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29.07.2013, 20:07Inaktiver User
AW: Frage an die glücklich verheirateten
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29.07.2013, 23:41
AW: Frage an die glücklich verheirateten
Dake für eure Antworten, auch an die, die ich hier nicht zitiere…
Habe ich das irgendwo geschrieben? Mir geht es eher darum, dass man sich auch am Wochenende füreinander Zeit nimm. Gerne jedes zweite oder dritte, gerne auch nur Sa oder So…. Ja, auch ich habe Hobbys und als Single betreibe ich sie sehr intensiv. Aber wenn jemand in mein Leben tritt, der mir gefällt, dann räume ich ihm auch mehr Zeit zu und widme mich weniger intensiv meinen Hobbys. Ich verlange von keinem, dass er seine Hobbys aufgibt… doch etwas weniger, sollte schon drin sein, wenn man jemanden mag und mit ihm sich evtl. mehr vorstellen könnte.??
Was mich interessieren würde, wer hat von euch einen Partner, der jedes Wochenende seinen Extremsportarten nachgeht und somit das ganze Wochenende weg ist?
Genau das Gefühl habe ich auch… Ich bin nur eine von seinen vielen Möglichkeiten der Freizeitgestaltung… Und ich bin nicht die Art von Frau, die damit gut leben kann…
Er macht Wildwasser-Rafting, Extremklettern und Trekking im Hochgebirge. Keine Wettkämpfe, oder festen Termine, mehr oder weniger spontan… Also keine Hobbys, die man so einfach teilen kann mit einem Neuling….
Ja, das stimm. Wir haben wohl sehr unterschiedliche Vorstellungen von Nähe und Zuneigung…
Vielen Dank für deine lieben Antworten
Ich danke dir für deine Antwort :-) In dem, was du schreibst find ich mich wieder. Vor allem in dem obigen Zitat. Leider treffe ich entweder auf Männer, die keine Hobbys und Interessen haben oder auf Extremsportler…. Wo sind die Männer der goldenen Mitte ;-)
Wir sehen uns zu wenig, als das ich das beurteilen kann…. So 1 bis 2 Mal unter der Woche. Ich würde ihn schon so einschätzen. Aber was nützt mir ein Partner, der zuverlässig aber nie da ist ;OGeändert von Moonbird (29.07.2013 um 23:47 Uhr)
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30.07.2013, 01:23
AW: Frage an die glücklich verheirateten
Ich schrieb es schon oben - ich finde das überhaupt nicht selbstverständlich - und nach so kurzer Zeit sowieso.
Das sind doch aber saisonale Dinge - das wird im Herbst doch von alleine weniger. Jetzt wollen sie das Wetter ausnutzen.Er macht Wildwasser-Rafting, Extremklettern und Trekking im Hochgebirge. Keine Wettkämpfe, oder festen Termine, mehr oder weniger spontan…
Und auch wenn sie es spontan machen - keiner kann das alleine, sie sind aufeinander angewiesen - und damit das funktioniert, müssen sie zusammenhalten. Und er kann schnell seine Gruppe "verlieren" - und natürlich auch seine Fitness für die Extremsportarten.
Geh' das doch konstruktiv an. Sag' ihm, dass du schön fändest, wenn ihr zumindest ab und zu das Wochenende zusammen verbringt - und auch, was du dann tun möchtest (wenn es mehr als "einfach zusammensein" wäre, wäre das gut) und frage ihn, wie das mit den Wochenenden außerhalb von Sommer und Frühherbst ist.
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30.07.2013, 02:25
AW: Frage an die glücklich verheirateten
Ich finde Marta-Agatas Bemerkung sehr treffend, dass diese Hobbys doch ziemlich saisonabhängig sind.
Im Winter wird's ruhiger
Auch wenn Du die Hobbys nicht (gleich) teilen kannst oder willst, frage ich mich, warum Du nicht mitfährst und die jeweilige Gegend auf eigene Faust erkundest.
Wo Wildwasser-Rafting, Extremklettern und Trekking im Hochgebirge stattfinden, muss die Landschaft doch grandios sein.
Moonbird, sieh Dir Deinen Mann an, wie er aussieht, wenn er fix und alle mit glitzernden Augen von seinen "Abenteuern" zurückkommt und die ganze Welt umarmen möchte. Das ist er doch, der Mann, der Dich "anmacht" oder nicht?
Du kriegst, was Du siehst. Immer!Aber was nützt mir ein Partner, der zuverlässig aber nie da ist ;O
Du entscheidest, welche zwei, drei Grundbausteine in einer Beziehung zum anderen unabdingbar sind.
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30.07.2013, 05:54Inaktiver User
AW: Frage an die glücklich verheirateten
Von wegen saison-abhängig.
Diese Extremsportler sind doch Spinner. Entweder sind dann im Herbst und Winter Trockenübungen dran.
Oder, in seinem Falle: sie düsen nach Hawai. Da soll es ja die besten Windverhältnisse geben.
