Und nun stell Dir vor es gibt keine Worte. Nur Handeln nach eigenen Unsicherheiten was auf der Seite gegenüber wieder Unsicherheit hervorruft. Und das bei 2 Menschen die sich eigentlich nur sagen möchten "Hey, ich find Dich toll!".
Das unnötig zu verkrampfen finde ich persönlich unnötig bis lästig... die Zeit könnte man zu zweit schon viel schöner nutzen.
Joa... hab ich schon des öfteren Erlebt. Aber das hilft dann mir um zu wissen, die Frau ist zu "paranoid" für mich. Ich weiß das manche Männer Mist bauen und Frauen mit denen schlechte Erfahrungen machen. Mit denen will ich aber nicht verglichen werden, so wie eine Frau sicher nicht mit den Macken einer meiner Ex verglichen werden will. Wer mich an seiner EIGENEN Vergangenheit misst, macht sich nicht die Mühe MICH zu sehen. Da würde ich ganz rasch bindungsunwillig werden.
Das es Selbstbewusstsein braucht so zu leben ist klar. Aber Selbstbewusstsein sollte eh jeder haben, idealerweise. Macht das Leben deutlich entspannter.
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29.01.2013, 19:00
AW: Sind denn nur noch Nullstellen unterwegs?
Sie verwechseln Ehrlichkeit und Toleranz, mit Oberflächlichkeit und Arroganz...
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Schau auf deine Haut und lies
Such wo meine Zunge war
Such mein Lied in deinem Haar
Willst Du mein Gefühl verstehen
Mußt Du Dich in Dir ansehen
Schließ die Augen und Du siehst ich bin in Dir
(c) ASP
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29.01.2013, 20:00Inaktiver User
AW: Sind denn nur noch Nullstellen unterwegs?
Es ist die Einheit des Handels mit dem Worte. Woher willst Du sonst wissen, das die Person toll und aufrichtig ist?
Ich kannte viele Personen, die auf den ersten Blick sehr attraktiv wirkten, jedoch sich als sehr problematisch erwiesen. Keine von ihnen sagte mir: "Hallo, mein Name ist Monika. Ich renne so oft ins Fitnesscenter um wahnsinnige Verlustaengste zu kompensieren."
Das Selbstbild eines Menschen ist ihm heilig, und er wird es Dir nur in absoluten Ausnahmefaellen objektiv mitteilen wollen und koennen.
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29.01.2013, 21:29
AW: Sind denn nur noch Nullstellen unterwegs?
Je mehr schlechte Erfahrungen jemand gemacht hat, desto schwieriger wird es, sich zu öffnen und so angreifbar für neue Verletzungen zu machen. Also zeigt man dem anderen zunächst das Bild, das man transportieren möchte. Es braucht Zeit, Vertrauen zu fassen und dem anderen auch seine verletzlichen Seiten zu zeigen.
Männer sind auch Menschen
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29.01.2013, 21:50Inaktiver User
AW: Sind denn nur noch Nullstellen unterwegs?
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29.01.2013, 21:51
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29.01.2013, 23:23Inaktiver User
AW: Sind denn nur noch Nullstellen unterwegs?
Das sehe ich viel positiver als du. Ich bin einfach, wie ich bin, und wenn es nicht oder nicht mehr passt, wenn, zum Beispiel, eine Frau damit nicht umgehen kann, dass ich sehr verletzlich bin, dann ist sie die Falsche, dann geht man halt auseinander.
Aber dafür verstelle ich mich nicht und halte nichts hinterm Berg.
Ich denke, das wird mit der zunehmenden Reife leichter und die Beziehungen werden besser, alleine schon dadurch, dass ich genauer weiß, was ich will. Und was ich kann. Und was ich nicht will.
Ich finde immer mehr zu mir selbst, auch wenn das vielleicht abgeschmackt klingt, es gibt mir ein gutes "Grundgefühl", da lässt sich dann auch eine Trennung leichter überstehen, schließlich kann alles danach wieder schön werden. Her mit dem Optimismus!
Dann kommt evtl die nächste "Richtige", es passt vielleicht "noch besser"...
Man wird da mit dem Experimentieren nie aufhören können, denn Menschen sind undurchschaubar und das ist spannend und gut so.
Blos nicht stehenbleiben und in irgendeiner festgefahrenen Beziehungspampe verharren.
Warum soll ich mit irgendwelchen Eigenschaften von mir hinterm Berg halten? Immer gerade raus mit den Gedanken. Das übe ich im Moment und hab richtig Spaß dran.Geändert von Inaktiver User (30.01.2013 um 10:23 Uhr)
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30.01.2013, 08:20
AW: Sind denn nur noch Nullstellen unterwegs?
