Doch doch, solche Männer gibt es natürlich!!
Nur Geduld...
Ich denke, es gehört auch...auch!...eine ganz schöne Portion Glück dazu,
den Richtigen zu treffen.
Aber wenn man es nicht probiert (locker, nicht krampfhaft)....und dabei auch Fehlgriffe riskiert....wird die Wahrscheinlichkeit noch geringer, den richtigen zu finden.
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Ergebnis 61 bis 70 von 112
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24.12.2012, 14:06
AW: Erst Liebesschwüre dann Flucht...
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25.12.2012, 13:55
AW: Erst Liebesschwüre dann Flucht...
Vor allem würd ich die Treffen sofort einstellen, wenn einer mir quasi ohne mich zu kennen, sofort erzählt, ich sei DIE Traumfrau ( klar bin ich das, aber das weiß derjenige nicht innerhalb von ein paar Wochen) oder der würde erzählen, er würde mich lieben.
Dann hast du doch schon ganz starke Indikatoren, dass das mit dem schon nix ist und wird. Direkt abschießen. Dann passiert dir doch so was nicht.
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25.12.2012, 15:38
AW: Erst Liebesschwüre dann Flucht...
Liebe Uly,
nein, Kinderwunsch habe ich bestimmt nicht mehr, da ich schon drei Kinder habe und diese weite Strecken im Leben alleine erzogen habe, da der Traummann nicht das Durchhaltevermögen an den Tag legte, das dafür nötig war.
Und ich dachte nicht, dass du aus Mißerfolg zögerlich werden sollst, sondern, dass du einfach mal den Ton und das Tempo angibst
Denn du reagierst immer nur, du solltest einfach aktiv dein Leben leben und gestalten und auch beim neuerlichen Verlieben, das bestimmt bald passiert, dich rarer und wertvoller machen und ihn einfach genießen! Und wenn sich zeigt, dass es wieder in die bekannte Richtung geht, dann komme ihm zuvor und beende die Beziehung, mach selber und lass nicht nur mit dir spielen!
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25.12.2012, 15:48Inaktiver User
AW: Erst Liebesschwüre dann Flucht...
Auf das ich hier gesteinigt werde, aber mal ehrlich, auf lange Sicht bleibt Mann meistens bei Frau, wenn sie das Gefühl für ihn entwickelt hat, ihm im richtigen Augenblick das Richtige zu geben (ob sie das in Wirklichkeit ist oder nicht, irrelevant, weil sie will ihn ja) , sprich immer für ihn interessant zu sein, dann merkt Mann gar nicht erst, wie sehr er sich bindet.
Zumindest habe ich genau das in langjährigen Ehen beobachten können.
Wers kann und wenns hilft, warum nicht!
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26.12.2012, 12:08Inaktiver User
AW: Erst Liebesschwüre dann Flucht...
Folgendes finde ich widersprüchlich:
Du wünschst dir nichts sehnlicher, als Kind & Kegel mit allem drum und dran. Parallel dazu bist du umgeben von einer Familie, die auch genau das massiv von dir erwartet - und: Dein Freundes- und Bekanntenkreis lebt dir genau das auch noch vor (wobei man sich mit letzterem ja frei umgeben kann oder eben auch nicht
).
ABER: Kurz vor deinem 30. Geburtstag beendest du deine langjährige Beziehung und schiebst heftig Panik.
Damit hast du dich ganz aktiv, aber wohl unbewusst (!), um die Erfüllung deines Lebenstraumes gebracht. Denn wenn ich das richtig gelesen habe, fiel dein damaliger Freund aus allen Wolken und verstand die Welt nicht mehr. Und du selbst kannst es dir auch nicht erklären.
Meine Vermutung: "Kind & Kegel" sind nicht wirklich dein allergrößter Wunsch. ODER: Dieser Wunsch hat all seine Leichtigkeit verloren durch den großen Druck deines Umfeldes. Das Beenden der langjährigen Beziehung, die diesen Wunsch ja hätte erfüllen können, war dann eventuell (!) das Aufbegehren deines Unterbewusstseins gegen diesen Druck.
Nicht eben ungewöhnlich. Aber es muss einem erst klar vor Augen stehen, um das Muster durchbrechen zu können.
