Danke für die Beantwortung
Gut, entweder hattest du bei beiden Pech (ist nichts, was anderen nicht auch passiert )
oder deine Aussenwirkung passt nicht zu deinem Innenleben. Kann sein, das sie sich in die äußere "Anna" verguckt haben, nach ein paar Monaten aber festgestellt haben, daß das Innere nicht dem Äußeren entspricht.
Ich habe auch sehr lange keinen einzigen Mann "gefunden" der mir gefallen hat, bis mir einer vor die Füsse fiel, mit dem ich mir NIEMALS eine feste Bindung vorstellen konnte. Er passte ebenso wenig in meinen Anforderungskatalog, wie ich in seinen. Aber wir hatten jede Menge Spaß, eben weil wir sehr unterschiedlich waren. Und so vergingen viele Monate und man lernte das Innere kennen und schätzen. Hätte ich mir ein Kind gewünscht, dann wäre er der erste gewesen, mit dem ich das hätte haben wollen. Und das aus ganz anderen Gründen, als die, die mir vorher so wichtig waren.
Warum ich das erzähle? Weil man auch in die Richtungen schauen sollte, aus der man niemals etwas gutes vermuten würde.
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25.02.2013, 21:01
AW: Warum finde ich nie einen Partner?
Wissen beginnt mit der Erkenntnis der Unzuverlässigkeit der Wahrnehmungen, mit der Zerstörung von Täuschungen, mit der "Ent-täuschung"
Erich Fromm
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25.02.2013, 21:02
AW: Warum finde ich nie einen Partner?
Jein. Also den einen Freund seh ich deshalb als Exfreund an, weil ich wirklich seine Freundin war. Ich wurde in seiner Familie als Freundin angesehen, seine Eltern haben mich überall als seine Freundin vorgestellt, ich war fast täglich bei ihm oder er bei mir etc. Von außen betrachtet ist das m.E. eine Beziehung, wenn das über 1,5 Jahre läuft. Aber die Tatsache, dass er nach 1 Monat zu mir sagt, ich wäre nicht seine Traumfrau, er wird mich nie heiraten und will keine Beziehung machts eigentlich zu keiner Beziehunt. Auch wenn er das am Ende wohl doch anders gesehen hat, als ich ihn sitzen gelassen hab.
Der meinung bin ich auch. Deswegen halt ich auch nichts von dem aktiven Flirten gegenüber Unbekannten. Weil ich nicht mal weiß, wer sich dahinter versteckt, ob der Charakter überhaupt so ist, dass ich ihn interessant finden würde. Ich find das "kennenlernen" auf längere Sicht hin auch besser. Meine 2 "Ex-Freunde" (ich nenn sie jetzt mal einfach so) waren ein Arbeitskollege und einer, den ich durch den früheren Bekanntenkreis kannte.
Die zwei anderen die ich als Beispiel angeführt hab, waren Internetdates, mit denen ich sehr lange Kontakt im Internet hatte. Beide haben mich in einem sozialen Netzwerk (keine Singlebörse und ohne ein Foto gesehen zu haben!!) angeschrieben. Nach ewiger Zeit (zwischen der ersten Mail und der letzten lagen sicher 1,5 Jahre, auch wenn mal Monate ohne Kontakt vergingen) hab ich mich mit ihnen getroffen, weil ich ihrem Wunsch irgendwann nachkommen wollte - und dann hatte ich den Salat.
Je nachdem, ob man diese zwei als Beziehung ansehen will, oder nicht. Das ist reine Interpretationssache. Naja, ich seh das leicht ander mit den 15 Jahren. Ok, in 10 Jahren bin ich 36, natürlich könnt ich da noch einen kennenelrnen und Kinder bekommen. Aber mit 40 ist meines Erachtens die Zeit vorüber. und wie schon oben erwähnt, ich hatte in den letzten 10 Jahren auch keinen. und so wie man es in den Medien liest, ist es je älter man wird umso schwieriger einen Partner zu finden. Deswegen seh ichs etwas pessimistisch, weils ja die letzten 10 Jahre auch nicht geklappt hat.
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25.02.2013, 21:09
AW: Warum finde ich nie einen Partner?
Und wie kam er aufs Heiraten oder auf die Idee, dass du ihn heiraten willst?
