Denke dass Klarheit und diese durch offene Kommunikation zu erhalten schon ein Thema sein könnte.
Du könntest ja den Gedanken in die nächste Beziehung mitnehmen, wie du damit umgehen möchtest und ob es tatsächlich die Privatsphäre der jeweiligen Person verletzen würde (oder welche Bedenken hast du?), sich nach dem was dir auf dem Herzen liegt zu erkundigen, dich damit auch offen zu legen, oder ob es doch nicht so schlimm bzw. positiv sein könnte (Risiko ist wohl immer dabei). Aber ihr habt eure Freundschaft ja jahrelang auf eure eigene Weise gestaltet und da sei dir deine Intuition darüber, was stimmig ist, natürlich unbenommen.
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01.09.2013, 22:29
AW: Er ist vergeben, ist es zu spät?
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01.09.2013, 22:43
AW: Er ist vergeben, ist es zu spät?
Danke dir, ja, der Gedanke wird mir sicher auch noch eine ganze Weile bleiben.Du könntest ja den Gedanken in die nächste Beziehung mitnehmen, wie du damit umgehen möchtest und ob es tatsächlich die Privatsphäre der jeweiligen Person verletzen würde (oder welche Bedenken hast du?), sich nach dem was dir auf dem Herzen liegt zu erkundigen, dich damit auch offen zu legen, oder ob es doch nicht so schlimm bzw. positiv sein könnte (Risiko ist wohl immer dabei).
Ja, es ist Intuition, auch durch das Gefühl was ich von diesem Wochenende/dem Besuch bei ihm mitgenommen habe.... ob das jetzt richtig so ist, weiß ich nicht, aber ich habe lange versucht den richtigen Weg zu finden und mich ihm zu "offenbaren" war ja auch eine realistische Option für mich, aber das fühlte sich nicht stimmig an... Bleibt die Frage die du oben gestellt hast, ob es denn so schlimm wäre zu sagen was man auf dem Herzen hat. Und ich nehme mir auch die Einwände zu Herzen, von jemandem wie dir zBsp die beide "Seiten" kennt...Aber ihr habt eure Freundschaft ja jahrelang auf eure eigene Weise gestaltet und da sei dir deine Intuition darüber, was stimmig ist, natürlich unbenommen.
Ich hoffe dass mich mein Gefühl nicht täuscht und dass der Abstand hilft.
Gute Nacht!
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02.09.2013, 01:07
AW: Er ist vergeben, ist es zu spät?
Meine Meinung:
Völlig egal ob er seine Freundin gefragt und egal ob diese nun Zeit hat oder nicht, halte ich es für angemessener wenn Du diese Einladung ablehnst. Du möchtest nicht seine Partnerin sein, wärest aber nicht abgeneigt ihn auf ein Event zu begleiten wo ihr sehr schnell als Paar wirken könntet und wo Beziehungstatus nun mal das zentrale Thema des Tages ist. Das passt nicht zusammen. Wäre er Single sähe die Sache anders aus.
Da Du nur Freundin sein willst liegt es an Dir eure Beziehung zueinander auf das Gleis einer normalen Freundschaft zu bringen. Das könnte hier so aussehen, dass Du ihn an seine Partnerin zurückweist. Er kann sie fragen ob sie mitgeht. Du würdest ihm damit auch signalisieren, dass Du tatsächlich nur noch an einer Freundschaft interessiert bist. Eine paarbeziehungsähnliche Freundschaft zu führen wenn einer der Beteiligten in einer festen Beziehung lebt, halte ich nicht für angebracht.
Die werden sich wohl fragen warum er mit Dir anstatt mit seiner Partnerin kommt. Wenn Du Dich mit ihnen gut verstehst, gibt es sicher auch die Möglichkeit sie in weniger verfänglichen Situationen zu treffen.Und es wäre auch eine schöne Gelegenheit seine Eltern wieder mal zu treffen.
Ich meine auch, dass es mit einer zeitweiligen Reduzierung des Kontaktes nicht getan ist. Du bzw. ihr müsstet eurer Beziehung eine andere Bedeutung zuschreiben. Statt Quasi-Paar eben nur noch Freunde sein."Das höchste Glück ist ein Leben mit einem gewissen Grad an Verrücktheit." Erasmus von Rotterdam...
