wow @ordnung, da hast du aber fix reagiert. anscheinend hast du wirklich massiv unter druck gestanden.
oder unter stimmungsschwankungen geneigt, die sich in jetzt in die andere richtung entwickeln können
aber es klingt für mich so, als ob dir schon einiges missfallen hat. allerdings ist man krank nicht mehr unbedingt herr seiner sinne und in der regel auch sehr sensibel. wenn deine entscheidung in den nächsten tagen noch stimmig ist, dann wars die richtige entscheidung. ich kann aus deinen zeilen auch kein wort der zuneigung lesen, es scheint für dich also nicht das richtige zu sein.
ich muss auch kleiner.tiger zustimmen. diese berufsgruppe ist hochproblematisch, das habe ich auch schon aus anderen erfahrungsberichten gehört. ich persönlich sehe mittlerweile zu dass ich davonkomme, sobald ich jemanden kennenlerne der dieser berufsgruppe angehört.
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Thema: Merkwürdige Entdeckung
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03.02.2013, 12:17
AW: Merkwürdige Entdeckung
Sometimes...the first step to forgiveness is realizing, that the other person...is batshit crazy.
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03.02.2013, 12:34Inaktiver User
AW: Merkwürdige Entdeckung
Dein Bauchgefühl scheint dir den richtigen Weg zu weisen. Ich würde darauf hören. Wenn du ihn als zu distanzlos empfindest, ist das ein starker Hinweis, dass etwas für dich nicht passt.
Du erwähnst einen Sohn. Woran sind denn seine früheren Beziehungen gescheitert? Daraus könntest du ev. Infos ableiten, wie er sich in Beziehungen verhält. Wie spricht er über seine Ex?
Generell ist diese Berufsgruppe sehr Burn out gefährdet. Männer mit Burn out verhalten sich anders als Frauen: Sie sind oft reizbar bis aggressiv, neigen zu erhöhtem Akoholkonsum. Auch dass er dir so auf die Pelle rückt, könnte ein Hinweis darauf sein, dass es ihm psychisch nicht so gut geht und er bei dir Halt sucht.
Vermutlich war es richtig, rechtzeitig die Reissleine zu ziehen.
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03.02.2013, 12:45
AW: Merkwürdige Entdeckung
Ehrlich gemeinte Angebote beinhalten immer die Option, sie auch ablehnen zu dürfen ohne dass der Anbieter persönlich gekränkt ist, denn er macht das Angebot um dem Anderen eine Wahl zu ermöglichen.
Leute, die durch ihre Angebote Rechtfertigungen und Aggressionen heraufbeschwören weil sie sich bei Ablehnung persönlich gekränkt fühlen, haben andere Motive. Ich werde da ganz schnell hellhörig. Dahinter steckt tendenziell emotionale Erpressung. Der Satz, er würde kaputt gehen wenn du dich von ihm trennst, geht auch in diese Richtung. Es hat was von 'Ich lege mein Befindlichkeit in deine Hände - ob du willst oder nicht - verletz mich nie, verlass mich nie. Am Sichersten ist, wenn du tust, was ich will.'
Das sind keine realistische, unabhängige, erwachsene Beziehungsangebote.
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03.02.2013, 12:59Inaktiver User
AW: Merkwürdige Entdeckung
Geändert von Inaktiver User (03.02.2013 um 13:05 Uhr)
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03.02.2013, 13:03Inaktiver User
AW: Merkwürdige Entdeckung
Ich hatte weder privat noch beruflich mit dieser Berufsgruppe zu tun und hatte demzufolge auch keine Meinung dazu.
Hier scheinen ja einige schon einschlägige Erfahrungen gemacht zu haben und alle äußern sich negativ dazu.
Ich frage mich, kann man wirklich eine ganze Berufsgruppe so klassifizieren und ist dann auch jedes Mitglied dort so gepolt?
Und was ist es genau, was Männer dieses Berufes so schwierig sein läßt?
Auf was genau beziehen sich diese Charakterisierungen?
Ich werde mich bei ihm nicht melden und geniesse gerade dieses "Freiheitsvakuum".
Er ist sehr einnehmend und besitzergreifend, das wird mir immer klarer.
Das mit der Tür wird hier ja eher entkräftigt, mir ist sowas im familiären Umfeld nur völlig fremd, aber vielleicht sollte ich das wirklich nicht so dramatisch sehen.
