Jup, werde ich machen!
Sorry, aber dann kennst du wohl die falschen Leute. Absolut alle in meinem Bekannten- und Freundeskreis (und die Leute kommen aus allen Schichten) stehen auf eigenen Füßen oder sind zumindest fähig, das zu tun.
Auch ich habe schon viele Menschen erlebt, denen schwere Schicksalsschläge zugestoßen sind und nehme mich dem gegenüber auch nicht aus. Auch ich habe einiges erlebt. Folge davon war bei allen: Man ist im Job, ne Zeit lang nicht so gut, braucht einige Monate länger mit der Ausbildung etc. Ansonsten muss da wohl jeder irgendwie durch.
Ich frage mich: Wo bleibt die Liebe, Glück, Leichtigkeit in dem Leben, wenn man genau auf das Wert legt?
Ich bin der Letzte, der irgendwann sagen will, nur weil ich die Leichtigkeit so sehr liebe, dass ich Hartz4 empfange und anderen auf die Tasche falle.
Ich kenn ein gutes Beispiel einer Frau: von der Schule geflogen, mit Ach und Krach den Quali gemacht, mit 18 ein Kind bekommen, mit 19 das zweite Kind bekommen, die Kinder unterhalten prinzipiell die ganze Wohngegend, weil die Mutter nicht fähig ist, ihnen beizubringen, dass man sich draußern "normal" benimmt, und nicht nur schreiend spielt, machen Sachen anderer Leute kaputt etc. Diese Frau hat noch nie was gearbeitet, hat ständig wechselnde Freunde. Hat ein riesiges Auto, und jeden Monat mehr Einkünfte als manch andere die Vollzeit arbeiten gehen, weil sie im Haus von Verwandten wohnt und (wie solls anders sein) Hartz4 bekommt. für sich und jedes Kind. Und was ist? Diese Frau lebt (in ihren Augen Glück, Liebe, Leichtigkeit). Und was bringts? Nichts, außer dass sie von außen bzgl. ihrem Verhalten komisch angeschaut wird und über sie geredet wird, das selbst nicht versteht und bis sie 40 ist vermutlich 5 Kinder in die Welt gesetzt hat, die das gleiche in 20 Jahren durchmachen.
Wenn das der Sinn von Glück, Humor und Leichtigkeit ist, na dann Prost Mahlzeit.
Wie gut, dass es viele andere in dem Forum gibt, die meine Meinung aus der gleichen Perspektive sehen.
Danke!
Nein, mit Sicherheit nicht. Das wäre das Letzte was ich tun würde.Und ich würde auch das Wort Familie die ersten Monate/Jahre (weiß nicht wie lange) sicher nicth in den Mund nehmen. Ich verhalt mich ganz normal, bin freundlich und red mit ihnen. Ist auch nicht so, dass ich nicht ankommen würde, aber wenn ich beim Mann merke, dass nicht mehr Sympathie, als notwendig vorhanden ist, machts keinen Sinn, da außer auf Smalltalk- oder Freundschaftsebene was zu unternehmen.
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Ergebnis 61 bis 70 von 205
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25.02.2013, 08:30
AW: Warum finde ich nie einen Partner?
Geändert von Anna569 (25.02.2013 um 12:16 Uhr)
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25.02.2013, 09:19
AW: Warum finde ich nie einen Partner?
Das klingt jetzt eher etwas flau. Hast du schon mal an dir beobachtet, ob du flirtest und wenn ja, wie der andere darauf reagiert? Also, so die typischen Flirtsignale. Augenaufschlag, Koketterie, Haare zurückwerfen, ect. Klingt jetzt irgendwie banal aber wenn der andere keine Signale erhält, macht er auch nichts. Oder ist dir schon mal aufgefallen, dass ein Mann mit dir flirtet? Wenn ja, was machst du dann?
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25.02.2013, 10:18
AW: Warum finde ich nie einen Partner?
Was bitte ist denn nicht mehr Sympathie als notwendig? Entweder Sympathie ist da oder nicht... erzwingen kann man die m.E. nicht.
Wenn sie da ist, ist das schonmal eine gute Ausgangsbasis. Weitergehendes Interesse kann sich auch entwickeln.
"So leicht" nicht, aber du kannst.
Ich finde, was deine Freundinnen über dich sagen, "du bist zu nett", trifft sich nicht mit der harten Schale, mit der du dich hier präsentierst. Woran könnte das liegen?
