Oder der Fuchs sagt sich, dass die Trauben gerade hoch genug für ihn hingen, dass er sein Revier darauf markiere!
Nun, indem er das, was er für Überlegenheit hält, in die Breite streicht. Wie Konfitüre eben.
Das Prinzip der Oberflächenvergrößerung.
Ein Zitat, das ich wertschätze."Wir leben alle unter dem gleichen Himmel, aber wir haben nicht alle den gleichen Horizont."
Nicht den gleichen Horizont zu haben, impliziert einen ANDEREN Horizont zu haben.
Muss nicht besser und nicht schlechter sein.
Ich muss ihn nicht teilen, muss mich nicht an ihm messen.
Ich kann dem anderen seinen lassen und mir meinen.
Jedem seine 100%.
Und gut ist's.
Nein, es übersteigt seinen Horizont nicht. Er weiß, es ist - ganz einfach- ein anderer Horizont....und somit auch kein Unterlegenheitsempfinden entwickeln wird, wenn ein anderer in Sachen Stochastik ganz weit vorne ist. Das übersteigt seinen Horizont.
Er hat auch keine Messlatte, die "höher" und "weiter" bemisst.
Er erkennt, dass es andere Skalen gibt, Messwerte, zu denen er keinen Zugang hat.
Und manchmal Messwerte, zu denen er keinen Zugang wünscht und sie deshalb nie erforschen wird.
Das ist ein typische Gedanke, den ich nicht begreife, der mich aber auch nicht frustriert und weder zu einer Auf- noch Abwertung wessen auch immer führt.Bemerken wird er maximal, dass da jemand Gedanken formuliert, die er selbst gar nicht begreift. Das wiederum kann natürlich frustrieren, und in der Folge zu Abwertungen führen.
Ich erkläre mich:
Jemand erzählt mir von Eifersucht.
Das ist ein Gefühl dessen ich nicht mächtig bin.
Ich bin deswegen nicht frustriert - ich habe aber auch keine Maßeinheit, ob der Richtigkeit.
Ich kann's nur nicht nachvollziehen.
Deshalb erlaube ich mir dennoch nicht, dieses Gefühl in Frage zu stellen.
Oder.
Ich interessiere mich für Astrophysik.
Bin helleauf begeistert und erzähle um mich herum.... und stoße auf größtenteils auf Unvertändnis.
Hat ja nun auch nix mit "Überlegenheit" zu tun. Nur mit anderen Messlatten.
Ergo:
Es ist keine Kunst, Gedanken zu formulieren, die der andere nicht begreift.
Wenn ich das so will, mache ich das im Minutentakt.
Es ist die Frage, welche Befriedigung oder Erkenntnis ich daraus ziehe:
Will ich dem Gegenüber bedeuten, wie klein er ist oder will ich mit ihm kommunizieren?
Antworten
Ergebnis 151 bis 160 von 167
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26.12.2012, 23:03Inaktiver User
AW: Bin ich zu "schlau" für einen Mann?
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26.12.2012, 23:06Inaktiver User
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27.12.2012, 08:27Inaktiver User
AW: Bin ich zu "schlau" für einen Mann?
Sagt er zwar nicht, aber Deiner Fantasie sind da natürlich keine Grenzen gesetzt.
Wie gesagt - da es sich um etwas handelt, das einen Beziehungskontext voraus setzt, ist das nicht ohne weiteres möglich.Nun, indem er das, was er für Überlegenheit hält, in die Breite streicht. Wie Konfitüre eben.
Das Prinzip der Oberflächenvergrößerung.
Das ändert immer noch nichts daran, dass sich ihm dieser Horizont nicht erschliesst - muss er ja auch nicht - und das frustran sein kann.Ein Zitat, das ich wertschätze.
Nicht den gleichen Horizont zu haben, impliziert einen ANDEREN Horizont zu haben.
Muss nicht besser und nicht schlechter sein.
Ich muss ihn nicht teilen, muss mich nicht an ihm messen.
Ich kann dem anderen seinen lassen und mir meinen.
Jedem seine 100%.
Und gut ist's.
Nein, es übersteigt seinen Horizont nicht. Er weiß, es ist - ganz einfach- ein anderer Horizont.
Er hat auch keine Messlatte, die "höher" und "weiter" bemisst.
Möglich. Damit schlösse sich der Kreis zu meinem Eingangssatz: Überlegenheit, die Du in die Breite geschmiert sehen willst, spielt dann gar keine Rolle, weil die Beziehung zwischen den Horizonten sie nicht her gibt.Er erkennt, dass es andere Skalen gibt, Messwerte, zu denen er keinen Zugang hat.
Und manchmal Messwerte, zu denen er keinen Zugang wünscht und sie deshalb nie erforschen wird.
Du fühlst Dich dann aber auch nicht dazu berufen, Marmeladenbreite zu demonstrieren. Very schlicht.Das ist ein typische Gedanke, den ich nicht begreife, der mich aber auch nicht frustriert und weder zu einer Auf- noch Abwertung wessen auch immer führt.
Ich erkläre mich:
Jemand erzählt mir von Eifersucht.
Das ist ein Gefühl dessen ich nicht mächtig bin.
Ich bin deswegen nicht frustriert - ich habe aber auch keine Maßeinheit, ob der Richtigkeit.
Ich kann's nur nicht nachvollziehen.
Deshalb erlaube ich mir dennoch nicht, dieses Gefühl in Frage zu stellen.
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27.12.2012, 08:35Inaktiver User
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27.12.2012, 08:55
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27.12.2012, 09:03Inaktiver User
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27.12.2012, 10:53Inaktiver User
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27.12.2012, 18:31
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27.12.2012, 18:42Inaktiver User
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27.12.2012, 18:49Inaktiver User
AW: Bin ich zu "schlau" für einen Mann?
..weil jemand irrtümlich davon ausgeht, dass die Bezeichnung pc bei Nutzern der virtuellen Welt MINDESTENS ebenso bekannt ist wie die üblichen Emoticons (Anmerkung: Damit ist sowas hier gemeint: :-))
.. weil jemand Dir also zutraut, über bestimmte Informationen zu verfügen?
Ja DANN..
Asche auf mein güldenes Haupthaar



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