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    AW: was war ich deppert :-(

    wundervoll artistin, So ist es.

  2. Inaktiver User

    AW: was war ich deppert :-(

    heißt der mann zufâllig TOM mit vornamen?

    würde passen zu einer geschichte, die mir dummerweise vor 3 jahren passiert ist. ich denke, der kerl ist immer noch unterwegs und hinterlässt tiefe brandspuren...

  3. Inaktiver User

    AW: was war ich deppert :-(

    Zitat Zitat von Aditu Beitrag anzeigen
    das fatale: ich schäme mich in grund und boden, einem letztendlich emotional zerissenen menschen auf den leim gegangen zu sein und ewig lang nicht loslassen zu können. schäm hoch drei

    da werde ich noch lange dran zu knacken haben und viel schmerz ist da auch noch bei

    hat jemand ein paar aufmunternde worte für mich? die brauche ich gerade ein bisschen...

    Ich denke, dass Du Dir einmal tiefgehende Gedanken darüber machen solltest, was Dich an ihn so gebunden hat? Vielleicht war es sogar der Punkt, dass Du für ihn da sein konntest, das Gefühl hattest ihm helfen zu müssen. Und jetzt kommen wir auch gleich zum nächsten Punkt, wie kam das, dass Du so viel Gefühl für ihn hattest, obwohl da so gar nichts für Dich war, nicht einmal er? Ich hatte auch eine Affäre und er ist immer weiter reingerutscht. Ein wirklich sehr schöner, sehr sinnlicher und lieber Mann, aber er wurde schwierig und schwieriger, so dass ich nicht mehr konnte. Ich kann wirklich einen guten Rat geben und helfen, aber deswegen will ich nicht auf alles verzichten, auch nicht auf eine gesunde Zukunftsperspektive und nicht auf das Jetzt und deshalb habe ich Schluss gemacht. Es ging einfach nicht mehr. Sei froh, dass das rum ist und versuche das für Dich zu verarbeiten, dass Du in solch ein Muster nicht mehr reinrutscht. Bei mir leuchten alles Warnlämpchen, wenn mir einer zu kompliziert rüber kommt. Selbst wenn ich derzeit einiges an der Backe habe, habe ich gelernt egoistischer zu werden. Er war auch sehr lieb und da wiederum auf einem anderen Tripp, aber hat es mir, denke ich, letztendlich nicht übel genommen.

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    AW: was war ich deppert :-(

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich denke, dass Du Dir einmal tiefgehende Gedanken darüber machen solltest, was Dich an ihn so gebunden hat? Vielleicht war es sogar der Punkt, dass Du für ihn da sein konntest, das Gefühl hattest ihm helfen zu müssen. Und jetzt kommen wir auch gleich zum nächsten Punkt, wie kam das, dass Du so viel Gefühl für ihn hattest, obwohl da so gar nichts für Dich war, nicht einmal er?
    hallo naturepur,
    darüber habe ich auch lange nachgegrübelt.
    ich denke, ich bewege mich da in dem bereich eines erlernten verhaltensmusters. das buhlen um zuneigung und anerkennung bei einem menschen, der nicht in der lage ist das zu geben und das auch nicht möchte. wobei ich nicht die erste bin, mit der er so verfahren ist ;-) er tingelt schon seit er sehr jung war von einer affäre in die nächste. nimmt sich also die zückerlis und möchte keine "verpflichtung" übernehmen, wie er das so schön formuliert. litt ich am helfersyndrom? ja, kann schon gut sein.

    es passte wie pott und deckel. ich strampelte mich ab um seine zuneigung zu bekommen und er hat sich aus der sicheren distanz nur die angenehmen dinge herausgepickt. das hat eine zeitlang ja ganz gut funktioniert. ich habe ein bisschen zuwendung bekommen indem er mir zurückgeschrieben hat ( ich weiß, ich weiß ) und er hatte jemanden, der ihn in seiner emotionalen isohaft gelegentlich besucht hat. bindungsängstler meets bindungsphobiker.
    es ist ja nicht so, dass ich nur zu hause gesessen und still vor mich hingelitten habe. ich habe ja, wie im eingangstext schon beschrieben, recht fix mitbekommen, dass mit ihm etwas nicht stimmt. ich hatte schon kontakte mit anderen männern und da war sogar ein missglückter beziehungsversuch dabei. aber emotional hing ich doch immer an ihm.

    aktuell hat er wohl ein auge auf jemanden geworfen. ich hoffe, sie begreift ganz schnell, wen sie da vor sich hat. aber wer weiß, vielleicht werden sie ja glücklich bis ans ende ihrer tage? es soll mich nicht weiter kümmern, ich drücke ihm ganz fest die daumen.

    im nachgang bin ich froh, dass nicht mehr aus uns geworden ist. das wäre ganz furchtbar in die hose gegangen und ich wäre emotional an meine grenzen gekommen.
    Geändert von Aditu (18.12.2012 um 07:09 Uhr)

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    AW: was war ich deppert :-(

    Zitat Zitat von Aditu Beitrag anzeigen
    ich drücke ihm ganz fest die daumen.
    warum eigentlich?
    see you on be friends online!