Beim Alkohol fällt es mir schwer, den Stab über ihn zu brechen, weil ich selbst schon mal ganz gerne was trinke und wir trinken gemeinsam auch beide einiges miteinander. Mich hatte nur dieser Schnapsgeruch irritiert, weil er selbst immer sagt, dass er Schnaps trinken sehr bedenklich findet und es nicht tun würde, da sei eine Grenze bei ihm.
Bei mir ist grundsätzlich eine Grenze bei harten Sachen, die würde ich gar nicht vertragen.
Was mir schon auffällt, ist sein tägliches Trinken, das mache ich nicht.
Wenn ich jetzt z.B. gar nichts trinken würde, hätten wir gar keine Beziehung führen können, glaube ich mal.
Ich äußere hier keine Gefühle, weil ich selbst noch etwas bzgl. meiner eigenen Handlung unter Schock stehe.
Aber es hatte sich wohl sehr viel angestaut und in meinem Fieberzustand gestern unkontrolliert entladen.
Er hatte eine sehr lange Ehe über welche er weitgehend positiv spricht. Er ist auch niemand der fremdgeht sondern innerhalb einer Beziehung schon sehr loyal ist.
Vor zwei Wochen hatte ich ihm mal in einem sehr konstruktiven Gespräch um eine kurze Distanzphase gebeten, weil ich gemerkt hatte, dass mir diese Beziehung sehr viel Energie raubt und mir teils die Luft zum Atmen nimmt. Ich bin jetzt in diesen 3 Monaten dreimal krank geworden, jedesmal mit Fieber, das gibt mir einfach zu denken.
Auf diese Bitte ist er Null eingegangen, im Gegenteil er stellte das als unmögliche Forderung hin, äußerte zum wiederholten Mal, dass ihn eine Trennung von mir um den Verstand bringen würde. So hatte er mich schnell wieder weich, so dass ich davon wieder Abstand nahm. Gleichzeitig legt er mir das dann als Stimmungsschwankungen aus.
Auch hat er mir schon zweimal einen Heiratsantrag gemacht, den hat er mittlerweile auch wieder zurückgenommen (angeblich wegen meiner Stimmungsschwankungen).
Aber DAS habe ich eh alles nicht so ernst genommen. Man heiratet jemanden nicht nach ein paar Monaten.Geändert von Inaktiver User (03.02.2013 um 14:33 Uhr) Grund: Anonymisierung
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03.02.2013, 13:13Inaktiver User
AW: Merkwürdige Entdeckung
Oh ja , das bestätigt mir, weshalb es mich immer eher wütend macht, wenn er mir Hilfe anbietet.
Und er reagiert dann auch oft beleidigt bei Ablehnung.
Eine echte Hilfe wäre es z. B. für mich gewesen, wenn er gesagt hätte, pass auf, ich hole dir eben deinen Hund, damit du da entlastet bist und geh dann gleich wieder, damit du dich in Ruhe erholen kannst.
Aber ich hatte so Angst, ihn von mir aus darum zu bitten, weil ich dachte, dass ich ihn dann nicht mehr loswerde oder nur mit Kraftaufwand und das hätte mich in meinem Zustand zuviel Energie gekostet.
So bin ich dann mit 39 Grad raus ins Schneetreiben zum Gassigehen.
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03.02.2013, 13:18Inaktiver User
AW: Merkwürdige Entdeckung
Das kann man ganz sicher nicht...
Ich befürchte leider, dass du diesen Mann so schnell nicht wieder los wirst...hoffe aber für dich, dass ich mich irre.Vor zwei Wochen hatte ich ihm mal in einem sehr konstruktiven Gespräch um eine kurze Distanzphase gebeten, weil ich gemerkt hatte, dass mir diese Beziehung sehr viel Energie raubt und mir teils die Luft zum Atmen nimmt. Ich bin jetzt in diesen 3 Monaten dreimal krank geworden, jedesmal mit Fieber, das gibt mir einfach zu denken.
Auf diese Bitte ist er Null eingegangen, im Gegenteil er stellte das als unmögliche Forderung hin, äußerte zum wiederholten Mal, dass ihn eine Trennung von mir um den Verstand bringen würde. So hatte er mich schnell wieder weich, so dass ich davon wieder Abstand nahm.
Pass gut auf dich auf...
