hallo,Zitat von Sally_brown
das habe ich verstanden.![]()
ich wollte dir keineswegs besserwisserisch kommen, als ich sinngem. postete, du hättest evtl. schmerzliche erfahrungen noch nicht genügend aufgearbeitet. blick noch einmal in dich. wenn du ganz ehrlich bist, weisst du, dass das chaos irgendwann einmal angefangen hat und das es nicht von ganz alleine da ist (und wohl auch nicht ganz von alleine weggeht).
shorry, aber falls du mein posting falsch verstanden haben solltest, so tut es mir leid.![]()
gruss
lady_julia
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28.09.2006, 17:03Inaktiver User
AW: Ich bin verliebt, und mir ist schlecht.
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28.09.2006, 17:16
AW: Ich bin verliebt, und mir ist schlecht.
Tschuldige, in meiner Enttäuschung eben habe ich aber auch zur Schrotflinte gegriffen und auf alles geschossen, was in die Quere kommt... statt vielleicht die Übeltäter gezielt zu erlegen. Dann wärest Du verschont geblieben.
Zitat von Inaktiver User

Du hast recht: Ich bin unsicher in Beziehungen, und ich habe Probleme zu vertrauen. Sicher geht das auf Erfahrungen zurück, die ich gemacht habe, und ich weiß teilweise auch, welche. Im Kopf ist alles recht klar, und ich weiß vor allem auch, dass es völlig nutzlos ist, am Rad zu drehen. Ich tu's aber trotzdem. Ich hab mal wieder den alten Konflikt zwischen Sally das Hirn und Sally der Bauch.
Mich hätte eben mal interessiert, ob es Menschen gibt, die das Problem kennen und es geschafft haben, es in den Griff zu kriegen. Ich bin nicht so naiv zu glauben, dass ich auf meine alten Tage noch obercool werde in diesen Belangen; aber vielleicht gibt es ja Wege, eine solche Veranlagung ein wenig auszuhebeln?
Liebe Grüße,
Sally
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28.09.2006, 17:20
AW: Ich bin verliebt, und mir ist schlecht.
Na siehst Du, wird doch alles gut!
Und klar wird es besser, wenn man sich länger kennt und einschätzen kann. Aus eigener Erfahrung - und die ist mir als Temperamentsbündel mit südlichem Einschlag nicht wirklich leicht gefallen - weiß ich, daß einen Gelassenheit am weitesten bringt. Manchmal ist das, was man sich verkniffen hat, einfach das Beste, was man je gesagt hat:-)
Und jetzt wieder den Schmetterlingen im Bauch zuhören und GENIESSEN, GENIESSEN, GENIESSEN, du beneidenswert verliebtes Wesen!!!
Hab' ein wunderschönes WE mit Deinem OdB...
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28.09.2006, 17:28Inaktiver User
AW: Ich bin verliebt, und mir ist schlecht.
vielen dank
Zitat von Sally_brown
das kenne ich auch: man bekommt negative reaktionen und schon neigt man dazu, in alles was annähernd ähnlich klingt, den gleichen kontext hinein zu interpretieren.
ich kann dich verstehen, auch die sorge immer älter zu werden und: die zeit könnte ja zu schnell vergehen, ehe man noch....
diese angst macht aber alles nur schlimmer. manchmal kann es beruhigend sein, doch dem kopf sally den ersten platz einzuräumen, denn was nützt es, wenn dir auch der bauch noch angst einjagen will?
du musst ganz konstruktiv an dein problem herangehen. welche ursachen haben zu dieser grossen verunsicherung geführt? wie kannst du ihr evtl. vorbeugen ? dabei nutzt dir eben die zeitliche eile garnicht. sie macht es nur schlimmer und dich eben auch nicht attraktiver und anziehender.
ich wehre mich aber doch gegen die einstellung: eine frau sollte möglichst wenig zeigen, wenn sie leidet oder besser gleich garnicht leiden. halte ich für verwerflich, diesen zwang zum glücklich-sein-müssen oder wenigstens-so-tun-als-ob.
hast du schonmal an eine therapie gedacht?
nach meiner erfahrung hilft dir tatsächlich ein mann dabei, die angst zu überwinden...allerdings geht das nicht ohne eigene aktion und wenigstens den kleinen versuch zur selbstüberwindung.
lg
lady_julia
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28.09.2006, 17:36
AW: Ich bin verliebt, und mir ist schlecht.