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    AW: was war ich deppert :-(

    das sind nur lippenbekenntnisse, liebe rotweinliebhaberin

    eigentlich wünsche ich ihm die pest an den hals, das ihm das herz in tausend stücke gerissen wird und mal ausnahmsweise er am gängelband geführt wird und sich wie ein kompletter vollidiot benimmt. meiner phantasie sind da wirklich keine grenzen gesetzt...

    und so wie der tickt ist die wahrscheinlichkeit, dass er mal wieder alles versemmelt recht hoch...

    aber ich stehe über den dingen und würde mich niemalsnie zu solchen äußerungen hinreißen lassen! Nie!



    Geändert von Aditu (19.12.2012 um 10:28 Uhr)

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    AW: was war ich deppert :-(

    ich reaktiviere einmal meinen strang, nach 4 wochen ist mir einiges klarer geworden und ich habe in dieser zeit doch vieles gelernt. sei es im gespräch mit anderen frauen in meiner altersgruppe und mit ähnlichen erfahrungen, sei es durch das lesen einiger stränge hier in der Bri

    als erstes: ich schäme mich nicht mehr.

    vielmehr bin ich stinkewütend und genieße die wut.
    es fühlt sich doch wesentlich besser an und ich denke, das ist auch viel gesünder fürs eigene gemüt

    ja, ich war naiv, viel zu nachsichtig und habe in einem in einem sehr narzisstisch veranlagten mann viel mehr positives gesehen, als tatsächlich da war. zu meiner entschuldigung muss ich sagen, dass ich auf so einen menschen bislang noch nicht getroffen bin und von daher völlig ins offene messer gelaufen bin. einmal ist mir das passiert. und nie wieder wird mir das passieren.

    was ich aber auch festgestellt habe, durch diverse gespräche mit freundinnen: diese kategorie mann, so ab mitte/ende 30, bislang ohne eigene familie und von einer gescheiterten beziehung in die nächste laufend, gibt es anscheinend sehr sehr häufig. eine freundin beschrieb sie treffend als extrem narzisstisch und hochneurotisch.

    irgendwie besteht bei diesen männern noch ein halbgarer wunsch nach eigener familie, der bislang nicht erfüllt werden konnte, weil "mann" alle beziehungen vor die wand gefahren hat. das sehen sie natürlich nicht so, es war bislang eben nicht die richtige dabei

    und nun gerät diese sorte mann in eine art torschlusspanikmodus. sie suchen und suchen...wonach eigentlich? die perfekte frau, die endlich alles ins rechte lot bringt?

    es werden dann ganz seltsame nähe-distanz-spiele gespielt, die man erst richtig durchschaut, wenn man emotional ziemlich tief drinsteckt. die dabei enstehenden lücken werden von uns dann gerne mit unseren eigenen wunschvorstellungen ausgefüllt und wir verlieben uns letztendlich in einen partner, der nur in unserer phantasie existiert.

    tja, wie filtert man so einen menschen in der kennenlernphase aus? denn ich gehe ganz schwer davon aus, dass ich noch einiger dieser exemplare über den weg laufen werde, da ich genau in dieser altersgruppe herumkrebse.

    als übergangsfrau, emotionaler mülleimer oder was auch immer ich für ihn war, werde ich nicht mehr fungieren. das ist doch schon mal eine weise erkenntnis
    Sometimes...the first step to forgiveness is realizing, that the other person...is batshit crazy.

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    AW: was war ich deppert :-(

    Zitat Zitat von Aditu Beitrag anzeigen

    tja, wie filtert man so einen menschen in der kennenlernphase aus? denn ich gehe ganz schwer davon aus, dass ich noch einiger dieser exemplare über den weg laufen werde, da ich genau in dieser altersgruppe herumkrebse.
    Indem Du darauf achtest, wie Du Dich mit ihm fühlst.

    Geht der Kontaktwunsch von beiden gleichermaßen aus oder musst Du immer die Treffen anleiern? (Schlecht!)
    Fühlst Du Dich gesehen und gemeint?
    Achtet er darauf dass es Dir gut geht?
    Erzählt er nur von sich oder interessiert er sich auch dafür was Du ihm zu sagen hast?
    Kommt er gut im Leben zurecht, mit seiner Arbeit, seiner Familie (Eltern und Geschwister), hat er nette Freunde?
    Hat er mehrere länger dauernde Beziehungen gehabt und kennt er seinen Anteil am Scheitern, hat dieses verarbeitet?
    Hat er als Lebensmodell "Partnerschaft und Familie" gewählt oder ist ihm seine Freiheit wichtiger?
    Hat er dieselben Wünsche an die Häufigkeit der Treffen?
    Stellt er Dich nach ca. 3 Monaten seiner Familie und seinen Freunden vor?
    Wenn er nach ganz kurzem Kennenlernen sagt Du seist die Frau seines Lebens ist auch oft etwas faul (Projektion, Wunschdenken!)