Das Andere, was mir aufgefallen ist: Du beschreibst dich selbst irgendwie ganz anders, als dann deine Berichte tatsächlich erzählen. Zum Beispiel schreibst du, du wärst zunächst immer sehr distanziert in einer Beziehung. Dann aber liest man von sehr schnellem sexuellen Einlassen und dass du dich schnell einlullen lässt und sogar die Männer löcherst und "festnageln" willst. Das ist doch ein Widerspruch!! Abgesehen davon, dass fünf Männer in 3,5 Jahren eine ordentliche Schlagzahl ist - die eindrucksvoll bekundet, wie sehr du "auf der Suche" bist. Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass man einen Menschen in durchschnittlich 7 Monaten so gut kennenlernen kann, um ihm das Herz so weit zu öffnen, dass er wie durch ein riesiges Tor Einzug in meine Zukunft hält. Es passt auch überhaupt nicht dazu, dass du selbst es alles andere als magst, entdeckt zu werden, gar erforscht... Das war dir unangenehm.
Aber siehe oben: Deine Beziehungen gingen in die Brüche wie eine selbsterfüllende Prophezeiung, quasi mit Ansage.
Vielleicht ist es ja gerade an der Zeit, das mal näher zu beschauen? Denn weißt du: Frau kann ihr Leben durchaus lieben und trotzdem den Wunsch nach Nähe & Partnerschaft haben, OHNE sich dabei wie von der Welt abgeschnitten vorzukommen. @Rotweinlieberhin aber hast du gleich weggebissen. Möglich, dass da ein ganz wunder Punkt liegt?
Vermutlich komme ich jetzt total altklug daher. Ich halte auch nichts davon, sich immer alles selbst ankreiden zu müssen und fahre nicht die Schiene, ändere dich und alles wird besser (anders). Aber ich habe gelernt, dass das Schauen auf andere nicht viel bringt. Und dass - wie es meine Thera sagte - genau hinter der Tür die Lösung liegt, vor der es mich am meisten graut, sie zu öffnen.
Du bist eine kluge, witzige Frau. Ich traue dir den Mut zu, den es bräuchte
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26.12.2012, 16:59
AW: Erst Liebesschwüre dann Flucht...
Oh mann, bis dahin krieg ich nen Bart...
Das kannste so nicht sagen. Meine beste Freundin hat sich von ihrem Ehemann getrennt mit zwei Kindern und kam eine Woche später mit ihrem jetzigen Freund zusammen. Nach zwei Monaten zogen sie zusammen und jetzt im Mai heiraten sie. Er war von Anfang an so drauf bei ihr. Es ist eben nicht eindeutig, das ist ja das Problem.
Zitat von DANU1

Das ist halt alles verdammt schwierig. Eine Beziehung, egal wie lang jetzt, ist ja auch immer ein Wechselspiel. Unterschiedliche Menschen kitzeln ganz unterschiedliche Reaktionen und Verhaltensweisen aus dir raus. Klar, aktiv sein ist immer gut, aber das macht sich nicht so einfach, das entwickelt ja seine ganz eigene Dynamik. Ich hätte das früher ja auch nie gedacht, dass es mir mal SO geht.
Zitat von susanne_50

Ich verstehe, dass das hier in diesem knappen Format etwas widersprüchlich ankommen kann, es ist ja auch für mich selbst gar nicht so einfach, mich zu durchschauen. Das war früher nicht mein "Lebenstraum", es hatte auch nicht so eine Bedeutung für mich. Noch nicht. Ich war kurz vor meinem 28ten Geburtstag und ich war immer jemand gewesen, der sich gefragt hat "Willst du mit dem Mann wirklich den Rest deines Lebens verbringen?" ,usw.
Zitat von Inaktiver User
Ich war immer der Typ, der vor Ehe und dem Kram etwas Schiss hatte. Ich wusste immer, dass ich mich fest binden und Kinder haben will, aber auch, dass es nicht zeitig dazu kommen würde. Ich weiß noch, wie ich eine Freundin "beneidet" habe damals, die sich getrennt hatte und in ihre eigene Wohnung ganz allein eingezogen war. Ich habe damals vor meinem Freund zu ihr gesagt, dass ich das auch gern hätte (also die Wohnung).
Heute macht mich die Erinnerung daran oft traurig, ich wusste einfach überhaupt gar nicht zu schätzen, was ich habe. Für mich war es selbstverständlich, einen Freund zu haben.
