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  1. Inaktiver User

    AW: Nicht wissen was man will

    frau mond, ich hoffe, du habst meine vorigen postings zum thema gelesen, in denen ich genau das angedeutet habe. trotzdem kenne ich diese gedanken, auch wenn ich heute begriffen haben, dass sie tatsächlich einen mangel an respekt und vertrauen implizieren.

  2. Inaktiver User

    AW: Nicht wissen was man will

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    frau mond, ich hoffe, du habst meine vorigen postings zum thema gelesen, in denen ich genau das angedeutet habe.
    Habsch, habsch!

    Offtopic: Du hattest etwas anderes angedeutet? Soso! Angedeutet also *giggel* und ich habe es gar nicht so richtig mitbekommen, bzw. habe brachial auf dieses kleine eine Posting geantwortet.

    Röschen, vielleicht braucht das Leben etwas mehr Brachialgewalt, es reibt sich dann besser aneinander, man kriegt sich in die Wolle, kann fragen, wie das gemeint war, kann dann genau erklären und.... wenn man Glück hat... Verständnis bekommen. Bei sowas guckt man sich dann immer tief in die Augen. Soifz!

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    AW: Nicht wissen was man will

    da ihr hier gerade über meine aussage 'debattiert':

    ihr habt trotzdem beide nicht verstanden was ich meine.
    von respektlos und mangel an vertrauen kann in meinem fall nun wirklich nicht die rede sein....aber nun gut...ich habe den fall hier ja auch nicht ausführlich erläutert....
    Maybe I'm too young to keep good love from going wrong
    But tonight you're on my mind so you never know

    I'm broken down and hungry for your love with no way to feed it
    Where are you tonight, you know how much I need it
    Too young to hold on and too old to break free and run


    __________________________________

    Das Schwierigste am Leben ist es, Herz und Kopf dazu zu bringen, zusammenzuarbeiten. In meinem Fall verkehren sie noch nicht mal auf freundschaftlicher Basis (Woody Allen)

  4. Inaktiver User

    AW: Nicht wissen was man will

    Okay, Tiana, vielleicht habe ich wirklich nicht genau genug gelesen, mag sein.

    Zitat Zitat von Tiana
    und was tut frau, wenn sie ihre muster erkannt hat und (endlich) bereit ist es diesmal wirklich zu versuchen. ganz wirklich. und alles ist toll und so ganz anders als bisher und schwupss, dann schmeisst's den mann aus der mann und du hörst genau das, was du selbst immer gesagt oder gedacht hast und du denkst nur noch: verdammte scheiße, warum tut er das jetzt?
    Wenn frau wirklich, ganz wirklich ihre Muster erkannt hat und sich anders benimmt, passiert eins ganz sicher: Sie bekommt nicht mehr die alten Probleme, die sie vorher hatte, sondern neue.

    Wenn sie nicht mehr nach den alten Mustern agiert - die ja auch Sicherheit geben, man bedenke dies! - dann braucht sie neue Muster, oder übt auf dem Weg zu neuen Mustern. Versuch und Irrtum. Hinfallen und aufstehen. Wenn die alten Muster weg sind, ist auch die alte Sicherheit weg. Das macht unsicher, wackelig eiert man auf neuen Wegen. Es ist wie Schwimmen lernen.

    Von daher ist "tschüs, Muster" nicht das Tor zu ewigem Glück, sondern nur der Opener für neue Erfahrungen. Man macht Fehler, die man bisher noch nicht machte. Man sondiert neues Terrain wie ein Afrikaforscher. Als wenn das nur Glück wäre und Sonnenschein. Was macht man bei Regen ohne den alten Schirm? Tschä...

    Und wenn man selbst noch wackelig unterwegs ist - das ist meine Erfahrung direktkörperlich an mir selbst erlebt - dann trifft man auch die ganzen anderen Eierköppe, die ebenfalls unsicher sind, aus unterschiedlichen Gründen.

    Und trotzdem hilft nichts, als unbeirrbar an sich selbst zu glauben und weiterzugehen. Es ist nicht "der andere", der uns heilt, sondern wir selbst. Davon bin ich überzeugt.

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    AW: Nicht wissen was man will

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Und trotzdem hilft nichts, als unbeirrbar an sich selbst zu glauben und weiterzugehen. Es ist nicht "der andere", der uns heilt, sondern wir selbst. Davon bin ich überzeugt.
    Liebe Zitronenmond,

    du sprichst mir aus der Seele. Irgendwo hattest du auch schon mal erwähnt, dass du aus einem alten Muster ausgestiegen bist. Wie hast'n das gemacht?