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02.09.2013, 01:57Inaktiver User
AW: Er ist vergeben, ist es zu spät?
Ich sehe das wie Joanna. Ich fände es total unangemessen, mit dem Mann zusammen zu dieser Hochzeit zu gehen, und zwar ganz ungeachtet dessen, ob seine Freundin nun Zeit hat oder nicht.
Ich würde jedenfalls nicht mit meinem besten Freund auf eine Hochzeit gehen. Mal ganz abgesehen davon, dass mein bester Freund so "feinfühlig" ist, dass er mich das auch nie fragen würde. Seine Freundin wäre da wohl auch ganz schön sauer. ;-)
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02.09.2013, 10:07
AW: Er ist vergeben, ist es zu spät?
Puh, schon befremdend, wie präzise nun die Tipps bezgl. "Darf man", "Darf man nicht" eintrudeln.
Ich kapier's nicht. Ich meine, über 26 Threadseiten konnte doch gut klar werden, dass die beiden Spezielles verbindet. Es ist nunmal diese vielfach verfrickelte - und keine andere - zweieinhalbjährige 'Freundschafts'-Geschichte, die alle Beteiligten für alles weitere (und er auch in der Beziehung mit seiner Freundin, und seine Freundin in der Beziehung mit ihm - und mein Eindruck ist nach wie vor nicht, dass es sich hier um eine laue Ersatzbeziehung handelt) "dabei" haben. Wie auch nicht?
Und wie dieses Spezielle nun im Versuch, in "nur noch Freundschaft" einzubiegen, trotzdem bleiben 'darf', was davon bleiben darf, ob sich das nun in seltenen, aber weiterhin speziellschönen Telefonaten oder beim gemeinsamen Besuch einer Hochzeit oder beim Urlaub zu dritt oder irgendwann zu viert oder keine Ahnung wie äußert, muss doch von den Dreien ausgekaspert werden. (Überhaupt, warum wird hier so klar gesetzt, dass die Freundin die hintergangene Unwissende ist? Vielleicht kennt sie Hannes' vergangenen zweieinhalb Jahre ja sehr genau, möglicherweise reden beide immer wieder mal drüber? Usw.) Es wird möglicherweise so unorthodox laufen, wie die ganze Geschichte unorthodox lief. Schlimm? Warum?! Ich meine, wenn das am Ende für Papageia, Hannes und seine Freundin passt, wo ist dann das Problem?
Grr.
AenGeändert von Aen (02.09.2013 um 10:54 Uhr)
Eine Krise kann jeder Idiot haben. Was uns zu schaffen macht, ist der Alltag. -- A. Tschechow
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02.09.2013, 11:50
AW: Er ist vergeben, ist es zu spät?
Ich habe nicht geschrieben was die TE "darf" oder nicht. Mein Post gibt meine Meinung wieder. Die TE ist weiterhin frei zu machen was sie will.
Das ist deutlich geworden. Jedoch hat die TE sich entschlossen es bei der Freundschaft zu belassen. Und darauf war mein Post gemünzt.Ich kapier's nicht. Ich meine, über 26 Threadseiten konnte doch gut klar werden, dass die beiden Spezielles verbindet. Es ist nunmal diese vielfach verfrickelte - und keine andere - zweieinhalbjährige 'Freundschafts'-Geschichte, die alle Beteiligten für alles weitere (und er auch in der Beziehung mit seiner Freundin, und seine Freundin in der Beziehung mit ihm - und mein Eindruck ist nach wie vor nicht, dass es sich hier um eine laue Ersatzbeziehung handelt) "dabei" haben. Wie auch nicht?
Du, das kann die TE halten wie sie will. Mich wundert wo Du heraus gelesen hast, dass die TE etwas "müssen" soll?Und wie dieses Spezielle nun im Versuch, in "nur noch Freundschaft" einzubiegen, trotzdem bleiben 'darf', was davon bleiben darf, ob sich das nun in seltenen, aber weiterhin speziellschönen Telefonaten oder beim gemeinsamen Besuch einer Hochzeit oder beim Urlaub zu dritt oder irgendwann zu viert oder keine Ahnung wie äußert, muss doch von den Dreien ausgekaspert werden.
