Hudsonhawk,Zitat von Hudsonhawk
das gilt ja aber nur, wenn man "näher kennen lernen" mit "gleich verlieben" gleichsetzt.
Mit denjenigen "auf den zweiten Blick" fährt man oft sehr gut.
Wenn ich allerdings jemanden per internet-Börse kennenlerne und allerspätestens beim dritten Date alles klar sein muss, geht das natürlich nicht.
Meinen Mann finde ich natürlich attraktiv - aber er hat einige "Typeigenschaften" die hier in der BriCom als NoGo gehandelt werden (bringt mich immer zum Schmunzeln) und wenn ich mir vorher überlegt hätte, WIE derjenige welche aussehen soll, wäre sicher auch etwas anderes herausgekommen. Aber je besser ich ihn kennen lernte (täglich im Studium), desto mehr hat er mich fasziniert.
Gruß, Leonie
Gruß, Leonie
Antworten
Ergebnis 21 bis 27 von 27
Thema: Nicht mein Typ Teil II
-
08.09.2006, 18:13Inaktiver User
AW: Nicht mein Typ Teil II
-
08.09.2006, 18:13
AW: Nicht mein Typ Teil II
Genauso sehe ich das auch. Potentielle Partnerinnen dürfen auf gar keinen Fall merken, daß man sucht, sonst hat man sofort verloren. Auch wenn man sich noch so bemüht, es zu verbergen, so scheint man das doch auszustrahlen. Am lockersten kann man immer jemanden kennenlernen, wenn man schon jemanden hat ...
Zitat von Margie1
Deshalb mache ich mir da jetzt auch keinen Stress mehr und sage mir, wenn sich mal was ergibt, dann ist es schön und wenn nicht, dann hat sich halt nichts ergeben. Eine Änderung kann vielleicht schon morgen, nächsten Monat oder auch erst in weiteren 3,5 Jahren, vielleicht auch nie erfolgen, wer weiß das schon ... Es ist alles Zufall im Leben und etwas Glück auch.Schöne Grüße
Hudsonhawk
------------
"Feminismus existiert nur, um haessliche Frauen in die Gesellschaft zu integrieren." Charles Bukowski
-
08.09.2006, 18:15
AW: Nicht mein Typ Teil II
Ooch, das würde ich so nicht sagen.... Das hat mit Emanzipation nicht viel zu tun. Die Frage ist, ob sich die Frauen von dir körperlich angezogen fühlen oder nicht.
Zitat von Hudsonhawk
Du hast ja auch gewisse (ziemliche!) optische Vorgaben, wie die Frau, die dir gefällt zu sein hat, warum gestehst du den Frauen nicht das Gleiche zu?Einen guten Rat gebe ich immer weiter. Es ist das einzige, was man damit machen kann. - OSCAR WILDE
-
08.09.2006, 18:17
AW: Nicht mein Typ Teil II
Schön, schön ... Auch wenn ich eher ein Verfechter des Prinzips "gleich und gleich gesellt sich gern" bin, so muß ich doch sagen, daß ich in dem Punkt dann doch gern ein Gegenstück zu mir hätte
Zitat von Inaktiver User
Schöne Grüße
Hudsonhawk
------------
"Feminismus existiert nur, um haessliche Frauen in die Gesellschaft zu integrieren." Charles Bukowski
-
08.09.2006, 18:56
AW: Nicht mein Typ Teil II
hallo hudsonhawk,
Zitat von Hudsonhawk
mein "typ" wäre: mindestens 190 groß, dunkel- und langhaarig (zum zopf gebunden), braune augen, nicht zu dünn und nicht zu dick, schöne hände...
so einen "typ" habe ich noch nie als partner gehabt! macht aber nichts, letztendlich kommt es meiner meinung nach auf diese äußerlichkeiten nicht so sehr an. das wesen eines menschen ist mir dann doch wichtiger... und ich habe wirklich sehr nette, liebe- und phantasievolle, warmherzige, intelligente usw. partner gehabt - "hässlich" war keiner!
ich würde an deiner stelle versuchen, mich von der vorstellung eines "typs" freizumachen - so weit es geht!
