@ tomirke@ AnnaIch projiziere nicht. Ich ziehe nur meine Schlüsse aus dem, was ich lese. Kann natürlich sein, dass ich was falsch verstanden habe.Ich meinte dieses Posting von Dir, das klingt wirklich ganz extrem nach „Ich kann nicht allein sein, ich brauche immer jemanden um mich, um mich geborgen fühlen zu können.“ Jetzt konkretisierst Du:Ich bin nie alleine, ich kann Ruhe nicht ertragen. Solange ich in der Arbeit bin, ist das ok, bin ja unter vielen Leuten, aber in der Freizeit oder eben nach der Arbeit bin ich entweder bei meiner Familie, Verwandten oder Freunden, weil ich einfach nicht allein sein kann. Und selbst wenn das Familienglück nicht so hinhauen würde, wie ich mir das erträume, hätte ich dann zumindest Kinder, aber die kann ich ja so auch nicht haben.Ich sehe immer noch, dass Alleinsein für Dich grundsätzlich zweite Wahl ist. Du brauchst immer jemanden um Dich rum. Du kannst Dir selbst keinerlei Geborgenheit geben, dafür brauchst Du immer andere. Ist Dir eigentlich klar, dass Du damit Dein Wohlbefinden und Deine ganze Lebensplanung extrem davon abhängig machst, ob andere mitziehen? Und wenn sie nicht wollen, dann bist Du unglücklich!Ich glaub du hast da was missverstanden/ich falsch rüber gebracht. Ich kann mich mit mir allein beschäftigen. Aber wenn ich die Wahl habe, mache ich das nicht. Ich geh lieber mit Freundne zum Essen als allein, fahre lieber mit Freunden weg als alleine, gehe lieber mit einer Freundin was trinken, als allein zu Hause vor Buch/TV/PC zu sitzen. Diese Stunden gibt es zu genüge, nach der Arbeit, zwischen Treffen etc. kennst du viele Leute, die gerne alleine was unternehmen? Urlaub, Essen gehen, Freizeitaktivitäten etc.? ich nicht. BTW: der Mensch ist übrigens ein „Rudeltier“ und kein Einzelgänger. Genau aus dem Grund versteh ich nicht, wieso manche Leute nicht begreifen können, dass ich mir nichts verwerfliches wünsche, sonder nur etwas, für das die Menschen eigentlich geboren werden und was deren Grundbedürfnis ist. Nämlich eine Familie, Geborgenheit und Gesellschaft.
Ja, der Mensch ist ein Rudeltier und kein Einzelgänger. Ich fahre auch lieber mit einem Freund in Urlaub als alleine – wobei es auch da Ausnahmen gibt. Ich gehe lieber mit Freunden in eine Kneipe als allein. Ich gehe auch gerne zu Einladungen von Freunden zum einem Abendessen bei ihnen oder bekoche selbst Freunde.
Aber ich kann auch sehr gut allein zu Hause vor einem Buch oder den PC sitzen - und diese Zeit genießen! Ich brauche diese Zeit sogar, um ab und zu einfach mal nur mein Ding machen zu können. Wo ich mich nur darum kümmern kann und auf niemanden anderen Rücksicht nehmen muss. Nicht zuletzt brauche ich solche Auszeiten auch, um mich von den Anforderungen des Soziallebens an mich zu erholen.
Für Dich scheinen Beschäftigungen für Dich allein nur Notlösungen zu sein.
Bitte frage Dich wirklich mal, warum Du es so schlecht mit Dir selbst aushalten kannst.
Denn wenn Du nicht mit Dir selbst zusammen sein magst, wie willst Du denn dann einen Mann davon überzeugen, dass es sich lohnt, mit Dir zusammen zu sein?
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04.03.2013, 10:54
AW: Warum finde ich nie einen Partner?
Liebe keinen, der nicht auch Dich liebt!
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04.03.2013, 13:52
AW: Warum finde ich nie einen Partner?
Hier muss ich mal einhaken: Im Gegensatz zu dieser - im Forum des öfteren geäußerten These - ist aber die Realität eine andere. Nämlich die, dass auf diesem Planeten - überspitzt formuliert - dicke, langweilige, hässliche, zickige, prollige, fernschauende, dosenbiertrinkende Männer/Frauen rumlaufen, die eine feste Beziehung haben.
Gerade dieser Satz "einen Mann zu überzeugen, dass es sich lohnt....." den habe ich in der Realität (also draußen vor dem Fenster) nur in Ausnahmefällen beobachten können. Wie weiter oben schon geschrieben, suchen Menschen zumeist einfach mal einen Partner, damit die Wohnung gefüllt ist.
Wer von euch hat denn konkrete, handfeste Gegenbeispiele im Bekanntenkreis? Also wer kennt Leute, die nicht so sind, wie die schätzungsweise 100 - 200 Leute aus meinem heterogenen (!!) Umfeld....?
Sinnvoller für Anne fände ich da schon den Ansatz, dass sie vielleicht zwei Seiten in sich hat, die einander widersprechen. Und dass sie möglicherweise die "äußerlich Langweiligen" deswegen nicht will und/oder sieht.
