Hallo, ich bin männlich, 25 Jahre alt und gehöre zu den Menschen, die "schon immer anders" waren...
Ich war ein intellektuell sehr früh entwickeltes Kind, konnte schon mit 1 1/2 Jahren in zusammenhängenden Sätzen reden und brachte mir als dreijähriger selbstständig das Rechnen bei. In der ersten Klasse der Grundschule war ich unterfordert, machte einen IQ-Test, es wurde dabei auch eine Hochbegabung diagnostiziert und ich wurde vorgestuft. Allerdings konnte ich mich in der Grundschule nicht sozial integrieren, wurde massiv gemobbt, traumatisiert (das Trauma ist komplett verdrängt, ich habe keinerlei Erinnerungen an meine Grundschulzeit und auch ein Besuch meiner alten Grundschule vor etwa einem Jahr änderte nichts daran), drohte als 7-jähriger meiner Mutter meinen Suizid an (ob das nur ein Hilferuf war oder tatsächlich ernst - ich weiß es nicht mehr) und bekam daraufhin Psychotherapie.
Nach der Grundschule wechselte ich auf das Gymnasium und blieb in der 7. Klasse sitzen. Zur gleichen Zeit eröffnete mein damaliger Therapeut ein Internat an einem privaten Gymnasium und nahm mich mit. Für mich änderte sich vorerst vieles zum Guten, die kleineren Klassen taten mir gut, ich konnte mich besser konzentrieren, meine Leistungen stabilisierten sich und ich wurde von den anderen Kindern größtenteils akzeptiert, in der 7. Klasse sogar zum Klassensprecher gewählt. Allerdings konnte ich trotzdem keine Freundschaften zu den anderen Kindern aufbauen, bis heute hatte ich weder Freundschaften noch eine Beziehung.
Mit der Pubertät wurde es wieder schwieriger für mich, denn einerseits wünschte ich mir Kontakte, andererseits schien es mir gänzlich unmöglich, diese herzustellen. Ich war nicht interessiert an Parties, las lieber Bücher, spielte viel am PC, hörte Musik, die andere Kinder nicht hören und ging gerne und viel spazieren, oft mehrere Stunden am Tag. Meine Andersartigkeit war mir wie auch den anderen Kindern vollkommen bewusst. Verstanden habe ich sie nicht. Auch schulisch bekam ich zunehmend Probleme, meine Leistungen waren unausgeglichen, obwohl ich als hochbegabt galt und mich oft auch intelligenter als die anderen Kinder fühlte, fühlte ich mich oft auch dümmer. Und auch die Reaktionen der anderen Kinder waren dementsprechend, manche hielten mich für extrem intelligent, andere für "den dümmsten Schüler der Klasse" (wurde mir auch mal ins Gesicht gesagt).
Die Oberstufenzeit war für mich eine totale Katastrophe. Ich verstand nicht mehr, zog mich immer weiter zurück, war irgendwann auch gar nicht mehr zu erreichen. Ich begann zu trinken, ging nur noch sporadisch in die Schule (alleine im ersten Halbjahr der 13. Klasse hatte ich 70 unentschuldigte Fehltage, die Fehltage wurden aber gedeckt und seitens der Schule vom zeugnis getilgt), wenn ich anwesend war, konnte ich oft die Konzentration nicht halten und schlief häufiger im Unterricht ein. Ich wurde depressiv, die Schule schleppte mich bis zum Abitur durch. Nach dem ersten halben Jahr der 13. Klasse war ich für 4 Monate in einer Tagesklinik, wurde dort wegen Depressionen behandelt und wiederholte anschließend die 13. Klasse. Nach dem Abitur ging es mir für eine kurze Zeit wieder besser, nach dem Zivildienst stürzte ich depressiv ab. Ich war zwar kalendarisch erwachsen, aber doch noch ein total verwirrtes und desorientiertes Kind, das nichts verstand und keine Vorstellung von seiner Zukunft hatte.
Ende 2010 stand der Verdacht auf Asperger Syndrom im Raum, das dann später auch von einem Psychiater bestätigt wurde. Ich bekam von meiner Mutter alle Unterlagen aus meiner Kindheit zu lesen und was ich las, stürzte mich in eine tiefe Krise. So erfuhr ich, dass ich bei meiner Geburt einen Sauerstoffmangel hatte und sich meine Mutter schon kurz nach meiner Geburt Gedanken machte, ob ich nicht einen Hirnschaden habe. Auch den Intelligenztest aus meiner Kindheit bekam ich zu lesen, einerseits gibt es einige Bereiche, in denen ich deutlich hochbegabt bin (u.a. Mathematik), andererseits auch ein Teilbereich mit einem Wert nahe einer geistigen Behinderung, der Rest irgendwo dazwischen, insgesamt überdurchschnittlich intelligent. Laut einem Experten ist auch das in Zusammenhang mit meiner eingeschränkten Motorik ein Hinweis auf eine leichte frühkindliche Hirnschädigung - ein Hirnbereich fällt aus, andere Bereiche kompensieren, so wurde mir das kurz erklärt.