    Ich versuch auch öfter mal aus alten Mustern auszusteigen und denke, ich mache mal was "Neues" oder etwas gaaanz Anderes und stelle dann fest, dass es doch wieder nur das Alte war, obwohl's erst irgendwie anders aussah... Selbstbetrug?
    Einen guten Rat gebe ich immer weiter. Es ist das einzige, was man damit machen kann. - OSCAR WILDE

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    AW: Nicht wissen was man will

    @ Zitronenmond:

    TOP!!!

    Ganz präzise einen wirklich fatalen Denkfehler auf den Punkt gebracht!

    Der Preis einer persönlichen Entwicklung liegt nunmal darin, dass man bereit ist, zu neuen Ufern aufzubrechen, ohne dass es eine Erklärung gibt, wo die zu finden seien, wie die aussehen, wie man sie erreicht--
    geschweige denn es eine Garantie dafür gibt, dass dort das Gras tatsächlich um einiges grüner ist.

    Und hinter all dem muss dann auch noch, wenn man sich wirklich darauf einlassen will, die Bereitschaft stehen, sich mutig auf etwas zu stürzen, das mitunter ziemlich enttäuschend ausgehen könnte.
    Und man das dann nicht mal mehr in die Kategorie "war ja wieder klar" und "die Platte kenn ich schon" einordnen kann, um das Trauerspiel begreif- und erfassbar zu machen.

    Nein, au contraire, die unendlichen Weiten des Scheiterns erscheinen einem immer unübersichtlicher.

    Das einzige, was einem noch Halt gibt, ist die Gewissheit, dass das bisherige eigene Verhalten mit Sicherheit zu gar nichts führt.

    Die neuen Wege führen vielleicht zu gar nichts.

    Vielleicht aber auch doch....

    Nur- um das rauszufinden muss man sie gehen, und nicht nur drüber reden.

    Und das ganze Abenteuerchen ist noch dazu mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit mit Dornen und Widerständen und Hindernissen und den vielzitierten Eierköppen gespickt, die man sich in seinem bisher begrenzeten, scheuklappenbeengten Vostellungsvermögen nicht mal ansatzweise auszumalen in der Lage war.

    Das ist ne ganz schön große Aufgabe für so kleine Glühwürmchen im Universum wie wir es sind.

    Und damit es einem bei all der emotionalen Überforderung auch ja nicht langweilig wird, beliebt es das sadistische Schicksal auch noch, beizeiten die Schraube etwas fester zu ziehen und den Schwierigkeitsgrad in genau dem Moment gravierend zu erhöhen, in dem man grade glaubte irgendewtas halbwegs verstanden zu haben !!

    Zum Beispiel, indem es einem nicht neue Eierköppe auf den Hals hetzt... neues Spiel, neues Glück !!

    Muhahaha !! :-P

    Wir sind ja nicht auf`m Kindergeburtstag !!

    Nee nee nee... da werden einem plötzlich unverdaute Altlasten serviert.
    Herzensangelegenheiten, von denen man schon längst dachte, dass sie keine mehr sind, kriechen gar plötzlich aus ihren Löchern.
    Das ganze hübsch gepaart mit neuen, völlig undeffinierbaren Vorzeichen, fatalen Situationen, tausend neugierigen Augenpaaren, die man in dem Moment weiß Gott nicht gebrauchen kann und einem auf wundersame, fast unheimliche Weise veränderten Ex-OdB...

    ... da kann man schon mal kurzfristig den Glauben an die Wirklichkeit verlieren!
    Oder zumindest annehmen, die Erdachse sei soeben gekippt und alle Naturgestze hätten sich selbst ad absurdum geführt und auf links gezogen.

    Fortuna hat einen grausamen Sinn für Humor, gell?

    Anstrengend.

    Aber wer will schon auf bekannten Pfaden wandeln, nachdem er das erste mal wirklich bemerkt hat, dass er doch nur im Kreise geht?

    Ich nicht! ;-)
    "Durch nichts bezeichnen die Menschen mehr ihren Charakter als durch das, was sie lächerlich finden."