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03.02.2013, 13:22Inaktiver User
AW: Merkwürdige Entdeckung
Mein Hinweis auf seinen Beruf war nicht negativ gemeint, ich wollte nur darauf hinweisen, dass solche Berufe psychisch sehr belastend sein können.
Deswegen der Hinweis auf eine eventuelle Burn out Gefahr. Das, was ich oben aus deinem Beitrag zitiere, könnten durchaus Hinweise darauf sein.
Menschen mir Burn out / Depression sind wahre Energieräuber. Sie machen das nicht aus Bosheit, es liegt an ihrer psychischen Verfassung. Wenn er sagt, eine Trennung würde ihn um den Verstand bringen, meint er das vermutlich auch so, weil er sich psychisch nicht stabil fühlt. In die selbe Richtung gehen die Heiratsanträge, er verhält sich wie ein (emotional) Ertrinkender. Dass er DIR Stimmungsschwankungen unterstellt, passt auch in dieses Bild. Es liest sich eher, als ob er welche hätte, und zwar massiv.
Hör auf dein Bauchgefühl. Gerade wenn du spürst, dass dein Körper so massiv reagiert, ist das ein deutlicher Warnhinweis.
Aber ich sehe auch die Gefahr, dass du ihn so schnell nicht mehr los wirst, weil er immer mehr klammert, je stärker du dich entfernst.
Was seine Ehe betrifft: Hat sich seine Frau getrennt? Und warum?
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03.02.2013, 13:30Inaktiver User
AW: Merkwürdige Entdeckung
Nein, das kann man nicht, und es spricht auch nicht für einen Menschen, wenn er so verallgemeinernd bewertet. Zum einen ist "diese Berufsgruppe" nicht homogen, weder was Arbeitsumfeld noch Arbeitsbedingungen noch Aufgabenfeld, geschweige denn die in ihr aktiven Persönlichkeiten betrifft, zum anderen gibt es innerhalb dieser Berufsgruppe durchaus eine ganze Reihe Individuen mit ausgesprochen guter Psychohygiene.
Vermutlich auf Mitglieder ohne besagte gute Psychohygiene. Man darf nicht vergessen, dass diese Berufsfelder nicht selten eben auch für Menschen anziehend sind, die diesbezüglich einen "Rucksack" mit sich herum tragen, und vielleicht kompensatorisch agieren, statt Verantwortung für dieses persönliche Paket zu übernehmen. Und die bekommen dann eben auch häufiger Probleme.Auf was genau beziehen sich diese Charakterisierungen?
Dies hier beispielsweise:
kann durchaus als Hinweis auf einen solchen "Rucksack" verstanden werden - auf kontrollierende, stark bewertende Tendenzen, wenig Toleranz-Spielräume, insgesamt wenig Spielräume für ein Miteinander, das nicht geprägt ist von einer Unterwerfung unter ein rigides Welt- und Menschenbild. Siehe hier:Mein (Ex) Freund hat negative Klassifizierungen (die er oft von außen gehört hatte) immer weit von sich gewiesen und das Berufsbild sehr positiv dargestellt (abgesehen von so manchen A..., die er dann auch deutlich als solche titulierte) und er hat dann wohl auch nicht selten dazu beigetragen, dass die Karriere eines solchen A...- Kollegen schnell beendet wurde.
Da lief es mir schon manchmal kalt den Rücken runter, wenn er dann von seinem Vorgehen berichtete.
Ich werde mich bei ihm nicht melden und geniesse gerade dieses "Freiheitsvakuum".
Er ist sehr einnehmend und besitzergreifend, das wird mir immer klarer.Ich denke, auch das kann man nicht verallgemeinern. Es kann für einen Menschen, der sich häufig mit Empfindungen wie Wut auseinander setzen muss, durchaus sinnvoll sein, Kanäle zu finden, diese Wut auszuagieren. Das kann ein Sandsack sein, ein Kissen beispielsweise. Wichtig ist aber auch, sich damit auseinander zu setzen, was diese häufige (hilflose? blinde? cholerische?) Wut auslöst, worin sie gründet, und beispielsweise die Angst, Hilflosigkeit, Überforderung zu entlarven, die dahinter stecken können, und einen konstruktiven Umgang damit zu finden. Wut ist häufig eine Art Mantel-Gefühl, darunter verbergen sich oft eigentlich andere Empfindungen, die aber eben nicht ins persönliche Bild, in die Eigenwahrnehmung passen, oder/und tabuisiert werden. Kontraphobisches Verhalten ist letztlich auch nichts anderes als Ausdruck nackter Angst.Das mit der Tür wird hier ja eher entkräftigt, mir ist sowas im familiären Umfeld nur völlig fremd, aber vielleicht sollte ich das wirklich nicht so dramatisch sehen.
