Mitte 30?Zitat von Inaktiver User
Entweder waren diese Männer bereits einmal "langfristig" gebunden und teilen ihr Einkommen mit der Ex und dem Nachwuchs, oder sie kennen einen solchen Mann, was ihr Interesse an eigener Familie drastisch verringert.
Nein, so ist es nicht. Ganz im Gegenteil. Wenn ich noch mal suchen müsste, dann nur eine Frau mit (größerem) Kind. Erstens hat die meist eine gesicherte Einkommenssituation (wenn der Ex so zahlt, wie er soll), und zweitens müsste ich nicht ran und später Unterhalt zahlenZitat von Inaktiver User
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Und drittens sind größere Kinder cool. Mit denen kann man schon Fußball spielen und vernünftig reden (es sei denn, sie sind in der Pubertät), die liegen nicht nur rum, schreien, und machen die Windeln voll...
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Frauen mit Kindern haben nur Vorteile!
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Und so denken viele Männer, die ernsthafte Beziehungen suchen.
Wenn Du das Beste für seine Zukunft willst: Nein.Zitat von Inaktiver User
Wenn Du das Beste für die Zukunft Deiner zukünftigen (Ex-) Schwiegertochter willst: Ja.
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Antworten
Ergebnis 31 bis 40 von 41
Thema: Mann/Frau Zukunft gestalten
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19.09.2006, 10:24
AW: Mann/Frau Zukunft gestalten
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19.09.2006, 12:34Inaktiver User
AW: Mann/Frau Zukunft gestalten
Besser nicht
Zitat von Inaktiver User
Nur auf Antrag...oder es müsste sich in dem Bereich was geändert haben.Gemeinsames Sorgerecht gibt es auch so.
Aber zu Betreuungsunterhalt der Frau gegenüber. Das sind bisher nur drei Jahre, soll aber meines Wissens verlängert werden.Und ohne Heirat kann er nur zu Kindesunterhalt, aber nicht zu Ehegattenunterhalt verdonnert werden.
Also besser auch keine Kinder in die Welt setzen
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19.09.2006, 12:57
AW: Mann/Frau Zukunft gestalten
Blöde Frage aber *warum* sollte er heiraten?
Zitat von Inaktiver User
Es macht heute keinen Sinn mehr und jede Menge Ärger hat er dann garantiert am Hals.
Ausserdem kann man doch auch so zusammenleben ohne den Fetzen Papier. Liebe braucht keinen Vertrag.
Ja. Er wird es Dir danken.Besser nicht, was?
Ähm....nicht unbedingt. So mancher Mann erlebte da sein blaues Wunder...Gemeinsames Sorgerecht gibt es auch so.
[Das Kind bekommt er nach der Trennung auch nicht leichter, wenn er verheiratet war.
Und ohne Heirat kann er nur zu Kindesunterhalt, aber nicht zu Ehegattenunterhalt verdonnert werden.[/QUOTE]
Hm, soll meines Wissens geändert werden demnächst. Bin gespannt, wie die Gesetze ausfallen werden aber ich ahne schlimmes.
Aber wenn man sich die Dramen nach einer Scheidung so anschaut, ist es verständlich, das viele Männer sich weder binden noch was festes wollen.
Gruß
Caramon
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20.09.2006, 09:24Inaktiver User
AW: Mann/Frau Zukunft gestalten
Ich gehe mal nicht davon aus, dass das Einkommen des Mannes reicht und die Frau sowieso zur unbezahlten Hausarbeit und Kind/er-aufzucht noch mindestens 1 bis 2 Jobs dazu hat, sich privat weitergebildet hat etc. pp.
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20.09.2006, 09:34Inaktiver User
AW: Mann/Frau Zukunft gestalten
Öhm, darf ich mal fragen:Ich gehe mal nicht davon aus, dass das Einkommen des Mannes reicht und die Frau sowieso zur unbezahlten Hausarbeit und Kind/er-aufzucht noch mindestens 1 bis 2 Jobs dazu hat, sich privat weitergebildet hat etc. pp.
Wovon gehst du denn aus, wer deine Rente bezahlt?
Wer ernährt dich denn, wenn die Ehe in die Brüche geht?
Gehst du davon aus, dass deine Ausbildung, die du bisher bekommen hast, zum Ziel hat, dass du 1 bis 2 Jobs hast und dich weiterbildest? Wofür eigentlich?Geändert von Inaktiver User (20.09.2006 um 09:40 Uhr)
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20.09.2006, 09:36Inaktiver User
AW: Mann/Frau Zukunft gestalten
Die Frage finde ich absolut nicht blöde, sondern verdammt naheliegend.
Zitat von Caramon
Also: Warum heiraten Männer?
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20.09.2006, 18:16
AW: Mann/Frau Zukunft gestalten
Hallo Polarstern,
Zitat von Polarstern
das mit der perfekten Frau hat in diesem Fall nichts mit üherhöhten Ansprüchen zu tun, falls Du das meinst. Eine Familie zu gründen, ist so ziemlich die weitreichendste Umwälzung die das Leben für den Einzelnen und die Beziehung bereit hält. Da muß man(n) sich schon vom Gefühl her sehr sicher sein, daß man das mit der Partnerin auch durchziehen will. Immerhin liegt die Wahrscheinlichkeit, daß es schief geht bei mindestens 50%, wenn man sich die Scheidungsquoten ansieht.