Nee, mal im Ernst. Solche Menschen stecken ihre ganze Leidenschaft und natürlich auch viel Energie in ihr Hobby. Da bleibt eben nicht mehr so viel übrig.
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30.07.2013, 07:02Inaktiver User
AW: Frage an die glücklich verheirateten
Da kollidieren deine Vorstellungen mit seinen. Er denkt und handelt da halt nicht so wie du. Wenn ich in deiner Situation wäre, würde ich darüber nachdenken, ob ich mir auf diese Weise tatsächlich eine Beziehung vorstellen könnte - ohne den Hintergedanken "ich reduziere doch auch, das kann er doch genauso tun".
Keine Extremsportler, aber den einen sehe ich beziehungsbedingt nur an einem WE im Monat und der andere arbeitet Schichtdienst, so dass auch da nur ein gemeinsames WE im Monat übrig bleibt. Mit etwas Pech sind diese WE dann auch noch solche, an denen ich Home-Office mache. Wir nutzen halt die wenige Zeit, die es gibt und für uns passt das auch so.Was mich interessieren würde, wer hat von euch einen Partner, der jedes Wochenende seinen Extremsportarten nachgeht und somit das ganze Wochenende weg ist?
Von daher dürfte es dich nicht wirklich weiterbringen, wenn du andere Beispiele liest. Ich, z.B., bin halt die Art Frau, die mit sowas gut leben kann, du nicht - und sowas sind "hard limits". Wenn eine Beziehung beiden guttun soll, dann sollten auch beide ähnliche Vorstellungen von Nähe und Zuneigung haben und nichtGenau das Gefühl habe ich auch… Ich bin nur eine von seinen vielen Möglichkeiten der Freizeitgestaltung… Und ich bin nicht die Art von Frau, die damit gut leben kann…
Wir haben wohl sehr unterschiedliche Vorstellungen von Nähe und Zuneigung…
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30.07.2013, 08:36Inaktiver User
AW: Frage an die glücklich verheirateten
Hallo moonbird,
betreibt dein Freund seine Hobbies ganzjährig? Oder könnte es sein, dass jetzt gerade „Hochsaison“ ist? Für mich klingt das, als wären Sie wetterabhängig, aber vielleicht auch nur, weil ich so ein Weichei bin.
Mein Partner betreibt, seit ich ihn kenne, ernsthaft ein Hobby, bei dem über Wochen nahezu jeder Sonntag belegt ist und er trainiert ganzjährig, möglichst täglich. Dazu kommen einzelne Turniere, die in der Regel jeweils 9 Tage dauern, wenn ich Glück habe, auch nur drei, von Freitag bis Sonntag. Zugegeben, manchmal bin ich etwas angefixt, weil Urlaubsplanung, wenn’s nach ihm ginge, immer drum herum passieren sollte. Aber an seiner Liebe habe ich keine Zweifel, das hat damit nichts zu tun, die lässt sich nicht über Zeit bestimmen.
Nun kennt ihr euch ja noch nicht so lange, für mich wäre es zu früh, mir ernsthafte Gedanken über gemeinsame Zukunft zu machen. Wenn du dich in seiner Nähe gut fühlst, kannst du dann nicht einfach abwarten, wie es weitergeht? Ja, vielleicht schläft es einfach ein, weil es dir zu wenig Miteinander ist. Aber vielleicht wächst es auch und ihm wird die Zeit mit dir wichtiger.
Noch ein klein wenig zu deinen Fragen: Mein Freund und ich haben uns anfänglich etwa alle zwei bis drei Wochen für ein paar Stunden, auch mal übernacht, gesehen. Die Initiative hat mal er, mal ich ergriffen, so halbe/halbe. Nach etwa einem Jahr haben wir auch schon mal ein gemeinsames Wochenende verbracht. Und nach zweieinhalb Jahren begannen die Gedanken über ein längerfristiges Miteinander. Jetzt sind es sechs Jahre geworden. Bei meiner ersten Beziehung (Ehe), die rund 33 Jahre hielt, war der Vorlauf auch nicht kürzer, längerfristige Zukunftsgedanken begannen da nach fünf Jahren, aber da war ich ja auch noch viel jünger.
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30.07.2013, 08:45
AW: Frage an die glücklich verheirateten
Okay, interessant, dass du es nicht für selbstverständlich hältst…...
Ich erwarte es nach so kurzer Zeit auch NICHT. Mir geht es auf lange Sicht: Ist er so einer, der immer so machen wird? oder ist er eher wie ich: ein Mensch, der auf lange Sicht bereit ist seine intensiven Hobbys etwas herunter zu schrauben?
Jedenfalls ist das meine Vorstellung von einer guten Partnerschaft: Wir sind alle Individuen und es geht darum zu schauen, was mache ich gerne mit/für meinem Partner ohne mich selber zu verlieren oder zu verbiegen. Passt das zusammen?
Bei einigen Antworten hier hatte ich eher den Eindruck: Wie kannst Du erwarten, dass er wegen dir kürzer tritt? Mach doch am Besten mit….