Ich kenne das gut. Ich reagiere leider sehr heftig auf solchen "Beziehungs-Stress". Guck mal hier!
http://www.brigitte.de/foren/showthread.html?t=32366
Ich lasse mich leider auch schnell verunsichern (z.B. wenn eine SMS zu spät kommt
).
Aber es wird besser, je sicherer und wohler ich mich in einer Beziehung fühle.
Und im Grunde ärgere ich mich total über diese "emotionale Abhängigkeit". Aber dieses auf und ab gehört wohl gerade zu dieser Anfangsphase... wie auch die Schmettlerlinge
. Man darf sich nur nicht zu sehr darauf versteifen, dass man nur mit ihm glücklich ist. Denn das stimmt nie. Ein anderer Mensch kann ein Leben ergänzen, aber für den Rest muss jede/r selbst in die Hand nehmen.
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28.09.2006, 18:50Inaktiver User
AW: Ich bin verliebt, und mir ist schlecht.
Hallo Sally,
Weißt du, mein post war gar nicht so 'gegen dich' gemeint, wie du es vielleicht gelesen hast.
Ich erinnerte mich auch nur an einen thread von dir- noch nicht lange her- wo es durchaus um ähnliche Themen gegangen ist.
Neuer Mann, ähnliche Muster - da gehen bei mir durchaus Warnlämpchen an
Mal abgesehen davon, das es aus dieser Warte immer schwer zu beurteilen ist.Kann ja sein, der Mann gibt dir durch sein Verhalten/Sein sehr wohl ein unbehagliches Gefühl.Nur kannst du es jetzt noch nicht 'fassen'.Du siehst es nicht, weil 'alles ja so wunderbar' läuft.
Kann sein, du drehst halt ein bisserl durch, weil aufgrund deiner Erlebnisse/Erfahrungen/Prägungen du wie die meisten anderen deine mehr oder minder schweren Neurosen(-röschen) in solchen Momenten der Beziehungsanbahnung ans Licht bringst.
Und ja - kann auch alles nahezu bedeutungslos sein, wird ein paar solcher Momente noch geben, gehören dazu und alles wird glücklich seinen Gang gehen.
Das alles weißt letztlich nur du.Jetzt und/oder die Zukunft wird es dir zeigen.
und ich fand, dass er mir ruhig mehr zeigen könnte, dass er mich mag, also schrieb ich ihm, dass ich weinerlich bin und dass ich ihn vermisse, und ich hoffte, er würde mir Ähnliches antworten --- hat er aber nicht
Hm. Das ist halt so ein Satz,über den sich nachdenken lohnt.
Will sagen, der Mann ahnt wahrscheinlich – hoffentlich!- nichts von meiner Verspanntheit, aber darum geht's auch nicht allein
Wieso soll er denn nicht ahnen, was für ihn unter Umständen zumindest eine Erklärung für evtl daraus deinerseits ein wenig gestresstes Verhalten sein könnte ?
Was wäre so schlimm, wenn man dazu steht- zu seinen kleinen neurotischen Ausflügen ?
Das der Mann dann- bei solcher 'Bekenntnis' fluchtartig das Terrain verlässt ?
Worum es mir geht: Ich schaffe es seit vorgestern nicht mehr, das Verliebtsein zu genießen. Ich erlebe es als Quälerei mit kurzen Pausen, die dann entstehen, wenn ich von ihm höre
Oki- und wenn du meinst, das dieses keine Aussage ist, der man größere Beachtung schenken sollte- your turn.
Gard hört sich alles nach Herzinfarkt an
dann kommt kurze Zeit später die 'Beschwichtigung'.
Entweder du dramatisierst also etwas oder nimmst es andererseits nicht ernst genug.
Der glücklichere Weg liegt vielleicht nicht im extremen Ausschlag des Pendels, sondern irgendwo in der Mitte.
Viel Glück trotzdem
Tory
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28.09.2006, 19:57
AW: Ich bin verliebt, und mir ist schlecht.
Hi Sally-Brown,
ich kann Dich gut verstehen. Da es mir im Moment ähnlich geht (insbesondere, was die körperlichen Auswirkungen des Verknalltseins betrifft), kann ich Dir leider keinen richtigen Tip geben.