Einerseits befreite mich all dieses Wissen, das Asperger Syndrom erklärt sehr gut viele Schwierigkeiten (allerdings habe ich Schwierigkeiten damit, mich in eine solche psychiatrische Schublade einzusortieren), das nun vollständige Wissen um meine Kindheit erklärt viele andere Probleme und Dinge, die ich nie verstanden habe. Andererseits stellten sich mir neue Fragen, warum mein Geburtsschaden nie näher untersucht wurde, warum mir, auch, als offensichtlich war, dass ich nicht mehr zurecht komme, nichts gesagt wurde... und v.a.: Ist mir überhaupt zu helfen? Denn offensichtlich wollten mir ja viele Menschen helfen, wirklich geholfen hat es mir allerdings nicht... Und wirklich zu helfen war mir zumindest in meiner Jugend auf herkömmlichen (nicht-psychiatrischen) Weg wohl auch nicht mehr.
In den letzten 1 1/2 Jahren habe ich vieles mit einer Psychologin aufgearbeitet. Es geht mir besser als je zuvor (soweit ich mich zurückerinnern kann), ich bin stabil, bei meiner Mutter ausgezogen, führe eine eigene Wohnung und möchte einen Neustart versuchen, vielleicht doch ein Studium versuchen...
Wenn mir eines immer gefehlt hat, dann Freundschaften, funktionieren soziale Kontakte. Inzwischen verstehe ich auch zunehmend, warum ich diese nie hatte, denn meine Kontaktfähigkeit ist leider stark eingeschränkt und das wird mir auch immer bewusster. Früher war das für mich nicht verständlich.
Ich weiß, dass mir eine Frau in meinem Leben sehr fehlt, ich weiß aber auch, dass ich noch sehr an mir arbeiten muss, bevor ich diesen Kontakt herstellen kann. Ich brauche dabei nicht primär einen sexuellen Kontakt, ich habe keinen Wunsch danach, obwohl dieser evtl. noch kommen würde, sollte ich eine passende Frau finden, ich weiß auch nicht, ob ich eine partnerschaftliche Beziehung möchte oder ob ich dazu überhaupt in der Lage bin, denn ich benötige auch viel Zeit für mich selbst und wäre in einer Beziehung vermutlich zu inaktiv. Aber...
... ich wünsche mir Gespräche, denn ich rede durchaus viel und gerne und mag auch diskutieren, ich möchte kuscheln, es zumindest einmal erfahren und ausprobieren, ich möchte für einen Menschen Wert und Bedeutung haben und auch einen finden, der für mich wertvoll ist und dem ich etwas geben kann. Denn nutzlos fühle ich mich schon ein bisschen, ich ertrage zwar die Einsamkeit, aber schön ist es nicht...
Ich wirke wohl sehr unnahbar, zeige wenig Mimik und Gestik, man könnte mir durchaus vorwerfen und tut es mitunter auch, ich würde meine Gefühle verbergen oder wenig empfinden, allerdings habe ich nur sehr große Schwierigkeiten damit, sie nonverbal auszudrücken und wer mich näher kennen lernt merkt auch, dass ich sehr tief empfinde...
Ich weiß nicht, wie ich auf andere Menschen wirke, aber immerhin weiß ich inzwischen, dass ich wirke und auch etwa, in welchen Umfang. Früher war mir das nicht so bewusst. Ich habe aber den Eindruck, dass nur wenig von mir bei anderen Menschen ankommt bzw. ich nicht sonderlich gut eingeordnet und verarbeitet werden kann... ich entziehe mich wohl auch den Schubladen, mit denen sich andere Menschen untereinander bewerten und einordnen.
Ich gebe mir wenig Mühe mit meinem Äußeren. Ich achte schon darauf, dass ich mich täglich dusche und nicht stinke, dass die Haare gewaschen sind und die Kleidung sauber ist - aber auf mehr auch nicht. Auch hier kann ich mir keine Vorstellung davon machen, wie eine bestimmte Kleidung oder Frisur auf andere Menschen wirkt und vor wenigen Jahren wusste ich noch nicht, dass sie das überhaupt tut. Ich bin ein totaler Freak, bräuchte dringend mal eine Art "Typberatung", gibt es sowas? Ich kann mit meiner Psychologin zwar über vieles reden und halte sie auch für sehr kompetent, aber über diese Themen kann ich aus welchen Gründen auch immer nicht reden.
Hin und wieder bekomme ich direkt oder indirekt Feedback, das verarbeite und beachte ich auch, aber es verwirrt mich auch. Mal gelte ich als harter Kerl, dann wieder wurde mir grade in meiner frühen Jugend auch vorgeworfen, zu sensibel zu sein. Intelligent, rebellisch, "übertrieben cool" (wörtlich!), introvertiert, faul, extrem stur, kreativ, freundlich, höflich, schüchtern, verschlossen und anders, immer wieder anders... :( Schon als 12-jähriger auf einer Internatsfahrt ("Warum bist du eigentlich so anders?") ... Aber je näher mich ein anderer Mensch kennenlernt, desto mehr lernt er mich zu mögen, ich bin auch sicher kein schlechter Mensch. Vor allem mein erster Eindruck ist wohl etwas irritierend.
