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    AW: Neue Beziehung: Und täglich grüßen die Zweifel...

    Ehrlich, ich würde das lassen mit dem Gespräch.. wozu soll das gut sein?

    Und ich finde in dieser frühen Phase sind Zweifel doch ganz normal? Was ist daran so bedrohlich? Du kannst dir doch noch gar nicht sicher sein.
    Natürlich besteht die Gefahr dass sich die Gefühle in Wohlgefallen auflösen, das ist so wenn man verliebt ist - warum setzt du dich so unter Druck?

    In dem Zusammenhang irritiert mich auch dieses "ich will so sehr dass es klappt mit uns" - wieso?

  2. Inaktiver User

    AW: Neue Beziehung: Und täglich grüßen die Zweifel...

    Zitat Zitat von Palindroma Beitrag anzeigen
    Naturepure, ja, du triffst den Nagel auf den Kopf!! Danke dafür! Ich glaube, genau da liegt das Problem: In den letzten Monaten meiner vorherigen Beziehung war ich mir absolut nicht mehr sicher, was ich fühle und was nicht. Und nun stelle in von Anfang an alles infrage... Eben weil ich es nicht dazu kommen lassen möchte, Beziehungen regelrecht abzublocken und weil ich doch eigentlich auch ein "Beziehungsmensch" bin - sprich, ich mag es, jemanden an meiner Seite zu wissen, auch mal Rücksicht zu nehmen und Kompromisse einer anderen Person zuliebe einzugehen, mich zu "kümmern", ja sogar, sich manchmal zu streiten ;)

    Es läuft ja so oder so alles auf ein Gespräch mit meinem jetzigen Freund hinaus. Mir graut jetzt schon davor, weil ich nicht weiß, wie ich das zur Sprache bringen soll... Ich glaube, er ist selbst sehr vorsichtig, wurde in seiner letzten Beziehung mehr als einmal betrogen und ich habe Angst, dass er sich von mir mit so einem Gespräch quasi wieder "betrogen" fühlen würde...
    Ich weiß gar nicht, ob Du das mit ihm klären kannst oder zuerst mit Dir selbst solltest. Bei mir war es eher so, dass mir auf einmal klar wurde, wie sehr ich mich meinem Ex anpassen musste und wie sehr mir das ganze Leben mit ihm übergestülpt war, wie wenig Ruhezeiten ich hatte, wie wenig er Kompromisse mit mir angestrebt hat. Hast Du denn in der kurzen Zeit zu Dir finden können, zu Deinem Leben, zu Deinen Zielen?

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    AW: Neue Beziehung: Und täglich grüßen die Zweifel...

    Ja, so ähnlich ging es mir auch - im Lauf der Zeit habe ich meine eigenen Bedürfnisse immer mehr zurückgestellt, habe Kritik heruntergeschluckt um nicht zu streiten und hab' mich am Ende kaum noch selbst wiedererkannt... Das war dann irgendwann einfach zu viel.

    Ich bin hin- und hergerissen, ob ich mit meinem Freund nun reden soll oder nicht. Ich muss dazu sagen, dass Beziehungsanfänge für mich noch nie einfach waren (ich erinnere mich, dass ich mich bei meinem ersten Freund - wir waren am Ende immerhin fast zwei Jahre zusammen - die erste Woche der Beziehung jeden Morgen übergeben musste ), von daher frag' ich mich, ob's nicht besser wäre, erstmal ein, zwei Wochen abzuwarten wie sich die Lage dann gestaltet, als jetzt gleich die Pferde verrückt zu machen...

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    AW: Neue Beziehung: Und täglich grüßen die Zweifel...

    Das hört sich fast masochistisch an. Du gehst dauernd Beziehungen ein, obwohl Du Dich selten wirklich wohl fühlst.

    Mir scheint, das ist ein grundsätzliches Problem. Hast Du Angst, jemand übernimmt die Macht über Dich? Ekelst Du Dich vor etwas - Berührungen, Sex, Aussprachen, Ansprüche?
    Körperlich Distanz
    Sozial zusammen


    You'd have to be here
    I'm seeing a garden, a place I keep longing to show to you
    It's northerly facing and close to an open fjord
    The wind that was moving the rhubarb moved through my childhood, too
    Calling so slowly from summer's before

    Kari Bremnes

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    AW: Neue Beziehung: Und täglich grüßen die Zweifel...

    Ich hab den Eindruck, ich fühle mich erst dann wohl, wenn ein bisschen "Alltag" eingekehrt ist. Erst dann kann ich mich fallen lassen.
    Das ist paradox - auf der einen Seite möchte und brauche ich viel Nähe, auf der anderen Seite fällt es mir schwer, mich auf eine andere Person einzulassen und damit quasi verwundbar zu machen
    Zwei von drei Beziehungen sind letztendlich daran gescheitert, dass sich am Ende die Gefühle verflüchtigt haben... ist das denn unnormal oder einfach ein "normaler" Grund, um eine Beziehung zu beenden?

    Ich weiß einfach nicht weiter, gestern war mein Freund abends noch da und es waren sooo tolle Stunden - wir haben geredet bis in die Puppen, haben so viel zu lachen, die gleichen Wertvorstellungen und Charakterzüge... in seiner Gegenwart habe ich das Gefühl, mich fallen lassen zu können, so abgedroschen das klingt Auf der anderen Seite waren da gestern keine Schmetterlinge - heute allerdings schon! Whua, das ist echt zum Verrücktwerden!!!

  6. gesperrt

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    AW: Neue Beziehung: Und täglich grüßen die Zweifel...

    Zitat Zitat von Palindroma Beitrag anzeigen
    ich wäre nie in der Lage, eine Beziehung zu führen ohne zu zweifeln.

