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08.07.2013, 19:39Inaktiver User
AW: Gucken Männer weg, wenn man Ü40 ist ??
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08.07.2013, 20:34
AW: Gucken Männer weg, wenn man Ü40 ist ??
Totaler Quatsch, aber so sind die Menschen anscheinend.
Tun sie?Lustig dass alle kuriosen Erfahrungen besonders aus HH kommen...
Tun sie nicht.Warum sich East, ottensen und elbstrand ausschließen habe ich noch nicht verstanden....
Die verschiedenen Stadtteile und Lokale bieten jedermensch das, was er sich gerade wünscht.
Manchmal gelüstet es mich nach einem Gefühl der Geborgenheit, manchmal eben nach wohligem Schauer auf dem "Jahrmakrt der Eitelkeiten" - und danach fällt dann die Wahl der Lokalität im weiteren und engeren Sinne aus.
Würde mich wundern, wenn das in anderen Städten ernstzunehmender Größe nicht genauso (möglich) wäre.
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08.07.2013, 20:37
AW: Gucken Männer weg, wenn man Ü40 ist ??
Kreativität kommt von der Freiheit zu scheitern. Und die Freiheit zu scheitern kommt vom Experiment. (Peter Gabriel)
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08.07.2013, 20:40
AW: Gucken Männer weg, wenn man Ü40 ist ??
Kreativität kommt von der Freiheit zu scheitern. Und die Freiheit zu scheitern kommt vom Experiment. (Peter Gabriel)
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08.07.2013, 20:49
AW: Gucken Männer weg, wenn man Ü40 ist ??
Nix, sonst hätte ich ihr ja nicht angeboten, mit ihr etwas trinken zu gehen.
Aber das mich nichts stört, reicht mir nicht aus, um mir "mehr vorstellen" zu können.
Ich bin zudem nicht auf der Suche nach der nächsten Frau für's Leben.
Und das ist doch auch egal, denn geschätzt 99,9% aller Bri-UserInnen hätten auf der Basis dessen, was ich schreibe und wie ich das tue, vermutlich keine Lust, mich auch nur persönlich kennenzulernen.
Da blieben dann immerhin noch 180 Leute übrig.
Von diesen verbleibenden 0,1% würden sich geschätzt rein auf der Basis meiner Erscheinung hier 80% davon sicherlich nicht "mehr" mit mir vorstellen können.
Das wären im Endeffekt 7,2 Leute, die am Kistenkumpel ein mehr als kumpeliges Interesse hätten.
Andersherum ist es genauso.
Normal, irgendwie. Oder?
Und Du erwartest hoffentlich nicht, dass ich hier NUBen-verachtend darlege, was mir Divinos Postings bezüglich ihrer Person nahelegen. Lies einfach mal unseren Wortwechsel, dann kommst Du sicher selbst auf Ideen, warum Divino und ich an einem Tisch sicherlich eine gute, lebhafte, teilweise auch lustige Diskussion, aber wohl kaum einen erotisch-amourösen Funkenflug ergeben würden.
Du meinst hier, in diesem Forum?Oder anders herum:
Was zieht Dich an, wie zeigt sich eine Frau, die Dir gefällt?
Was würde Dir das nützen?
Cheers,
KK
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08.07.2013, 23:35
AW: Gucken Männer weg, wenn man Ü40 ist ??
Ach Mensch, KK,
was ist denn daran so geheimnisvoll, dass ich es exemplifizieren müsste? Es geht doch gerade ums Allgemeine. (Aber wahrscheinlich brauchst Du einen Grund, mich zu füsilieren?!)
Es gibt eine ganze Menge verständlicher Kommunikationsmodelle und die passen letzten Endes auch auf Foren. Für mich gibt es hier zum Beispiel durchaus einen Beziehungsaspekt - sogar, wenn ich selbst nicht im direkten Austausch mit jemandem stehe, trete ich eventuell durch Perspektivübernahmen in eine Beziehung ein. Virtuell, versteht sich ohnehin, und (vorerst) relativ einseitig...
Die User wirken also auch (irgendwie) auf mich, nicht nur der reine Inhalt. Und damit ist nicht mehr egal, "wer" den Inhalt gesendet hat, mein Empfang wird durch "ihn" beeinflusst. Das geht doch hier jedem so, der intensiver mitmischt oder zumindest einfriger mitliest. Er macht sich ein Bild von den (auch nur temporären, strangbezogenen, ...) VielposterInnen, NebenschauplatzeröffnerInnen oder "HardlinerInnen" et al. - die Bemerkung: "Dein Posting sagt jetzt mehr über Dich aus, als über das Thema (oder den Antagonisten)!" liest man auch von TeilnehmerInnen, die garnicht verkopft erscheinen, und dazu muss man sich auch nicht Watzlawick, Luhmann oder Schulz von Thun reingezogen haben.
Man kann das aber tun - und damit landet man doch schnell, entsprechende Neugierde vorausgesetzt, bei noch allgemeineren Betrachtungen und Beobachtungen, die ich in Gesamtheit gerne "Forenpsychologie" nenne und zu denen ich mich frage, warum offenbar noch niemand eine Psychologie-Abschlussarbeit darüber geschrieben hat (oder warum ich noch keine gefunden habe). Und wenn wir noch allgemeiner werden, landen wir bei der Forenphilosophie.
