort auf die Goldwaage zu legen, jede Aktivität zu bewerten, immer in der Hoffnung, sie könnte ihn davon überzeugen, dass es doch weiterginge. Im schlimmsten Fall geht das Helfersyndrom an, und sie versucht ihn zu "retten". Weil er doch gestern so nett geguckt hat oder beim Sex so leidenschaftlich war oder oder...

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