Dieses Gefühl hat mich letzte Woche einfach so überrumpelt und seitdem fühle ich mich so, als wäre meine inneres Alarmsystem angegangen und ich weiß einfach nicht, wie ich es abstellen kann. Ich reagiere, wie sonst auf enormen Stress: mit unregelmäßigem Appetit, ständig rumorendem Magen und Schlaflosigkeit. So nach dem Motto "Hilfe, jemand ist einfach in mein System eingedrungen!"
Auch wenn es auch positive Gefühle gibt - am liebsten hätte ich meinen vorher gerade so schön zufriedenen und ausgeglichenen Zustand wieder. Klappt bloß leider nicht.
Aus grauer Vorzeit meine ich mich aber zu erinnern, dass dieser Zustand sich mit der Zeit wieder langsam normalisiert. Vielleicht können wir uns ja mit dem Gedanken beruhigen, dass der Körper so einen Dauerstresszustand gar nicht lange durchhält und von selber wieder etwas "runterfährt". Eines kann ich Dir jedenfall versichern: Dein Appetit kehrt bestimmt zurück! (Und verlässt Dich höchstens mal unmittelbar vor einem richtigen Date, aber das ist ja eigentlich normal).
Ich wünsche Dir weiterhin viel Glück und Ausgeglichenheit!
Cati
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29.09.2006, 09:01
AW: Ich bin verliebt, und mir ist schlecht.
Hallo Sally,
tjaaa, wie du siehst, bist du mit dieser Art der Gefühle nicht allein! Ich sehe das wie Cati: Es ist (zumindest typabhängig) ganz normal!!
Ich hab ja in meinem Strang "hab ich alles verlernt?" auch schon darüber philosophiert, wie das früher bei mir war usw. Ja, und ich meine mich zu erinnern: Bei mir war das schon immer so, wenn ich verliebt war und ich muss mich wohl damit abfinden, dass das bei mir auch Ende 20 so bleibt und wahrscheinlich immer so sein wird! Also das, was du mit "inneren Symptomen" beschreibst. Eigentlich wusste ich immer ganz genau, wenn ich nix mehr essen, nicht mehr schlafen, an kaum noch was anderes denken konnte: Oh weh, da hat's dich voll erwischt!!
Najaaaa, und so anstrengend dieses Gefühlschaos sein kann, so aufregend und schön ist es ja auch!
Ich glaube, es gibt einfach - wie bei allem - auch hier unterschiedliche Persönlichkeitstypen. Manche können die Verliebtheit ganz genießen, machen sich Null Gedanken, lassen das auf sich zukommen. Andere empfinden das alles vielleicht gar nicht so extrem, wie du, wie wir... Wieder andere (und da zähle ich mich und auch dich dazu) empfinden die Verliebtheitsgefühle sehr extrem, sind aber auch unsicher, haben Angst, verletzt zu werden etc. und da kommt es eben dann zu diesen extremen Schwankungen von himmelhochjauchzend bis zu Tode betrübt.
Ich kenne deine Vorgeschichte nicht, von daher kann ich schlecht einschätzen, ob es sich bei dir wirklich um ein "Problem" handelt, wie es ja manche hier sehen. Ich für meinen Teil erinnere mich langsam wieder (ist bei mir halt schon lange her
) dass meine Anfangs-Verliebtheitsphasen immer so ausgesehen haben, dass ich zwischendurch verunsichert war, Angst hatte, dass der andere nicht das gleiche fühlt usw. Ich ärgere mich da auch immer über mich, aber so bin ich halt! Und das obwohl meine letzte Beziehungserfahrung sehr gut war! Also ich bin nicht betrogen oder verletzt worden usw. - aber eben davor mehrere Male und sowas macht einfach vorsichtig!!
CatiAus grauer Vorzeit meine ich mich aber zu erinnern, dass dieser Zustand sich mit der Zeit wieder langsam normalisiert
Jaaaa, daran kann ich mich auch erinnern! Das ist einerseits beruhigend, andererseits werden wir nach 10 Jahren Ehe seufzen und uns denken "Hach, war das damals schön mit diesem Kribbeln im Bauch..."
So sind wir eben...
