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    AW: Warum wollen Frauen eigentlich männliche "Freunde"?

    Zitat Zitat von Sprachlos Beitrag anzeigen
    ...Also ich glaube, dass auch einMann eine Frau attraktiv finden kann ohne erotisches Interesse zu haben.
    Sorry, aber das halte ich für falsch.
    Wenn er sie attraktiv, also anziehend findet, hat er erotisches Interesse.

    Und er kann erotisches Interesse haben ohne sie als Beziehungspartnerin zu wünschen.
    Richtig, zumindestens bei mir..

    Aber:
    Ein Mann kann eine Frau attraktiv finden, also erotisches Interesse an ihr haben, und trotzdem die Finger von ihr lassen.
    Das geht - echt.
    Genauso, wie man von einem Buffet nicht alles isst, was man lecker findet, weil man irgendwann einfach satt ist, oder auf die Idee kommt, das man einfach zu fett wird oder den anderen nicht alles wegfressen möchte.
    Wie man einen Schaufensterbummel machen kann, ohne alles zu kaufen zu wollen, was einem gefällt.

    Also lookingforward, Kopf hoch, Brust raus, da muss gar nichts Schlimmes passieren.


    KK

  2. Inaktiver User

    AW: Warum wollen Frauen eigentlich männliche "Freunde"?

    Meine Frage an die Expertenrunde: Was heißt es, wenn Mann viel mailt? Viele Monate. Täglich. Hat das irgendwas zu bedeuten?

    Lieber TE,
    sei mutig. Sag es ihr. Und lass uns teilhaben am Ergebnis. Niiiicht, dass wir neugierig wären.

  3. Inaktiver User

    AW: Warum wollen Frauen eigentlich männliche "Freunde"?

    Zitat Zitat von DummGucken Beitrag anzeigen
    Warum? Weil man jemanden toll findet, aber den z.B. ums Verrecken nicht küssen mag...
    Und diese Konstellation ist meines Erachtens häufiger auf der Seite der Frau anzutreffen als beim Mann (ich rede immer davon, dass beide Singles sind). Wenn ich als Mann eine Frau so richtig toll finde, kann es leicht passieren, dass ich sie irgendwann auch körperlich anziehend finde (damit meine ich jetzt nicht, dass ich auf einen ONS aus bin), d.h. emotional fühle ich mich da zurückgewiesen, bzw. im Endeffekt vor dem Kopf gestoßen, wenn es am Schluss heißt, hach, mit Dir kann man über alles reden, ich find Dich so toll, aber Küssen werd ich den komischen Aufreissertypen der gleich um die Ecke kommt und blöde Sprüche klopft.

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    AW: Warum wollen Frauen eigentlich männliche "Freunde"?

    Zitat Zitat von Kistenkumpel Beitrag anzeigen
    Wenn er sie attraktiv, also anziehend findet, hat er erotisches Interesse.
    Also du meinst, es gibt für einen (jeden) Mann keinen Unterschied zwischen: "ich finde sie objektiv hübsch/schön" und "ich würde mit ihr - unter bestimmten Umständen - Sex haben wollen" ?

    Zitat Zitat von Kistenkumpel
    Also lookingforward, Kopf hoch, Brust raus, da muss gar nichts Schlimmes passieren.
    Hmmm, ich weiß nicht, ob das was du geschrieben hast jetzt wirklich tröstlich war für lookingforward.
    Kreativität kommt von der Freiheit zu scheitern. Und die Freiheit zu scheitern kommt vom Experiment. (Peter Gabriel)

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    AW: Warum wollen Frauen eigentlich männliche "Freunde"?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    emotional fühle ich mich da zurückgewiesen, bzw. im Endeffekt vor dem Kopf gestoßen, wenn es am Schluss heißt, hach, mit Dir kann man über alles reden, ich find Dich so toll, aber Küssen werd ich den komischen Aufreissertypen der gleich um die Ecke kommt und blöde Sprüche klopft.
    Das kann ich sehr gut verstehen .

    Aber ehrlich gesagt geht es mir als Frau auch so, dass ich einen Mann mit näherem Kennenlernen auch körperlich anziehend finde, wie es mir allgemein so geht, dass ich Menschen die ich mag mit der Zeit rasend schön finde. Aber es passiert halt nicht immer, die Chemie zwischen 2 Menschen ist eine sehr mysteriöse Angelegenheit.