Trotzdem will ich beim Kennenlernen nicht mit der Tür ins Haus fallen. Es reicht, wenn Frau oder Mann sagt: "Du gefällst mir. Ich möchte dich wiedersehen." Da braucht es kein großes Theater oder Diskussionen, ob frau die Handynummer jetzt herausgeben darf oder wie sehr Mann sich bemühen muss, damit es etwas wird.
Gelassenheit und Humor sind zwei gute Begleiter bei Dates.
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30.01.2013, 11:29
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30.01.2013, 12:40
AW: Sind denn nur noch Nullstellen unterwegs?
Eben. Also ist reden (auch) elementar. Handeln tut jeder. Automatisch. Aktiv oder passiv. Für mich ist der Zusatz zu reden aber wichtig. Fehlt er, fehlt mir etwas.
Da kenne ich auch viele Personen von. Diese kommen als Partner für mich dann nicht in Frage und ich wohl auch nicht für die. Das ist ok, damit kann ich leben. Mich müssen nicht viele toll finden. Eine reicht.Ich kannte viele Personen, die auf den ersten Blick sehr attraktiv wirkten, jedoch sich als sehr problematisch erwiesen. Keine von ihnen sagte mir: "Hallo, mein Name ist Monika. Ich renne so oft ins Fitnesscenter um wahnsinnige Verlustaengste zu kompensieren."
Mein Selbstbild bin "ich". Nix anderes. Heilig finde ich mich nicht. Aber ich steh auf die AusnahmefälleDas Selbstbild eines Menschen ist ihm heilig, und er wird es Dir nur in absoluten Ausnahmefaellen objektiv mitteilen wollen und koennen.
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Und das trotz dem auch ich einige Verletzungen hinter mir habe. Oder grade deshalb. Der Satz sagt es doch. Ich habe einige HINTER mir. Deshalb gehe ich nicht davon aus sie VOR mir zu haben. Kann passieren, keine Frage. Dessen bin ich mir bewusst. Aber das kann es immer. Davor kann man sich nicht schützen.Sie verwechseln Ehrlichkeit und Toleranz, mit Oberflächlichkeit und Arroganz...
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Schau auf deine Haut und lies
Such wo meine Zunge war
Such mein Lied in deinem Haar
Willst Du mein Gefühl verstehen
Mußt Du Dich in Dir ansehen
Schließ die Augen und Du siehst ich bin in Dir
(c) ASP
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30.01.2013, 13:35
AW: Sind denn nur noch Nullstellen unterwegs?
Sehr gut zusammengefasst, kann ich nur unterschreiben und sind genau die Gedanken, die ich regelrecht versuche zu kultivieren und merke, dass mir das immer mehr gelingt: zu sagen, so bin ich, und wenn es nicht passt dann hat das wohl einen guten Grund, auch wenn ich das (zunächst) nicht verstehen kann.
Ich bin gerade dabei (ja, es ist ein leider etwas längerer Prozess), von dem Mann loszulassen, der mir 2012 sozusagen das Leben schwer gemacht hat - und jetzt endgültig den Rückzug angetreten hat.. in einer sagenhaften "Ich weiß nicht ich bin unsicher"-Wolke, die nur Staub und Rauch hinterlässt.... Für mich war er irgendwie der "Eine", mit dem ich mein Leben gerne verbracht hätte, den ich unendlich begehrte und auch bewundert habe für die Person in ihrer Komplexität, die er war, mit all seinen Macken und seiner Verschrobenheit. Und es fällt mir sehr schwer, zu akzeptieren, dass er es nie war und nie sein wird, und dass ich auch nicht mehr auf ihn warten kann, da das ein schwerwiegender Fehler sein würde, da ich dann vielleicht die letzten Chancen auf eine wirklich glückliche Beziehung und evtl. Familie vor meinem 40. Lebensjahr verpassen würde..
Ich lerne zu akzeptieren, dass er evtl noch 10 Jahre braucht, um bereit zu sein für eine echte Beziehung, dann wahrscheinlich mit einer weitaus jüngeren Frau und nicht mit einer drei Jahre älteren.... und dass die Männer, die für mich wirklich als Partner in Frage kommen, eben die sind, die JETZT vom Alter oder zumindest vom Geiste/Lebensphase 10 Jahre weiter sind als dieser Mann. Dass meine Neigung zu solch schwierigen Männern mich nicht glücklich macht, sondern nur zu viel Leid, Einsamkeit und letztlich zu nichts führt.
Ich lerne, achtsam mit mir und meinem eigenen Leben zu sein, zu erkennen, was wirklich gut für mich ist und was mich in eine Sackgasse führt. Das hilft mir, von der Geschichte langsam geheilt zu werden und mich auf jemanden zu freuen, der wirklich zu mir passt.
Ja, optimistisch zu bleiben und selbst-bewusst, sich mögen so wie man ist, trotz Verletzungen und Zurückweisungen, das ist nicht immer einfach, aber notwendig - und macht tatsächlich mehr Spaß.Geändert von Ariaa (30.01.2013 um 13:43 Uhr)



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