Da fehlt mir die Gruppe der Frauen, die nicht in der Lage sind und niemals sein werden, eine Familie zu ernähren oder finanziell ernsthaft dazu beizutragen, aber meinen, dies wäre auch ok, weil das die Sache des Mannes wäre, während sie zu Hause arbeiten - als Hausfrau und Mutter. Also Anhängerinnen des ganz traditionellen Modells.
Gruppe 3 finde ich spannend, denn es gibt zwar zunehmend Frauen, die das könnten.
Aber kaum welche, die das auch tun.
Und das erklärt sich aus meiner Sicht eben so, wie Hans Dampf es noch einmal sehr schön dargelegt hat ().
Das wäre auch ok, wenn diesen Frauen bewusst wäre, dass sie das aus diesen Gründen nicht tun, sprich:
aus diesen Gründen oft Singles blieben.
Was die zahlenmäßige Verteilung angeht, dies wird wohl nur "sehr ungefähr" zu ermitteln sein.
Welche Frau würde sich schon selbst ehrlicherweise als "Luxusweibchen" zu erkennen geben?
Das Maximale wären Erhebungen, wie die Einkommensverteilung bei Frauen aussieht.
Was meine "Vorlieben" angeht:
Typ 1 ist uninteressant für mich ist, so wie ich für diese Frauen uninteressant bin.
Typ 2 will Familie gründen, das will ich nicht mehr, geht also nicht. Es sei denn, sie hätte das Thema mit einem anderen Mann erledigt und wäre jetzt Single-Mom. Dann käme sie als Partnerin in Frage.
Typ 3 käme, so ihr Kinderwunsch erledigt wäre, ebenfalls als Partnerin in Frage. Diese Frauen werden aber einen Habenichts wie mich nicht als Partner in Betracht ziehen.
Cheers,
KK
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06.08.2013, 12:49
AW: Money => Power => Women | by Tony Montana | Noch immer gültig?
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06.08.2013, 12:54
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06.08.2013, 13:00
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06.08.2013, 13:07
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Diese Aufteilung vernachlässigt die Tatsache, daß das Streben nach Status unbewußt ist und durch das Streben nach indirekten Markern für Status verschleiert wird. Und dass bei genügend großer Auswahl an potentiellen Partnern andere Kriterien (z.B. die Liebe) eine wichtige Rolle spielen. Meist ist die Wichtung so: Status ist notwendig, Liebe ist hinreichend. In Männer ohne (ausreichend) Status wird sich meist gar nicht erst nicht verliebt, d.h. nur wenn beides zusammenkommt, wird eine Wahl getroffen.
Übrigens sind gerade Frauen der Kategorie 3 besonders statusbewußt, suchen also nach Partnern, die ebenfalls ein hohes Einkommen haben (obwohl es weder für den Luxus noch für die Ernährung der Familie nötig wäre). Das zeigt, dass das Streben nach Status keine Frage der rationalen Wahl, sondern Teil der Conditio Humana ist.
Männer teilen (aufgrund ihres evolutionären Erbes) Frauen nicht bewußt in die obigen Kategorien ein. Ihnen ist der soziale Status meist ziemlich egal, Kriterien sind Codierungen von Fruchtbarkeit. Männer suchen also unbewußt junge, attraktive, warmherzige, treue Frauen - wie immer sie dies auch erkennen können. Ist die Auswahl an geeigneten Frauen groß, kommen andere Kriterien ins Spiel, fehlt die Auswahl, verengt sich das Beuteschema wieder auf die Basics.
Hans----------------------------------------------------------------
"Hören wir einfach auf, uns selbst und unser Land permanent unerträglich zu finden - denn das kam, gemessen an den Realitäten, schon immer einer Undankbarkeit von unappetitlichen Ausmaßen gleich." Juli Zeh.
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06.08.2013, 13:24
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Ähm, da fehlt aber eine Sorte Mann: der ungebildete (aber nicht unintelliegente), kleingewachsene Mann ohne Geld.
Also entweder gibt es die nicht, oder es gibt sie als Gruppe nicht und ich habe so ein besonders "tolles Talent", ausgerechnet DEN EINEN geehelicht zu haben.
