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    AW: Es kommt kein Mann mehr...

    Zitat Zitat von mondfisch Beitrag anzeigen
    Liebe kleinereise,
    Es kann sein, dass uns einfach nur die Unbeschwertheit verloren gegangen ist und wir strahlen das aus...
    Ich würde denken, hier bist du sehr, sehr nahe bei der Wahrheit.

    Während ich eben finde folgender Gedanke ist vollkommen kontraproduktiv

    Ist es möglich, dass einige Männer (die, dich ich interessant finde und in mein Leben passen würden) verunsichert sind, wenn sie auf starke frauen treffen?
    ... denn das bedeutet, die Frau hält sich für stark, was impliziert, dass der Mann zu schwach wäre. Das ist das Gegenteil von locker und unbeschwert, denn dann hält sie sich wohl für überlegen.
    Ich glaube, sich als Frau (oder Mann) für stark zu halten bedeutet eigentlich die Betonung einer Selbstverständlichkeit und die Betonung einer Selbstverständlichkeit bedeutet eigtl. Schwäche sprich geringes Selbsbewusstsein.

    Ich persönlich habe die Erfahrung gemacht, dass es zwei Arten von Männern gibt, die mit einer selbstbewussten erfolgreichen Frau sehr gut klar kommen: Das sind einmal die Opfer, die sich an einen heften wollen um zu lernen und von der Energie abzusaugen und zum anderen die selber sehr selbstbewussten, die ihr Leben im Griff haben und nun eine Beziehung auf Augenhöhe suchen.
    Bleibt nur die Frage zu klären, warum du dich nicht vollumfänglich auf die Letzteren konzentrierst?

    Liebe Mondfisch, ich finde du hast wirklich sehr gute Erkenntnisse gesammelt, jetzt solltest du an die Umsetzung gehen .
    Kreativität kommt von der Freiheit zu scheitern. Und die Freiheit zu scheitern kommt vom Experiment. (Peter Gabriel)

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    AW: Es kommt kein Mann mehr...

    Zitat Zitat von Sprachlos Beitrag anzeigen
    Ich glaube, sich als Frau (oder Mann) für stark zu halten bedeutet eigentlich die Betonung einer Selbstverständlichkeit und die Betonung einer Selbstverständlichkeit bedeutet eigtl. Schwäche sprich geringes Selbsbewusstsein.
    Ein weiser Satz, wenn ich das mal so sagen darf.
    Ich hatte ja schon an anderer Stelle (irgend n Strang mit Titel 'starke Frauen' oder so) diese Vokabel 'stark' kritisiert - ich fand und finde: je näher man sich der Begrifflichkeit 'starke Frau / starker Mann' annähert, umso schwammiger wird diese Beschreibung.

    VanDyck
    Es gibt so viele schöne Momente im Leben; ich sollte mich entspannen,
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    AW: Es kommt kein Mann mehr...

    Zitat Zitat von mondfisch Beitrag anzeigen
    Da fängt mein Problem schon an. Wenn ich an Männer denke die an ihrer Karriere arbeiten, dann denke ich automatisch an glatt rasierte Krawattenträger. Und bei aller Liebe... das geht gar nicht.
    Dann musst du dich eben an einen von den reichlich vorhandenen anderen Männern halten. Es gibt in meiner Wahrnehmung wesentlich mehr Männer die keine besondere Karriere hingelegt haben und nur selten mit Anzug und Krawatte auflaufen (obwohl ich finde, dass Männer im Anzug eine gute Figur machen).
    Kreativität kommt von der Freiheit zu scheitern. Und die Freiheit zu scheitern kommt vom Experiment. (Peter Gabriel)

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    AW: Es kommt kein Mann mehr...

    Zitat Zitat von VanDyck Beitrag anzeigen
    Ein weiser Satz, wenn ich das mal so sagen darf.
    Danke, ich glaube aber, das sieht nicht jede(r) so .
    Kreativität kommt von der Freiheit zu scheitern. Und die Freiheit zu scheitern kommt vom Experiment. (Peter Gabriel)

  5. Inaktiver User

    AW: Es kommt kein Mann mehr...