liebe grüße
alinaluna
-
10.09.2006, 13:53Inaktiver User
AW: Nicht mein Typ Teil II
Hallo, Hudsonhawk,
ich glaube, in Partnerschaften ist das Prinzip "Gegensätze ziehen sich an" gar nicht mal so selten. Auch wenn ich bei mir schaue, kann ich das nur bestätigen, ich bin ziemlich mollig und hatte bisher immer dünne Partner, auch mein Mann ist ein Strich in der Landschaft. Nicht, weil ich speziell sehr schlanke Männer gesucht hätte, im Gegenteil, mir gefallen Männer, die ein bisschen was auf den Rippen haben (Typ großer, gemütlicher Bär ;-) ), an sich besser. Aber es hat sich eben immer so ergeben. Meiner Erfahrung nach kommt es letztlich auf das Aussehen des (potentiellen) Partners am wenigsten an, wenn man eine Beziehung eingeht, andere Dinge wie Humor, Nettigkeit, Ehrlichkeit usw sind weit wichtiger. Mag sein, andere Leute haben andere Erfahrungen gemacht, aber bei mir war es jedenfalls immer so.
LG,
Lissana
-
10.09.2006, 17:15
AW: Nicht mein Typ Teil II
Hallo Hudsonhawk,
interessantes Thema!
Ich gehöre auch zum kräftigen Typ mit ein bisschen mehr auf den Rippen...meine erste Jugendliebe überragte mich um etwa 30 cm, war dunkelhaarig mit ausgeprägter Nase, und unsere Konstellation war in etwa "spannenlanger Hansel, nudeldicke Dirn"...
Mein zweiter Freund war normalgroß und normal"dick", dafür rothaarig und sommersprossig.
Der Dritte hatte wunderschöne braune Augen und bei einer Größe von 1,80 m mein eigenes Traumgewicht von 58 kg. Da ich zu der Zeit mein Kampfgewicht hatte, sah es schon lustig aus. Und komische Blicke ernteten wir auch. Dass es letztlich nach einem Dreivierteljahr auseinanderging, hatte nichts mit der Gewichtsverteilung zu tun, sondern mit sehr unterschiedlichen Vorstellungen von Nähe und Distanz...
Dann war ich einige Jahre mit jemandem zusammen, der während unserer Beziehung von eher dünn (1,78m/68 kg) zu eher kräftig (85 kg) mutierte.
Das nächste Intermezzo war 1,86 m groß und mit 100 - 110 kg der Typ Waschbär.
Und der Mann, mit dem ich nun verheiratet bin, der ist auch eher kräftig.
Was habe ich nun für einen "Typ"?
Grundsätzlich kann ich wohl sagen, dass mir der eher kräftige besser gefällt. So wie du es auch beschreibst: Es darf ruhig was dran sein.
Ich habe bei meinen "Objekten der Begierde" - ob nun erfüllt oder unerfüllt - aber festgestellt, dass es einige Attribute gibt, auf die ich total abfahre: eine sonore, schöne Stimme, Lachfalten, warme und ausdrucksstarke Augen, eine gewisse rhetorische Gewandtheit und ein schönes Lachen...achso - gut riechen muss er auch!
Es war nun nicht so, dass meine Verflossenen das alles in Kumulation hatten, aber ein oder zwei der Attribute schon. Und ich habe selten Männer kennen gelernt, die alles mitbrachten...
Das macht Männer für mich direkt beim ersten Kennenlernen interessant. Wenn mich jemand anstrahlt und dann auch noch ein sonores "Hallo" über die Lippen kommt, dann denk ich "Oooch..."
Bislang war es dann aber so, dass ich nach dem ersten Wortwechsel ziemlich schnell wusste, ob sich das Dranbleiben lohnt oder nicht. Spätestens, wenn man über Pläne, Wünsche und Interessen spricht, wird es klar...Oder die Art, wie sich jemand präsentiert: Ist er ein Selbstdarsteller
oder kann er auch zuhören
(stellt sich auch in den ersten Minuten raus), ist er materialistisch eingestellt
oder zählen für ihn andere Werte
(das ist natürlich nix für den ersten Blick).
Kurzes Fazit: Einen bestimmten "Typ" habe ich also auch. Aber die eierlegende Wollmilchsau hatte ich nie...Ist das Leben nicht schön!?


Zitieren