Nein, das letzte war jetzt ein Jux, aber moderne Psychologie und moderne Philosophie müssen einfach miteinander verzahnt werden (was in manchen Fällen durchaus meint, sich zu beißen). Da ich aber offenbar zu ungeschickt bin, das zu vermitteln, was ich letztlich sagen will, zitiere ich einen Fachmann, den Philosophen Thomas Metzinger:
"Es gibt Formen des Selbsterlebens, die ein von allen anderen isoliertes Wesen niemals besitzen könnte. Viele Schichten unseres Selbstmodells erfordern soziale Korrelate, und vor allem werden sie häufig überhaupt erst durch eine bestimmte Art von sozialer Wechselwirkung erzeugt. [...] Bestimmte Bereiche in unserem phänomenalen Zustandsraum können wir nur mit Hilfe anderer menschlicher Wesen betreten. Eine allgemeine Einsicht in diesem Zusammenhang ist die, dass bestimmte Typen und Formen subjektiver Erfahrung [...] für jeden von uns mehr oder weniger leicht verfügbar sind. Das Ausmaß, in dem der Einzelne einen bewussten Zugriff auf seine emotionalen Zustände hat, unterscheidet sich jedoch. Dasselbe gilt darum auch für die Fähigkeit zur Einfühlung und die Leichtigkeit, mit der wir die geistigen Zustände anderer Menschen erkennen und verstehen können." (Thomas Metzinger, "Der Ego-Tunnel", 4. Aufl., S. 233, Bloomsbury Berlin 2011)
und ergänze selbst (für unseren Zusammenhang): Wir können schlecht bis garnicht geistige Zustände erkennen, die wir nicht selbst kennen, und bei nur flüchtiger Wechselwirkung mit unbekannten Menschen beschränkt sich das "Erkennen" ja wohl im Wesentlichen auf die stärksten der eigenen Erwartungen - ist also eigentlich, je unbekannter und flüchtiger, desto mehr, eine Selbstbespiegelung - positiv wie negativ.
Insofern vermittelt dieser Strang einerseits allgemeine "Erkenntnisse" als auch recht individuelle Informationen. Die allgemeinen Bestätigungen oder Falsifizierungen sind aus sich selbst heraus interessant, die individuellen Randinformationen, womöglich korreliert mit Nick, Profil und Avatar, fließen in die eigene Interpretation alter und zukünftiger Aussagen derer mit ein, schlimmsten- oder bestenfalls in die Aufmerksamkeit, die man den betreffenden Postings widmet.
Ob das nun mehr mit jenen oder mit einem selbst zu tun hat (weil es in gewisser anderer Weise auch nur "flüchtig" geschieht), wird man meist nicht erfahren, doch es ist oft verblüffend, solche Menschen persönlich kennenzulernen oder ihr Verhalten bei größeren Veränderungen ihres Status mitzubekommen. Ich habe da schon einiges (real) erlebt und bin auch mit Frauen und Männern aus Foren in viel persönlicheren und vertrauensvolleren Austausch gekommen, als das in den Foren selbst üblich ist.
Ein ziemlich alter Beschwichtigungs-Spruch von Admins und Mods lautet: Lerne den User XYZ persönlich kennen, der ist garnicht so..." Andere wiederum sind tatsächlich immer noch oder sogar noch mehr "so", wenn man sie kennengelernt hat.
So, genug des allgemeinen Geplänkels, jetzt also zur Analyse. Nein, ich muss Dich enttäuschen, nicht am autorisierten Exempel...
Ich mach's mir einfach: Ob frau angeguckt oder übersehen wird (bzw. sich solches wähnt), hängt von so vielem (teils gut Erforschtem, teils Spekulativem) ab, dass ich mich daran nicht individuell aufhängen würde, schon garnicht an einer Interpretation der Blicke, die ja durch mich selbst in mehrfacher Hinsicht erfahrungs- und erwartungsgefärbt ist.
Ob frau (natürlich auch mann) angelächelt oder gar angesprochen, ihr aktiv begegnet wird bzw. auch zweckbedingte aktive Begegnungen sich überwiegend zugewandt oder minimal gestalten - das wäre ein Grund, über seine Außenwirkung und die Wirkung der anderen auf einen selbst bzw. über deren Ursachen nachzudenken...
Das andere überlasse Frau getrost der Attraktivitätsforschung, der Soziologie, der Psychologie, oder schreibe es den Medien, der Werbung und dem Marketing zu, beziehungsweise lasse sich von Neurowissenschaftlern vorher aufklären, wie unser "Sehen" überhaupt funktioniert. (Soviel kann ich versprechen: Es ist verblüffend!)Geändert von Cygnus (09.07.2013 um 00:17 Uhr) Grund: Typo, Formulierung
Va', pensiero, sull'ali dorate... G. Verdi - Nabucco
Es gibt kein richtiges Leben im falschen. T. Adorno - Minima Moralia
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09.07.2013, 00:03
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09.07.2013, 07:35
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09.07.2013, 09:33Inaktiver User
AW: Gucken Männer weg, wenn man Ü40 ist ??
Erinnert mich irgendwie an "Dieses Jahr schenken wir uns aber mal nichts!" Und wenn man sich dran hält, hat man verloren.
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09.07.2013, 10:20
AW: Gucken Männer weg, wenn man Ü40 ist ??
So kompliziert ist das alles gar nicht. Warten, wollen, gefakte Absprachen treffen und sich dummes Zeug ausdenken ist wirklich dummes Zeug. Ich hätte aber nicht gedacht, dass es so unbekannt ist, quasi ein Geheimnis, das ich jetzt nach gefühlten drölfmillionen seltsamer Postings lüfte, auch für ü40Jährige:
Lächle und es wird zurückgelächelt,
guck und es wird zurückgeguckt.



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. Wie auch immer, jede(r) hat halt so seine Bilder im Kopf und meine waren gerade wieder sehr präsent, aber verallgemeinern lässt sich eben nix ...
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