Ich weiß, was Du mit dem Zurückbekommen meinst. Das ist dankenswerterweise nicht materiell oder meßbar. Letzten Endes ist es aber so, daß zumindest in den ersten Jahren, sich ein Großteil des Lebens und des Budgets an Zeit sowie Geld um das Kind dreht. Die Unabhängigkeit im emotionalen wie wirtschaftlichen Sinn geht da schon verloren.Und sie empfinden ein Kind meist als Einschränkung ihrer Unabhängigkeit. Daß sie dafür auch etwas Tolles anderes bekommen, ist ihnen nicht bewußt.
Es tut mir sehr leid, aber das ist ein sehr unrefelektierter Spruch Deiner Professorin. Als C3/4-Professorin brauche ich mir ja auch um den Arbeitsplatz, Gehalt, Rente usw. gar keinen Kopf machen. In so einer komfortablen Situation sind aber nur die wenigsten, denke ich.Eine meiner Professorinnen hat mal gesagt: "den perfekten Zeitpunkt für Kinder gibt es nie. Man muß einfach anfangen!"
Ich kann nicht einfach ein Kind machen, wenn ich hinterher nicht wirtschaftlich für mein Kind sorgen kann, immerhin muß ich ja für eine gewisse Zeit die komplette Familie ernähren. Dazu muß die wirtschaftliche und soziale Situation auf beiden Seiten passen. Ohne das, brauche ich an eine Familie nicht mal ansatzweise zu denken.
Ich kann die studierten Frauen durchaus verstehen, daß sie nach der langen Ausbildung erstmal Geld verdienen wollen, sehen wollen, daß sich die Ausbildung auch gelohnt hat. Wenn ich mir mal ansehe, wie lange z.b. eine Ärztin braucht, bis sie fertig ist oder Lehrerin, Rechtsanwältin o.ä., da gehen schon Jahre ins Land, bis das erste "selbstverdiente Geld" aufs Konto kommt und man sich halbwegs etabliert hat. Und dann soll man auch schon wieder die Babypause machen. Mir würde es schwer fallen. Ehrlich.Es wird immer über die karrierebewußten Akademikerinnen geredet, die keine Kinder wollen. Bei uns sind es die Kolleginnen, die -fast- alle gerne Kinder hätten, aber keine Männer finden.
In der Zwischenzeit aber haben die Schichtis am Band in der Automobilindustrie sich schon ihr eigenes Haus und mehrere Autos verdient ...Schöne Grüße
Hudsonhawk
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"Feminismus existiert nur, um haessliche Frauen in die Gesellschaft zu integrieren." Charles Bukowski
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20.09.2006, 18:26Inaktiver User
AW: Mann/Frau Zukunft gestalten
Verstehe ich.
Zitat von Hudsonhawk
Voll und ganz.
Und trotzdem: Mach dir nicht einen allzu verrenkten Kopf darum, wie du eine Familie ernähren kannst. Vielleicht findest du ja eine Frau, die auch arbeitet?
Ich bin keine C3-Professorin und habe in den ersten Jahren sehr wenig Geld verdient, aber man wächst auch einfach an seinen Aufgaben.
Mutter zu werden, hat mir viel Energie im Leben und Effizienz im Beruf beschert. Es funktioniert alles, auch wenn ich vorher nicht wusste, wie.
Nicht soooviel bedenken. Kann man sowieso nicht alles vorwegnehmen.
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20.09.2006, 18:37Inaktiver User
AW: Mann/Frau Zukunft gestalten
Da muss mir bisher doch was entgangen sein
Zitat von Fender
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20.09.2006, 20:09
AW: Mann/Frau Zukunft gestalten
Hallo HH,
Zitat von Hudsonhawk
ich wollte Dich gar nicht direkt ansprechen, Du hast nur schön zusammengefaßt, was meine männlichen Freunde sagen.
Aber zu meiner Prof: Unreflektiert bist hier Du.Du kennst sie nicht und hast gerade -sicher unbewußt- das Supervorurteil bedient. Sie hat ihre Kinder weit vor der Professur bekommen (die Frauen meist später antreten als Männer!) und lange auf ziemlich alles Materielle verzichtet, weil kein Pfennig da war. Sie ist allerdings Schwedin, dort herrscht Kindern gegenüber eine andere Einstellung. Und bevor Du mit deren Sozialsystem ankommst: sie hat damals im Ausland gelebt und keine Unterstützung bekommen. Gerade deshalb finde ich diese Frau und ihre beiden wohlgeratenen Söhne so bemerkenswert; weil sie gegen die äußeren Umstände Kinder bekommen hat und trotz späterer Scheidung heute noch mit dem Exmann befreundet ist und die Familie miteinander vernünftig umgeht.
Sie hat heute noch nicht viel Geld (wer seine Professur mit Mitte 50 bekommt und davor den typischen Werdegang mit projektbezogenen Anstellungen in verschiedenen Ländern hatte hat auch nicht sehr viel Rente) aber ein tolles Leben und eine klasse Familie.
Wer erst Haus, Zweitwagen und Rente organisieren muß, kommt natürlich erst spät bis gar nicht zum Kinderkriegen. Wobei das auch ein prima Lebensentwurf sein kann, er paßt nur nicht zu mir. Aber ich habe Freundinnen, die so sehr glücklich sind.
Ich frage mich nur wie die Strangeröffnerin, warum so viele Männer Probleme mit dem Kinderkriegen haben. Ich will nicht versorgt werden, hätte aber gern Kind und Job gehabt. Nun scheint es auf nur Job hinauszulaufen, was nicht unbedingt an mir liegt (wenn man das in den falschen Mann verlieben mal nicht einrechnet
).
Liebe Grüße!
Polarstern


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