    Du musst Dich insgesamt gut und glücklich mit ihm fühlen und alles muss ganz leicht und problemlos gehen, dann ist es wahrscheinlich richtig. Wenn Du nochmals Dein Eingangspost liest, war es von Anfang an nicht gut.

    Viel Glück beim nächsten Versuch, der Nächste bitte!

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    AW: was war ich deppert :-(

    huhu raratonga,

    vom grundsatz her hast du ja recht

    wenn ich aber alles genau so berücksichtige, dann werde ich wahrscheinlich noch mit 90 single bleiben

    mein hier dargestellter fall war von vorneherein hoffnungslos. das habe ich HINTERHER auch festgestellt. und genau das ist das problem.

    was ich mit meinen ausführungen deutlich machen wollte ist folgendes: ich habe den eindruck, dass es recht schwierig ist auf einen mann zu treffen der seine eigenen, durchaus nicht so positiven, erfahrungen derart verarbeitet hat, dass er weder die welt verteufelt noch sich in sich selbst zurückgezogen hat.

    ehrlich gesagt ist mir ein in sich ruhender und reflektierter mann in den letzten jahren überhaupt nicht über den weg gelaufen. außer, er war in einer jahrelangen und glücklichen beziehung. aber das ist ja nicht meine zielgruppe

    ich treffe also immer wieder auf potentielle kandidaten, die mit sich und der welt nicht im einklang stehen.

    und da fängt für mich das dilemma an.

    inwieweit gestehe ich einem menschen zu, mit unverarbeiteten problemen durch die welt zu laufen und ab wann fängt mein "bauchgefühl" an mir wichtiger zu sein? manche menschen brauche ihre zeit um sich zu sortieren oder es entwickelt sich im miteinander erst eine tragfähige vertrautheit. oder halt eben nicht

    denn andererseits finde ich es auch ganz nett, wenn ich nicht bei der kleinsten, unvollkommenen geste meinerseits "abgehakt" werde. ich möchte ja auch gerne ganzheitlich gesehen werden und habe ja auch meine macken.

    ich weiß nicht ob verständlich ist was ich gerade meine, es fällt mir schwer es in worte zu fassen
    Geändert von Aditu (17.01.2013 um 17:28 Uhr)
    Sometimes...the first step to forgiveness is realizing, that the other person...is batshit crazy.

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    AW: was war ich deppert :-(

    Liebe Aditu,

    ich habe meine Liste gerade noch einmal gelesen - da ist nichts dabei, was man als "Macke" wie etwa "unordentlich sein" oder "alles auf den letzten Drücker erledigen" bei einem Partner in Kauf nehmen müsste.

    Das sind schon Persönlichkeitseigenschaften, die eine glückliche Partnerschaft auf Augenhöhe ausschließen.

    Den anderen nicht sehen und nicht meinen? Sich nicht dafür interessieren, was er oder sie sagt? Mit dem Leben und den Mitmenschen nicht zurecht kommen? Nur mäßiges Interesse an Treffen mit dem anderen haben? So einen großen Freiheitswunsch haben, der eine Partnerschaft regelmäßig scheitern lässt? Immer dem anderen die Schuld geben?

    Es ist schlicht und einfach Verschwendung von Lebenszeit, sich mit so jemandem einzulassen, vorausgesetzt, man selber hat den ernsthaften Wunsch nach einer dauerhaften und glücklichen Partnerschaft. Wenn man ein bisschen Spaß und Ablenkung, aber auch Drama und Herzschmerz sucht, dann ist so jemand der Richtige.

    Es gilt: "You get what you see". Ändern tun sich die Menschen nicht.
    Deshalb ist es so wichtig, eine genaue Vorstellung davon zu haben, was man will und auch davon, was man nicht will.
    Und genau auf diese Eigenschaften achtet man bei einem potenziellen Kandidaten. Frei nach Joseph Murphy. Man stellt sich die Zukunft so vor, wie man sie möchte, mit allen Details. Und dann schwingt man sich innerlich auf dieses Szenario ein, so habe ich es gemacht. Und dann sucht man jemanden, mit dem es sich so anfühlt.

    Mein Traummann ist zwar 6 cm kleiner und einige Kilo leichter als es mein Ideal wäre, aber damit kann ich gut leben, zumal ich auch klein bin. Aber ansonsten hat er alle Eigenschaften, mit denen ich super glücklich bin. Früher wäre er mir auf den ersten Blick zu langweilig gewesen (ausgeglichene Menschen wirken erstmal nicht aufregend!), aber der zweite Blick zeigt etwas ganz anderes.

    Du musst wissen was Du willst, das ist das Wichtigste.

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