Ich habe kaum Intuition, wenn überhaupt. Ein "Bauchgefühl" kenne ich nicht. Ich mache alles über den Kopf. Ich reflektiere auch. Ich sammle Bewertungen von anderen, Äußerungen über mich, Rückmeldungen und versuche daraus Rückschlüsse zu ziehen... aber ich muss immer erst einmal scheitern und dann darüber nachdenken, was ich falsch gemacht haben könnte um dann beim nächsten Mal anders zu handeln. Ich glaube, das sollte anders sein?
Und das ultimative Problem... Smalltalk. Ich kann smalltalk, aber nur sehr eingeschränkt. Und gerade der banalste Smalltalk, der am Anfang einer Kontaktaufnahme steht, bereitet mir enorme Probleme. Auch eine Frau kann nicht mehr tun, als mich ansprechen. Und gerade dann, wenn ich mit meinem Kater unterwegs bin, habe ich schon häufiger mal die Möglichkeit, mit einer Frau ins Gespräch zu kommen. Sie stellt eine Frage, ich antworte kurz mit Ja oder Nein und schaffe es nicht, ein Gespräch aufzubauen. Sie gewinnt dann wohl den Eindruck, ich sei desinteressiert. Auch fällt es mir schwer, selbst Interesse auszudrücken, auch wenn es vorhanden ist. Ich kann es nicht in einer Frage verpacken.
Ich schreibe bewusst offen und könnte noch sehr viel mehr schreiben, aber ihr seht wohl meine Grundproblematik. Ich möchte nicht (negativ) auffallen, aber ich falle eben doch auf. Wenn nicht auf den ersten Blick, dann halt auf den zweiten. Ich verstehe aber auch meine Andersartigkeit zunehmend nicht als negativ oder positiv, sondern als ausgeglichen beides. Es hängt nunmal alles miteinander zusammen. Mein mangelndes Verständnis für soziale Situationen und das darüber-nachdenken-müssen bewirkt auch eine andere Sicht auf die Dinge und ohne meine Hirnschädigung hätte ich wohl meine Begabungen nicht... Aber ich befürchte, dass es anderen Menschen sehr schwer fällt, beides auch so wahrzunehmen. Wieviel kommt bei anderen Menschen wirklich an? Je mehr ich mich in der Schule zurückzog, je weniger ich verstand, je weniger ich mich anpassen konnte, desto mehr wurde ich "akzeptiert" als ein "Mensch, der anders ist und alleine sein möchte und sich damit wohlfühlt" und ich weiß, das war nett gemeint...
Ich weiß nicht, wie ich diesen Teufelskreis durchbrechen könnte. Soziales Kompetenztraining habe ich schon gemacht, das hat mir nicht geholfen. Einfach mal eine Frau ansprechen? Gerade beim Einkaufen fallen mir immer wieder Frauen durch ihren Einkauf auf... kurzer Blickkontakt, "Hallo, ich heiße ..." ... für mich wäre es ein Anfang, aber ich hätte Angst, dann asozial zu wirken. Ich weiß nicht, ob es angemessen ist, oder ob sie sich gestört oder gar belästigt fühlen würde. Dieses permanenten nicht-Wissen bzgl. sozialer Interaktion bewirkt natürlich v.a. Unsicherheit. Es ist aber auch die Frage, welche Probleme durch meine "Grundstörung" verursacht wurden und welche evtl. doch erworben...
Wenn ich lese, was andere Männer machen, "Können sie mir mal die Maggi-Würze zeigen" und all so einen Kram... das ist nicht meine Welt, ich möchte ja nicht flirten, nur ins Gespräch kommen... kennenlernen. In der Tat habe ich auch Angst davor, eine Frau versehentlich anzumachen. Das dürfte grade einem Menschen wie mir, der eh eher "ungeschickt" agiert wohl sehr "leicht" fallen...
Ich breche an dieser Stelle ab, ich neige dazu, mich zu verzetteln und befürchte, dass ich schon zu ausführlich geschrieben habe. Bin ich tatsächlich ein hoffnungsloser Fall? Gibt es überhaupt Frauen, die Interesse an einem (freundschaftlichen) Kontakt zu Menschen wir mir haben? Welche Möglichkeiten gibt es, Sicherheit herzustellen?
Antworten
Ergebnis 1 bis 10 von 32
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11.12.2012, 22:44
Kontakte zu Frauen aufbauen - Kontaktstörung überwinden
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11.12.2012, 23:24
AW: Kontakte zu Frauen aufbauen - Kontaktstörung überwinden
Hallo ich_,
(was für ein bedeutungsvoller Nick ... ;-) )
in Windeseile hatte ich eine Menge geschrieben. Aber ich glaube, ich bin mir noch nicht ganz klar und "oute" mich an dieser Stelle noch nicht.
