Du machst deine Gefühlslage davon abhängig wie ein Typ dir was "verkauft"?
Wenn ich mich schlecht behandelt fühle, dann tu ich was dagegen, also entweder klare Ansage oder gehen. Und in dem Fall würde ich mich fragen, ob meine Erwartungen/Interpretationen/Bedürfnisse einfach andere sind als ich gerade versuche mir einzureden. Und dann muss ich meine Entscheidungen bzw Erwartungen eben korrigieren.
Ich verstehe immer noch nicht, was der Mann, der ja nur eine Affaire ist, eigentlich so "schlimmes" getan hat?! Er kommt und geht halt wie er will. Das Recht haben allerdings beide. Und er scheint höflich zu sein. Diese "Entschuldigung" sehe ich als reine Höflichkeitsfloskel.
Und bezüglich Treue gibts keinerlei Anspruch auf Rechenschaft und dergleichen. Drum sollte ungeschützter Sex in einer Affaire eigentlich auch tabu sein. Oder es ist halt eigenes Risiko.
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26.09.2013, 07:47
AW: Nach zwei Wochen meldet sich Affäre wieder
Grüße
A.
Wenn man bedenkt,wie oft ich in diesem Leben schon falsch abgebogen bin, ist es ein Wunder, dass ich mich überhaupt noch auf diesem Planeten befinde.
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26.09.2013, 07:50
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26.09.2013, 07:51Inaktiver User
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26.09.2013, 07:59
AW: Nach zwei Wochen meldet sich Affäre wieder
mich interessiert in erster Linie meine Haltung, die ich zu dem ganzen habe und ob die mit seiner zusammengeht. Wenn nicht, dann wars ein Irrtum, der sich korrigieren lässt. Dazu muss ich mich nicht so lange und intensiv mit ihm beschäftigen und schon gar nicht Dritten Fragen stellen, die nur er mir beantworten kann.
Grüße
A.
Wenn man bedenkt,wie oft ich in diesem Leben schon falsch abgebogen bin, ist es ein Wunder, dass ich mich überhaupt noch auf diesem Planeten befinde.
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26.09.2013, 08:06Inaktiver User
AW: Nach zwei Wochen meldet sich Affäre wieder
ja, aber dann sind wir uns doch einig

die haltung der te ist doch von anfang an klar, nur hat sie keine lust sich schlecht behandeln zu lassen, und die frage ist, ob der mann das macht.
meine theorie ist halt, dass die antwort darauf nicht allein aus den eigenen vorstellungen erwächst, sondern auch seine interpretation dabei eine rolle spielt.
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26.09.2013, 08:08
AW: Nach zwei Wochen meldet sich Affäre wieder
Das sehe ich auch so...
Das Problem ist hier in meinen Augen nicht sein dem Affairen-Status angemessenes (ansonsten ist er ja durchaus höflich, nett und freundlich) Meldeverhalten, sondern dass sie ein grundsätzliches Problem mit dem Affairen-Status hat...
Außerdem glaube ich, dass es generell viel zu früh für irgendwas ist... ob Affaire oder Beziehung!Geändert von Nolle (26.09.2013 um 08:18 Uhr)
"Wir hoffen immer, und in allen Dingen ist besser hoffen als verzweifeln." (Johann Wolfgang von Goethe)
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26.09.2013, 08:16Inaktiver User
AW: Nach zwei Wochen meldet sich Affäre wieder
ihr seid cool...
für mich ist es immer wichtig, dass ich respektvoll behandelt werde, egal auf welcher ebene ein kontakt stattfindet. das eine - die affäre - schließt das andere - anstand - nicht aus, finde ich.
und selbigen würde ich halt vermissen, wenn er mir sagt, er findet selber, dass er sich eher hätte melden müssen.
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26.09.2013, 08:17
AW: Nach zwei Wochen meldet sich Affäre wieder
genau hier sehe ich den Knackpunkt. Die primäre Frage ist immer: warum lasse ich mich schlecht behandeln. Ein Gefühl ist immer was subjektives, es ist meines. Und bei mir muss ich ansetzen. Wenns mir nicht gut geht, dann muss ich mich fragen, wie ich das ändern kann und wenn ich es nicht ändern kann, warum nicht.
Es ist eine große Falle, in die sehr viele, vor allem Frauen, immer wieder wieder treten: von sich weg zu gehen und beim Gegenüber zu gucken, anstatt bei sich zu bleiben und sich mitzuteilen und/oder entsprechend der eigenen Gefühlslage zu handeln.