    Ehrlich gesagt plädiere ich noch immer dafür, ein Missverständnis zwischen euch auszuschließen. In Freundschaften die sich so entwickeln kann es auch vorkommen, dass sich beide nicht mehr "normal" verhalten i.S. von Flirten und Zeichen setzen, weil sie da verschiedene Bedenken und Ängste haben, die ja hier auch schon diskutiert wurden. Nicht dass sie gerade in einem anderen Forum oder im Nachbarstrang fragt: "Hat er kein Interesse?".
    Kreativität kommt von der Freiheit zu scheitern. Und die Freiheit zu scheitern kommt vom Experiment. (Peter Gabriel)

  6. Inaktiver User

    AW: Warum wollen Frauen eigentlich männliche "Freunde"?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen

    Lieber TE,
    sei mutig. Sag es ihr. Und lass uns teilhaben am Ergebnis. Niiiicht, dass wir neugierig wären.
    Irgendwann wird sie es auf jeden Fall erfahren! Stelle mir grade die Szene vor, wie man sich Jahrzehnte später zufällig im Seniorenheim mit Rollator trifft und sich sein Leben erzählt ... Sie mit Ehen, Kinder, Enkelkinder, Urenkel ... Und wie ging's Dir so? fragt sie, und ich blicke sie an und zucke kurz mit den Schultern und sage, ne, ich wollte immer nur Dich! ;-)

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    AW: Warum wollen Frauen eigentlich männliche "Freunde"?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Irgendwann wird sie es auf jeden Fall erfahren! Stelle mir grade die Szene vor, wie man sich Jahrzehnte später zufällig im Seniorenheim mit Rollator trifft und sich sein Leben erzählt ... Sie mit Ehen, Kinder, Enkelkinder, Urenkel ... Und wie ging's Dir so? fragt sie, und ich blicke sie an und zucke kurz mit den Schultern und sage, ne, ich wollte immer nur Dich! ;-)
    Stelle mir grade die Szene vor, wie ihr euch Jahrzehnte später zufällig im Seniorenheim mit Rollator trefft und euch euer Leben erzählt ... Und wie ging's Dir so? fragt sie, und du blickst sie an und zuckst kurz mit den Schultern und sagst, ich wollte immer nur Dich! Darauf sie: aber ich wollte doch auch immer nur dich! Dann fallt ihr euch in die Arme und
    Kreativität kommt von der Freiheit zu scheitern. Und die Freiheit zu scheitern kommt vom Experiment. (Peter Gabriel)

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    AW: Warum wollen Frauen eigentlich männliche "Freunde"?

    Lieber TE,

    aus Zeitmangel habe ich nur die ersten Post gelesen, möchte Dir aber dennoch antworten:

    Ich habe einen "Kumpel", den ich seehhhhhr mag, der für mich bis vor kurzem "sexlos" war, das heisst, nie im Leben hätte ich mir vorstellen koennen mich auch nur im Ansatz in ihn zu verlieben oder erotische Gedanken an ihn zu haben.
    Aber irgendwann , ganz ploetzlich, als er seine Schreiberei mit mir auf das Nötigste reduzierte und auch Treffen mit ihm ausblieben aufgrund aeusserer Umstaende - er arbeitetseit ein paar Monaten ca. 75 St. die Woche, -, habe ich angefangen ihn plötzlich schrecklich zu vermissen.

    An Verliebtheit zu denken ist meinerseits absurd, ich bin verheiratet und er ist wesentlich jünger als ich. Mein Leben ist komplett ausgefüllt und glücklich, aber ich habe mich mit der Schreiberei und den Treffen mit ihm (wir haben ein gemeinsames sehr wichtiges Thema), so sehr an ihn gewöhnt und ihn so lieb gewonnen, dass ich sagen kann, dass es meinerseits mehr als Freundschaft ist. Ich vermisse ihn jetzt seit drei Monaten jeden Tag.

    Ich bin natürlich eine einer ganz anderen Situation als Du, aber die Gefühle die Du hast, kann ich sehr gut verstehen, deshalb wollte ich Dir antworten! An dauerhafte platonische Freundschaft zwischen Mann und Frau glaube ich nicht mehr.