Eindeutig für was? Sorry aber du weißt schon, dass das ein ziemlich misslungener Austausch war, oder?
Wieso sagst du nicht einfach "danke" wenn dir jemand sagt dass keine schöne Frau so schön ist wie du?
Und er würgt dir dann quasi eins rein in dem er sagt "Schönheit ist nicht alles...". Ich hätte mir nur gedacht, was ein Trottel...Geändert von TellMeWhy (25.02.2013 um 23:37 Uhr)
Don't let them dictate to you the definition of yourself.
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25.02.2013, 21:15
AW: Warum finde ich nie einen Partner?
Tja, diese Frage hab ich mir schon oft gestellt.
Also bzgl. Nr.1 weiß ich, dass es zu 100% ein Arschlochtyp war. Er hatte vor mir eine 7-jährige Beziehung, diese hat er anscheinend wirklich geliebt, jedoch sie insgesamt mit 4 Frauen betrogen, wovon eine ihre beste Freundin war und das ganze über 1,5 Jahre in einer Dreiecksbeziehung lief. Danach kam ich und dann die berühmt berüchtigte Nachfolgerin. Eigentlich genau mein Typ. Bis jetzt nie glück in der Liebe gehabt, Studentin, allein und unbedingt eine Beziehung wollend. Über sie hat er wirklich derbst hergezogen. Dass sie ihn so nervt. Er wollte sie für mich nachdem Schluss war (angeblich) verlassen. Wollte sie vorübergehend behalten, bis er was besseres findet. er hat ihr das zwischen den Zeilen deutlich gemacht. Wenn mir ein Mann schreibt "ich fühl mich so allein und chatte gerade mit Frauen im www!" und sie findet das ok und sagt "mir ist egal, was du machst. ich lieb dich so sehr, hauptsache du bist glücklich!" stimmt was nicht. oder wenn auf eine Mail mit dem Inhalt "ich wünsche mir so sehr die zeit mit meiner Ex zurück, in der ich so verliebt und glücklich war" mich nicht ins grübeln bringt, stimmt auch was nicht. jedenfalls hatten er angst, sie sei schwanger, sie musste während seiner Anwesenheit einen Test machen, der negativ war. Anschlißend war sie 6 Monate im Ausland. 2 Monate nach ihrer Rückkerh ist sie schwanger geworden, 2 Monate später geheiratet. Ich will ihr nichts unterstellen, kann mir aber vorstellen, dass das beabsichtigt war, um ihn an sich zu binden. Von dem her: ein absoluter arschlochtyp.
bei nr. 2 bin ich mir nicht so sehr schlüssig. Bei ihm hatte ich teilweise den Eindruck, dass ich ihm zu "hinterhältig" bin (bzgl gutgläubig) und er somit nicht "sein" leben leben konnte und er Angst hatte, dass ich ihm manchmal überlegen bin, was ich nicht so sah. Er hat nicht selten gesagt "du bist doch eh viel intelligenter als ich!". sowas hat noch nie ein Mann davor zu mir so vehement gesagt. und bzgl. "hinterhältig" Er hat seine zwei Freundinnen vor mir betrogen und macht es mit der jetzt auch. Ich habs immer rausbekommen, wenn mich einer angelogen oder ähnliches hat. Das war auch ein Problem von Nr. 1, weil ichs durch sein Verhalten gemerkt habe, als seine jetzt-Frau das ertse mal bei ihm war. Nr2 hätte durch so ein verhalten nicht ein so "leichtes" leben wie jetzt führen können. JEtzt betürgt er seine Freundin und sie bekommts nicht mit. Vermutlich hätte er mit mir diesbezüglich die ein oder andere Diskussion durchmachen müssen, oder wäre letzendlich sitzen gelassen worden.
Klar haben andere auch Pech, das ist mir sehrwohl bewusst, aber andere haben vielleicht unter 4 beziehung zwei nich tolle aber ich hatte bis jetzt nur Schrott.
Naja, aber der Charakter hat dann wohl bei euch gepasst. Ich suche ja nicht den Traummann, sondern einen, bei dem ich irgnendwas auf Gefühlseben für ihn empfinde. Ich denke du wirst dich zu diesem Mann auch in irgendeiner Weise hingezogen gefühlt haben?
