Erstmal Grundsätzliches:
Ich bin eine heterosexuelle Frau, also habe ich Beziehungen zu männlichen Wesen.
Freundschaften dagegen pflege ich mit Menschen, welches Geschlecht die dann haben, das ist für eine Freundschaft ziemlich irrelevant.
Aus Freundschaft kann mehr werden, in meinem Fall eben nur mit einem Mann, bei anderen Menschen kann logischerweise kann anders sein.
Aber nur sprechenden Menschen kann geholfen werden!
Eine Freundschaft ist ein sehr wertvolles Geschenk. Meist "überlebt" eine Freundschaft nicht, wenn mehr daraus wurde und die Beziehung irgendwann scheitert. Ob man das für Verliebtheit riskiert, ist eine nicht uninteressante Frage.
Daher werde ich nicht auf reine Vermutungen eingehen, Verliebtheit klingt auch wieder ab. Vielleicht möchte er auch nicht mehr, obwohl er gerade verliebt ist? Kann ich hellsehen?
Also teil dich mit! Was hast du zu verlieren? Diesen Zustand hälst du doch auch nicht aus. Vielleicht wird es eine Beziehung. Vielleicht auch nicht. Aber dann weißt du, woran du bist und kannst eine Strategie entwickeln und damit umgehen. So hängst du in der Luft.
Antworten
Ergebnis 11 bis 20 von 287
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07.08.2013, 02:33
AW: Warum wollen Frauen eigentlich männliche "Freunde"?
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07.08.2013, 04:54Inaktiver User
AW: Warum wollen Frauen eigentlich männliche "Freunde"?
Die virtuelle Verbundenheit macht so etwas wohl möglich und verhindert in Folge alle Deine wohlgemeinten Folgeratschläge (1 - 5)
Das hört sich gut an und ich bin eigentlich gerne so direkt und pragmatisch. Bei anderen Frauen war ich das, aber sie kommt mir oft vor wie ein scheues Reh, ein Schritt zuviel, ein zu lautes Knacksen und sie zieht sich wieder zurück. Vielleicht war es auch der Jagdtrieb, das sie es geschafft hat, dass ich so lange "rumschleiche".
Zum Thema Fernbeziehungen: Da bin ich tatsächlich der Typ für. Ich finde es ganz gut, nicht ständig aufeinander zu hocken.
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07.08.2013, 05:00Inaktiver User
AW: Warum wollen Frauen eigentlich männliche "Freunde"?
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07.08.2013, 05:09Inaktiver User
AW: Warum wollen Frauen eigentlich männliche "Freunde"?
Vielen Dank schon mal für die vielen interessanten Antworten!
Ich will mal kurz schildern, wie ich grundsätzlich das Thema Freundschaft zwischen Frau und Mann sehe. Ich kann mit Frauen befreundet sein, wenn von vornherein klar ist, dass keine körperliche Anziehung mitschwingt, d.h. die Damen sind für mich unattraktiv. Das hört sich zwar etwas gemein an, und man darf das so nicht sagen (wer will schon hören, dass man sie für unattraktiv hält). Ansonsten kann man auch mit jemanden aus dem anderen Geschlecht befreundet sein, die sich eindeutig in einer festen Beziehung befindet und daher für mich Tabu ist. So eine Freundschaft pflegt man aber nicht dadurch, dass man bspw. gemeinsam ein paar Tage an die Nordsee fährt.
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07.08.2013, 05:26Inaktiver User
AW: Warum wollen Frauen eigentlich männliche "Freunde"?
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07.08.2013, 05:35
AW: Warum wollen Frauen eigentlich männliche "Freunde"?
Siehst du!
Genau deshalb ignoriert eine kluge Frau es meist, wenn sie spürt, dass ein guter Freund vielleicht mehr wollen könnte.
Denn genau über diese Dinge musst du und zwar nur du dir erstmal klar werden.
Bist du bereit, die Freundschaft eventuell nachhaltig negativ zu beeinflussen? Genau das kann schließlich passieren, wenn du etwas sagst.
Und so eine romantische Vorstellung von mehr kann durchaus besser sein als das echte Erlebnis.
Ich verbringe fast meine gesamte Freizeit als einzige Frau mit einem Haufen verschiedener Männer. Mein eigener Mann ist nur sehr selten dabei. Und natürlich versteht man sich mit manchen Mann sehr gut. Wir verbringen auch massig Zeit miteinander und sind viel gemeinsam unterwegs.