PS: Ich kann deine "Erwartung" an einen Partner schon nachvollziehen, Leidenschaft hin oder her! Aber deine herablassende Äußerungen über deine Nachbarin tun hier doch garnichts zur Sache.Don't let them dictate to you the definition of yourself.
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25.02.2013, 11:32
AW: Warum finde ich nie einen Partner?
Liebe Anna,
ich bin bereits 5 Jahre älter als du, aber dennoch in der gleichen Situation. Ich kann mich in vielen deiner Gedanken gut wiedererkennen. Du siehst überall, dass Partnerschaften so leicht geschlossen und Familien so leicht gegründet werden, bei fast jedem in deinem Umfeld. Du willst ja eigentlich nichts Ausgefallenes, sondern einfach nur, die ganz normalen Entwicklungsaufgaben des Lebens auch schaffen, wie alle Anderen. Du willst dir etwas aufbauen, was man nur zur zweit aufbauen kann.
Irgendwie stößt das hier im Forum immer mal auf einen Sturm der Entrüstung, den ich absolut nicht nachvollziehen kann. :D Ich denke, manche können sich einfach nicht in diese Situation hineinversetzen und sich vorstellen, wie quälend es ist, immer zusehen zu müssen, während Andere ihr Leben aufbauen und leben.
Da ich ja in der gleichen Situation stecke wie du, kannst du dir sicherlich denken, dass ich auch kein Rezept habe, wie man sie verändert. Ich weiß, dass man teilweise echt dran verzweifeln kann, weil man das Gefühl hat, eine Botschaft zu bekommen, die man aber einfach nicht versteht. Vielleicht lautet die Botschaft einfach nur „Du kannst nicht alles kontrollieren und planen.“ Ich kann dir nur raten, die Situation als erstes anzunehmen und zu akzeptieren.
Ja, es ist so, momentan wirst du offenbar daran gehindert, seine Wünsche umzusetzen, momentan läuft es nicht wie geplant. Du bist jetzt solo und lernst eine Pfeife nach der anderen kennen. Das ist Fakt. Und es hängt auch nicht unbedingt damit zusammen, dass man anders ist als Andere, etwas "falsch", dass man "zu dies" oder "zu jenes" ist. Guck dir mal die Damen an, die einen Partner oder Familie haben. Ich bin sicher, du erkennst, dass du ihnen in nichts nachstehst.
Als nächstes kannst du versuchen, auch an dieser Situation (solo und kinderlos) die Vorteile zu sehen, die es ja gibt. Du bist frei, kannst flirten, ausgehen, und hast ausnahmslos deine Ruhe, wenn du das wünschst. Auch deine Wahrnehmung, dass jeder überall zur Zeit das totale Paar- und Familienglück erfährt, hat ein bissl was mit selektiver Wahrnehmung zu tun, die deiner Frustration darüber entspringt, dass dir verwehrt wird, was du dir wünschst. Versuche, ganz realistisch zu sehen, was dort passiert. Es ist wunderschön, einen Partner und ein Kind zu haben, aber nur, wenn alles einigermaßen gut läuft. Die Kehrseite dieses größeren Glücks ist auch größeres Leid, wenn eben etwas schief läuft.
Das Leben ist noch lang. Es kann alles Mögliche passieren. Auch und gerade den Menschen, die jetzt schon in deinem Umfeld mit Mitte 20 eine Familie gegründet haben. Du könntest feststellen, dass du deine Situation und was das Leben dir jetzt gerade zumutet, zu diesem Zeitpunkt ganz anders beurteilen wirst. Warte mal auf die erste Scheidungswelle.
Das einzige Mittel, das ich selber gegen den Frust, den Neid und die Verzweiflung gefunden habe, ist Gelassenheit, mir zu sagen, dass sich schon alles irgendwie fügen wird. Ich werde schon irgendwann wieder jemand nettes kennenlernen. Und wenn nicht, würde mir alles Heulen und Zähneklappern im Vorfeld auch nichts nützen. Es wäre schade ja, und ich wünsche es mir anders. Aber ich kann absolut nichts dagegen tun, wenn das Leben es nicht will. Gerade in Liebesdingen ist das Planen und Kämpfen und „etwas dafür tun“ oft das, was am wenigsten einbringt und am meisten frustriert.
Gut ist auch, ein Plan B. Etwas, was man in der Zukunft sieht, woran man arbeiten kann und sich drauf freuen, unabhängig vom Familienglück.
Uly
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25.02.2013, 11:51
AW: Warum finde ich nie einen Partner?
Genau richtig!