Die Gruppe fehlt doch nicht. Das ist die Gruppe 2, also die Frauen, die den Ernährer für die Familie suchen.
Ich gehöre zur Gruppe 3.
(*murmel* ...und ich gebe dir Recht, es gibt nicht viele Frauen, die so bescheuert sind wie ich. Nachdem ich persönlich aber damit gründlich auf mein Näschen gefallen bin, bleibe ich in Zukunft lieber unbemannt und ernähre meine 5 Kinder selbst.)
Mal abgesehen von meiner persönlichen negativen Erfahrung:
mich würde interessieren, welche Gründe gut verdienende Frauen daran hindern Kinder und Mann ernähren zu wollen.
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06.08.2013, 13:38Inaktiver User
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keine, würde ich sagen.
es kommt ja auch vor (spontan fallen mir loki schmidt und die ex-freundin eines ex-freundes von mir ein).
allerdings ist es nach meiner beobachtung in der regel so, dass frauen weniger verdienen als der partner. oft sind die männer ja auch ein paar jahre älter und entsprechend beruflich und einkommensmäßig voraus.
ich selbst habe, als diese frage in einer partnerschaft anstand, erlebt, dass der mann keinesfalls von mir abhängig sein wollte, eine absolute horrorvorstellung für ihn (es ging darum, wer jobmäßig kürzer tritt wegen kind). und ich glaube, die angst vor dieser abhängigkeit ist bei männern des öfteren zu finden, oder? oder nicht? sie wäre ja berechtigt, frauen fahren schließlich auch denkbar schlecht mit dem modell.
bei middleagern findet man vermutlich mehr frauen mit tragfähigem einkommen. da allerdings beobachte ich bei beiden geschlechtern einen gewissen unwillen, jemand anderen mitzufinanzieren. das ist auch völlig ok so meiner meinung nach; die einzigen ausreden, warum ein erwachsener mensch sich nicht selbst ernährt sind für mich kinder oder krankheit.
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06.08.2013, 13:55
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06.08.2013, 14:10
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Diese "Heerscharen" müssten sich einfach mal deutlich besser benehmen und sich ebenso ein wenig bilden, damit sie nicht mehr soviel Stuss erzählen und machen ... dann sähe die Sache schon ganz anders aus.
Das fällt für mich unter den Klassiker: sie wollen Frauen haben, die wiederum sie nicht haben wollen - dafür gibt es Gründe ... diese Gründe könnten jedoch von den Männern in den meisten Fällen geändert werden.
Allerdings sind so einige von ihnen erkenntnis- und auch verhaltensresistent; das macht die Angelegenheit dann zum Problem.
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06.08.2013, 14:12
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Nur mal interesshalber, wieso fällt Dir da Loki Schmidt ein?
Ja und meine Erklärung dafür ist, dass Frauen sich früher generell keine und heute immer noch zu wenig Gedanken darüber gemacht haben, ob sie mit dem gewählten Beruf jemals allein ein Familie ernähren könnten.allerdings ist es nach meiner beobachtung in der regel so, dass frauen weniger verdienen als der partner.
Weil sie das nämlch gar nicht woll(t)en.
Tja, und ich habe erlebt, dass sich diese Frage gar nicht stellte, weil meine Frau allein unsere Familie inklusive meiner Person niemals hätte ernähren können. Zudem hätte eine Vollzeitarbeit meiner Frau (3-Schicht, Wochend- und Feiertagsarbeit) nicht nur sie selbst stark beeinträchtigt, sondern auch die Möglichkeiten des von uns gewünschten Familienlebens stark eingeschränkt.ich selbst habe, als diese frage in einer partnerschaft anstand, erlebt, dass der mann keinesfalls von mir abhängig sein wollte, eine absolute horrorvorstellung für ihn (es ging darum, wer jobmäßig kürzer tritt wegen kind). und ich glaube, die angst vor dieser abhängigkeit ist bei männern des öfteren zu finden, oder? oder nicht?