Das weiß ich auch nicht. Ich hab ihn nie auf das Thema angesprochen und hätte zu der Zeit sowieso um nichts in der Welt schon heiraten wollen. Das war halt so ne Aussage von ihm.Geändert von Anna569 (25.02.2013 um 21:26 Uhr)
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25.02.2013, 21:35
AW: Warum finde ich nie einen Partner?
Keksi, deine Beiträge sind immer wieder toll
Ich sehe das wie du und hab einen ähnlichen Lebensweg hinter mir. Meine langjährige Beziehung zu einem nach außen perfekten Mann, der erfolgreich, bekannt, reich und gebildet war, war letztlich eine einzige Psychohölle- wie ich heute feststellen kann. Nach außen entsprach er allen "objektiv wichtigen" Kriterien. Wir haben es auch festzurren wollen, von Anfang an. Wollten Haus, Kinder etc. Und es ist alles schief gegangen, was nur schief gehen kann. Nun habe ich einen Mann kennengelernt, der mir rein objektiv "unterlegen" ist. Noch mitten im Bachelor-Studium, nicht wahnsinnig gebildet....usw. ABER: Es sind doch letztlich ganz andere Kriterien, die zählen für eine Partnerschaft: Sich wohl fühlen miteinander, lachen können, Leidenschaft, Anziehung und guter Sex, keine Machtspiele und Unterdrückung des anderen, emotional gleiche Wellenlänge, Vertrauen etc.
Anna: Lass dich einfach mal fallen. Du bist 26. Warum musst du da schon alles festzurren wollen. Du hast mit Kinder kriegen noch mindestens 10 Jahre Zeit. Die Männer spüren das, wenn du sie auf was festnageln willst, auch wenn du es nicht aussprichst. Es reicht oft schon, wenn du ihnen sagst, dass du auf der Suche nach eine festen Beziehung bist. Der Mann krieg dann oft Angst, weil er denkt, die kennt mich doch noch gar nicht. kann ich ihren Ansprüchen genügen. meint sie mich? Sicher es gibt auch Ausnahmen, das sind oft tolle Männer, die sich auch binden wollen, aber in der Regel (das ist meine Erfahrung) wollen Männer das in so einem frühen Stadium des kennenlernens NICHT hören und spüren, dass du danach auf der Suche bist. Ich sage mir mittlerweile: Wenn es mit meinem aktuellen nicht klappt, gehe ich raus ins Leben und suche mir einen Neuen. Ich weiß nicht, ob du auch in einer Großstadt lebst, aber wenn man hier die Augen offen hält, ergeben sich so viele Möglichkeiten, mit netten Männern ins Gespräch zu kommen. Und mittlerweile (ich habe früher auch so gedacht wie du), rede ich weiter mit denen, auch wenn sie mir vielleicht beim ersten Treffen erzählen, dass sie gerade das Studium geschmissen haben und auf dem Weg der Neuorientierung sind oder ihr Konto nicht gut gefüllt ist. Vielleicht liegt das aber auch daran, dass ich das selbst gerade bin.
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25.02.2013, 21:47
AW: Warum finde ich nie einen Partner?
Diesen Worten deines Ex würde ich nicht zu viel Bedeutung beimessen. Dass du nicht seine Traumfrau warst usw. De facto habt ihr eine Beziehung geführt. Worte sind unwichtig. Es ist wichtig, wie es gelebt wird. Mein Ex hat mich immer als seine größte Liebe seines Lebens bezeichnet, seine Traumfrau, mit der er Kinder bekommen wird und in ein Haus ziehen wird und behandelt hat er mich wie den letzten Fußabtreter.
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25.02.2013, 21:54
AW: Warum finde ich nie einen Partner?