@ Anna
Mir fällt auf, dass du in deinen Beiträgen andere Menschen ziemlich gnadenlos abqualifizierst. Du schreibst von Männern, die ewig für ihr Studium brauchen, zu klein sind, du schreibst von einer Frau, die jung Kinder bekommen hat und von Hartz IV lebt und in deinen Augen die Kinder nicht vernünftig erzieht usw.
Das klingt alles sehr negativ, als würdest du dich auf die negativen Seiten dieser Menschen fokussieren. Kann es sein, dass andere diese negative Einstellung spüren und deshalb wenig Interesse an dir haben? Du steckst so voller Ansprüche, wie das Leben laufen soll, wie der Mann zu sein hat, mit dem du eine Familie gründen willst usw., und alles, was diese Norm nicht erfüllt - einschließlich du selbst, weil du trotz heiratsfähigem Alter solo bist - wird negativ beurteilt.
Das macht mich traurig. Schaue lieber auf das, was du hast, wofür du dankbar sein kannst, was dir gut tut. Und überlege dir einen Plan B: Was tue ich, wenn ich bis 40 Single bleibe? Will ich trotzdem ein Kind bekommen (z.B. mittels einer Samenspende)? Wo will ich wohnen? Welche Hobbys will ich ausüben usw.?
Es klingt vielleicht traurig, aber manchmal muss man sich von manchen Wünschen, die man ans Leben hat, verabschieden und das Leben trotzdem und dann eben anders genießen.
Andere Leute in deinem Alter sind schwerkrank, sterbenskrank oder haben keine berufliche Perspektive. Dein "Problem" ist kein "Problem", sondern aus meiner Sicht ein überhöhter Anspruch ans Leben. Klar gibt es "the happy few", denen alles zu gelingen scheint, die glücklicher wirken als man selbst. Vielleicht sind es sogar zahlenmäßig viele Menschen in deinem Umfeld. Doch gesamtgesellschaftlich bist du völliger Durchschnitt und kannst du dich nicht beklagen. Es ist übrigens statistisch erwiesen, dass viele Akademikerinnen keinen Partner finden und auch keine Kinder bekommen - oftmals wegen überhöhter Ansprüche bei der Partnerwahl. 2005 ging man davon aus, dass über 40 Prozent der Akademmikerinnen kinderlos bleiben, wobei das wohl inzwischen wieder etwas besser aussehen soll (finde aber keine neuere Statistik).
Über 40 Prozent kinderlos: "Akademikerinnen finden oft keinen Partner" - SPIEGEL ONLINE
Ich habe vor 20 Jahren studiert, und drei meiner besten Freundinnen aus Studienzeiten sind auch kinderlos geblieben. Sie haben teils nie den richtigen Partner gefunden, teils haben sie den Kinderwunsch zu lange herausgeschoben, bis es nicht mehr funktionierte. Eine vierte Freundin hat mit Mitte 30 ein Kind über eine Samenspende bekommen ("weil ich ein Kind jetzt bekommen muss, aber der Traummann auch mit 40 noch kommen kann"), und die hat inzwischen den passenden Partner, der auch mit dem Kind gut zurechtkommt.Geändert von Handle (25.02.2013 um 11:59 Uhr)
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25.02.2013, 11:56
AW: Warum finde ich nie einen Partner?
Kann mich Lisalou vollumfänglich anschließen.
Kleiner Trost für Dich: Du bist nicht allein mit Deinem Problem. Es gibt viele Frauen, die sehen ihre Lebensplanung so, dass sie meinen, nur in einer Familie glücklich sein zu können. Solche Frauen brauchen natürlich einen Partner, der bereit ist, mit ihnen eine Familie zu gründen und sich auf eine entsprechende Verbindlichkeit einzulassen. Allerdings - und jetzt kommt der große Haken - sind heute viele Männer dazu nicht mehr bereit. Sie wollen ihre Freiheit haben und sich nicht auf eine Frau festlegen, und sie wollen auch nicht gleich Familie, sondern wenn schon, dann erst in Jahren, oder sie haben sich gerade getrennt und wollen nicht schon wieder Beziehung und Familie ... Du kannst Dich nicht mehr darauf verlassen, einen Mann zu finden, mit dem Du Dein Lebenskonzept Familie leben kannst.
Du hast zwei Möglichkeiten: Entweder, Du suchst nach einem Mann, der als Familienvater passt, der dann aber auch nicht unbedingt Dein Traummann sein muss, denn wenn er das auch noch sein muss, dann sinken Deine Chancen rapide.