    Ich wuerde an Deiner Stelle garnichts überstürtzen. Gestehe ihr nicht Deine Liebe. Das würde jeglichen Zauber kaputtmachen. Falls Sie nur Freundschaft für Dich empfindet, kann sich das sehr schnell ändern. Zieh Dich etwas zurück und warte wie sie reagiert.

    LG

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    AW: Warum wollen Frauen eigentlich männliche "Freunde"?

    Meistens wird ja gesagt, dass man es später bereut, wenn man eine Chance ungenutzt lässt. Ich bin mittlerweile schon etwas in die Jahre gekommen und muss sagen, dass ich das anders sehe. Die Situationen, in denen ich mich bei ähnlicher Ausgangslage wie beim TE aus der Deckung gewagt hatte, sind immer noch irgendwie belastend auch wenn sie schon Jahrzehnte zurückliegen, weil ich mich damals zum totalen Deppen gemacht hatte. Ich hatte es ja eigentlich schon vorher gewusst, redete mir die Situation aber schön.

    Den anderen Gelegenheiten, bei denen ich mich nicht outete, trauerte ich eigentlich nicht so lange nach.

    Zum Thema "Attraktivität" und "sexuelle Anziehung" kann ich als Mann bestätigen, dass das für mich so ziemlich dasselbe ist. Finde ich eine Frau attraktiv und ist da auch sonst noch so eine gegenseitige Sympathie, dann wird es gefährlich. Dann sollte man diese Freundschaftsschiene lieber gleich lassen.

    Mir fällt in diesem Zusammenhang eine Arbeitskollegin von mir ein. Vor ein paar Jahren, als wir beide Single waren, entwickelte sich zwischen uns eine gute Freundschaft. Es hätte sich vielleicht auch mehr anbahnen können. Es gab jedenfalls deutlichere Signale von ihr, als beim OdB des TE hier. Aus zwei Gründen habe ich (haben wir) das nicht weiter forciert, ohne es offen auszusprechen:
    1. Arbeitskollegin
    2. deutlich zu jung für mich

    Jetzt kommt noch ein weiterer Punkt hinzu, nämlich dass wir inzwischen beide Beziehungen haben. Und dennoch wäre ich hochgradig "gefährdet", wenn ich wieder mehr mit ihr zusammen unternehmen würde. Da ist es für mich einfach besser, ein wenig auf mehr Abstand zu gehen, auch wenn sie vermutlich damit etwas besser umgehen könnte, als ich das kann.

  10. gesperrt

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    AW: Warum wollen Frauen eigentlich männliche "Freunde"?

    Zitat Zitat von Sprachlos Beitrag anzeigen
    Also du meinst, es gibt für einen (jeden) Mann keinen Unterschied zwischen: "ich finde sie objektiv hübsch/schön" und "ich würde mit ihr - unter bestimmten Umständen - Sex haben wollen" ?
    Schreibe ich wirklich so kauderwelsch?

    Doch, genau Unterschied da oben gibt es.

    "schön/hübsch" ist nicht gleich "attraktiv".
    "schön/hübsch" kann "attraktiv" sein, und dann auch mehr oder weniger großes erotisches Interesse wecken.
    "attraktiv" führt zu/ist gleichbedeutend mit mehr oder weniger großem erotischen Interesse.
    "Weniger bis gar nicht schön oder hübsch" schließt "attraktiv" nicht aus, kann als auch zu mehr oder weniger großem erotischen Interesse führen.


    Hmmm, ich weiß nicht, ob das was du geschrieben hast jetzt wirklich tröstlich war für lookingforward.
    Ich auch nicht.
    Der Schlüssel dafür, das tröstlich finden zu können, liegt in dieser Betrachtung:
    "ich würde mit ihr - unter bestimmten Umständen - Sex haben wollen",
    Dies impliziert Bedingungen, die gegeben sein müssten, um überhaupt Sex haben zu wollen.
    Und etwas tun wollen heisst noch lange nicht, es auch zu tun.

    Darüber hinaus könnte man die Perspektive erproben, dass niemandem etwas wirklich Schlimmes geschähe, wenn lookingforwards Mann auf dieser Reise Sex mit irgendeiner anderen Frau hätte.
    Oder sie während seiner Reise mit einem anderen Mann Sex hätte.
    So sie denn ihre Freuden genießen könnten und nicht unter Beichtzwang litten.

    Aber da bin ich vermutlich schlicht bekennender Wüstling.

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