Natürlich ist das noch immer gültig. In evolutionsmäßigen Zeitabschnitten gerechnet, sind wir gerade erst vor einem Augenblick von den Bäumen runtergeklettert (wenn überhaupt). So achten Männer auf Signale von Frauen, die auf Fruchtbarkeit hindeuten, und Frauen achten auf Signale von Männern, die auf Macht, Status, etc. deuten.
Das läuft darauf hinaus, dass die eigenen Gene eben möglichst gut weitergegeben werden. Dafür ist es nötig, dass die Frau fruchtbar ist und der Mann fuer die "Brut" sorgen kann, bzw. der soziale Status in der Herde so ist, daß nicht im laufe der nächsten paar Jahre das nächste Alphamännchen gleich um die Ecke kommt (das würde sonst die "Brut" ggf. töten). Klingt nun nicht gerade romantisch...ich weiss.
Natürlich wird das auch fast jede(r) auf's heftigste abstreiten daß er/sie sich so verhält und gleich Gegenbeispiele anführen. Aber das wird dann wahrscheinlich so wie die Diskussion um die Schädlichkeit des Rauchens, wenn mit der Gesundheit und dem hohen Alter von Helmut Schmidt argumentiert wird...
Der ganze Prozess läuft weitgehend unbewußt ab, ähnlich wie das abchecken des Geruchs des/der Anderen, um Nachwuchs mit einem möglichst guten Immunsystem zu bekommen.
WK
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05.08.2013, 15:00Inaktiver User
AW: Money => Power => Women | by Tony Montana | Noch immer gültig?
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05.08.2013, 15:03
AW: Money => Power => Women | by Tony Montana | Noch immer gültig?
Nein, das ist höchst relevant.
Denn wir verlieben uns in Menschen, denen wir uns öffnen.
Ich habe noch nie eine Frau getroffen, die nicht angenehmst berührt und daher geneigt ist, sich zu öffnen,
wenn der Mann sie in gutgeschnittener, qualitativ hochwertiger, geschmackvoller Garderobe (Schuhe! Männer, achtet auf eure Schuhe!),
mit einen schönen, irgendwie besonderen (potentiell in Anschaffung und/oder Unterhalt aufwendigen, also teuren) Auto zum Rendezvous abholt,
sie in ein schönes, ruhiges, gutes (sprich potentiell teures) Restaurant einlädt (sprich, solche Lokale kennt und ohne weiteres Getue selbstverständlich die Rechnung übernimmt),
sich dort souverän bewegt, aufmerksam vielseitige Gespräche betreibt und sich hervorragend benimmt (setzt seine bestimmte Erziehung und Bildung voraus, die zumindestens im statistischen Mittel eher bei Menschen aus und in wohlhabenderen Verhältnissen zu finden sind),
ihr schöne (sprich teure oder selbstgepflückte) Blumen schenkt (selbst pflücken kostet Zeit, Zeit haben und sich nehmen ist auch Reichtum), et cetera.
Ich schrieb ja, Geld und Macht allein werden nicht reichen.
Selbstverständlich bleibt ein Arschloch unabhängig von Reichtum und/oder Schönheit ein Arschloch.
Ila, vielleicht bist Du ja ein besserer im Sinne von mit mehr erstrebenswerten Fähigkeiten beschenkter Mensch als ich.andersrum: wer als mann Eieruhrfigur, Jugend, lange Haare permanent aus dem Reptilien- ins Frontalhirn holt als Eichmaß für eine Partnerin, kriegt halt ein chicken, die ihrerseits nicht den partner, sondern den versorger und scheinbaren Beschützer sucht.
Attraktiv sind die Modelle natürlich. aber wenn nicht mehr dazukommt, reicht es eben doch nicht. und selbst, wenn sie sich sonst in allem gleichen würden, gäbe doch das limbische System den Zuschlag
Aber mir (und den meisten Menschen, die ich kenne) fällt es sehr schwer, auf der Strasse oder am Strand einem goldenen Herzen, einem scharfen Verstand oder einer guten Seele hinterherzuschauen.