Chennai
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04.03.2013, 13:59
AW: Warum finde ich nie einen Partner?
@ ChennaiIch gebe zu, meine Formulierung war etwas pointiert. Ich kenne jedoch niemanden, der lediglich einen Partner will, damit - wie Du das so nett ausdrückst - die Wohnung gefüllt ist.
Und ehrlich gesagt, kann ich mir auch nicht so ganz vorstellen, dass Anna das reichen würde. Aber falls doch, dann ist Dein Hinweis sicher sinnvoll:Sinnvoller für Anne fände ich da schon den Ansatz, dass sie vielleicht zwei Seiten in sich hat, die einander widersprechen. Und dass sie möglicherweise die "äußerlich Langweiligen" deswegen nicht will und/oder sieht.Liebe keinen, der nicht auch Dich liebt!
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04.03.2013, 14:10
AW: Warum finde ich nie einen Partner?
Latona, natürlich habe auch ich etwas überspitzt formuliert
.
Fakt ist aber doch, dass viele in meinem Umfeld a) geringe Ansprüch haben und/oder b) nach Trennungen schnell wieder einen Partner haben und c) lange zusammen sind.
Diesen mit sich im "reinen" seienden Single, der viele gute Eigenschaft (innen wie außen) hat, und der einen Partner als "Sahnehäubchen" sucht, den kenne ich nicht.
Es gibt nur eine einzige gesellschaftliche Gruppe in meinem Umfeld, in der manche (nicht alle!) so sind, wie die in der BriCom beschriebene "Idealfrau".
Diese gesellschaftliche Gruppe sind geschiedene Frauen mit einem oder mehreren Kindern. Die hatten über viele Jahre das "klassische Modell" mit Eigenheim & Garten, Grillen mit den Nachbarn, Käffchen mit den Schwiegereltern, Familienurlauben, etc. Nach der Scheidung lebten sie dann ihr "zweites Leben" und genossen ihre Freiheit. Diese Frauen haben aber - im Gegensatz zu Anna - keinen "Druck", weil sie ja bereits Kinder hatten und das ganze "Familienpaket" (s.o.) schon erlebt hatten.
Alle anderen (vor allem geschiedene Männer) sind (in meinem näheren & weiteren Umfeld) schnell wieder auf Herbergssuche.....
Chennai
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04.03.2013, 14:20
AW: Warum finde ich nie einen Partner?
Mir gehts auch meine hatte aber ein neun.. wir haben ei kind zusamm und verlässt mich. Haben wir nur pech.....
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04.03.2013, 14:22
AW: Warum finde ich nie einen Partner?
Hey
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04.03.2013, 15:14
AW: Warum finde ich nie einen Partner?
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04.03.2013, 15:41
AW: Warum finde ich nie einen Partner?
Glaux, auch hier hilft der Realitätscheck, und hier stimme ich - rein von der Menschenbeobachtung - Anna zu.
Schau dich mal im Kino, im Lokal, im Cafe, auf der Skipiste, in der Bar, selbst im klassischen Konzert, auf dem Straßenfest, etc. um. Die absolute Mehrheit geht nur in der Gruppe oder zu Zweit aus.
Wo (außer am Bahnhof, im McDoof, oder sonstigen Durchlauforten) siehst du Menschen ALLEINE?
Habe in meiner Singlezeit mal bewusst drauf geachtet - selbst in den einschlägigen Mittagslokalen siehst du in der Regel Gruppen. Keiner is(s)t alleine.
Chennai
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04.03.2013, 15:43Inaktiver User
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04.03.2013, 15:49
AW: Warum finde ich nie einen Partner?
Wir hatten es schon in einem der Nachbarstränge: Männer, die partout mit Frauen zusammen ziehen wollen, suchen oft nur eine Sozialstation. Das heißt auf Deutsch, dass die Frau ihnen den Haushalt machen soll ...
Vielleicht liegt es auch am Stadt-Land-Verhältnis: Ich kann mir vorstellen, dass es auf dem Land und in Kleinstädten mehr Menschen gibt, die bereit wären, bei der Auswahl eines Partners etliche Abstriche zu machen, damit sie nicht allein in ihrer Wohnung hocken müssen.
In den Großstädten dürfte es mehr Sahnehäubchen-Singles geben. Dort ist es auch durchaus anerkannt, dass man mit dem Partner bewusst nicht zusammen in einer Wohnung lebt, damit beide ihren Raum für sich behalten.
Wie gesagt, ich kenne niemanden, der nur deswegen einen Partner sucht, damit die Wohnung voll ist. Alle meine Freunde und Bekannten haben Ansprüche an ihren Partner, die dahin gehen, dass man eine gemeinsame Wellenlänge hat, und dass man wirklich zusammenpasst.
Es ist bestimmt kein Vergnügen, mit jemandem zusammen zu leben, mit dem man sich dauernd zofft, weil Interessen und Wertvorstellungen zu unterschiedlich sind.Geändert von Latona (04.03.2013 um 16:00 Uhr)
Liebe keinen, der nicht auch Dich liebt!


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