Jemand, der täglich Alkohol trinkt, und sei es auch nur das Viertele am Abend, hat ein Problem, da gibt es für mich keinerlei Diskussionsspielraum, auch keinen kulturellen oder pseudo-gesundheitlichen.Beim Alkohol fällt es mir schwer, den Stab über ihn zu brechen, weil ich selbst schon mal ganz gerne was trinke und wir trinken gemeinsam auch beide einiges miteinander. Mich hatte nur dieser Schnapsgeruch irritiert, weil er selbst immer sagt, dass er Schnaps trinken sehr bedenklich findet und es nicht tun würde, da sei eine Grenze bei ihm.
Bei mir ist grundsätzlich eine Grenze bei harten Sachen, die würde ich gar nicht vertragen.
Was mir schon auffällt, ist sein tägliches Trinken, das mache ich nicht.
Das spricht deutlich für sich.Wenn ich jetzt z.B. gar nichts trinken würde, hätten wir gar keine Beziehung führen können, glaube ich mal.
Du hast da eine Menge Hinweise erhalten auf ein tendentiell kontrollierendes, abhängiges Verhalten. Die solltest Du um Deinetwillen ernst nehmen.Ich äußere hier keine Gefühle, weil ich selbst noch etwas bzgl. meiner eigenen Handlung unter Schock stehe.
Aber es hatte sich wohl sehr viel angestaut und in meinem Fieberzustand gestern unkontrolliert entladen.
Er hatte eine sehr lange Ehe über welche er weitgehend positiv spricht. Er ist auch niemand der fremdgeht sondern innerhalb einer Beziehung schon sehr loyal ist.
Vor zwei Wochen hatte ich ihm mal in einem sehr konstruktiven Gespräch um eine kurze Distanzphase gebeten, weil ich gemerkt hatte, dass mir diese Beziehung sehr viel Energie raubt und mir teils die Luft zum Atmen nimmt. Ich bin jetzt in diesen 3 Monaten dreimal krank geworden, jedesmal mit Fieber, das gibt mir einfach zu denken.
Auf diese Bitte ist er Null eingegangen, im Gegenteil er stellte das als unmögliche Forderung hin, äußerte zum wiederholten Mal, dass ihn eine Trennung von mir um den Verstand bringen würde. So hatte er mich schnell wieder weich, so dass ich davon wieder Abstand nahm. Gleichzeitig legt er mir das dann als Stimmungsschwankungen aus.
Auch hat er mir schon zweimal einen Heiratsantrag gemacht, den hat er mittlerweile auch wieder zurückgenommen (angeblich wegen meiner Stimmungsschwankungen).
Aber DAS habe ich eh alles nicht so ernst genommen. Man heiratet jemanden nicht nach ein paar Monaten.Geändert von Inaktiver User (03.02.2013 um 13:37 Uhr)
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03.02.2013, 13:58
AW: Merkwürdige Entdeckung
eine ganze berufsgruppe negativ zu klassifizieren wäre unsachlich und nicht realistisch. aber es gibt durchaus berufe, die psychisch belastender sind als andere.
das zeigt sich dann nicht selten im persönlichen verhalten aber auch im verhalten zueinander, innerhalb dieser berufsgruppe. nach außen wird dann ein wir-gefühl transportiert, innerhalb der gruppe finden revierkämpfe und mobbingverhalten statt, was den druck auf den einzelnen nochmal erhöht. wenn dann auch noch private probleme auftreten, wird das ganze recht schwierig. ich habe eine zeitlang in einem "helfenden" beruf gearbeitet und es aus nächster nähe miterleben dürfen.
ob ich dann zum burn out oder zu welchen belastungerscheinungen auch immer neige oder nicht hat auch was mit der persönlichen fähigkeit zu tun, mit langanhaltenden belastungen adäquat umzugehen und strategien zu entwickeln diesen derart zu begegnen, dass ich psychisch "gesund" bleibe. jeder mensch reagiert auf belastungen anders und jeder hat eine andere "widerstandsfähigkeit".Sometimes...the first step to forgiveness is realizing, that the other person...is batshit crazy.



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