Wir kennen uns erst seit 5 Monaten und wir sind beide Ende vierzig.
Jetzt hat mein Freund etwas gemacht, was ihm sehr leid tut und beinahe unsere Beziehung zerstört hätte.
Er meinte, er wolle das wieder gut machen und zwar so, dass ich sicher sein könne, dass er es ernst meine mit uns.
Er bot mir nun an, ein Tattoo mit meinem Namen machen zu lassen.
Aber was ist denn dann, wenn ich mich irgendwann trennen möchte. Muß ich dann ein schlechtes Gewissen haben? Ich fühle mich dann sehr an ihn gebunden.
Würdet ihr das wollen, dass euer Freund sowas macht?
Ich habe echt Gewissensbisse, wenn er das machen lässt, sowas kann man ja wohl nicht mehr rückgängig machen.
Antworten
Ergebnis 1 bis 10 von 54
Thema: Tattoo als Entschuldigung
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06.04.2013, 14:16
Tattoo als Entschuldigung
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06.04.2013, 14:24
AW: Tattoo als Entschuldigung
Ich mag Tattoos so gar nicht. Drum würde ich das eh nicht wollen. Aber auch wenn sie meinem ästhetischen Empfinden entsprechen würde, so fände ich seine Idee immer noch seltsam. Dir ist doch mehr gedient, wenn er das, was beinahe eure Beziehung zerstört hätte, schlichtweg nicht mehr tut.
Ansonsten: Du müsstest im Falle einer Trennung kein schlechtes Gewissen haben. Ist doch seine Haut, die Haut eines fast 50-Jährigen der schon selber entscheiden kann, was er tut und was er lässt.Man wandelt nur das, was man annimmt.
C.G. Jung
Nein ist ein ganzer Satz.
Keine Ahnung von wem
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06.04.2013, 14:33Inaktiver User
AW: Tattoo als Entschuldigung
Wie alt seid Ihr? 15?
Ihr kennt Euch seit 5 Monaten, er macht etwas, was fast Eure Beziehung zerstört hätte und zum Ausgleich dafür möchte er Dich binden und Dir ein schlechtes Gewissen machen im Falle einer Trennung?
Ich würde ihm sagen, er soll sich sonst was als Tattoo machen lassen, aber Dich und Deinen Namen da raus lassen, nach 10 Jahren mit Dir kann er nochmal darüber nachdenken.
Wie wäre es mit einem großen Strauß Blumen, Essen gehen und niemals wieder etwas machen, was Dich verletzt.
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06.04.2013, 14:34
AW: Tattoo als Entschuldigung
Irgendwie süß, aber irgendwie auch eine Übertünchung.
Hat er dich betrogen und jetzt will er ein Zeichen setzen, dass er für immer zu dir steht?
Naja, wenn's ein kleines Tattoo ist, kann er's ja weglasern lassen, wenn es aus mit euch ist.
Die scheuch mal ganz schnell weg. Du bist durch das Bild gleich Null an ihn gebunden. Seine Entscheidung, er ist ja schon groß.
see you on be friends online!
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06.04.2013, 14:35Inaktiver User
AW: Tattoo als Entschuldigung
Der heißt aber nicht zufällig Jürgen, oder
Kleiner Scherz, ich erinnerte mich gerade an jemanden, der nach 3 Monaten überlegte, seiner Freundin ein Partnertattoo zu schenken. Und fragt mich, was ich davon halte. Ich habe nur gesagt, er soll sich überlegen, was er sagen würde, wenn ich ihn das frage.. er überlegte einenm Moment und sagte dann: okay. Also nicht.
Ich würde ihm das an deiner Stelle auch ausreden. Sieht nach einer Verzweiflungstat aus.
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06.04.2013, 14:36
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06.04.2013, 14:38Inaktiver User
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06.04.2013, 14:39
AW: Tattoo als Entschuldigung
Interessant.
Wo solls denn hin das Tattoo?
Also, ich seh's in ungefähr so wie Rotweinliebhaberin in Beitrag 4.
Und ein schlechtes Gewissen musst du nur haben, wenn auch in gelb und/oder blau gestochen wird - das ist nämlich nur extrem schwer wieder rauszkriegen aus der Haut.

VanDyckEs gibt so viele schöne Momente im Leben; ich sollte mich entspannen,
dann durchfluten sie mich wie Regen ...
American Beauty
Nothing in life is as important as you think it is, while you are thinking about it.
Daniel Kahneman
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06.04.2013, 14:39Inaktiver User
AW: Tattoo als Entschuldigung
Na, wer wird denn nach 5 Monaten schon an das Ende der Beziehung denken?
Zumal bei einem Mann der zu so großen LIEBESBEWEISEN bereit ist?
Ich denke, es kommt letztlich allein auf Deinen Namen an.
Ist dieser in euer Generation eher gängig, kann er sich das Tatoo ruhig stechen lassen.
Er hat dann im Falle der Trennung eben halt ein weiteres, sehr präzises Auswahlkritierium für die Singlebörse.
(Und nein, ich meine das natürlich nicht ernst.
Diese Geschichte ist bloß mal wieder ein tolles Bespiel dafür, dass es auf der Welt wirklich nichts gibt, was es nicht gibt.
Auch wenn man sich wirklich fragen kann, ob gerade dies nun hätte sein müssen.)
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06.04.2013, 14:42
AW: Tattoo als Entschuldigung
Der kann machen, was er will- schlechtes Gewissen hätte ich nicht. Ich würde ihm aber vorsorglich mitteilen, dass du dich dadurch nicht enger an ihn gebunden fühlst (du denkst ja über hypothetische Trennungen nach...).
Und wenn du mich persönlich fragst: Ich fände das so schräg, ich würde noch mehr über Trennung nachdenken.
Ich sag nur: Bart gets a tattoo - YouTube


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