Ich habe liebe Kollegen, verheiratet, die Autisten sind. Hochbegabt, beruflich erfolgreich und einfach wunderbar.
Für Außenstehende ist ihre Beziehung verwunderlich in Teilen, aber für sie stimmt es.
Da würde ich mir keine Gedanken machen.
Ansprechen: Nicht im Supermarkt, wenn das nicht dein Terrain ist. Sprich eine Dame in einer Umgebung an, in der du dich wohl fühlst, zu einem Thema, das dir liegt. Beim Sport? In der Bücherei? Bei der Kultur? (Wie fanden Sie das Spiel? Können Sie mir sagen, wo die XY Bücher stehen? Mir hat die Vorstellung nicht gefallen, und Ihnen?)
Deinen Text habe ich von vorne bis hinten super verstanden und muss sagen, ICH fühle mich jetzt auch mal verstanden. Auch, wenn du mich nicht kennst. Du hast sehr viel ausgedrückt, was ich ebenso sehe/empfinde. Danke!
(Komisch, ne? Weil du doch nur deine Situation geschildert hast. Aber da siehst du mal, du bist nicht allein!)
Alles Liebe!
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12.12.2012, 00:47
AW: Kontakte zu Frauen aufbauen - Kontaktstörung überwinden
Hallo,
mit Interesse habe ich Deine Beschreibung Deines Problems gelesen. Du hast eine sehr bewegte Vita.
Ich versuche mal, auf einige Punkte einzugehen - vielleicht hilft es Dir.
Dass Hochbegabte durchaus sehr viele Schwierigkeiten in der Kindheit haben, ist ja leider "üblich". Ich hatte als Baby auch einen Sauerstoffmangel, wurde als Hochbegabung eingestuft. Zum Glück wurde ich aber nicht vorgestuft, sondern im Gegenteil ein Jahr später eingeschult. Ich hatte teilweise auch Schwierigkeiten im Kindergarten/ in der Grundschule, insb. mit Fiesheiten/Neid anderer Kinder, nicht mit den Noten. Ich habe da wohl irgendwie so eine innere Stabilität, die mir geholfen hat, das wegzustecken, auch wenn ich sehr darunter gelitten habe. Im Gymnasium war dann alles besser, es ging mir prima. Doch an der Uni hatte ich teilweise ganz krass und extrem mit Neid anderer fertigzuwerden - das hatte nochmal ganz andere, krasse Dimensionen angenommen. Teilweise eine echt schlimme Zeit - ich habe mich da auch an der Uni psychologisch beraten lassen. Das ist keine Schande - das bieten heute alle Unis an, der Zulauf wird immer größer und ich kenne einige Leute, die das ebenfalls in Anspruch genommen haben (z.B. wegen Prüfungsangst).
Es tut mir sehr leid, wie das alles bei Dir gelaufen ist. Aber Du bist aus meiner Sicht definitiv kein hoffnungsloser Fall!
Sehr gut ist schon mal, dass Du das mit einer Psychologin aufarbeitest. Denn die Vergangenheit beschäftigt und prägt einem doch sehr. Aber man muss das mal gründlich verarbeiten und sollte dann versuchen, nach vorne zu schauen und die Vergangenheit hinter sich zu lassen.
Ich denke, bevor Du überhaupt darüber nachdenkst, eine Freundin zu finden, solltest Du erstmal versuchen, Dir einen stabilen Freundeskreis aufzubauen!
Denn keine Frau wird es toll finden, einen Freund zu haben, der sonst niemanden hat. Das kann einem sehr leicht erdrücken und kaum jemand, wünscht sich einen Partner, der an einem klammert und ansonsten auch viele Probleme hat. Das würde aus meiner Sicht weder Dir gut tun, noch dem betreffenden Mädel - sie wäre vermutlich überfordert.
Du beschreibst, dass Du kaum auf Dein Äußeres achtest und eigentlich eine Typberatung bräuchtest. Dass Du mit der Psychologin da nicht drüber reden kannst, glaube ich nicht. Du willst vielleicht nicht. Aber mit einem professionellen Psychologen kannst Du über alles reden. Versuchs doch mal!Vielleicht hat sie eine Idee.
Ansonsten: Wenn Du TV schaust oder in der Stadt herumläufst, siehst Du doch, wie junge Leute in Deinem Alter so angezogen und gestylt sind. Das ist doch quasi lebendes Anschauungsmaterial.
Oder klick Dich mal durch Onlineshopseiten von den gängigen Modemarken (Esprit, s.Oliver - was auch immer... - ich will hier keine Werbung machen.) Schau, was Dir gefallen könnte und geh mal shoppen. Oder eben zum Friseur, lass Dich dort beraten und sag, dass es schon modern sein soll, aber Du musst Dich natürlich auch wohlfühlen (Beratung ist dort ja total üblich).
Wenn Du mit Deinem Äußeren zufrieden bist und Dich wohlfühlst, dann bist Du schon mal lockerer anderen gegenüber.