    Zitat Zitat von Sprachlos Beitrag anzeigen
    Ich glaube, sich als Frau (oder Mann) für stark zu halten bedeutet eigentlich die Betonung einer Selbstverständlichkeit und die Betonung einer Selbstverständlichkeit bedeutet eigtl. Schwäche sprich geringes Selbsbewusstsein.
    Das hieße dann, alle wären gleich stark? Find ich so unsinnig wie zu meinen alle wären beruflich gleich qualifiziert oder gleich groß - und niemand dürfte sich daher hier so beschreiben. Und schon gar nicht als attraktiv, das ist das allerallerschlimmste...

    Zitat Zitat von Sprachlos Beitrag anzeigen
    Danke, ich glaube aber, das sieht nicht jede(r) so .
    Stimmt. Wenn ich mir eine Eigenschaft zuordne die mir von anderen oft so zugeschrieben wird ist das für mich noch lang keine Betonung - sondern hier im Rahmen des Austauschs zunächst nur eine Erläuterung.

  6. Inaktiver User

    AW: Es kommt kein Mann mehr...

    .

  7. Inaktiver User

    AW: Es kommt kein Mann mehr...

    Zitat Zitat von VanDyck Beitrag anzeigen
    je näher man sich der Begrifflichkeit 'starke Frau / starker Mann' annähert, umso schwammiger wird diese Beschreibung.
    Ich nicht. Aber es ist ja groß in Mode alles bis zur Unkenntlichkeit zu relativieren, wieso auch immer.

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    AW: Es kommt kein Mann mehr...

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Das hieße dann, alle wären gleich stark? Find ich so unsinnig wie zu meinen alle wären beruflich gleich qualifiziert oder gleich groß - und niemand dürfte sich daher hier so beschreiben. Und schon gar nicht als attraktiv, das ist das allerallerschlimmste...
    Von "dürfen" ist ja keine Rede. Das Problem ist nur, wenn man sich stärker fühlt als der Partner und also ein Gefälle fühlt, dann ist das einfach schlecht, das ist klar.

    Warum aber manche Frauen meinen, dass es keine Männer geben würde, die ihnen gewachsen sind, das erschließt scih mir nicht. Dieses starke-Frauen-Gerede bedeutet doch nur, dass diese Frauen nicht die passenden starken Männer suchen oder finden. Und da sollte man sich dann vllt. mal fragen woran das liegt.
    Kreativität kommt von der Freiheit zu scheitern. Und die Freiheit zu scheitern kommt vom Experiment. (Peter Gabriel)

  9. Inaktiver User

    AW: Es kommt kein Mann mehr...

    Zitat Zitat von Sprachlos Beitrag anzeigen
    Von "dürfen" ist ja keine Rede. Das Problem ist nur, wenn man sich stärker fühlt als der Partner und also ein Gefälle fühlt, dann ist das einfach schlecht, das ist klar. .
    Das seh ich auch so - ich seh aber einen himmelweiten Unterschied zwischen einem Austausch wie hier und damit wie das dann in einer bestimmten Paarbeziehung erlebt wird.

    Dieses Unterlegenheitsgefühl kann ja durchaus ein einseitiges sein, genau wie manche Leute eifersüchtig sind ob sie Grund dazu haben oder nicht.

    Zitat Zitat von Sprachlos Beitrag anzeigen
    Warum aber manche Frauen meinen, dass es keine Männer geben würde, die ihnen gewachsen sind, das erschließt scih mir nicht. Dieses starke-Frauen-Gerede bedeutet doch nur, dass diese Frauen nicht die passenden starken Männer suchen oder finden. Und da sollte man sich dann vllt. mal fragen woran das liegt.
    Dass es sie nicht gibt ist natürlich kein Argument??