Wir hätten, wenn ich die ersten Jahre zuhause geblieben wäre, Großteile meines wegfallenden Einkommens aus unseren Ersparnissen ersetzen müssen, die dafür aber nicht gereicht hätten.
Wir hätten natürlich erst die entsprechende Summe ansparen können.
Aber wir wollten nicht jahrelang sparen, um dann Kinder zu haben.
Das wäre heute -Erziehungsgeld hin oder her- nur graduell anders.
Also bin ich arbeiten gegangen und sie hat insgesamt 4 Jahre Haushalt und Kinder versorgt.
Das hat uns nie gestört oder geschadet.
Wenn es keine gemeinsamen Kinder gibt, gibt es auch keinen Grund, den Partner oder die Partnerin mitzufinanzieren.bei middleagern findet man vermutlich mehr frauen mit tragfähigem einkommen. da allerdings beobachte ich bei beiden geschlechtern einen gewissen unwillen, jemand anderen mitzufinanzieren. das ist auch völlig ok so meiner meinung nach; die einzigen ausreden, warum ein erwachsener mensch sich nicht selbst ernährt sind für mich kinder oder krankheit.
Da geht es dann in Bereiche wie "Ich habe meine Lebensstandard und den muss mein Partner mitgehen können."
Singlebörse, Hobbies: Golf, Segeln, Shoppingtrips nach Mailand, London und New York.
Das liest man auch vermehrt bei Frauen
Ich sehe aber auch da noch einen Unterschied zwischen Männern und Frauen, weil erstere eher bereit sind, ihrer Partnerin ggf. ihre Teilhabe an so einem Lebensstandard zu finanzieren.
Nicht, weil Männer die großzügigeren oder besseren Menschen sind, sondern weil das die gelernte Rolle ist.
Und genau daher rührt die männliche Aversion dageen, sich von einer Frau "aushalten zu lassen" - widerspricht dem gelernten "Bild von einem Mann".
Wie es auch em gelrenten Bild von einer Frau widerspricht, "einen Mann auszuhalten ... geht ja gar nicht, ich muss doch keinen dafür bezahlen, dass er mich liebt und begehrt."

Spannend ist, dass viele dieser gut ausgebildeten und verdienenden Frauen sich zwar ein Partnerschaft und Kinder wünschen, aber dennoch nicht bereit sind, dafür auch nur zeitweise die "Ernährer-Rolle" zu übernehmen.
Obwohl sie es könnten.
Auch hier: dies widerspricht dem gelernten "Bild von einer Frau".
Diese Frauen müssen nicht auf Partnerschaft und Kinder verzichten,
sie verzichten -vielleicht unbewusst- aus eigenen Motiven heraus.
Schlechte Erfahrungen, wie Yana sie gemacht habt, sind mengenmäßig sicherlich die Ausnahme.
Und auch da waren es nicht "die Männer", mit denen sie schlechte Erfahrungen gemacht hat, sondern ein oder zwei ganz individuelle Männer, die anscheinend einfach Arschlöcher waren.
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06.08.2013, 14:20
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Meine gewagte Vermutung: weil die meisten Frauen und Männer ein solches Modell nicht lebenswert finden. Dazu sind die kulturellen und biologischen Muster zu stark. Ein Mann, der seine Familie nicht ernährt, verliert das Ansehen der anderen Männer (und Männer sind auf Statuszuweisung durch andere Männer emotional angewiesen), eine Frau, deren Mann die Familie nicht (mit)ernährt, verliert die Achtung vor ihrem Mann (wenn er dies nicht durch etwas anderes, z.B. eine künstlerische Begabung oder einkommenunabhängigen Status kompensieren kann). In beiden Fällen wird das Ego des Mannes beschädigt.
Die männlichen und weiblichen Rollen sind nicht einfach tauschbar, oder nur in Notzeiten.
Hans----------------------------------------------------------------
"Hören wir einfach auf, uns selbst und unser Land permanent unerträglich zu finden - denn das kam, gemessen an den Realitäten, schon immer einer Undankbarkeit von unappetitlichen Ausmaßen gleich." Juli Zeh.



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