Liebe happy,
ich würde sagen, es ist ganz sicher eine Lebensaufgabe, die nie ganz abgeschlossen sein wird. Zumindest für mich, denn ich bin da ja auch dran. Und dann dreht man ab und zu auch Ehrenrunden und Sonderschleifen, wenn man bestimmte Dinge immer noch nicht kapiert hat oder weil neue Gedanken und Erkenntnisse auch erst sacken und sich festigen müssen und dann vergisst man zwischendurch auch wieder so einiges von diesen neuen Erkenntnissen ..... gehört alles mit dazu. Deshalb ist die größte Herausforderung für mich, mich davon nicht entmutigen zu lassen, sondern immer wieder aufzustehen und weiterzugehen. Wie war das nochmal mit dem Krönchen richten...![]()
Ich möchte allerdings noch erwähnen, dass dieses Üben in Selbstannahme keineswegs heißt, dass man so lange an sich "arbeiten" muss, bis man "perfekt" ist, um dann endlich endlich endlich eine ebenso perfekte Partnerschaft eingehen zu können. Es ist eher so, dass es ein "Loslassen" ist. Ein Loslassen des Perfektheitsanspruchs an sich selbst und an andere und den damit verbundenen falschen Selbstvorstellungen (Selbstvorstellungen, die gerne oft sichtbar sind in den Polarisierungen "ich bin die Größte, Tollste, und die Einzige, und "da draußen" scheinen nur Menschen unterwegs zu sein, die nicht so toll sind wie ich, wo sind die Tollen bloß??" vs. "ich bin so klein mit Hut, ich kann nichts, bin nichts, außerdem hab' ich sooo viele Fehler und deswegen wird mich keiner mögen".....) und ein Erkennen und Akzeptieren der Dinge und der Menschen, so wie sie sind.
So, das war mein Wort zu Weihnachten!
Euch allen angenehme Feiertage & macht's euch schön!
![]()
![]()
![]()
![]()
![]()
![]()
Antworten
Ergebnis 141 bis 150 von 167
-
21.12.2012, 11:58
AW: Bin ich zu "schlau" für einen Mann?
-
22.12.2012, 00:15Inaktiver User
AW: Bin ich zu "schlau" für einen Mann?
Du bist zu schlau für einen Mann!
-
23.12.2012, 09:17
AW: Bin ich zu "schlau" für einen Mann?
liebe bruennette,
ja, da sagst du was! das mit den ehrenrunden und sonderschleifen durfte ich soeben selbst erleben!
kommt mir so vor, als ob die erkenntnisse "getestet" werden - oder vertieft. alltagstauglich gemacht werden. und stimmt, wichtig dabei ist, den mut nicht zu verlieren. einen "eingebauten" mutmacher habe ich - den glauben. an mich, an die welt, die menschen, den himmel, die liebe. das hilft ungemein, um das krönchen wieder zu richten.
auch damit hast du recht! loslassen des perfektheitsanspruches. ja!!! das unvollkommene (im anderen und in mir selbst) willkommen heißen. das befreit sehr. ich beobachte mich derzeit viel im umgang mit einem mann - und wie oft will der kopf dabei werten! hammer. ich nehme das dann wahr und lasse es mal so stehen. und es scheint sich im anschluss aufzulösen bzw. wird leichter. dasselbe übe ich auch mit mirIch möchte allerdings noch erwähnen, dass dieses Üben in Selbstannahme keineswegs heißt, dass man so lange an sich "arbeiten" muss, bis man "perfekt" ist, um dann endlich endlich endlich eine ebenso perfekte Partnerschaft eingehen zu können. Es ist eher so, dass es ein "Loslassen" ist. Ein Loslassen des Perfektheitsanspruchs an sich selbst und an andere und den damit verbundenen falschen Selbstvorstellungen (Selbstvorstellungen, die gerne oft sichtbar sind in den Polarisierungen "ich bin die Größte, Tollste, und die Einzige, und "da draußen" scheinen nur Menschen unterwegs zu sein, die nicht so toll sind wie ich, wo sind die Tollen bloß??" vs. "ich bin so klein mit Hut, ich kann nichts, bin nichts, außerdem hab' ich sooo viele Fehler und deswegen wird mich keiner mögen".....) und ein Erkennen und Akzeptieren der Dinge und der Menschen, so wie sie sind.
den mittelweg finden zwischen "ich bin die tollste" und "ich bin nichts" ist wohl der königinnen-weg
und dabei (selbst)bestimmt bleiben, aber auch weich und offen.
dir auch schöne feiertage!!!



„Hoffnung ist die Fähigkeit, die Musik der Zukunft zu hören.
Glaube ist der Mut, in der Gegenwart danach zu tanzen.“
(Peter Kuznic, kroatischer Theologe)
-
23.12.2012, 22:20Inaktiver User
AW: Bin ich zu "schlau" für einen Mann?
Ich glaube nicht, dass es ums Mithalten - können geht.