Ist das euer Konzept? Seid ihr immer damit einverstanden, was euer Partner macht und tut? Seid ihr damit glücklich, wenn er jedes Wochenende wegfährt? Macht ihr bei seinen Hobbys mit, auch wenn es anfangs nicht eure Hobbys waren?
Bei red_gillian ist das der Fall J
Warum ich frage? Es geht mir darum, mein Konzept von Welt zu hinterfragen… Ist das meine Vorstellung, weil ich es so vorgelebt gekriegt und gedankenlos übernommen habe? Oder ist das eher meinen Bedürfnis? Mir geht es darum, mehr Flexibilität/Freiheit im Denken und Handeln zu bekommen, um ein glückliches Leben zu führen… Ich kenne viele Menschen, die stur ihre “Konzepte” leben und damit nicht glücklich sind. Und ich stehe daneben und schüttle den Kopf darüber…. Irgendwann kam ich auf die Idee, ein anderern Mensch, der eine ganz andere Sicht auf die Welt hat, macht es wahrscheinlich auch bei mir J
Ja, ich finde es toll. Ich mag Männer, die eine Leidenschaft haben. Doch jedes Wochenende? Tatsächlich jedes Wochenende??
@Lea1958: Danke für deine Antwort. Ich finde sie interessant und wertvoll :)
Ich finde alle eure Antworten interessant und wertvoll, so ist es nicht…
Mir geht es darum: Muss es immer sehr intensiv sein und immer schnell, schnell gehen? Weil es mir das ein Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit gibt, das ein Teil von mir braucht (ein anderer Teil mag Freiheit und Unabhängigkeit)… Oder kann sich das langsam entwickeln.
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30.07.2013, 09:39
AW: Frage an die glücklich verheirateten
Hallo Moonbird,
vielleicht ist es tatsächlich besser, wenn du dich auf Männer mit ähnlichen Interessen konzentrierst. Es müssen nicht alle Hobbys übereinstimmen, aber ein beträchtlicher Teil erweist sich schon als vorteilhaft.
Ich war noch nie die große Sportlerin und mache nur hin und wieder was, um mich fit zu halten. Vereine sind nicht mein Fall, Extremsportarten schon gar nicht. Meine großen Leidenschaften sind Musik und Bücher. Ich beschäftige mich intensiv mit unterschiedlichen Musikrichtungen, recherchiere viel im Netz, sammle Tonträger und besuche gerne Konzerte. Und ich lese gerne Bücher aus unterschiedlichen Themengebieten. Nun ist es so, dass ich meine Männer alle auf irgendwelchen Veranstaltungen kennengelernt habe, die mit der Musik zu tun haben: Kneipenbesuche, Konzerte, Festivals, Geburtstagsfeiern von gemeinsamen Bekannten, usw. Wenn man sich schon mehrmals gesehen und interessante Gespräche geführt hat, wurden FB-Accounts ausgetauscht, in diversen Foren geschrieben, etc. Die Männer in diesem Umfeld investieren sehr viel Zeit in das Hobby, und das habe ich auch immer getan - zumindest wenn ich nicht verliebt war.
Sobald mein Interesse an einem bestimmten Mann größer wurde, wollte ich ihn automatisch öfter sehen als vorher. Wenn der Mann in meiner Nähe wohnen würde, könnte man das sicherlich irgendwie einrichten. In den letzten Jahren habe ich mich aber ausschließlich für Männer interessiert, mit denen nur eine Wochenendbeziehung möglich war. Ich habe einen teils sehr zeitintensiven Arbeitsalltag und wäre für eine Beziehung dazu bereit gewesen, meine Hobbys einzuschränken. Deshalb war ich enttäuscht, wenn die Männer nicht dasselbe für mich tun wollten.
Nicht jeder Mensch ist so schnell, wenn es um eine neue Person in seinem Leben geht. Für mich ist die Umstellung weitaus unproblematischer wie für viele andere Leute. Und gerade die Männer mit zeitintensiven Hobbys ändern ihr Leben nicht von jetzt auf nachher, wenn eine interessante Frau auftaucht. Da muss man etwas Geduld aufbringen. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es sich umso positiver entwickelt, je weniger Frau auf irgendwelche Aktionen drängt. Wenn ich unzufrieden war und Druck gemacht habe, ergriffen die Männer die Flucht. Ein Mensch wird dir liebend gerne mehr Aufmerksamkeit schenken, wenn er das Gefühl hat, dass er das freiwillig macht. Nur dann fühlt er sich in deiner Nähe richtig wohl. Und du bemerkst dann Schritt für Schritt, dass es vorwärts geht :).
LG
Pistazieneis
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30.07.2013, 09:45Inaktiver User
AW: Frage an die glücklich verheirateten
Nein, sorry, das ist nicht der Fall. Ich bin nicht immer damit einverstanden, was die beiden tun. Genausowenig mache ich die Hobbys meiner Männer mit - ich habe meine eigenen und wir haben gemeinsame, die gab es aber schon von Anfang an.
Ich wundere mich ein bisschen darüber, wo du das herausgelesen hast.




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