Du überlegst, ein Studium zu beginnen? Das wäre natürlich ideal - denn da triffst Du automatisch super viele neue Leute!
(Allzulange würde ich allerdings nicht mehr warten, denn die meisten Studienanfänger sind so ca. 19/20 und Du bist schon 25. Aber das ist noch völlig okay.)
Such Dir ein Hobby, bei dem Du automatisch Leute kennenlernst!
Wichtig finde ich, dass Du mal versuchst, nicht alles rational zu analysieren, sondern mal quasi "den Kopf ein bisschen mehr auszuschalten". Einfach ein bisschen lockerer zu werden im Umgang mit anderen.
Smalltalk kann man üben. Damit meine ich immer noch nicht den Smalltalk mit Frauen, um eine Freundin zu finden, sondern Smalltalk mit jedem x-beliebigen Menschen, um überhaupt Kontakte/Freunde zu bekommen. Wenn Du einkaufen gehst, mach mal einen Spruch über das Wetter, versuch, mal jemandem die Tür aufzuhalten und zu lächeln. Versuch mal bewusst, zu lächeln, wenn Du unterwegs bist - und Du wirst merken, ganz wildfremde Menschen (z.B. im Bus, in einer Schlange im Kaufhaus etc.) lächeln dann freundlich zurück.
Um Freunde zu finden, musst Du ein bisschen aus Dir rausgehen, auf andere zugehen, Dich - wie gesagt - vielleicht klamottentechnisch ein kleines bisschen der Mode anpassen (aber: Du musst Dich natürlich wohlfühlen!), Dir eine Aktivität suchen (z.B. Sport, Chor, ehrenamtliches Engagement in einem Verein oder einer Jugendorganisation), bei der Du junge Leute Deiner Altersgruppe kennenlernen kannst. Da gibt es ja viele Möglichkeiten in Deinem Alter!
Wenn Du Leute kennenlernst und mal eingeladen wirst, irgendwo mit hinzugehen, dann machst Du das. Und dann lernst Du wieder neue Leute kennen. Versuch, Dich irgendwo anzuschließen. Auch wenn die Leute, die Du kennenlernst, erstmal nicht ganz so "Dein Fall" sind - egal. Hauptsache, Du kommst erstmal unter die Leute! Je mehr Menschen Du kennenlernst und je mehr Kontakte Du bekommst, desto eher kannst Du dann schauen, mit welchen Leuten Du die Bekanntschaft wirklich zu einer echten Freundschaft ausbauen willst.
Und aus meiner Sicht sehr wichtig: Erzähl den Leuten nicht von Deiner Vita und der Hochbegabung - die wenigsten Menschen verstehen sowas! Viele werden eher neidisch oder das komisch finden oder stecken Dich in eine Schublade, in die Du nicht reingehörst, und dann hast Du am Ende wieder das Mobbing, das Du nicht mehr willst
Am besten "vergisst" Du Deine Hochbegabung (die bringt Dir sowieso überhaupt nichts, im Gegenteil) und Deinen IQ-Wert - dann schaust Du weder auf andere unbewusst runter oder redest Dir ständig ein, "anders" zu sein, noch besteht die Gefahr, dass andere Dich komisch finden.
Man kann sich mit dem ständigen "Für-Anders-Halten" nämlich auch in so eine Dauerisolation hineinsteigern, die einem nicht gut tut. Im Grunde genommen ist jeder Mensch besonders und jeder Mensch anders als andere. Jeder fühlt anders, handelt anders, denkt anders. Jeder Mensch ist einzigartig - nicht nur Hochbegabte. Auch normal oder sogar gering Begabte haben einen ganz besonderen Wert, der sich nicht in IQ-Zahlen widerspiegelt. Klar, das weißt Du natürlich alles- aber wenn man sich das mal klar macht, dann fühlt man sich vielleicht auch viel weniger als Außenseiter/weniger isoliert.
(Ich muss sagen, meine besten Freunde sind nicht hochbegabt, sondern absoluter Durchschnitt. Aber sie zeichnen sich alle dadurch aus, dass sie sehr mitfühlend, herzlich, hilfsbereit und neidfrei sind. Solche Menschen tun mir persönlich am besten.)
Sieh Dich doch einfach mal als normaler 25-Jähriger. Da willst Du doch eigentlich auch hin, oder? Ein quasi normaler 25-Jähriger sein, der glücklich ist - eben mit Deinen Fähigkeiten und Deinen Schwächen. Das schaffst Du!
Versuch, die Vergangenheit auszuklammern und Dich ganz auf Deine Zukunft zu konzentrieren. Denn die ist wichtig - alles andere ist Geschichte. Die Vergangenheit mag einiges an Deinem Verhalten erklären. Aber Du selbst hast es in der Hand, Dein künftiges Verhalten zu ändern und zu steuern, dass Du aus Dir rausgehst, Kontakte und dauerhaft Freunde findest, etwas aus Deinem Leben machst und glücklich wirst!