Oder aber, Du versuchst, Dir für Dein Lebensglück einen Plan B zu machen: Du versteifst Dich nicht mehr auf eine Familie, sondern versuchst, mit dem Leben, das Du hast, so glücklich wie möglich zu sein. Evtl. findest Du dabei auch einen passenden Partner, aber Garantien gibt es keine. Das Leben ist leider kein Wunschkonzert.
Früher war Heirat und Familie das normale Frauenleben, aber das hat sich inzwischen geändert. Nicht nur, weil sich die Frauen geändert haben, sondern auch, weil sich die Männer geändert haben.
Du bist insofern gut dran, weil Du noch ziemlich jung bist.
In Deinem Alter denken viele Menschen noch nicht an eine Familiengründung.
Und was Männer angeht - sei ruhig mal ein bisschen wählerischer. Du musst Dich nicht mit jedem Typen abgeben, der Dich sportshalber angräbt. Achte mehr darauf, was er sonst noch so mitbringt, außer Deiner Eitelkeit zu schmeicheln. Etliche Männer haben es drauf, hinter einem tollen Balzritual einen miesen Charakter zu verstecken.Geändert von Latona (25.02.2013 um 12:02 Uhr)
Liebe keinen, der nicht auch Dich liebt!
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25.02.2013, 12:19
AW: Warum finde ich nie einen Partner?
Nehmen wir mal an, es stimmt, was du schreibst: "Männer riechen die Bedürftigkeit meilenweit gegen den Wind."
Dann sage ich, und auch nicht zum ersten Mal: die Grundvoraussetzung, damit ein Mann mit einer Frau eine Beziehung eingeht (trifft umgekehrt aber auch zu), ist ja gerade die Wahrnehmung der Bedürftigkeit nach Liebe und Partnerschaft mit ihm.
Was soll denn ein Mann mit einer Frau überhaupt anfangen, wenn er nicht spürt, dass diese Frau insb. von ihm seine Liebe will, mit IHM eine Partnerschaft eingehen will?
Oder anders gesagt: dieser immer wieder auftauchende - und offensichtlich auch in die 'Praxis' umgesetzte - Gedankengang, die eigene Bedürftigkeit nach Liebe und Partnerschaft besser nicht zu offenbaren im Zuge der Partnerfindung, kann ein entscheidendes Hinderniss dafür sein, warum man selbst keinen Partner findet.
Im Übrigen gibt es ja sozusagen noch ein weiteres Problem, wenn man seine Bedürftigkeit nach Liebe und Partnerschaft verbergen will: man ist in einem bedeutsamen Punkt seiner eigenen Persönlichkeit dem/den anderen gegenüber nicht authentisch.
VanDyckEs gibt so viele schöne Momente im Leben; ich sollte mich entspannen,
dann durchfluten sie mich wie Regen ...
American Beauty
Nothing in life is as important as you think it is, while you are thinking about it.
Daniel Kahneman
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25.02.2013, 12:20
AW: Warum finde ich nie einen Partner?
Nein, eigentlich nicht, aber ich versteh nicht, wieso mir hier von manchen vorgeworfen werd, ich solle mit mehr Leichtigkeit, Glück und Liebe leben und es ins Lächerliche gezogen wird, wenn ich sage, ich möchte einen Mann der sein Leben im Griff hat und eine Ausbildung nicht notwendig ist. Diese Kombination (Leichtigkeit, Humor und keine Ausbildung) führt aber sicherlich oft zu solchen Leuten, wie ich als Beispiel genannt habe. Und ich finde es das Letzte, wenn man nicht selbst versucht für sich zu sorgen und wenn man generell auf Staatskosten lebt und sich von anderen durchfüttern lässt.
Nein, da habt ihr glaub ich bissl was falsch verstanden, oder ich habe den Ton falsch getroffen, falls das so ist - sorry. Es ist nur so, dass ich mir einen Mann wünschen würde, der ganz einfach "Durschnitt" ist. Ich will nichts besonderes. Nur Dinge, die man eigentlich von Männern erwarten kann und das bei den meisten auch so zutrifft. Und mir ist es auch egal, ob Leute lang für ihr Studium brauchen etc. Ich frag mich nur warum ich NUR für Männer interessant sind, die in meinen Augen eher "unnormal" sind. Meine Ansprüche an die Männerwelt sind denk ich nicht zu hoch, und ich hab sie schon sehr weit runter gefahren, trotzdem wollen nur immer welche was von mir, die nicht der Norm entsprechen. Ich möchte hier nicht die Männer bekritteln, das ist ihre Sache.