Ok, das hört sich wirklich nach Pech an. Zweimal solche "Arschlochtypen" die ihre Freundinnen betrügen? Manchmal muss man, so blöd dieser Spruch ist, einfach wahnsinnig viele Frösche küssen, bis mal was brauchbares (und ich rede noch nicht mal vom Prinzen) darunter ist. Du lehnst Internet-Dating ab. Verstehe ich nicht. Ich hab mich im Laufe meines Lebens (bin 30) übers Internet sicher mit 30-40 Männern getroffen und gehe sehr viel weg, lerne viele Männer in Clubs, Bars kennen, da ich sehr offensiv bin und was meinst du, wieviele Männer darunter waren, die so gar nicht gingen. Viele....es braucht manchmal einfach Glück und Geduld. Aber wenn man wieder einer darunter ist, dem man die rote Karte zeigen muss, weil es nicht funkt oder man doch zu verschieden ist, dann darf man darüber nicht verzweifeln, sich seines Selbstwertes bewusst sein und sagen: Morgen ziehe ich wieder los...mal sehen, welchen Menschen ich heute begegne....und es MUSS kein Mann darunter sein, der der Vater meiner Kinder wird. Ein netter Flirt ist auch schon was wert. Oder ein interessantes Gespräch in netter Atmosphäre
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25.02.2013, 22:01
AW: Warum finde ich nie einen Partner?
Ich habe auch viele schwierige Beziehungen mit verkopften Maennern die sich nie sicher waren, ob sie jetzt mit mir zusammen sein wollten oder nicht. Einer hat genau das gleiche gesagt wie Dein erster Freund: "ich mag dich und ich geniesse unsere Zeit zusammen aber ich will dass Du weisst, dass es nichts fuer die Ewigkeit ist." Er wusste es und wollte es mir sagen, weil er sonst ein schlechtes Gewissen gehabt haette.
Ich habe vor 4 Jahren einen netten Mann kennengelernt (wir sind ganz klassisch von zwei befreundeten Paaren verkuppelt worden wo wir immer abwechselnd das 5. Rad am Wagen waren). Zum ersten Mal einer, der nicht bei jeder Krise nervoes wird sondern es besprechen will. Jemand, der mich total ernst nimmt und niemals verletzen wuerde. Und, da musste ich mich auch an so eine angenehme und ruhige Beziehung gewoehnen, ist ja was ganz anderes. Und, habe ihn leider erst mit 45 kennengelernt, also so eine klassische Familie wird es nicht mehr aber vielleicht wenigstens mit Haus und Hund.
Den einzigen Rat, den ich Dir geben kann ist wie es meine kleine Schwester gemacht hat in Deinem Alter: bei der ersten bloeden Bemerkung oder bei dem ersten Mal, wo ein date verschoben wurde (wenn es nicht einen wirklich guten Grund hatte) dann war der Typ Geschichte. Ganz fix. Die Typen konnten es nicht glauben.Einmal wollte ein Mann nicht den Muell runter tragen, den er gerade total mit Auspacken vollgestopft hatte. Der wurde gleich nach Hause geschickt, auf Nimmerwiedersehen, mit der Muelltuete. Tja, die attraktiven Jahre, in denen man noch viele single Maenner trifft, die muss man ausnuetzen und keine Zeit verschwenden. Sie fand dann mit etwa 27 einen absoluten Traumtyp mit dem sie jetzt noch verheiratet ist. Suesses Kind, schoenes Haus, interessante Berufe fuer beide.
Waehrend ich mir immer den Kopf ueber schwierige Maenner zerbrach.
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25.02.2013, 22:16
AW: Warum finde ich nie einen Partner?
Witzig das mit der Mülltüte. Im Prinzip gebe ich dir recht. Das dauert, bis man für sich festgestellt hat, was No-Gos sind und was nicht. Dennoch muss man auch nicht alles überbewerten. Wenn der Neue jetzt etwa nicht der Ordentlichste ist und das Geschirr nach dem Essen nicht anbietet, abzuwaschen. So what. Dafür holt er morgens Brötchen. Oder wenn er sagt, er sucht zur Zeit nach nix festem, verhält sich aber komplett anders und sucht ständig deine Nähe, dann würde ich immer eher den Taten trauen als den Worten. Worte können auch erstmal Schutz sein oder er will damit schauen, wie dir Frau daraif reagiert. Sie testen etwa, wie "verzweifelt" sie gerade auf der Suche ist und ob sie einfach nur irgendwen will, um nicht alleine zu sein. Man bzw. Frau muss eben lernen, ein Gespür zu bekommen, was der Mann wirklich will oder ob er einen guten, lohnenswerten Charakter hat. Auch hier ist man leider vor Enttäuschungen nicht gefeit. Deswegen bringt auch das ganze Festzurren am Anfang nicht, denn: MAN KENNT SICH DOCH NOCH GAR NICHT
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25.02.2013, 22:23


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