Liebe Sally, ich kann dir keinen Rat in dem Sinne geben, denn ich befinde mich in ähnlicher Situation. Ich glaube auch, dass so eine leichte "Hab-acht-Stellung" am Anfang gar nicht so ungesund ist. Natürlich ärgere ich mich auch über mich, dass ich nicht einfach NUR genießen kann, aber so bin ich eben. Für mich gehört diese "Quälerei" einfach auch zum Verliebtsein mit dazu und hach... irgendwie ist das doch ein schönes Leiden
Und jaaa, es wird automatisch besser, wie Tirza schreibt, umso vertrauter er dir wird, umso sicherer du dich in der Beziehung fühlst usw. Dieser Kribbelzustand (den ja eigentlich jeder auch toll findet) kommt ja eben gerade daher, dass alles neu und unbekannt und auch unsicher ist. Irgendwann wird dieser Zustand abgelöst von Vertrautheit...
Ablenkung ist wichtig, versuchen sich nicht selbst aufzugeben, auch ohne den anderen Spaß zu haben...
Bin da guter Dinge bei dir
Und ich wünsche dir ein wunderschönes Wochenende mit ihm!!
Und falls es dich beruhigt: Ich sehe mein OdB heute Abend, hab heute Nacht kaum ein Auge zugemacht, mich hin und hergewälzt, mir ist kribbelig, schlecht, kein Appetit und ich bin totaaaal nervös und überhaupt voll ungeduldig (wann ist denn endlich Abend!!?!?!?
)....
Liebe Grüße,
Lolle
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04.10.2006, 11:05
AW: Ich bin verliebt, und mir ist schlecht.
Ihr Lieben,
es läuft immer noch gut, jetzt sogar besser!
Wir haben das Wochenende zusammen verbracht, und es war wunderschön. Ich habe meine Unsicherheiten von letzter Woche doch thematisiert, und viele andere auch, denn er fing ganz von sich aus an, von seinen zu erzählen. Danach konnte ich ganz natürlich 'auspacken', auf unhysterische Art, versteht sich, und ich fühle mich sehr wohl damit. Wir haben die ganze Zeit auf so ehrliche und offene Art miteinander kommunziert, wie ich es selten erlebt habe. Seine Ängste sind andere als meine, aber für ihn sind sie genau so schwierig zu händeln, und ich war einfach nur beeindruckt von so viel Mut und Aufrichtigkeit.
Ich glaube, das ist eine ganz gute Methode: Das Problem quasi 'auslagern', um dann in Ruhe darüber zu sprechen, als wär's gar nicht das eigene. Bin ich froh, dass ich einen Mann getroffen habe, der dazu in der Lage zu sein scheint!
Gestern bekam ich eine Email von ihm, in der er mir u.a. schrieb, er hätte mich am Montag vermisst, mit eindeutigem Verweis auf meine Krisen-Email von letzter Woche. Also habe ich doch noch eine Reaktion bekommen, als ich sie gar nicht mehr 'brauchte'. Liebe Güte, sensibel ist er auch noch...!!
Ich bin jetzt ruhig und genieße. Ich freue mich schon auf's nächste Wochenende. Ich habe überhaupt kein Problem, mich auf andere Dinge zu konzentrieren, obwohl er ständig in meinem Kopf präsent ist, als neues Grundgefühl vielleicht - schönes Grundgefühl!
Hmmmmm.... Bin ich froh!
Verliebte Grüße,
Sally
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04.10.2006, 15:56
AW: Ich bin verliebt, und mir ist schlecht.
hallo sally,
ich kann dir das so gut nachempfinden! ich habe kürzlich einen mann kennengelernt! bei ihm hat es sofort gefunkt, wie er sagt, und auch mich hat es total erwischt! auch ich sollte mich darüber freuen und das verliebtsein genießen! stattdessen fange ich an zu denken, vielleicht dinge sogar zu zerdenken! beispielsweise warte ich heute shcon den ganzen tag auf eine sms von ihm! er wird sicher zu tun haben, dennoch sind das dinge, die mich quälen! fragen wie "ist auch wirklich alles in ordnung, auch wenn er sich nicht meldet?" usw.
ich frage mich auch, wie oft darf ich ihm simsen, was ist zu viel, was ist zu wenig! wie viele gefühle darf ich äußern!
auch ich bin oft auf die nase gefallen und das macht das ganze sicher so schwierig! ich würde mich sooooo gern einfach nur kopflos fallenlassen und genießen, so wie ich es noch mit 16 tat! seufzzzzzzzEin Tag, an dem du nicht lächelst, ist ein verlorener Tag


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