Sprich, der Initialreiz ist immer Optik, idealerweise in Bewegung.
Dass der Initialreiz allein weder zu Liebe oder einer stabilen Langzeitbeziehung führt, ist klar.
Aber ihn auslösen zu können, verschafft einem Menschen ein signifikanten Startvorteil.
Ich stelle erneut fest, dass Frauen mit der Idee, dass solche "Mechanismen" auch in ihnen Wirlksamkeit entfalten, anscheinend solche Probleme?
Es ist bekanntlich ein Trugschluss, dass reiche, mächtige Männer keine wunderbaren Menschen sein könnten.
Ebenso wie die Annahme, dass traumschöne Frauen per se oberflächlich, dumm, materialistisch etc. seien.
Ich vermute, Gespräche über dieses Thema werden insbesondere von Frauen gern in diese Extreme verzerrt, um eben nicht darüber nachdenken und sprechen zu müssen, wie wirksam ihr eigenes Eidechsengehirn ist.
Hoffe, angeregt zu haben.
KKGeändert von Kistenkumpel (05.08.2013 um 15:07 Uhr)
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05.08.2013, 15:03Inaktiver User
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05.08.2013, 15:09Inaktiver User
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Oftmals ist sowas deutlich subtiler. Als Mann kann man seinen beruflichen Erfolg auch nur begrenzt verstecken. Allein der Umgang mit Geld, die Wohnung, oder der Freundeskreis machen dies relativ leicht erkennbar. Die meisten Frauen wuerden diese Denkweise ja nicht einmal sich selbst eingestehen. Und ausser bei den Extrembeispielen ist es fuer den Mann nur schwer zu erkennen. Selbst erfolgreiche Frauen suchen ja i.d.R. einen aehnlich erfolgreichen Partner.
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05.08.2013, 15:18Inaktiver User
AW: Money => Power => Women | by Tony Montana | Noch immer gültig?
ich oute mich: ich finde männer mit macht durchaus sexy. das ist nicht immer gleichbedeutend mit reich, kann aber natürlich vorkommen.
ist wahrscheinlich ähnlich wie das gute aussehen einer frau. es erregt aufmerksamkeit, ist auch anziehend - aber irgendwann kommt man natürlich doch an den punkt, wo die substanz zählt.
was mir schwer fällt, ist die sache mit der augenhöhe - wenn ein mann viel geld hat, bleibe ich eher auf abstand, weil ich mich für einladungen nicht revanchieren und überhaupt finanziell nicht mithalten kann.
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05.08.2013, 15:20Inaktiver User
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05.08.2013, 15:31
AW: Money => Power => Women | by Tony Montana | Noch immer gültig?
Ich weiß ja nicht, aber ich muss immer mal wieder den Kopf schütteln, was ihr für Frauen kennt
. Weder meine Freundinnen noch ich nehmen ein A.. loch, nur weil er reich, einflussreich oder sonstwas ist. Man hat doch nur ein Leben, wieso also das mit einem Menschen verbringen, den man unzumutbar findet.
Man wandelt nur das, was man annimmt.
C.G. Jung
Nein ist ein ganzer Satz.
Keine Ahnung von wem
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05.08.2013, 15:32
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Weiteres Indiz für meine These, dass die Faktoren Geld und Macht in der Verpaarung wie vor eine signifikante Rolle spielen, ist die Tatsache, dass Frauen es andersherum meist nicht einmal versuchen, und wenn, dass es auch für sie nicht funktioniert.
Anders als ein Mann ist es eine Frau nicht gewöhnt, ihr Vermögen und ihren Status mit ihrem Partner zu teilen. Ein Mann, der "weniger hat und darstellt" als sie, ist als Partner per se uninteressant(er).
Frauen sind drastisch formuliuert darauf konditioniert:
"Was meins ist, ist und bleibt meins. Was seins ist, wird unseres."
Warum sind und bleiben sehr (gut aus-)gebildete, gut verdienende und situierte Frauen statisch gesehen so oft Single?