Jemand, der vieles spürt, durchschaut und sieht, was in seinem eigenen Blickwinkel und Erfahrungsbereich liegt, kann andererseits ein totaler Dilettant sein, wenn's um andere Blickwinkel und Erfahrungsbereiche geht.
Betriebsblind, wie Du so richtig schreibst.
Ich denke, Dein Humor, Deine emotionelle Intelligenz und Dein spezieller Humor sind nur auf einen Bruchteil dessen ausgerichtet, was Männer ausmacht - von dem einen ganz zu schweigen.
Die wollen da vielleicht gar nicht "mithalten". Ihnen geht's vielleicht gar nicht ums "Mithalten".
Das hört sich ja an wie ein Wettbewerb.
Wer "braucht" denn sowas?????
Abschreckend ja.Männer scheinen diese Art der (für sie) empfundenen Überlegenheit als abschreckend zu empfinden. Sie erfinden 1000 Ausreden und sind dann froh, wenn ich es beende. Denn selbst dazu sind sie zu feige.
Aber ich kann Dich beruhigen: Mit Überlegenheit hat das nix zu tun!
Männer sind da nämlich meist pragmatischer drauf: Es passt oder es nervt.
Ich glaube auch nicht, dass die Jungs zu feige sind, es zu beenden.
Es ist vermutlich eine Sache der Erfahrung und die hat wieder was mit der Pragmatik zu tun:
Wenn er Schluss macht, gibt's wochenlang Gezeter per diverser Medien, wenn sie Schluss macht, braucht sie nur noch die Bestätigung ihrer Freundinnen, dass es rechtens war, weil er z.B. nicht mithalten konnte.
Um auf Deine Ausgangsfrage zurückzukommen:
Nein, Du bist nicht zu schlau für einen Mann.
Du bist schlau genug für Dich.
-
24.12.2012, 14:35
AW: Bin ich zu "schlau" für einen Mann?
-
24.12.2012, 14:47
AW: Bin ich zu "schlau" für einen Mann?
"Die Hoffnung ist das Übelste aller Übel, weil sie die Qual der Menschen verlängert"
Friedrich Nietzsche
"Wer nach allen Seiten hin offen ist, kann nicht ganz dicht sein"!
"Wer sich nicht wehrt, lebt verkehrt"!
-
24.12.2012, 16:29Inaktiver User
AW: Bin ich zu "schlau" für einen Mann?
Hältst Du es ernsthaft für ein Zeichen von Komplexität, eine so eingeschränkte Sichtweise und Wahrnehmung anderen Menschen gegenüber zu haben, und diese latent abzuwerten? Mich beschleicht da eher der Eindruck einer Äsop´schen Fuchs/Trauben-Thematik.
Es gibt sie übrigens, die Männer, die kluge, gebildete Frauen zu schätzen wissen, weil ihnen selbst das entspricht. Mir sind in meinem Leben diverse Exemplare über den Weg gelaufen, und tun es noch.
-
25.12.2012, 22:30Inaktiver User
AW: Bin ich zu "schlau" für einen Mann?
Eben!

Es geht darum, Ressourcen zu schonen!
Ich hab ja nun nicht den Hauch einer Ahnung, was das nun wieder ist. Werde auch nicht guuuugeln.
Aber es hört sich gut an!
Ein wirklich kluger und gebildeter Mensch braucht aber keine Überlegenheit.Es gibt sie übrigens, die Männer, die kluge, gebildete Frauen zu schätzen wissen, weil ihnen selbst das entspricht. Mir sind in meinem Leben diverse Exemplare über den Weg gelaufen, und tun es noch.
Klugheit und Bildung ist wie Konfitüre: Je weniger man davon hat, umso mehr streicht man es in die Breite
Das gilt auch für Überlegenheit!
-
25.12.2012, 22:57Inaktiver User
-
26.12.2012, 09:06Inaktiver User
AW: Bin ich zu "schlau" für einen Mann?
Inwiefern könnte jemand Überlegenheit "in die Breite streichen"? Es handelt sich hierbei doch, ebenso wie bei Dominanz, nicht um eine Eigenschaft, die jemand permanent hätte, sondern um ein Beziehungsthema, ergo ein Attribut, das zwingend eine Form von Beziehung und Beziehungspartner voraus setzt. "In die Breite streichen" funktionierte dann also wiederum folgerichtig nur dann, wenn besagter Beziehungspartner dafür Raum böte.
Ähnlich verhält es sich mit Klugheit und Bildung - ein kluger, gebildeter Mensch ist einem weniger klugen, weniger gebildeten Menschen sicherlich in manchem Kontext überlegen, ob er darauf nun wert legt oder nicht. Selbst wenn er bescheiden agiert und den anderen das nicht spüren lässt, ist das Gefälle ja dennoch vorhanden. Hier tritt aber ein weiteres Phänomen auf den Plan. Adenauer wird ein Zitat zugeschrieben, das das ganz gut auf den Punkt bringt:
"Wir leben alle unter dem gleichen Himmel, aber wir haben nicht alle den gleichen Horizont."
Darin steckt auch die simple Erkenntnis, dass jemand, der zufrieden in der Welt des 1x1 lebt, oft überhaupt nicht bemerken, und somit auch kein Unterlegenheitsempfinden entwickeln wird, wenn ein anderer in Sachen Stochastik ganz weit vorne ist. Das übersteigt seinen Horizont.
Bemerken wird er maximal, dass da jemand Gedanken formuliert, die er selbst gar nicht begreift. Das wiederum kann natürlich frustrieren, und in der Folge zu Abwertungen führen.



(...)

Zitieren