Und da es für einen Menschen nicht nur einen möglichen Partner auf der Welt gibt, trifft man, also in diesem Fall Frau ;-) auch alle paar Jahre mal einen potenziellen Partner. Man kann schon damit umgehen und trotzdem eine reine Freundschaft pflegen, das ist zumindest meine Erfahrung.
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07.08.2013, 08:56Inaktiver User
AW: Warum wollen Frauen eigentlich männliche "Freunde"?
Virtuell kann man ne Menge reinprojezieren, ist ja nicht gefährlich und so verlockend. Durch die neuen Kommunikationsmöglichkeiten leider auch ein Fluch.
Hm "aufeinanderhocken" muss man auch nicht wenn man in unmittelbarer Nähe wohnt, gibt genügend Paare mit zwei Wohnungen, die sich ihren gegenseitigen Spielraum lassen.Zum Thema Fernbeziehungen: Da bin ich tatsächlich der Typ für. Ich finde es ganz gut, nicht ständig aufeinander zu hocken.
Meist hab ich so den Verdacht, wenn man Fernbeziehungen anstrebt oder es sich zufällig ergibt, daß diejenigen sich nicht wirklich auf eine Beziehung einlassen wollen.
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07.08.2013, 09:20
AW: Warum wollen Frauen eigentlich männliche "Freunde"?
Was hat irgend jemand von Freunden?
Wenn diese Frage für dich nicht zu beantworten ist, kann es dir auch keiner erklären.
Ob sie's jetzt merkt oder nicht ist doch egal. Was hindert dich daran, ihr den Ball zuzuspielen indem du sagst, daß du an einer rein platonischen Beziehung nicht interessiert bist? Dann kann sie sich ja überlegen, ob sie dich ganz oder gar nicht will.** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
** ansonsten niemand besonderes **
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07.08.2013, 09:54
AW: Warum wollen Frauen eigentlich männliche "Freunde"?
Probef...en, oder wie? Ich glaube ja nicht, dass ein ONS einer Freundschaft unbedingt schaden muss aber so wirklich empfehlen wuerde ich das nicht.
Das widerspricht sich doch jetzt. Du kannst mit (fuer dich) unattraktiven Frauen befreundet sein, bist aber lieber allein und laberst mit der Wand, wenn dir jemand koerperlich nicht gefaellt...
Freundschaft ist eben Freundschaft und Liebe ist Liebe. Freundschaft ist ja meistens die Vorstufe zur Liebe, denn Liebe auf den ersten Blick gibt es nicht. Man kann natuerlich jemanden direkt beim ersten Kontakt ganz toll finden aber das ist dann ja erstmal nur so ein Wow-Effekt, der kann sich verstaerken oder ganz schnell wieder abklingen. Von daher ist es auch Unsinn, gleich auf Abstand zu gehen, wenn ich jemanden koerperlich nicht anziehend finde. Es kann doch immer noch eine Freundschaft draus werden. Und der Mann muss sich ja auch nicht in mich verlieben. Vielleicht geht es ihm genauso. So unwiderstehlich bin ich ja nun nicht, dass sofort jeder Mann fuer mich entflammt und eine Freundschaft darum schwierig wird.
Das Problem ist wohl meistens auch nicht die Romantik sondern der blosse Trieb. Wenns grad juckt, erscheint die beste Freundin vielleicht in dem Augenblick doch sehr anziehend und gerade auf Basis einer Freundschaft moechte ich nicht nur ein Sex-Toy sein.
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07.08.2013, 10:12
AW: Warum wollen Frauen eigentlich männliche "Freunde"?
"Warum tun Frauen sowas?"
Ich finde schon die Frage komisch. Meine Freunde sind meine Freunde, weil ich sie als Menschen interessant finde, weil ich mich gerne mit ihnen unterhalte, weil ich gerne Zeit mit ihnen verbringe. Dabei ist es mir doch völlig egal, ob Mann oder Frau.
Aus manchen Freundschaften entwickelt sich mehr, aus anderen eben nicht. Ich finde keinen meiner männlichen Freunde körperlich "abstoßend", wie Du es formulierst. Es fehlt nur irgendwie etwas, das das Kribbeln auslöst.
Ich halte es übrigens auch für hochwahrscheinlich, dass in einer Mann/Frau-Freundschaft zu irgendeinem Zeitpunkt einer mehr empfindet. Das muss aber nicht das Ende sein. Ich habe zwei sehr gute Freunde, in denen einen war ich mal verliebt, der andere war mal in mich verliebt. Tja, wir sind alle darüber hinweg gekommen. Entstanden sind daraus langjährige Freundschaften, auch wenn wir jetzt alle andere Partner haben.



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