Statt dessen verstricken sie sich "endlos" in einem "warum macht ER das, wie meint ER das" usw. Völlig egal. Er hat schließlich auch ein angewachsenes Maul, das er betätigen kann. Dazu muss er aber erstmal wissen, was in mir vorgeht. Und hier sitzt meist das Problem, dass man bzw frau das für sich selbst benennen und vor allem bei sich bleiben kann. Wahrnehmung und Achtsamkeit mit sich selbst eben.
Und wenns mir nicht gut geht, dann brauch ich keinen "rationalen Grund" von außen, um etwas dagegen zu machen. Es ist auch völlig egal, was andere in dieser Hinsicht erleben und dies bewerten. Das Bedürfnis ist insofern verständlich, dass ich meine Wahrnehmung erstmal abgleichen und bestätigen lassen will. Aber sie sollte nicht abhängig von anderen Individuen sein, die allesamt in einer anderen Haut und in anderen Situationen stecken. Wenns mir nicht gut geht, dann bin ich selbst in der Pflicht für mich zu sorgen, ohne mich in irgendwelchen sinnlosen Gedankenmühlen und Wartereien zu verheddern. Die Kunst des Lebens...
Und auf die Frage "ob bzw warum er das macht" kanns gar keine befriedigende Antwort geben. Erstmal könnte er nur die selber geben, und das könnte er vermutlich nicht, weil er sein eigenes Verhalten entweder selbst ganz anders empfindet, oder es einfach ausblendet, dass es nicht ganz ok sein könnte, oder sich schlicht und einfach gar keinen Kopp drum macht. Es ist auch egal, warum er es macht. Es kommt nicht gut an und hier ist der Ansatz für ein Gespräch oder eine Handlung - sprich - für eine Veränderung der unbefriedigenden Situation.
Die Wahrscheinlichkeit, dass er sagen würde "weil ich dich schlecht behandeln will" dürfte so ziemlich Null sein. Und wenn er sagen würde "weil ich keine Zeit, Lust etc hatte" wäre das kränkend, weil es nicht das wäre, was die TE u.U. hören wollen würde. Wie also müsste er diese Frage beantworten, damit sie zufriedenstellend wäre?
Wäre das nicht die viel interessantere Frage, weil sie Rückschlüsse auf die eigenen Motive bzw Bedürfnisse gibt?
und OB er es macht, das ist doch meine subjektive Empfindung. Womit wir wieder am Anfang wären. Wenn ich mich schlecht behandelt fühle, dann muss ich bei mir gucken, warum ich da drin bleibe und wie es sein müsste, dass ich mich nicht mehr schlecht behandelt fühle. Und das muss ich dann ggf kommunizieren.Geändert von Amelie63 (26.09.2013 um 08:28 Uhr)
Grüße
A.
Wenn man bedenkt,wie oft ich in diesem Leben schon falsch abgebogen bin, ist es ein Wunder, dass ich mich überhaupt noch auf diesem Planeten befinde.
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26.09.2013, 08:20
AW: Nach zwei Wochen meldet sich Affäre wieder
Klar, für mich auch...
Aber das tut er doch...?
Er kuschelt und lacht mit ihr, er entschuldigt sich, dass er sich nicht gemeldet hat...
Ich sehe jetzt nicht, wo er sie "schlecht" behandelt...
Sein 2-wöchiges Nichtmelden bestätigt doch nur, was er von Anfang an klargestellt hat: er möchte nichts Verbindliches!"Wir hoffen immer, und in allen Dingen ist besser hoffen als verzweifeln." (Johann Wolfgang von Goethe)
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26.09.2013, 08:29Inaktiver User
AW: Nach zwei Wochen meldet sich Affäre wieder
nein, das ist keine lebenskunst.
das ist beziehungslosigkeit.
ähm, er hat diese antwort gegeben und sich selbst als unhöflich bezeichnet.Und auf die Frage "warum er das macht" kanns gar keine befriedigende Antwort geben. Erstmal könnte er nur die selber geben, und das würde er nicht können, weil er sein eigenes Verhalten entweder selbst ganz anders empfindet, oder es einfach ausblendet, dass es nicht ganz ok sein könnte, oder sich schlicht und einfach gar keinen Kopp drum macht. Es ist auch egal, warum er es macht. Es kommt nicht gut an und hier ist der Ansatz für ein Gespräch oder eine Handlung - sprich - für eine Veränderung der unbefriedigenden Situation.
nach dem motto "ich weiß, das macht man nicht, aber ich behandel dich trotzdem so".
für mich wär das halt ein problem... die te kann ja selbst entscheiden, obs wichtig ist.



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