Meiner Erfahrung nach kann man erst einen anderen Menschen glücklich machen und ist erst dann eigentlich "reif" für eine Beziehung, wenn man mit sich selbst im Reinen und zufrieden ist und diese positive Zufriedenheit auch nach außen ausstrahlt. Außerdem musst Du ja zwangsläufig auch Deiner Partnerin etwas emotional geben können. Eine Beziehung ist immer ein Geben und ein Nehmen. Wenn Du nur mit Dir selbst beschäftigt bist, wird das nicht gelingen.
Ich glaube, Du solltest erst mal daran arbeiten Bekannte/Freunde zu finden und Dich irgendwo zu integrieren (siehe oben), bevor Du versuchst, eine Partnerin zu finden.
Das lässt sich sowieso nicht zwingen - dürfte aber von selbst kommen, wenn Du in einem Freundeskreis integriert bist bzw. mehrere soziale Kontakte hast, es Dir ansonsten gut geht, Du Dein Leben im Griff hast und nicht mehr so sehr nur mit Dir selbst und Deiner Vergangenheit beschäftigt bist.
Du bist von zuhause ausgezogen, willst einen Neustart: Dann konzentriere Dich doch jetzt erstmal darauf, Dir zu überlegen, was Du beruflich machen willst (z.B. welches Studium, wo, ab wann) und arbeite dann daran, Dich sozial zu integrieren. Die Freundin kommt dann irgendwann von selbst!
Immer schön eins nach dem anderen. 
Deine Zukunft kannst Du selbst schön gestalten - arbeite daran!
Und lass Dich ruhig weiter psychologisch beraten bis Du meinst, ganz alleine klarzukommen. Aber Gespräche sind in Deiner Phase (neuer Lebensabschnitt) gerade sicher hilfreich.
Alles Gute!
Liebe Grüße
kleineskleeblattGeändert von kleineskleeblatt (12.12.2012 um 01:46 Uhr)
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12.12.2012, 09:25
AW: Kontakte zu Frauen aufbauen - Kontaktstörung überwinden
Hi,
am Anfang habe ich gedacht: Was soll das denn jetzt? Jemand, der massive Kontakt- und Selbstwertprobleme hat und sie überwinden will (wobei ich immer auch an PUAs denke), schreibt eine schon am Anfang derartig aufdringlich wirkende lange Begründung?
Ab dem zweiten Absatz wurde es dann sozusagen gewohnt: Ich hatte und habe schon mit ähnlichen Menschen zu tun, meine Gefühle dabei schwank(t)en von "unnahbar-arrogant" bis "bedauernswert-hilfebedürftig". Und ihre Eltern sind eher vom "verhuscht-unscheinbaren" Typus, auch irgendwie überfordert, je nachdem aber auch ein wenig stolz. Es ist halt immer schwer, denn Menschen möchten einerseits etwas Besonderes sein, andererseits aber auch nicht sooo sehr auffallen...
Um noch ein anderes Modell aufzuzeigen - etwas im Gegensatz oder auch ergänzend zum kleinen Kleeblatt:
Ich kann jetzt nicht beurteilen, wie Du zu Dir selbst stehst, oder genauer: Ob Du Abstand zu Dir als unverbrüchliches Selbst nehmen kannst, akzeptieren kannst, dass ein Selbstmodell (andere nennen es gerne "Seele", für mich ist es die "innere virtuelle Realität") als Funktion unseres Gehirns gesehen werden kann, inklusive seiner gesamten Interaktion mit anderen Repräsentationen von Selbstmodellen, sprich: den Mitmenschen - was in diesem Vorstellungsmodell eine (variable) Co-Funktion mehrerer Gehirne wäre.
Mir persönlich hat in vielen Bereichen eine sehr intensive Beschäftigung mit den Neurowissenschaften geholfen (oder hilft mir, wenn ich zum Nachdenken komme), von eher populärwissenschaftlichen Abhandlungen bis hin zu Sachbüchern (nicht Fachbüchern) von erfahrenen Praktikern und Wissenschaftlern (auf keinen Fall aber Selbsthilfe-Literatur). Letztlich läuft das auch auf die Beschäftigung mit ebenso besonderen Menschen hinaus, wie Du einer bist, teils anonym (als "Fälle"), teils recht persönlich, ob sie sich allein oder vermittels ihrer "Begleiter" interessierten anderen mehr oder weniger weit öffnen.
Ich muss jetzt gerade an einige bekanntere Autisten, Savants (Inselbegabte) und Hochbegabte denken. Mag sein, dass jene zum Teil medien-gehyped sind oder sich selbst vermarkten - man kann von ihnen oder an ihrem Beispiel eine Menge darüber lernen, wie wackelig und oft fragwürdig "normal" eigentlich ist (was man in anderer Weise, die einem aber wenig hilft, natürlich auch täglich in Gesellschaft, Religion und Politik beobachten kann).