Weil sie nach einem Mann wollen, der ihnen in dieser Hinsicht mindestens ebenbürtig ist oder gar mehr oder weniger "überlegen".
Diese Männer sind aber eben rein mengentheoretisch umso knapper gesät, je besser situiert eine Frau ist.
Und zudem machen Männer sich keine großen Gedanken darüber, was ihre Partnerin an Status oder Vermögen "mitbringt".
Denn Männer sind seit Jahrtausendne darauf konditioniert, ihren Status und ihr Vermögen mit ihrer Partnerin teilen.
Sie verpaaren sch als auch bedenkenlos "nach unten", was zu einer weiteren Verknappung gut situierter Männer führt.
Viele Männer sehen ihre statusmäßige und wirtschaftliche Überlegenheit auch nach wie vor als Grundbaustein und Ausweis von Männlichkeit an. Dies führt dann dazu, dass diese Männer sich eher einer "unterlegenen" Partnerin öffnen mögen.
Das Ganze führt dann am anderen Ende der Skala dazu, dass besonders schlecht situierte Männer ebenfalls überproportional häufig Single bleiben.
Sie fühlen sich von Frauen "entmannt", die ihnen statusmässig überlegen sind.
Die statusmässig überlegenen Frauen finden die in dieser Hinsicht unterlegenen Männer unattraktiv.
Das fängt doch schon damit an, dass nicht wenige Frauen einen Hausmann "unsexy" finden.
Dies alles ist kein Vorwurf, lediglich die Darstellung meiner Sicht.
Es darf und soll ja nun jede/r sich seinen Partner/in aussuchen.
Aber ich glaube, es wird jedem und jeder nützen, sich genauer mit der Frage zu befassen, wie man selbst das macht, was da eine Rolle spielt.
Insbesondere dann, wenn der eigene Wunsch nach einer Partnerschaft bzw. einem passenden Menschen für eine Partnerschaft länger unerfüllt bleibt oder Beziehungsversuche immer wieder scheitern.
Hoffe immer noch, angeregt zu haben.
KK
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05.08.2013, 15:39
AW: Money => Power => Women | by Tony Montana | Noch immer gültig?
Natürlich geht es nicht immer platt um viel Kohle und praktische Macht.
Künstler beispielweise haben beides oft nicht, aber sie haben einen Status, ein Ansehen, einen Ruf oder Nimbus, den Frauen scheinbar sehr attraktiv finden.
Künstler "sind wer" in ihrer Szene, man kennt und achtet sie, bewundert sie vielleicht sogar für ihre Arbeit.
Die Chance, an diesem "Glanz" zu partizipieren, ist anscheined attraktiv.
Beobachtet mal die Partnerinnen der Musiker bei einem Konzert an, und sei's auch nur eine x-beliebigen Amatuerband.
Ja, ihr werdet sie erkennen, auch wenn ihr weder die Band noch die Frauen kennt.
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05.08.2013, 15:41Inaktiver User
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@kistenkumpel: in weiten teilen gebe ich dir recht!
... während sie sich von den frauen reproduzieren und nachwuchs schenken lassen, sollten wir der vollständigkeit halber anführen. ein geschäft auf gegenseitigkeit. zugleich ein geschäft, das jahrtausendelang immer nur in eine richtung ging, was die von dir beschriebenen schwierigkeiten des rollenwechsels erklärt.
hm, stimmt das noch so? ich kenne doch einige männer, die zumindest beim bildungsniveau ihresgleichen suchen. bei geld hast du sicher recht.Sie verpaaren sch als auch bedenkenlos "nach unten", was zu einer weiteren Verknappung gut situierter Männer führt.
nun ja, hausfrauen sind aber auch unsexy, oder? ich glaube, diese art von unsexiness hat nichts mit dem geschlecht zu tun.
Die statusmässig überlegenen Frauen finden die in dieser Hinsicht unterlegenen Männer unattraktiv.
Das fängt doch schon damit an, dass nicht wenige Frauen einen Hausmann "unsexy" finden.


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