Dann habe ich mich also getrennt und schon zwei Monate später, als ich dann die ersten Wochen in meiner neuen Wohnung verbrachte, merkte ich aber, dass das Alleinsein mir gar nicht mehr soooo großartig vorkam. Ich wusste, dass ich nicht lange alleine bleiben wollte. Ich wollte eigentlich nur nochmal einen anderen Mann haben in meinem Leben, schließlich war mein Freund erst mein 2ter. Tja, und dann kam die erste Enttäuschung mit dem Kerl, der einfach verschwand und in dem Moment ergriff mich schlagartig die Panik, als hätte man einen Schalter umgelegt. Zurück ging nicht mehr und vorwärts klappte es auch überhaupt nicht so, wie ich es gedacht hatte. Das ist der Moment, wo du merkst, dass du eventuell richtig, richtig Mist gebaut hast. Und wo deine ganzen Schuldgefühle und das Gefühl, eine Strafe zu verdienen, über dir zusammenschwappt.
Und den erlebe ich halt jetzt seit 3,5 Jahren immer und immer wieder. Bei jedem neuen Mal "Schiefgehen" denke ich mir wieder, "Siehste, da haste wieder deine Strafe." Und dann habe ich eben Angst, dass ich jetzt zur Strafe auch keine Familie mehr bekomme, weil ich nicht gleich zu schätzen wusste, was ich hatte und nicht gleich zugegriffen habe.
Ich konnte ja aber auch nicht ahnen, dass es SO dermaßen schwierig werden würde, wo es doch bei allen anderen so leicht war!
Das ist etwas, woran ich kaue und kaue, weil ich es nicht kapiere. Das sind ja nun auch nicht alles die einfachsten Persönlichkeiten, im Gegenteil.
Es müsste ja jetzt auch nicht gleich sofort mit Riesenschritten in Richtung Familie gehen, wenn ich einen Freund hätte. Das muss sich ja auch alles entwickeln und jeder hat ja eine andere Macke. Ich bin eigentlich gar nicht "so". Was mir Angst macht ist eher die Unmöglichkeit, eine wirklich innige Beziehung einzugehen, weil mir wirklich jedes Mal so eine Mauer entgegenkommt von männlicher Seite ab einem bestimmten Punkt. Ich kann es nicht genauer beschreiben, aber man merkt doch, wenn es was "Richtiges" ist. Man fühlt sich doch ganz anders sicher und geborgen. Es ist, als wäre es immer das Gleiche, wie eine Art Fluch. Weil ich das weggeworfen habe, bekomme ich es nun nicht mehr wieder. Das macht mir Angst.
Uly
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26.12.2012, 19:09
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26.12.2012, 19:18Inaktiver User
AW: Erst Liebesschwüre dann Flucht...
Kommt drauf an, wie das sich anfühlt und rübergebracht wird. Es soll Paare geben, die nach 2 Wochen zusammengezogen sind oder geheiratet haben und das funktioniert. Man weiß es nie. Etwas Speed kann man ja immer aus der ganzen Sachen nehmen, wenn man mehr Zeit braucht. Ist ja oft auch besser.
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26.12.2012, 19:50
AW: Erst Liebesschwüre dann Flucht...
Hey Uly,
ich finde, du bist sehr streng mit dir. Du hast dich damals in der Beziehung nicht mehr wohlgefühlt und dann den richtigen und auch fairen Schritt der Trennung getan. Du hast also in der Situation so gehandelt, wie es sich für dich richtig angefühlt hat.
Vielleicht bist du dann ja aus lauter Panik vorschnell in Beziehungen reingestolpert, ohne dir die Kandidaten genauer anzuschauen.
Vielleicht war dir die Beziehung zu deinem langjährigen Freund einfach zu eng, zu erdrückend? Und die darauffolgenden Beziehungen zu oberflächlich? Könnte es also ein Nähe-Distanz-Problem sein? Dass es bei dem einen Freund zu eng für dich war und du ausbrechen musstest, bei den anderen du aber das Gefühl hattest, sie einfangen zu müssen? Und wer weiß, vielleicht bringt auch alles Grübeln nichts und es hat einfach nicht gepasst! Weißt du, wie viel Nähe und Verbindlichkeit DU möchtest?
MariabelGeändert von mariabel (26.12.2012 um 20:09 Uhr)
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26.12.2012, 20:07Inaktiver User



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