Will sagen: Wenn Du kannst und willst, machst Du da ein Fass auf, das das Leben nie langweilig werden lässt, auch nicht das mit sich alleine, das zumindest phasen- und sphärenweise wohl das Schicksal von besonderen Menschen ist. "Keine Langeweile" allerdings wohl mehr auf einer intellektuellen, als auf einer emotionalen Ebene - oder auf einer besonderen kreativen? Manche fanden eine sie befriedigende (beruhigende?) Herausforderung auch in extremen, aber auch extrem geplanten Belastungen körperlicher Natur... Anerkennung ist wohl hier einer der wichtigsten emotional förderlichen Faktoren.
Wege gibt es durchaus viele, aber besondere Menschen brauchen m. E. besonders viel Wissen - sie können sich ja nicht so gut im allgemeinen Rauschen "verstecken", sind in konkreten Situationen viel mehr auf sich gestellt, und da gibt m. E. nur Wissen Sicherheit. Wissen ist aber in dem Fall nicht etwa eine starre, selbstreferenzielle "Buchreligion", sondern ständiges Erfahren-Wollen und Neu-Bewerten. Die Datenbank- und Assoziationsmaschine oben im Kopf braucht ständig Input: Daten und Energie.
Keine Sorge - das kann sehr schön werden, allerdings eben mit viel Energie, in jeder Hinsicht. Aber mehr will ich dazu jetzt nicht schreiben - vielleicht ist Deine Selbstfindung (mit Hilfe Deiner Therapeuten) ja ganz anders ausgerichtet und genauso wahr und wahrhaftig. Es gibt viele brauchbare Philosophien...
Mal flapsig gesagt: Wenn alle wären, wie der legendäre Mr. Spock, wär's kein Problem, aber leider haben wir "Meisten" eher zuviel wirklich Soziopathisches in uns. Aber das wirkt (und ist!) eben so verdammt "echt", während das "unechte" (Mr. Spock) uns eigentlich nur zu anstrengend ist. Philosophiebücher enthalten auch (erst recht in ihrer Gesamtheit) mehr Wahrheiten als die Bildzeitung (so verquer die jeweilige Philosophie heute auch erscheinen mag), aber wer liest (und notwendigerweise bewertet und interpretiert) schon Philosophiebücher? Blödzeitung ist einfacher...
Klingt jetzt kitschig, kommt mir aber spontan in den Sinn: "Veröffentliche" Dich und lass' Dich "lesen"! Wäre das ein - zusätzlicher - Weg? Wenn Dir die Mittel oder Ideen des "Wie" fehlen: Einige Anregungen könnten in "Schreiben unter Strom" von Stephan Porombka zu finden sein. Schreiben kannst Du ja sehr gut.
Ich finde mal wieder kein Ende: Apropos Lesen - "...und ich war nie in der Schule": Geschichte eines glücklichen Kindes (von André Stern)...
(Sorry, hoffentlich war ich jetzt nicht zu aufdringlich!)Geändert von Cygnus (12.12.2012 um 09:31 Uhr)
Va', pensiero, sull'ali dorate... G. Verdi - Nabucco
Es gibt kein richtiges Leben im falschen. T. Adorno - Minima Moralia
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12.12.2012, 09:26
AW: Kontakte zu Frauen aufbauen - Kontaktstörung überwinden
Respekt erst einmal.

Du bist erst 25, hast aber schon eine Menge (durch-)gemacht und versucht und ziemlich viel Erfahrung und Wissen über dich gesammelt.
Warum und wieso hat dir das nicht geholfen?Ich weiß nicht, wie ich diesen Teufelskreis durchbrechen könnte. Soziales Kompetenztraining habe ich schon gemacht, das hat mir nicht geholfen.
Denn eines, denke ich, ist dir auch klar. Eine Frau kennenzulernen ist das eine, aber eine Bekanntschaft, Freundschaft oder gar Beziehung zu führen, ist noch etwas ganz anderes. Denn dort wird die Kommunikation, im Guten wie im Schlechten, egal ob es um Sex, Zukunftsplanung oder um Probleme und Krisen geht, "üblicherweise" emotional geführt.
Genau das aber ist für dich eine Art Fremdsprache, die sich aber durchaus, jedenfalls in einem gewissen Rahmen, üben und trainieren lässt. Etwa durch soziales Kompetenztraining.aufgewacht und umgezogen: befriendsonline.net

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12.12.2012, 12:27
AW: Kontakte zu Frauen aufbauen - Kontaktstörung überwinden
Sehe ich auch so.
Aber das theoretische Trainieren von Sozialverhalten bringt natürlich dauerhaft nichts.
Du solltest nicht versuchen, ständig alles theoretisch perfekt vorbereiten, planen und analysieren zu wollen. Ich habe den Eindruck, Du denkst viel zu viel - oder fast ausschließlich.
Einfach ausprobieren! Raus in den Alltag und Menschen versuchen, anzusprechen. Das wird erst nach und nach klappen. Nur nicht entmutigen lassen. Diese innere Barriere oder Scheu, die Du hast, lässt sich auf jeden Fall überwinden.