Und das bzgl. der Frau ist auch ihre Sache. Das hab ich - wie erwähnt - nur deshalb angeführt, weil mir hier vorgeworfen wird, ich solle nicht an Ausbildung o.Ä. festhalten, sondern mit mehr Leichtigkeit und Humor leben.
Und, im Gegensatz was du hier geschrieben hast: ich wirke auf Andere ganz und gar nicht negativ, im Gegenteil. Genauso wenig lasse ich jemanden spüren, wenn ich irgendwas an seiner Lebensweise nicht ok finde.
Und bzgl. meinen Ansprüchen kann ich nur sagen: Meine Ansprüche an Männer sind (meines Erachtens) sehr niedrig. Ich möchte lediglich jemanden, der Interesse an mir hat (was in einer Beziehung normal sein sollte) und der sein Leben im Griff hat und nicht von Eltern abhängig ist. Grob gesagt fallen mindestens 95% der Männer in dieses Schema. Dann nennst du meine Ansprüche zu hoch??
Was bringts mir wenn ich ein Studium hab, einen guten Job oder Ähnliches, aber mein größter Wunsch eine Familie ist? Nichts. Ich bin ein Mensch, der von Kindheitstagen an gesagt hat, dass er eine große Familie will.
Klar könnte ich ein schwererers Schicksal haben. Wobei ich ganz ehrlich sagen muss, dass es mich schwerer treffen würde, ein Leben bis ins hohe Alter ohne Familie leben zu müssen, als mit bspw. 40 zu sterben.
Und auch wenn du es nicht so siehst: ich finde sehrwohl, dass mein Problem ein Problem ist. Der Grundgedanke des Lebens ist es doch sich fortzupflanzen, und wenn man genau das will aber es wegen bescheuerter Umstände unmöglich ist, ist das definitiv ein Problem.
Bzgl. der Akademikerinnen: Das weiß ich. Wobei ich ganz ehrlich auch sagen muss, dass zwar sicherlich viele unter ihnen gerne Partner oder Familie hätten, dass aber auch sehr viele von diesen entweder bzgl. Karriere nicht zurückstecken wollen, oder denen ihr Beruf alles bedeutet und das nicht ändern wollen. oder eben die Ansprüche zu hoch ansetzen. Wobei ich sagen muss, dass keiner dieser drei aufgeführten Punkte auf mich zutrifft. Ich würde sehr wohl meinen Job für eine Familie hinten lassen, würde mich mit einem schlechteren Job abfinden und meine Partnervorstellungen sind meines Erachtens eher unterdurchschnittlich.Geändert von Anna569 (25.02.2013 um 12:39 Uhr)
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25.02.2013, 12:32
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25.02.2013, 12:38
AW: Warum finde ich nie einen Partner?
Also das würde ich nicht ganz so drastisch sehen. Die allermeisten Männer wollen das schon, daher zum Teil ja auch die Frustration, die man empfindet. Man kennt unheimlich viele Männer, die sich das auch wünschen bzw. umgesetzt haben aus dem Bekanntenkreis, nur man selber findet keinen bzw. keinen, den man auch toll findet.
Ich glaube nicht, dass es förderlich ist, sich einzureden, dass die meisten Männer eh nur rumvögeln wollen. Es ist m. E. nicht wahr und es macht einen total paranoid. Ich kenne sogar einen, Mitte 30, der sich sehr, sehr gerne eine Freundin und Familie wünschen würde, wie er mir sagte. Gutaussehend, gute Bildung, guter Job, alles dran. Aber leider viel zu ernst und ruhig für mich, schwermütig und alles ist irgendwie immer problematisch. Er überlässt außerdem immer mir die Führung, wenn es um Entscheidungen geht. Und schon kann ich da nicht ran, das regt mich einfach auf.
Aber vielleicht sind die Familienmänner ja eben eher die, die "devot" sind.
Keine Ahnung.
Uly



Wenn von dem anderen keine Signale in der Richtung kommen, dann würde ich davon abraten
Und ich würde auch das Wort Familie die ersten Monate/Jahre (weiß nicht wie lange) sicher nicth in den Mund nehmen. Ich verhalt mich ganz normal, bin freundlich und red mit ihnen. Ist auch nicht so, dass ich nicht ankommen würde, aber wenn ich beim Mann merke, dass nicht mehr Sympathie, als notwendig vorhanden ist, machts keinen Sinn, da außer auf Smalltalk- oder Freundschaftsebene was zu unternehmen.
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