(Überhaupt, warum wird hier so klar gesetzt, dass die Freundin die hintergangene Unwissende ist? Vielleicht kennt sie Hannes' vergangenen zweieinhalb Jahre ja sehr genau, möglicherweise reden beide immer wieder mal drüber? Usw.) Es wird möglicherweise so unorthodox laufen, wie die ganze Geschichte unorthodox lief. Schlimm? Warum?! Ich meine, wenn das am Ende für Papageia, Hannes und seine Freundin passt, wo ist dann das Problem?"Das höchste Glück ist ein Leben mit einem gewissen Grad an Verrücktheit." Erasmus von Rotterdam...
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02.09.2013, 15:07
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02.09.2013, 20:08
AW: Er ist vergeben, ist es zu spät?
Nun, der Hochzeitstermin ist ja noch eine Weile hin und so hast du, Papageia, noch etwas Zeit, drüber nachzudenken.
Ich gebe aber zu bedenken, dass du mit dem Feuer spielst. Eine Hochzeit ist meist romantisch-schön-schluchz-und-seufzig, dann fließt noch der Alkohol, dann wird getanzt...
du möchtest ihn ja jetzt schon küssen. Wirst du dich den ganzen Abend zusammenreißen können? Oder endet ihr knutschend in einem schummrigen Winkel?
Wenn ja - auch gut. Dann kommt wenigstens, hoffentlich, die Wahrheit auf den Tisch.
Aber wenn du partout schweigen willst - überleg, ob du so einen Abend durchhältst. Ich könnte das nie im Leben.
Aus Verantwortung für die Freundin nicht mitzugehen, finde ich nicht angemessen. Dass er dich mitnehmen will, ist eine Sache, die er verantworten muss. Denk bei dieser Sache an dein Seelenheil.
Und ich bin ja immer noch dafür, ihm die Wahrheit zu sagen...
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02.09.2013, 21:42Inaktiver User
AW: Er ist vergeben, ist es zu spät?
Liebe Papageia,
ich habe Deinen Strang von Anfang an und wirklich JEDEN Beitrag gelesen.
In wesentlichen Teilen stimme ich der Mehrheit zu und bin auch dafür, dass Du Dich ihm offenbaren solltest. Mehr brauch ich dazu nicht zu sagen - ist alles schon gesagt.
Ich bin allerdings zwiegespalten...
Du wirkst auf mich sehr, sehr reflektiert, sehr analytisch und sehr... zu sehr beherrscht bezüglich Deiner Gefühle und die Art, sie zu zeigen. Kein Wunder... bei Deiner Vorgeschichte.
Andererseits warst und bist Du es womöglich von jeher gewohnt, Deine Gefühle in Schach zu halten und Dich nicht von ihnen beherrschen zu lassen.
So. Nun steht also diese Hochzeit bevor.
Tessa hat es so wunderbar auf den Punkt gebracht:
Weißt Du, was ich glaube? Ich glaube, Hannes hat genau den gleichen Gedanken wie Tessa - und das ist auch der Grund, warum DU ihn auf die Hochzeit begleiten sollst und nicht etwa seine Freundin! Und weißt Du was: Ich wünsche Dir so sehr, dass Du wirklich ENDLICH mal Deine Selbstbeherrschung verlierst und Dich einfach mal gehenlässt. Ja, geh mit Hannes auf die Hochzeit. Zieh Dir diesen süß-romantisch-schmalzigen Kram rein - und dann lass Dich von Deinen Gefühlen leiten und gib Dich Ihnen hin, wennn es denn zu dem von Tessa beschriebenen Szenario kommen sollte.
Ja, ich denke, es ist wirklich an der Zeit, Gefühle nicht nur zuzulassen, sondern sie auch zu zeigen und sie zu artikulieren.
LG
MagalieGeändert von Inaktiver User (02.09.2013 um 22:29 Uhr)
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03.09.2013, 11:12Inaktiver User
AW: Er ist vergeben, ist es zu spät?



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