Versuch, Dein Interesse mehr auf Dein Umfeld und Deine Mitmenschen und weg von Dir und Deiner "Andersartigkeit" zu lenken. So "anders" bist Du letztlich auch nicht - das wird zwar Hochbegabten oft eingetrichtert, treibt sie unnötig oft in die Isolation, gibt ihnen das Gefühl, von niemandem verstanden zu werden und dass sie alleine sind. Aber wenn man sich seinem Umfeld oder neuen Menschen gegenüber nicht öffnet, dann ist man zwangsläufig alleine. Dabei gibt es sehr viele Menschen, die sehr nett sind, gute Freunde werden könnten und die einem verstehen würden.
Daher schließe ich mich kleineskleeblatt an: Versuch mal, Deine Hochbegabung und IQ-Werte zu vergessen und probiere mal, Deine Emotionen mehr nach außen rauszulassen. Bekanntschaften, Freundschaften und auch Beziehungen laufen über die emotionale Ebene. Du schreibst ja selbst, dass Du ein tief empfindsamer Mensch bist - dann solltest Du das andere Menschen auch merken lassen und Dich mehr öffnen. Wäre schade drum.
LG
littlebluebear
P.S. Das fällt mir ein: Hast Du eigentlich schon mal überlegt, Dich bei MENSA anzuschließen? Der Vereinigung für Hochbegabte - http://www.mensa.de
Vielleicht wäre das auch eine Möglichkeit für Dich, mit Menschen in allen Altersgruppen Kontakt zu bekommen, die auf jeden Fall Verständnis für Deine Hochbegabung/Vita haben dürften und die gemeinsam etwas unternehmen und sich austauschen. Auch dort steht ja der soziale Kontakt untereinander im Vordergrund.
Wobei ich es persönlich trotzdem noch wesentlich wichtiger finde, Dich auch ins "normale" soziale Leben einzuklinken und aus der "Isolation" rauszukommen. Es gibt sehr tolle, herzliche und nette Menschen, die - trotz vielleicht geringeren IQ-Wertes - wunderbare Freunde fürs Leben bzw. Wegbegleiter sein können, die man irgendwann nicht mehr missen möchte.Geändert von littlebluebear (12.12.2012 um 12:45 Uhr)
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12.12.2012, 21:56
AW: Kontakte zu Frauen aufbauen - Kontaktstörung überwinden
Es sind so ein paar Fragen und Sichtweisen aufgekommen, die hierzu meines Wissens einfach nicht passen:
Das ist schon ein größeres Problem, als ein bisschen fehlende soziale Übung, die man nachholen könnte. Nun bin ich etwas einseitig so ein Wissenschafts-Typ und deshalb kann meine Meinung genauso unpassend sein, aber ich würde mich tatsächlich mit Menschen und ihren Geschichten und Problemlösungen beschäftigen, die ähnlich sind.
Aus deren Schilderungen entnehme ich zum Beispiel doch recht große Widersprüche zu einigen Tipps hier...Va', pensiero, sull'ali dorate... G. Verdi - Nabucco
Es gibt kein richtiges Leben im falschen. T. Adorno - Minima Moralia
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12.12.2012, 22:54
AW: Kontakte zu Frauen aufbauen - Kontaktstörung überwinden
Stimmt - da fühle ich mich mal angesprochen. Ich habe erst jetzt mal genauer nachgelesen, was das Asperger Syndrom exakt bedeutet.
Insofern, lieber ich_, filtere aus meinem Posting heraus, was Dir weiterhelfen kann, und ignoriere den Rest (war gut gemeint, aber passt vielleicht nicht auf Deine Situation)!
Lieben Gruß
littlebluebear
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12.12.2012, 23:00
AW: Kontakte zu Frauen aufbauen - Kontaktstörung überwinden
Das gilt für mich und meinen Beitrag oben natürlich ebenso!

Wir können hier halt nur aus unserer Warte versuchen, bestmöglich gutgemeinte Tipps zu geben. Aber ich denke, der TE wollte hier ja auch bewusst keinen wissenschaftlich-fundierten Rat, sondern nur einen Rat von Laien. Insofern hoffe ich, dass ich und die anderen Besucher hier wenigstens den einen oder anderen Gedankenanstoß liefern konnten, der vielleicht etwas hilfreich ist.
Lieben Gruß und alles Gute!
kleineskleeblattGeändert von kleineskleeblatt (12.12.2012 um 23:04 Uhr)
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12.12.2012, 23:19
AW: Kontakte zu Frauen aufbauen - Kontaktstörung überwinden
Hier ein Buchtip, falls du es noch nicht kennst:
Christine Preißmann: " Asperger- Leben in zwei Welten"
Das Besondere an dem Buch ist, dass hier Betroffene schildern, wie sie die verschiedenen Lebensbereiche und deren Herausforderungen bewältigen, was ihnen dabei hilfreich erscheint.
Kennst Du denn auch andere Leute mit einer Aspergerdiagnose? Vielleicht wäre es da netter gemeinsam das Thema soziale Kommunikation anzugehen, sich unterstützen zu können?"Das höchste Glück ist ein Leben mit einem gewissen Grad an Verrücktheit." Erasmus von Rotterdam...


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