  7. Inaktiver User

    AW: Nicht wissen was man will

    Zitat Zitat von Kalinka
    Irgendwo hattest du auch schon mal erwähnt, dass du aus einem alten Muster ausgestiegen bist. Wie hast'n das gemacht?
    Ich war`s nicht!
    Das Leben hat das für mich erledigt.
    Es hat mir auf unnachahmlich definitive Weise gezeigt, wie kurz es ist oder sein kann.

    Das hilft.
    (Siehe mein Leitspruch)

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    AW: Nicht wissen was man will

    ich habe aber auch nie behauptet, dass ich nun das grünste wiese, die sonnigste sonne und den das glücklichste glück finden werde....um himmels willen, dafür sind bei mir gerade noch zu sehr andere dinge im argen, als das allein eine funktionierende und glückliche partnerschaft das wett machen könnte.

    und ich habe auch niemals in frage gestellt, dass man niemals nie auslernt und man auf seinem weg immer wieder zurückgeworfen wird oder mit ganz neuen problemen konfontiert wird.
    ich kann für mich selbst behaupten (zumindest in diesem aktuellen fall), dass ich die alten fehler nicht mehr mache.

    und das einzige was ich du diesem strang eigentlich sagen wollte war: ES TUT VERDAMMT WEH ZU SEHEN, WIE DEIN GEGENÜBER NOCH IMMER MIT DEM KÄMPFT, WAS DU SELBST ÜBERWUNDEN HAST.

    das heißt aber nicht, dass man selbst unfehlbar ist und der andere das jetzt nun bitteschön auch sofort erkennen muss. nein, das nicht. aber es ist verdammt schade und ja, ich werde der facetten der rückschläge, enttäuschungen und neuen problemen langsam müde....und dennoch weiß ich für mich persönlich: mein absolutes glück kannn ich mir selbst nicht erfüllen. und das hat nichts mit gegenseitiger heilung zu tun.
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  9. Inaktiver User

    AW: Nicht wissen was man will

    Hallo @ all,

    nun hab ich mich durch diesen Thread "gekämpft" und finde in Euren Beiträgen vieles bei mir wieder.....könnte einen Roman schreiben. Danke!

    Ich nehme jetzt einfach mal an, dass Ihr auch keine 20 mehr seid; dass Ihr jede Menge Lebenserfahrung erworben habt; dass Ihr Euren "Stallgeruch" habt, den man nur schwer los wird. Warum auch? Er ist vertraut.....Ihr kennt ihn. Im übrigen habt Ihr wahrscheinlich auch ein "Schmerzgedächtnis". Oder?

    Was ich sagen möchte: im "fortgeschrittenen" Alter ist es schwierig, eine neue Beziehung einzugehen, eben weil - und da spreche ich jetzt nur von mir - ich keine zwanzig mehr bin; weil ich meine Erfahrungen gemacht habe und diese lehrreich und zum Teil schmerzhaft waren. Aber: ich gebe die Hoffnung nicht auf!

    LG Freesia

  10. Inaktiver User

    AW: Nicht wissen was man will

    Zitat Zitat von Tiana
    und das einzige was ich du diesem strang eigentlich sagen wollte war: ES TUT VERDAMMT WEH ZU SEHEN, WIE DEIN GEGENÜBER NOCH IMMER MIT DEM KÄMPFT, WAS DU SELBST ÜBERWUNDEN HAST.

    das heißt aber nicht, dass man selbst unfehlbar ist und der andere das jetzt nun bitteschön auch sofort erkennen muss. nein, das nicht. aber es ist verdammt schade und ja, ich werde der facetten der rückschläge, enttäuschungen und neuen problemen langsam müde.....
    Was ich kenne: Jeder Neuanfang ist auch ein Abschied von alten Strukturen. Und weil die so vertraut und sicher sind (so wie Menschen, die in diesen alten Strukturen leben) ist es auch ein schmerzhafter Abschied. Man lässt etwas hinter sich. Auch Menschen.

    Und dann kommt ein neuer Weg.
    Abenteuer.
    Herausforderungen.
    Da wird man auch mal müde. Ich weiß. Und man sehnt sich nach dem Altvertrauten und weiß doch, dass man nicht zurückkriechen kann wie in einen verlassenen Bau.
    Wenn man müde ist, muss man mal Pause machen.
    Füße hoch und so.
    Vielleicht auch sich ein bisschen leidtun.
    Massageöl.
    Und gucken, wann man wieder aufstehen mag und weitergehen.

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