    Es ist eben kein ausschließlich individuelles Unvermögen, sondern auch ein nachweisbar und hier schon bis zum Erbrechen erklärtes strukturelles Problem. Das immer wieder zu leugnen finde ich nicht hilfreich.

  10. gesperrt

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    AW: Es kommt kein Mann mehr...

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    ... Es ist eben kein ausschließlich individuelles Unvermögen, sondern auch ein nachweisbar und hier schon bis zum Erbrechen erklärtes strukturelles Problem. Das immer wieder zu leugnen finde ich nicht hilfreich.
    Das strukturelle Probem liegt auf der Hand:
    Der Menge überdurchschnittlich gut ausgebildeter, wirtschaftlich und sozial gut bis sehr gut positionierter und womöglich attraktiver Frauen steht keine gleichgroße Menge ebensolcher Männer gegenüber. Diese Frauen-Menge wächst.
    Denn für Männer ist es zweitrangig bis egal, ob ihre Frau nun überdurchschnittlich [dies und das] ist. Allein Schönheit spielt da eine Rolle. Und ansonsten eben all das, wo man von stark und schwach nciht wikrelih sprechen kann.
    Warum ist das so?
    Weil Männer eben gewohnt sind, allein nicht nur für sich selbst, sondern im Zweifelsfalle auch für Frau und etwaige Kinder sorgen zu müssen.
    Also spricht nichts dagegen, sich sozial, vom Bildungsstand, Karriere und Einkommen her "nach unten" zu verpartnern.
    Manchen Männern gefällt sogar gerade das sehr gut, weil sie sich damit mächtig (und) männlich fühlen.

    Der Menge unterdurchschnittlich gut ausgebildeter, wirtschaftlich und sozial schlecht bis sehr schlecht positionierter und womöglich weniger attraktiver Männer steht keine gleichgroße Menge ebensolcher Frauen gegenüber. Diese Männer-Menge wächst ebenfalls.
    Hier mag ein Mann bereit sein, sich "nach oben" zu verpartnern.
    Es würde ihm im Mittel aber gar nichts nützen.
    Denn in der Regel würden Frauen ihn persönlich wegen "Karriere, Körper, Kohle, Karre - Fehlanzeige."
    nicht einmal kennenlernen wollen.
    Manche Männer sind aber auch nicht dazu bereit, sich "nach oben" zu verpaaren, und die wiederum konkurrieren mit den Besser-Bestückten und -Gestellten um die Frauen, die sie für eine Beziehung in Betracht ziehen würden.

    Darum können sich diese Menschen ihren Wunsch nach Partnerschaft oft nicht erfüllen.
    Das ist blanke soziodemographische Mengenlehre.

    Ob nun die Hemmnisse für diese Gruppen, untereinander Paare bilden, eher bei den Männern oder bei den Frauen bestehen, darüber lässt sich trefflich streiten.
    Ich denke, da geben sich beide Seiten nichts.
    Und zwar vermutlich deshalb nicht, weil unsere uns eingebimsten Geschlechterrollenerwartungen und -bilder eben suggerieren, das "sowas nicht gut geht".
    Das fängt ja schon bei der sachlich betrachtet unerheblichen Frage an, wer beim ersten Date die Rechnung übernimmt.

    Das Entscheidende ist also: Wie sieht der individuelle Wunsch nach Partnerschaft wirklich aus, was willst Du selbst wirklich, was ist Dir wirklich wichtig, was finest Du wirklich iebenswert oder attraktiv?
    Kann ein individueller Mann eine individuelle Frau lieben und begehren, die mehr Geld verdient, gebildeter, sozial besser gestellt und womöglich schöner ist er?
    Kann die Frau umgekehrt diesen Mann lieben und begehren?

    Ich vermute: Im Einzelfalle wird es einfach viel zu selten versucht,
    weil mensch "eben seine Ansprüche an eine/n Partner/in hat".

    Das ist ja auch völlig in Ordnung so, aber dann sollte mensch bitte nicht am kompletentären Geschlecht herummäkeln.

    Hoffe, angeregt zu haben.

    KK

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