    Will man denn irgendeine Beziehung führen?

    Also ich nicht. Ich will auch nicht irgendeinem perfekten Bild von Beziehung hinterherjagen, bei dem man dann vor lauter Bild die Person gar nicht mehr sieht.

    Sei vorsichtig mit dem, was andere oder speziell Exen im Abgang sagen. Meistens ist ein Fünkchen Wahrheit dran, allerdings schätze ich mal, dass er durch euer Schlussmachen verletzt war.


    Versuch nicht zur perfekten Frau zu werden. Sei einfach du. Inklusive aller Zweifel, die gehören zu dir.

  7. gesperrt

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    AW: Neue Beziehung: Und täglich grüßen die Zweifel...

    Zitat Zitat von Palindroma Beitrag anzeigen
    Whua, das ist echt zum Verrücktwerden!!!

    Du bist verliebt. Lampenfieber. Adrenalin, Hormoncocktail...voll verrückt...voll schön!

  8. gesperrt

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    AW: Neue Beziehung: Und täglich grüßen die Zweifel...

    Zitat Zitat von Palindroma Beitrag anzeigen
    Ja, so ähnlich ging es mir auch - im Lauf der Zeit habe ich meine eigenen Bedürfnisse immer mehr zurückgestellt, habe Kritik heruntergeschluckt um nicht zu streiten und hab' mich am Ende kaum noch selbst wiedererkannt...

    Dann versteh ich warum du zögerst. Du wurdest unsichtbar vor lauter Harmonie und runterschlucken. Das ist ganz schrecklich.

    Hast du sonst auch ein Problem Konflikte auszutragen oder war das nur mit einer bestimmten Person so?

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    AW: Neue Beziehung: Und täglich grüßen die Zweifel...

    Farmelli, Konflikte austragen kann ich eigentlich recht gut - allerdings erst dann, wenn eine gewisse Vertrauensbasis vorhanden ist. Es fällt mir sehr schwer, zu akzeptieren, dass es mein gutes Recht ist, auch mal nicht "perfekt" zu sein, mal schlecht gelaunt oder problembeladen zu sein und deshalb nicht gleich mit Liebesentzug rechnen zu müssen. In meiner Kindheit bzw. Jugend war das anders, da war ich entweder die perfekte Palindroma, oder ich wurde ignoriert bzw. mir wurde klargemacht, dass ich schlecht/gefühlskalt/wasauchimmer sei. Irgendwie steckt das noch drin, fürchte ich (bin ja auch erst 23, das ist also alle snoch keine Jahrzehnte her ;)).

    Gestern war ich wieder bei meinem Freund, wir hatten ein sehr gutes Gespräch, auch wenn ich fürchte, ihn damit verunsichert zu haben. Auf der anderen Seite meinte er auch selbst, er fände es toll, dass ich da mit offenen Karten spielen würde. Wenn ich bei ihm bin, ist alles so toll - schlimm wird's nur, wenn ich alleine mit mir und meinem Gedanenkarrussel bin...

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    AW: Neue Beziehung: Und täglich grüßen die Zweifel...

    So, jetzt sind ein paar Wochen ins Land gestrichen, in denen es mir verhältnismäßig gut ging, ich mich auf das Kribbeln im Bauch konzentrieren und mich einfach auf meinen Freund freuen konnte. Allerdings haben (bzw. tun es noch) wir uns in dieser Woche wirklich täglich gesehen - nicht, weil's von vorneherein so geplant war, sondern weil's aufgrund verschiedener Umstände einfach so auskam. Er ist absolut glücklich, erschlägt mich manchmal fast mit seiner Begeisterung - und was tue ich? Ich wache wieder jeden morgen mit Übelkeit auf und schiebe eine diffuse Panik. Allerdings glaube ich, dass ich mittlerweile besser in der Lage bin, die Gründe zu erkennen. Das Problem liegt vor allem darin, dass unsere Lebensentwürfe kaum zusammenpassen: Er arbeitet, ist örtlich gebunden... ich studiere, werde im Frühling für einige Monate in eine andere Stadt gehen und micht danach evtl. für recht weit entfernten Masterplatz in Ostdeutschland bewerben. Wie wir das zusammen schaffen sollen, weiß ich ehrlich gesagt nicht.

    Hinzu kommt, dass er bereits ein Kind hat - und da liegt der Hase erst recht im Pfeffer. Ich möchte nicht egoistisch oder gemein oder so klingen, aber die Situation überfordert mich. Ich hab sein Kind noch nicht kennengelernt, möchte das auch noch nicht. Aber auf lange Sicht wird sich ein Zusammentreffen kaum vermeiden lassen. Ich weiß, das klingt total oberflächlich und bescheuert, aber mittlerweile dreht sich mir der Magen um, wenn ich überall in seiner Wohnung Kinderkleidung und -spielzeug sehe. Das erinnert mich immer an die Schwierigkeit dieser Situation: Ich bin 23, in meiner Lebensplanung kommen eigentlich noch längst keine Kinder vor - ich gestehe, ich kann momentan noch nicht mal wirklich was mit Kleinkindern anfangen... Und mein Freund möchte natürlich, dass ich seinen Sohn bald kennenlerne, schickt mir Fotos von den beiden und scheint uns irgendwie schon (unbewusst!) als glückliche kleine Familie zu sehen. Ich weiß, ich sollte darüber mit ihm reden, aber kommt das nicht total egoistisch und kalt daher, wenn ich ihm sage, ich sei noch nicht bereit, seine Sohn kennenzulernen?

    Oh man, so viele Gedanken in meinem Kopf, kein Wunder, dass ich kein Essen runterbekomme...

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